Wieviele BEC an Empfänger

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    • Hallo

      Denk mal sollte Fahrtregler heißen.

      Nein, auf keinen Fall. Ich denke Du meinst wegen der Stromversorgung.
      Drei Stecker, die in den Empfänger kommen:
      Einer komplett reicht, bei den beiden anderen werden die roten Kabel (+) aus den Steckern gezogen und isoliert. Das sollte dann funktionieren und ist wieder herstellbar.
      Fahrbereit:
      Krick - Borkum, mit DM Victor
      Aeronaut - Victoria, Princess, Bella, Spitfire
      Kuhlmann - Coolman 1/12Jet, Coolman 1/6Jet
      Kaiser K-425

      Im Bau :
      Kaiser K-500
      Crackerbox
      Torpedo 1/8
    • Bei CTI Reglern kann man angeblich die BECs parallel betreiben. Beim Doppelregler Thor-24M (quasi 2 Regler mit einer Spannungsversorgung) geht das auf jeden Fall.
      Wenn es aber nicht ausdrücklich vom Hersteller erwähnt wird bzw. verschieden Hersteller oder Typen gemischt werden, dann würde ich nur ein BEC anschließen.
    • Wenn man mehr Strom benötigt als ein BEC her gibt, kann man in die Plusleitung aller BEC (auch Regler - BEC) sogenannte Schottky Dioden einsetzen. Dann gibt es keine Probleme bei der gleichzeitigen Verwendung mehrerer BEC.

      Schottky-Dioden zeichnen sich durch einen geringen Spannungsabfall von ca. 0,4 V in Durchlassrichtung aus.
      Im Gegensatz dazu liegen Silizium-Dioden bei 0,7 V Spannungsabfall.

      Die Sperrverzögerungszeiten (Schaltzeiten) einer Schottky-Diode liegen bei 1 bis 3 Nanosekunden.
      Somit können BEC's sich nicht gegenseitig beeinflussen.
      Gruß
      Hermann
    • Wenn ich mir hier die letzten Beiträge so lese, wundert mich es nicht, wenn immer wieder Schiffe wegen Defekten liegen bleiben.

      Mehrere BECs parallel zu schalten ist Unsinn. Blockt man die Ungleichheiten mit Dioden ab, reduziert man die Betriebsspannung am Empfänger und der reagiert auf Unterspannung in der Regel mit reduzierter Reichweite, Brownouts (temporäre Aussetzer), Failsafe oder auch andere Effekte. Zum Anderen haben ALLE BECs unterschiedliche Ausgangsspannungen, wenn auch nur im Millivolt Bereich. Was passiert denn dann? Der, der die höchste Spannung liefert, arbeitet und die anderen werden quasi Rückwärts betrieben. Das sollen die Dioden verhindern.
      Wenn man nun wegen zu wenig Strom im Schiff mehrere BECs nutzen möchte, so sollte man die Plusleitungen auftrennen.
      BEC1 versorgt Empfänger, BEC2 versorgt 2 Servos (Plusleitung vom Empfänger aus der Buchse ziehen und mit der Plusleitung des 2. BECs verbinden), BEC3 dann den Multiswitch...
      Ein weiterer Aspekt ist die Betriebsspannung in den Schiffen. Die meissten BECs in den mir bekannten Fahrreglern nutzen Längsregler , wie den 7805. Der verbrät die "überflüssige" Spannung.
      Rechenbeispiel : 12V Versorgung und die RC Teile benötigen 500 mA Strom. Der Längsregler hat somit 7V zu vernichten. Bei dem fließenden Strom sind das stolze 3,5W Heizleistung, die erst mal abgeführt werden wollen. Reduziert man die Versorgung auf 6V ist nur noch ein halbes Watt Verlustleistung da, aber die reduzierte Spannungsdifferenz könnte zum Ausfall der BEC Versorgung führen. Ein 7805 benötigt eine um mindestens 2V höhere Eingangsspannung, also mindestens 7V und die haben wir nicht. Ergebnis : für Bleiakkus eher ungeeignet. Mit LiPos bis 2S geht das ganze ganz gut.
      Deshalb nutze ich seit einiger Zeit nur noch externe BEC´s oder auch Stepdown Regler, die als Schaltnetzteil die Spannung nachregeln. Der Stepdown hat sogar den Vorteil, dass man die Spannung etwas höher drehen kann und die Dinger liefern auch die spezifizierten 2A dauerhaft.
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      Baubericht

      im Hafen liegt
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    • Ich möchte mal am Beispiel meiner FLB Köln2 (eq. Düsseldorf) aufzeigen, wie man es mit mehreren BECs machen kann.
      BEC Fahrtregler1 = Empfänger + Servos im Aufbau
      BEC Fahrtregler2 = Servos im Heckbereich
      BEC Wasserwerferpumpe = Servos im Frontbereich

      Für die Servos kann man entsprechende Zuleitungs"unterbrüche" einbauen...
      Ein Empfänger braucht eigentlich nie mehr wie ein BEC für sich alleine. Man kann aber sicherheitshalber Mehrfachstromversorgungen einbauen eq. Flugzeugen.

      Leo
    • Pixel schrieb:

      Wenn ich mir hier die letzten Beiträge so lese, wundert mich es nicht, wenn immer wieder Schiffe wegen Defekten liegen bleiben.

      Mehrere BECs parallel zu schalten ist Unsinn. Blockt man die Ungleichheiten mit Dioden ab, reduziert man die Betriebsspannung am Empfänger und der reagiert auf Unterspannung in der Regel mit reduzierter Reichweite,
      Die meisten BEC liefern 5V, einige auch 6V. Empfänger sind oft für 4,8V - 6V ausgelegt.
      Der Spannungsabfall einer Schottky Diode liegt bei 0,4V. Wären also minimal 4,6V bei bei einem 5V BEC.
      (Dementsprechend 5,6V bei einem 6V BEC).

