BL Motor und Regler mit NiMH Akku

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    • BL Motor und Regler mit NiMH Akku

      Hallo,

      ich habe eine Diva mit einem Race 600 und einem 5 zelligen NiMH Akku fahren. Für mein nächstes Boot wollte ich einen BL Motor und dazu passendam Regler kaufen (Roxxy C28-34/880kv und RL 930). Dafür wird ein 11.1v 3s 20C LiPo Akku empfohlen. Da ich bisher noch nie etwas mit LiPo zu tun hatte,, habe ich mich belesen in einschlägigen Wikis und mir auch in YT Filme über explodierenden Akkus angesehen. Auch das PDF was hier im Forum verlinkt ist, habe ich studiert.

      So, nun kommen mir aber Zweifel ob das für mich und meine Kinder die richtige Akku-Technologie ist, oder zu gefährlich ist, um es geradeheraus zu sagen.

      Kann man BL Motoren auch mit "normalen" NiMH Akkus antreiben? Vermutlich kann man auch diesen Akku-Typ schrotten, aber wohl nicht so leicht explodieren und/oder brennen lassen.

      Gruss

      Matthias
    • guru schrieb:

      So, nun kommen mir aber Zweifel ob das für mich und meine Kinder die richtige Akku-Technologie ist, oder zu gefährlich ist, um es geradeheraus zu sagen.
      Ich verwende seit ca. 5 Jahren Lipos.
      Bisher ist nichts passiert (auf Holz klopft).
      Man muss sie eben etwas besser Pflegen als Nimh Akkus.

      Man sieht in solchen Videos ja auch jede Menge Unfälle mit Autos, ich selber habe noch nie einen gehabt.
      Abgesehen davon, was man bei Youtube und Co. so sieht, ist gestellt. Vorsätzlich einen Nagel eingeschlagen usw..
      Mach Dir da mal keine Sorgen, aber achte halt auf Sorgsamen Umgang damit, dann passiert auch nichts.

      Grüße
      Gruß Chris

      Manche Reden viel, aber Sagen nichts.
    • Janosch schrieb:

      guru schrieb:

      So, nun kommen mir aber Zweifel ob das für mich und meine Kinder die richtige Akku-Technologie ist, oder zu gefährlich ist, um es geradeheraus zu sagen.
      Ich verwende seit ca. 5 Jahren Lipos.Bisher ist nichts passiert (auf Holz klopft).
      Man muss sie eben etwas besser Pflegen als Nimh Akkus.

      Man sieht in solchen Videos ja auch jede Menge Unfälle mit Autos, ich selber habe noch nie einen gehabt.
      ...
      Es ging nicht um YT Filme. Schon seriöse Wiki Seiten, z.B. wiki.mikrokopter.de/LiPo reden davon, dass beim Laden der LiPo in einem feuerfesten Behälter liegen soll usw.

      Die Frage war: Kann ich BL auch mit NiMH speisen, oder geht das technisch nicht? Bei Booten spielt ja das Gewicht nicht so sehr eine Rolle.
    • Hallo Matthias,

      natürlich kannst du auch Bl Motoren mit MiMH betreiben, hauptsache die Volt Zahl stimmt.
      Zu Lipo Akkus, habe Sie auch schon seit ca. 5 Jahren, Vorteil die Akkus musst du während der Lagerzeit nicht nachladen. Lagerbestimmungen aber beachten. Zu den Horrorgeschichten, überleg mal wo du jetzt schon Lipo Akkus zu Hause hast, z.B Handy, Handstaubsauger, Akkubohrmachine u.s.w. E-Autos haben auch Lipo Technology.

