Antennenkabel befestigen aber wo. ???

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    • Antennenkabel befestigen aber wo. ???

      Hallo zusammen,

      ich habe gerade mein Schnellboot S 100 von Italeri fertig gebaut und muss nun noch die Antenne des Empfängers gut verlegen. Das Modell wird mit der F 14 von robbe 40 Mhz gesteuert. Meine Frage nun; kann ich das Antennenkabel einfach an den Rand einer offenen Lucke am Bug kleben. Reicht dies aus oder muss ich das Kabel an einen dünnen Messingstab anlöten und diesen dann als Antenne nutzen (sähe aber ziemlich blöd aus....) Vorne im Bug sind außer zwei Servos keine weiteren Kompuneten (Akkus usw.) verbaut. Das Kabel würde ich nicht kürzen sondern einfach lose im Bugraum liegen lassen. Kann man dies so machen oder was wäre eine gute Lösung ??

      Vielen Dank für die Hilfen und Anregungen.
      Grüße aus Kölle
      Michael
    • Hallo Michael,

      ich würde das Antennenkabel so verlegen daß das Ende ziemlich weit oben ist. Da gehen doch Taue/Leitungen vom vorderen
      Geschütz über den kleinen Mast an der BRücke bis zum hinteren Geschütz. Vieleicht anstelle der Taue das Antennenkabel
      nehmen und so anbringen daß das Ende am kleinen Mast befestigt wird. Notfalls würde ich doch eine Stabantenne nehmen und die anstelle
      des kleinen Mastes auf der Brücke anbrigen.
      Du musst die Stabantenne ja nicht so arg lang machen, Die gesamtläne Stabantenne und verbleibende Kabelantenne muss halt so lang sein
      wie die Kabelantenne normal ist.

      Gruß Kurt
    • Also Messingantenne ist nicht zu empfehlen,ich nehme immer Stabantenne o,8 mm Stahl mit 40 oder 60 cm Länge über Deck.Die Restlänge bis zum Empfänger kannst Du ruhig im Rumpf langlegen,möglichst über der Wasseroberfläche und möglichst nicht neben den Motor.Der dünne Stab ist auf dem Wasser kaum sichtbar aber wirkungsvoll.
      Bei unseren Entfernungen reicht das vollkommen,habe so etwa 20 Modelle bestückt und wie gesagt:Finger weg von Messingantennen.Mein Freund hatte ein Rennboot mit zwei Motoren,Antenne aufgerollt neben den Antrieben und dazu Messingstäbe,da war ganz toll,der Untergang.....

      edmondo
    • Hallo Boss,wenn Dein Lötkolben schön heiß ist,geht es wunderbar.Ich habe Goldstecker aus der großen Fliegerei bekommen,den Stecker im Modell,die Buchse zum Empfänger .Wenn Du eine kleine einzelne Lüsterklemme nimmst,kann der Empfänger schnell ausgebaut werden für ein anderes Boot und alles ist genormt.dh.man hat immer gleiche Antennenlänge.Stahlstab und Restantenne am Empfänger müssen etwas unter 100 cm ergeben.
      edmondo
    • Hallo Michael,

      Die Antennenlänge sollte insgesamt (also Kabel UND angelöteter Stab) bei etwas unter 100cm liegen, so wie edmondo schon geschrieben hat. Robbe selbst gibt "ca. 100cm" an. Ist manchmal viel Kabel, besonders bei kleineren Modellen.

      Aber dafür gibt es eine Lösung direkt vom Hersteller.
      Wenn Du dem Link folgst, steht auf Seite 18 etwas über die Antenne: Klick mich

      Auch hier wichtig: Nicht in der Nähe von Motoren und Fahrtregler verlegen, ebenso nicht parallel zu Servogestängen.
      Ein paar Zentimeter Abstand sollten es in jedem Fall sein. Am besten knapp unterhalb des Decks.