      Meine Empfänger (die meisten sind von Multiplex) arbeiten bis zu einer Spannung von 3,5V mit voller Reichweite.
      Und die liegt, zumindest bei meinen Empfängern, weit oberhalb dessen was meine Augen für sicheren Betrieb hergeben.
      Das können andere Empfänger genau so, wenn es keine Billigprodukte sind.

      Ich persönlich bin allerdings kein Freund von BEC und nutze lieber, wenn möglich, eine separate Stromversorgung.
      Nicht wenige Regler (Steller) sind schon abgeraucht, weil das BEC überlastet wurde.

      Alle Servos, analog oder digital, egal welcher Hersteller, ziehen praktisch immer ihren Nennstrom, ausser im Ruhezustand. Die Stromaufnahme entspricht praktisch immer der maximalen Blockierstromaufnahme, nur die Dauer der Stromaufnahme variiert. Daraus ergibt sich der mittlere Stromverbrauch. Standard Servos liegen bei 0.5 - 0,8 Ampere.
      Wären bei 2 Servos schon locker 1 - 1,6 Ampere die das BEC liefern muß + Empfängerstrom und Reglerstrom.
      Da ist man ganz schnell im Grenzbereich.
      Gruß
      Hermann

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BlackbirdXL1 ()

    • Pixel schrieb:

      []

      Mehrere BECs parallel zu schalten ist Unsinn. Blockt man die Ungleichheiten mit Dioden ab, reduziert man die Betriebsspannung am Empfänger und der reagiert auf Unterspannung in der Regel mit reduzierter Reichweite, Brownouts (temporäre Aussetzer), Failsafe oder auch andere Effekte. Zum Anderen haben ALLE BECs unterschiedliche Ausgangsspannungen, wenn auch nur im Millivolt Bereich. Was passiert denn dann? Der, der die höchste Spannung liefert, arbeitet und die anderen werden quasi Rückwärts betrieben. Das sollen die Dioden verhindern.
      Wenn man nun wegen zu wenig Strom im Schiff mehrere BECs nutzen möchte, so sollte man die Plusleitungen auftrennen.
      BEC1 versorgt Empfänger, BEC2 versorgt 2 Servos (Plusleitung vom Empfänger aus der Buchse ziehen und mit der Plusleitung des 2. BECs verbinden), BEC3 dann den Multiswitch...
      []
      Das mit der Betriebsspannung stimmt schonmal nicht. Normale Empfänger funktionieren bis unter 4V tadellos, und auch ein 5V BEC wird durch eine ausreichend dimensionierte Diode nicht unter 4V gedrückt. Ich persönlich fliege Modelle mit einer einzigen LiIon Zelle in mehrere hundert Meter Entfernung, und auch im Bereich unter 3,8V gibt e nicht die geringsten Probleme. Wer anderer Meinung ist, soll bitte Marke und Typ des Empfängers benennen, der bei ~4V nicht mehr einwandfrei arbeitet, damit man diese Marke in Zukunft meiden kann.
      Mehrere navigationstechnisch relevante Untersysteme im Modell mit jeweils separaten BECs zu Betreiben ist betriebssicherheitstechnisch suboptimal. Hierdurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines Gesamtausfalls, da nur ein BEC ausfallen muss, um das Gesamtsystem lahmzulegen und navigationsunfähig zu werden. Zusammengeschaltete BECs dagegen erhöhen die Sicherheit, da alle ausfallen müssen, damit nichts mehr geht. Auch wenn von allen nur noch eins funktionieren würde, wäre das System noch funktionsfähig, da jedes einzelne BEC das Gesamtsystem versorgen kann..
      Daher ist es auf jeden Fall ein Sicherheitsgewinn, mehrere getrennte BECs redundant zur Systemversorgung einzusetzen. Hierzu rechne ich alles, was die Navigation ermöglicht. Empfänger, Lenkservo(s) und das Antriebssystem sollten redundant und getrennt von anderen Systemen versorgt werden. Sonstiger navigationstechnisch irrelevanter Spielkram wie Beleuchtung, Sonderfunktionen etc. gehören separat versorgt und abgesichert, so dass deren Ausfall keine anderen Systeme beeinflusst. Wenn ein Kurzschluss in der Beleuchtung beispielsweise das BEC lahmlegt, was auch den Empfänger versorgt, steht der Kahn. Ungünstig.

      Wer ein gutes BEC sucht, findet es hier:
      ebay.de/itm/182546708692?_trks…geName=STRK%3AMEBIDX%3AIT
      Dieses kann man einfach auf 5V festlöten und vor dem Einschrumpfen noch schön mit Plastik 70 oder so einsprühen, dann ist es sogar wasserfest.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Julez ()

    • Es ist von Julian alles umfassend gesagt. :h:

      Ich komme ja aus der Fliegerszene und wie gesagt, meine MPX Empfänger funktionieren selbst bei 3,5V noch tadellos.
      Wenn es anders wäre (Ausfall bspw. bei 4,2V), wäre es für mich ein Fall für die Tonne.
      Denn dann käme ein nichtmal ganz entladener 4,8V NiMH Pack einem Absturz gleich.
      Allerdings arbeiten die MPX Empfänger ebenso auch mit bis zu 9V Betriebsspannung.
      Hier ist man ziemlich flexibel und hat reichlich Reserven.
      Gruß
      Hermann