      Gruß Udo
    • Es kursieren viel Horrorgeschichten über Lipos im Netz. Im Grunde sind die auch nicht gefährlicher als andere Akkus. Auch Nickelzellen kann man zum Platzen bringen.
      man muss sich nur einfach etwas damit beschäftigen, also wie und womit lädt man, wie lagert man usw. Dann ist das nahezu gefahrlos.
      So ein Akku geht definitiv in den seltensten Fällen von alleine hoch. Fast immer ist Fehlbehandlung die Ursache, wenn es knallt. Würde natürlich auch keiner zugeben
      Selbst als Samsung Probleme mit seinem Tophandy hatte lag es nicht am Akku selbst, sondern hatte andere Ursachen.
      Es ist wie überall. Kaufe nicht das billigste Zeug, mach Dich vorher schlau welche Ladegeräte was taugen, was man gegen Tiefentladung tut, wie man lagert und dann passt das.
      Auch Nickelzellen sollte man nicht unbeaufsichtigt laden. Das ladegerät sollte selbst errkennen welcher Akkutyp mit welcher Spannung dran hängt.

      Heiko
    • Du solltest aus die Kapazitäten achten. Brushlessmotoren benötigen in der Regel wesentlich höhere Stromstärken. Beispiel 1200mA, 3s (11,1v) und 20C (Kapazität). Alles mutipliziert und du hast die Leistungsfähigkeit in Watt bei ~13,3A/h. Er kann diese Leistung in 3 Min abgeben, also ca 266W. Dieser Akku würde gerade so reichen, besser 1,6 oder 2,2A. Kein Bürstenmotor (Modellboot, außer Rennboote) hat solche Verbrauchswerte. 280 Watt sind für Brushlessmotoren aber kein Problem (Baue ich gerade in meine Victoria ein, der gleiche wie deiner). Das machen, so weit ich weiß, keine NiMH-Akkus mit.
      Bei kleinen Brushless sollte das kein Problem sein, aber drauf achten. LiPos, vor allem die für Spielzeuge, sind nicht wirklich 'Gefährlich'.
      Sieh einfach ab und zu nach, wenn sie sich aufblähen, werden sie aus dem Verkehr gezogen.

      Gruß Roland
      Im Bau: Victoria
      Aeronaut Classic ENTASIS
    • Larger schrieb:

      Es kursieren viel Horrorgeschichten über Lipos im Netz. Im Grunde sind die auch nicht gefährlicher als andere Akkus. Auch Nickelzellen kann man zum Platzen bringen.
      man muss sich nur einfach etwas damit beschäftigen, also wie und womit lädt man, wie lagert man usw. Dann ist das nahezu gefahrlos.
      So ein Akku geht definitiv in den seltensten Fällen von alleine hoch. Fast immer ist Fehlbehandlung die Ursache, wenn es knallt. Würde natürlich auch keiner zugeben
      Selbst als Samsung Probleme mit seinem Tophandy hatte lag es nicht am Akku selbst, sondern hatte andere Ursachen.
      Es ist wie überall. Kaufe nicht das billigste Zeug, mach Dich vorher schlau welche Ladegeräte was taugen, was man gegen Tiefentladung tut, wie man lagert und dann passt das.
      Auch Nickelzellen sollte man nicht unbeaufsichtigt laden. Das ladegerät sollte selbst errkennen welcher Akkutyp mit welcher Spannung dran hängt.

      Heiko
      Ganz großes Danke für diese Erklärung!
      :d:
      Grüße,
      Manfred
      :mattes:
      auf dem Helgen:
      S.M.S. "GOETZEN"
      DGzRs Tochterboot "CHRISTIAN"
      U 212a
      am Ausrüstungskai:
      Semicontainerschiff MS "RHEINGOLD"
      Hafenschlepper "NEPTUN" von robbe
      in Fahrt:
      Opduwertje "MARLEEN" von Sievers
      DGzRS Tochterboot "VEGESACK"
      Little Tug "SIRIUS" von Lextek
      Schnellboot "KRANICH" P6083 1:40
      Hafenbarkasse "DANICA" ex "FELIX" von Krick
      DGzRS "HEILIGENHAFEN" von Graupner
      Schlepper "FAIRPLAY X" von Revell
    • Plankenbruch schrieb:

      Du solltest aus die Kapazitäten achten. Brushlessmotoren benötigen in der Regel wesentlich höhere Stromstärken. Beispiel 1200mA, 3s (11,1v) und 20C (Kapazität). Alles mutipliziert und du hast die Leistungsfähigkeit in Watt bei ~13,3A/h. Er kann diese Leistung in 3 Min abgeben, also ca 266W. Dieser Akku würde gerade so reichen, besser 1,6 oder 2,2A. Kein Bürstenmotor (Modellboot, außer Rennboote) hat solche Verbrauchswerte. 280 Watt sind für Brushlessmotoren aber kein Problem (Baue ich gerade in meine Victoria ein, der gleiche wie deiner). Das machen, so weit ich weiß, keine NiMH-Akkus mit.
      Bei kleinen Brushless sollte das kein Problem sein, aber drauf achten. LiPos, vor allem die für Spielzeuge, sind nicht wirklich 'Gefährlich'.
      Sieh einfach ab und zu nach, wenn sie sich aufblähen, werden sie aus dem Verkehr gezogen.

      Gruß Roland
      Hallo,

      Deine Rechnung vertstehe ich nicht ganz.

      Wenn ich mir diese Seite wiki.mikrokopter.de/LiPo#Bezeichnungen_von_LiPo-Akkus ansehe.. Ein Lipo mit der Bezeichnung "11,1V 3S/1P 2200mAh 20C" kann einen maximalen Strom von 44A abgeben (2200/1000*20=44) Bei 11.1V sind das also 11.1V*44A=488VA (Watt) bei voller Leistung. Die Kapazität des Akkus ist 2200mAh bzw. 7920000mAs. Dieses Kapazität wird erschöpft in 7920000mAs/44000mA=180s, d.h. in 3 Minuten wäre der Akku leer, rein rechnerisch und immer linearen Volllastverbrauch angenommen.
      Gruss
      Matthias

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von guru ()

    • Plankenbruch schrieb:

      Du solltest aus die Kapazitäten achten. Brushlessmotoren benötigen in der Regel wesentlich höhere Stromstärken. Beispiel 1200mA, 3s (11,1v) und 20C (Kapazität). Alles mutipliziert und du hast die Leistungsfähigkeit in Watt bei ~13,3A/h. Er kann diese Leistung in 3 Min abgeben, also ca 266W. Dieser Akku würde gerade so reichen, besser 1,6 oder 2,2A. Kein Bürstenmotor (Modellboot, außer Rennboote) hat solche Verbrauchswerte. 280 Watt sind für Brushlessmotoren aber kein Problem (Baue ich gerade in meine Victoria ein, der gleiche wie deiner). Das machen, so weit ich weiß, keine NiMH-Akkus mit.
      Bei kleinen Brushless sollte das kein Problem sein, aber drauf achten. LiPos, vor allem die für Spielzeuge, sind nicht wirklich 'Gefährlich'.
      Sieh einfach ab und zu nach, wenn sie sich aufblähen, werden sie aus dem Verkehr gezogen.

      Gruß Roland
      Da muss ich mal was richtig stellen.
      Richtig ist zu Zeiten als es die BL-Motoren noch nicht gab, bzw. die noch sauteuer waren, war man leistungsmäßig eher begrenzt. Das lag /liegt an der Stromübertragung im Motor, nämlich Kollektor und Kohlebürsten.
      Natürlich gab/gibt es auch leistungsfähige Bürstenmotoren. Die sind aber auch nicht wirklich billig.
      Jetzt mit BL-Motoren ist das eher kein Thema mehr. Da steht in Verbindung mit modernen Akkus Leistung zur Verfügung, in kleiner Baugröße, davon konnte man früher nur träumen. Mit Nickelzellen wäre diese ganze Drohenengeschichte aktuell zB. nicht in`sRollen gekommen.
      Aber, ein Elektromotor liefert nicht automatisch 250W nur weil auf dem Etikett steht, das er 250W Leistung hat. Was ein Elektromotor liefern muss bestimmt der Typ am Steuerknüppel der Funke und der Prop/ die Schiffsschraube , die der Erbauer drunter geschraubt hat. Der Rumpf des Schiffes spielt natürlich auch ein Rolle. Im Auto halt Getriebe, Gewichte, Radgröße usw.
      Auch ein großer Motor kommt mit wenig Strom aus, wenn er nicht gefordert wird.
      Richtig ist, das die Kapazität des Akkus die Fahrzeit bestimmt. Ist wie beim Auto. 45l Tank und Durchschnitt 5,5l/100km macht um die 800km Reichweite. 5000mAh Kapazität bei 20A macht auch
      Es gab auch NiMh Akkus die kurzzeitig 100-150 A verkraftet haben, aber lange machen die das nicht mit. Da sind heutige Akku-Typen auf LI Basis deutlich im Vorteil. Da sind auch kurzzeitig 3-400A möglich, vorrausgesetzt die Leiter sind dafür ausgelegt und der Regler kann das.