      Für Antennenkabel bei Empfängern gab es früher von Graupner und Robbe spezielle Goldstecker in 0,8mm.
      Hab sie in ähnlicher Form bisher nur hier gefunden: Klick

      Schraubverbindungen ala Lüsterklemme sind bei Antennen ein "NoGo", da würde ich stark von abraten.
      Die Kontaktgabe ist dauerhaft nicht sehr gut, kein Vergleich mit Löten oder gar Crimpen.
      Das wird dann insbesondere bei den Sendeleistungen unserer Geräte schnell zum Desaster.

      Hier noch ein lesenswerter Link, ist zwar für Flieger geschrieben, gilt prinzipiell aber für alle Modelle: Klick
      Dort steht auch was über Antennenverlegung und Stabantennen. Ist viel zu lesen, lohnt sich aber.
      Gruß
      Hermann
    • Moin Zusammen,

      das man eine F14 auch auf 2,4Ghz umrüsten kann will hier sicher keiner hören :pf:
      Ich hätte aber gerne gewußt, warum man als Antenne keinen Messingstab nehmen sollte.

      Zu meinen 40Mhz-Zeiten habe ich ich immer gerne vorhandene Teile wie Reling, Takelage oder sonstiges verwendet.

      Wie hier schon geschrieben - wichtiger wie die Gesamtlänge und Materialbeschaffenheit ist die Platzierung (auch der Restlänge) und die Motorentstörung.

      Gruß Jürgen
    • Punkt ist wichtig , keine überschüssigen Längen zusammenrollen oder in Schlaufen verlegen. Das ist ein Kapitalfehler.
      Ansosnten ist es dem Funksignal egal, ob die Antenne aus Messing oder Stahldraht ist. Die Originalantenne ist aus Kupfer.
      Selbst die Antennenlänge von knapp einem Meter ist nicht wirklich kritisch, wenn man nicht die Volle Reichweite nutzen will.
      Ich habe, zu MHz Zeiten einfach den Antennendraht bis auf etwa 5cm abgeschnitten und einen 2mm Goldkontaktstecker angelötet.
      An meinen Minirennbooten habe ich als Antennen 0,6er Stahldraht genutzt. Die waren im Rumpf aufrecht fest eingeklebt und innen mit einer 2mm Goldkontaktbuchse verlötet.
      Probleme hatte ich damit nur, wenn der Motor nicht geschweit entstört war und/oder zu nahe an der Antenne. Reichweitenprobleme hatte ich ich auf die Entfernungen die man mit einem 40cm Boot fährt keine.
      Was ich damit sagen will, ehe ich überschüssige Längen habe, lieber abschneiden und einfach testen wie weit man damit weg kann.
      Antenne am Sender einschieben und langsam vom Modell entfernen, dabei irgendwelche Steuerbefehle geben. Hat man da nach 5m schon Probleme, dann stimmt was nicht.

      Heiko
    • coolwater schrieb:

      Moin Zusammen,
      Ich hätte aber gerne gewußt, warum man als Antenne keinen Messingstab nehmen sollte.

      Gruß Jürgen
      Ganz einfach weil eine 2,4GHz Antenne KEIN einfacher Draht ist, sondern ein Koaxialkabel.
      Wirksam sind ausschließlich die letzten und abisolierten 30 - 31 Millimeter. Genau sind es 31,2 mm (Lambda/4).

      Bei MHz Antennen ist das egal, bis auf die optimale Länge.
      Wer ein Modell mit schlecht angepasster Antenne in Betrieb nimmt hat nicht nur "selber Schuld", sondern handelt fahrlässig.
      Das kann unter Umständen auch richtig teuer werden.
      Gruß
      Hermann
    • coolwater schrieb:

      Moin Zusammen,

      das man eine F14 auch auf 2,4Ghz umrüsten kann will hier sicher keiner hören :pf:
      Ich hätte aber gerne gewußt, warum man als Antenne keinen Messingstab nehmen sollte.

      Zu meinen 40Mhz-Zeiten habe ich ich immer gerne vorhandene Teile wie Reling, Takelage oder sonstiges verwendet.

