Blei/Gel Akku fest einbauen?

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    • Blei/Gel Akku fest einbauen?

      Ich hoffe ich bin hier richtig?

      Ich wollte mal anfragen, ob es einige unter Euch gibt, die ihre Blei/Gel Akkus fest einbauen?

      Ich habe z.Z. das Problem das ich zwar im Schiffsrumpf platz habe, aber nicht um den Akku raus zu nehmen wenn das Deck erst mal drauf ist und verklebt.
      Daher meine Frage.

      Grüße
      Gruß Chris

      Manche Reden viel, aber Sagen nichts.
    • Jeder Akku altert, d.h. Du müßtest wenn die Akkus am Ende sind das Deck wieder trennen.

      Von den Herstellern wird für Blei-Gel Akkus oft eine Lebensdauer von 400-600 Ladezyklen angegeben.
      Damit sind komplette Entladung/Ladung gemeint. Diese Zyklenzahl gibt es aber nur bei optimaler Pflege.
      Entladung mit hohen Strömen, Tiefentladung und falsche Lagerung knabbern stark an der Zyklenzahl.
      Wenn es ganz dumm läuft, kann man nach einer Saison den Akku tauschen.

      Ich persönlich würde davon abraten.
      Gruß
      Hermann
    • Danke für die Antwort.

      Es geht darum, meine Frau hat mir die Anna 3 geschenkt.
      Das Deck der Anna soll, wenn soweit alles eingebaut ist, verklebt werden.
      Nur bekommt man dann keinen Akku mehr rein oder raus, da ist der Motor im Weg.

      Ich habe noch diesen Akku rumliegen und den wollte ich auch verwenden.

      Grüße
      Gruß Chris

      Manche Reden viel, aber Sagen nichts.
    • Moin Christian,
      gebaut habe ich die ANNA nicht, wenn ich mir den Plan (ANNA 2) so anschaue, dann sehe ich drei Lösungsmöglichkeiten:
      A) Antrieb ändern, so das der Motor (z.B. mit Riemenübersetzung) neben / über dem Stevenrohr zu liegen kommt und Du den Bleiakku durch die vorhandene Öffnung einfädeln kannst
      B) Die Decksöffnung auf den Bereich unter der Winde vergrößern (evtl. die Winde etwas höher setzen damit Du einen Süllrahmen erhälst)
      C) Verzicht auf Deinen Bleiakku und Umstieg auf LiFePo Zellen (2s (evtl auch 2p)Baugröße 26650, Kapazität um 3 Ah, Einzelzellen mit Lötfahnen und etwas Kabel dazwischen), dann kannst Du das Modell wie vorgesehen bauen und den Akku am Motor vorbei wechseln.
      So weit 5 Cent von mir dazu.
      Gruß Gerrit
      Oft ist es in der Werkstatt einfach produktiver als hier am "Daddelkasten" :pf: :wink:
    • tug_baer schrieb:

      B) Die Decksöffnung auf den Bereich unter der Winde vergrößern (evtl. die Winde etwas höher setzen damit Du einen Süllrahmen erhälst)
      Diese Idee hatte ich gestern Abend auch.
      Ich dachte da auch dran, einen entsprechenden Schnitt um den Süllrahmen vorzunehmen. Ein paar Leisten von innen damit man das raus geschnittene wieder einsetzen kann.
      Ich muss mal schauen ob die Winde auf dem Deck bleibt oder mit auf die "Öffnung" kommt?

      Danke für die Anregungen.

      Grüße
      Gruß Chris

      Manche Reden viel, aber Sagen nichts.
    • Ich hatte dieses Problem in ähnlicher Form bei meinem "geerbten" Kutter.
      Trotz einer Größe von 85cm war die Decksöffnung so klein, dass z.B. ein Wechsel des Motors extrem fummelig war.
      Als Akkus habe ich zwar "schlanke" LiPo's, aber dennoch war es auch hier eine elende Fummelei.

      Also habe ich das Deck genau an den Stoßkanten der imitierten Decksbeplankung weiter ausgeschnitten.
      Darunter sind ringsum jeweils etwas überstehende Kiefernleisten geklebt auf die das ausgeschnittene Deck aufliegt.
      Das ausgeschnittene Teil ist jetzt fest mit den Aufbauten verbunden und liegt also nicht nur lose auf.

      Das Ergebnis ist fast unsichtbar, nur wenn man ganz genau hinschaut kann man es erkennen.
      Einen Süllrand habe ich nicht vorgesehen, da der Kutter Scalegeschwindigkeit fährt und möglicher Wassereinbruch nicht zu befürchten ist. Allerdings ist er auch unsinkbar durch den Einsatz von Schaumstoff an den nicht genutzten Stellen im Rumpf.
      Gruß
      Hermann
    • Ja das mit den Ausschneiden, das ich den Blei/Gel Akku rein bekomme und auch wieder raus, werde ich auch machen.

      Fest einbauen, fällt ja weg, wie schon oben erwähnt wurde. Was ist wenn die Ladezyklen zu ende gehen?

      Aber danke für die Anregungen, mal drüber zu Diskutieren finde ich immer sehr Produktiv, da kommen die meisten Ideen.

      Grüße
      Gruß Chris

      Manche Reden viel, aber Sagen nichts.
    • Hallo,

      vor dem Problem stand ich auch beim Bau der USS Pillsbury. Ich habe da nur eine Decksöffnung
      von 7cm breite. Für den Bleiakku , den ich nehmen wollte, zu wenig. Wobei di Breite evtl ging,
      nur wenn ich die Höhe dazurechne wirds schwierig.
      Das nahm ich zum Anlass auf Lipo-Akkus umzustellen. Dadurch war mein Problem gelöst.

      Gruß Kurt