      Technologisch sind die Lipos gegenüber den NiMh die besseren Akkus. Die letzten Nickels die ich genutzt habe, waren auch Mimosen. Einmal zu tief entladen, Kapazitätsverlust. Mal zu heiß geworden , Kapazitätsverlust.
      Bei längerer Lagerung die Ladung nicht kontrolliert, Kapazitätsverlust.
      Vernünftige Lipos , also keine wirkliche Billigware, sind da deutlich problemloser. Man muss sich halt , wie bei allen Sachen, zunächst mal mit den Grundlagen befassen.
      Eine gute Adresse hierfür ist elektromodellflug.de/
      Da auch mal bei alten Seiteninhalten stöbern. und bei Unklarheiten hier im Forum nachfragen

      Heiko
    • Moin Jungs,

      mal etwas in die Debatte eingeworfen:
      Für mich die besten Akkus sind Li Fe Po Typen.
      Eigensicher, etwas schwerer als LiPo und Zellspannung 3,3 V
      Löte mir die meisten Stromspender aus Einzelzellen Typ 28650 selbst zusammen.

      So weit 5 Cent von mir dazu

      Gruß Gerrit
      In Hamburg sagt man : Tschüß (als Moderator)
      (dem Chef passt meine Nase nicht)
    • @Heiko
      Habe ich mich so falsch ausgedrückt? Das tut mir leid, sorry. Klar gibt es Bürstenmotoren mit mehr Leistung , deswegen schrieb ich:

      Plankenbruch schrieb:

      Kein Bürstenmotor (Modellboot, außer Rennboote) hat solche Verbrauchswerte.

      Und das es überall Extreme gibt, ist klar (150A und viel Mehr), aber hier geht es um die Größenordnung der Konfiguration des Fragestellers.
      Sollte er also NiMh bei seiner Konfiguration nehmen? Ich fände es nicht gut, wenn ich jedesmal, wenn ich den Knüppel auf den Tisch lege Angst haben muss, die Akkus gehen drauf. Und, das dürfte auch dem Fragesteller klar sein, dass ein Motor nur dann bis 280W zieht, wenn man auch Gas (Strom) gibt, ist wohl selbstverständlich.

      Ich empfehle auf jeden Fall LiPo's für seine Anwendung.

      @Matthias
      Klar, das sind die Extremangaben, als rechneriche Grundlage. Der Akku kann in 3 Min die Leistung abgeben ( als Beispiel habe ich 1200mA/h genommen, nicht 2200mA/h). In dem Fall Richtig, Die Kapazität des Akkus ist 2,2 A/h x 11,1v was 24W/h ergibt. Diese kann er 20-Fach abgeben, was die Zeit verkürzt, die Stromabgabe erhöht. Er kann bis zu 488 Watt abgeben, dann ist er in 3 min leer.
      Wichtig ist, NiMH Akkus, und das war ja deine Frage, gehen da in die Knie, wenn sie es überhaupt schaffen.

      Nochmal Sorry, wenn ich mich umständlich ausgedrückt habe.

      Gruß Roland
      Im Bau: Victoria
      Aeronaut Classic ENTASIS