Planken

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    • Sicherlich kann man sich viele Gedanken über Schablonen zur Beplankung bzw. Beplattung machen.
      Früher, d.h. vor dem Aufkommen des rechnergestützten Entwerfens, war es üblich, dass eigens für die Ermittlung des Plattenstraks, also dem Zuschnitt der Aussenhautplatten, auf den Werften Holzmodelle (meist Halbmodelle) des Rumpfes angefertigt wurden, an denen direkt Maß genommen und die Plattengänge aufgezeichet wurden.
      Für den gewöhnlichen Schiffsmodellbau, zumal wenn es sich um den ersten Rumpfbau handelt, halte ich dergleichen aber für Overkill.
      Viele Schiffsmodellbauer schneiden und schleifen oder hobeln die Planken vermutlich unmittelbar vor dem Setzen des jeweiligen Plankengangs zurecht,
      sobald sich die Planke nicht mehr ohne Gefahr, dass sie ausbeult oder tordiert, an den vorherigen anlegen lässt.
      Dies wird meist an den Schiffsenden der Fall sein.
      Man zeichnet sich z.B. die Stelle, ab der die Verjüngung erfolgen müsste mit einem Bleistift auf der Planke an und schneidet bzw. schleift den restlichen Auslauf der Planke quasi iterativ mit mehrmaligem Anlegen in Form, solange bis es passt.