      Gruß Jürgen
      Das liest sich aber so.


      Bei MHz Antennen ist die Länge (wie bei allen Antennen) wichtig, die Verlegung und der Abstand zu Störfaktoren wie Motor/Regler etc..

      Aufwickeln darf man sie durchaus, wenn man es macht wie im weiter oben stehenden Link auf Seite 18 zu sehen.

      Messing geht natürlich, aber verbiegt als einfacher Draht schnell. Das Beste ist ein senkrecht stehender Stahldraht.
      Gruß
      Hermann
    • Bei 27 und 40MHz ist es durchaus möglich vorhandene Metallteile als Empfangsantenne zu nutzen. Aber eben nur als Empfänger,
      Für den Sender muss man die Länge der Antenne anpassen um so wenig wie möglich Verluste zu haben bzw bei guter Abstimmung sogar Gewinn.

      Die optimale länge einer 27MHz Antenne wäre ca 11m, bei 40MHz ca 7,5m, Das hat was mit der Wellenlänge der Frequenz zu tun.

      Gruß Ronald
    • Ronaldc schrieb:

      Die optimale länge einer 27MHz Antenne wäre ca 11m, bei 40MHz ca 7,5m, Das hat was mit der Wellenlänge der Frequenz zu tun.

      Gruß Ronald
      Ergänzend dazu: Das wäre die Wellenlänge, auch bezeichnet als "Lambda 1"

      Lichtgeschwindigkeit : Frequenz = Lambda
      300.000 km/s : 40mhz (40.000000) = 0,007,5km >> 7,5m

      Lambda kann man immer nur durch 1, 2, 4, 8. 16 usw.teilen um die optimale Länge zu bekommen.

      Bei unseren MHz Empfängern liegen wir bei Lamda 1/16 zwischen 0,94m (40MHz) und 1,11m (27MHz)
      Das kann durchaus etwas abweichen und hängt vom jeweiligen Hersteller und seinem Produkt ab.

      Bei 2,4 GHz sind es demnach 0,0125m (Lambda 1) geteilt durch 4 (Lambda 1/4) also 0,003125m
      Bei 2,4 GHz ist die wirksame Länge immer das blanke Teil am Empfängerkabel, in diesem Fall also die letzten 31mm.

      Als Beispiel eine Reling: Wenn diese etwa 50cm lang ist, benötigt man bei 40 MHz als "Restlänge" zum Empfänger nur noch etwa 45cm. Dabei keinen Kreis schliessen oder ein V bauen, sondern das restliche Kabel an einem Ende der Reling befestigen.
      Gruß
      Hermann
    • Das liegt an der "Eingangsbeschaltung", diese Antennen sind für den Empfänger trotzdem in der richtigen Länge, ahnlich wie es bei Senderantennen auch kurze Versionen gibt. Die Sache mit Lambda bleibt unberührt, auch die kurzen Antennen sind zusammen mit dem Empfängereingang entsprechend berechnet.

      Ein nicht auf diese Antennen optimierter Empfänger, der also auf z.B. 95cm abgestimmt ist, wird mit dieser Länge nur schlechteren Empfang haben. Leider ist oft die Meinung verbreitet "wieso, geht doch bei mir!", aber wirklich auch unter schlechten Bedingungen getestet und belegt ist sowas nie.

      Ich denke das die 30cm Antennen inkl. Eingangskreis des Empfängers Lambda 16 (47cm bei 40MHz) entsprechen und der fehlende Rest über den Empfänger bzw. dessen Eingangskreis entsprechend "hingelogen" wurde.

      Physikalische Gegebenheiten kann man nicht ändern, auch nicht als Modellbauer.

      Jeti Rex 5 (MHz Empfänger) hat übrigens 48cm, Jeti Rex 7 (auch MHz) hat 45cm.
      Das entspricht dem weiter oben angegebenen Wert bei Lambda 16.

      Auf ein paar Millimeter kommt es nicht an, das macht der Hersteller über die Abstimmung des Empfängers.
      Gruß
      Hermann