Info zu meiner Dampfanlage bis hin zur Fertigstellung der Moulay Idriss

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    • Hinweis an alle Dampfkollegen,
      es sind nur noch einige Tage hin und dann stehen die 22.Laufer Dampfmodelltage 2018 an.
      Ich freue mich auch dieses Jahr wieder mit als Aussteller dabei sein zu dürfen.
      Freilich darf da mein Echtdampf-Schlepper MOULAY IDRISS nicht fehlen. Die außergewöhnliche Dampfanlage werden jeden echten Dampffreak, wie auch schon in den vergangenen Jahren, wieder begeistern
      Ich hoffe wir sehen uns, wenn auch nur am 10. und 11. November.
      Es mailen mich manchmal Kollegen aus dem Forum an und befragen mich zu ihren Problemen, die das Dampfhobby im Modellbau betreffen.
      Verwunderlich ist, dass es sich oft um Sachen handelt, die eigentlich gar nicht mehr unbekannt sein dürften.
      Ich nehme jetzt eine aktuelle Anfrage zum Anlass, die eventuell so manchen Kollegen interessieren dürfte.
      Der anfragende Kollege hat Anzündprobleme mit Brennern, die er zusammen mit seinem Doppelflammrohrkessel von einer renommierten Firma erworben hat und trotzdem blieb der Erfolg aus.
      Auch in der Betriebanleitung des Herstellers zu diesem Dampfkessel steht nur: Brenner einstellen, Gas leicht aufdrehen und zünden. Darauf achten, daß die Flammen sauber in die Flammrohre blasen.
      Das Anzündproblem mit den beiden Brennern müsste, weil konstruktionsbedingt, ausführlich dem Betreiber erörtert werden, damit er den Umgang mit seinem Dampfkessel beherrscht.
      regner-dampftechnik.de/service…ung_Dampfkessel_50620.pdf
      Das Problem beschreibe ich hier einmal näher: Die beiden Flammrohrbrenner lassen sich nicht gleichzeitig anzünden. Einer brennt und wenn die Anzündflamme an den zweiten gehalten wird, bläst dieser die Flamme des ersten Brenners sofort aus.
      Für das Magazin SchiffsModell 7/2013 habe ich einen Bericht über das Dampfboot Catharina geschrieben, dessen Dampf auch in einem Doppelflammrohrkessel erzeugt wird.
      Vom Betreiber der Catharina bekam ich die Vorgehensweise des Anzündens genau erläutert und gab daraufhin diese Info an den Kollegen weiter.
      Ich vermute, dass auch andere Kollegen eine Hilfestellung dazu geben könnten und vertraue einmal auf deren Kollegialität, indem sie ihre Erfahrung hier im Forum einstellen.

      21. Laufer Dampfmodelltage.jpg
    • "Fehlteil"

      Angeregt von den 22. Laufer Dampfmodelltagen bin ich derzeit auf der Suche nach einer
      satt- und dumpf tönender Dampfpfeife. Ich möchte sie für meine MOULAY IDRISS
      verwenden. Ein Kollege hat mir zwar einige Zeichnungen zukommen lassen, aber dazu gibt es keine Garantie, dass der Ton meinen Ansprüchen genügen wird.
      Auf eine Anfrage bei einem renommierten Hersteller wurde ich darauf hingewiesen, dass
      selbst seine angebotene Dampfpfeife nicht für meinen Zwecktauglich ist.
      Der zum Betrieb nötige Dampfdruck darf zwischen 2,5 – 2,8 barbetragen. Mein Dampfkessel liefert bestimmtfür ein kräftiges, lang anhaltendes Tuten genügend Dampf.
      Deshalb frage ich hier im Forum nach, ob jemand so ein Objekt besitzt und keine Verwendung dafür hat. Dann wäre ich in der glücklichen Situation, dass ich das "Fehlteil" als erledigt abhaken kann.

      Gruß Dieter
    • inzwischen habe ich eine Dampfpfeife bekommen, die ich beim stöbern im Internet gefunden hatte. Die Beschreibung klang vielversprechend:
      Angeboten wird eine Dampfpfeife große Ausführung, satter, tiefer Ton, Durchmesser 15 mm, Länge ca.110 mm. Das war es, was ich mir vorgestellt habe.

      Schon alleine die Abmaße dieser Pfeife haben mich überzeugt, hier die richtige Wahl getroffen zu haben..
      Auch das angebotene Dampfpfeifenventil sieht passabel aus, so dass ich mir die beiden Sachen bestellt habe.

      Demnächst steht ein "Klangtest" mit dieser Dampfpfeife an und anschließend wird sie samt Dampfventil in Kesselnähe verbaut und in Kaminnähe unauffällig installiert.
      Der Ventilstößel wird vom Hebelarm mittels einer dünnen Stahllitze betätigt, die wiederum mit einem Servo verbunden ist.

      Gruß Dieter
    • Hallo Georg,
      ein tiefer Ton ist bei einer Dampfpfeife, die bei einem großen Echtdampfschiff zum Einsatz kommen soll, besonders gefragt.
      Ob man satt als laut bezeichnen darf, würde ich so einschätzen. Ich denke, dass ich die Lautstärke mit dem Öffnen des Pfeifenventil regulieren kann.
      MIttels Drehpoti am Sender konnte ich der Dampfpfeife an meinem Mississippidampfer ein optimales sanftes "Tuten", das auf und ab schwellt, entlocken.




      Die Dampfmaschine hat damit gar nichts zu tun, eher dürfte es von der zugeführten Dampfdruckmenge abhängen. Mit etwas Feingefühl in den Fingern kann man mit der geeigneten Pfeife ein langsam ansteigendes und schnell abfallendes Tuten erzielen.
      Die Pfeife sollte etwas "vorgewärmt" werden, damit kein bzw. sehr wenig Kondensat in den Pfeifenkörper gepresst wird.


      Gruß
      Dieter

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