Die Peking ist zurück

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    • HI

      Wie kann denn das Geld alle sein ?

      Di wussten doch vorher was es kosten wird ... 26 Mio ... Da kann doch nicht nach einem halben Jahr das Geld weg sein oder ?
      Viele Grüße

      AStreety

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    • Hallo
      Siehe Gorch Fock. Und plötzlich wird alles um ein Vielfaches teurer.
      (Wie vieles in unserm Land)
      Vielleicht hat man auch die Schätzkosten niedrig gehalten, um das Projekt
      überhaupt starten zu können.
      Hoffentlich geht es weiter, wäre sonst schade drum. ( um das Schiff und das schon versenkte Geld)
      Ich dachte ich könnte bei meinem nächsten Besuch im alten Land das Schiff im Museum besuchen.
      Gruß Georg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von GHeist ()

    • Die Passat liegt seit 60 Jahren in Travemünde und gehört der Hansestatdt Lübeck bzw. einem Verein. Ausserdem ist sie erst vor 20 Jahren Grundüberholt worden.

      Die Peking soll als Museumsschiff in den Hamburger Museumshafen kommen und wird massiv vom Bund finanziert. Sie passt dort Geschichtlich und Thematisch perfekt hin und wäre sonst wohl demnächst verschrottet worden, weil sie in New York schon lange Zeit dringend weg sollte. Ich bin neugierig ob sie in dem Fall den Rumpf mal fachmännisch mit neuen Platten und Nieten restaurieren, das wäre mir viel sympathischer als das übliche Flickwerk Aufschweissverfahren.
      Verschiebe nicht auf morgen, was auch bis übermorgen Zeit hat. (Mark Twain)
    • Da hätte ich mich genauer ausdrücken sollen.
      An die Passat für eine Restaurierung dachte ich nicht. Schon zum Hamburger Hafengeburtstag 2017 gab es eine kleine Diskussion auf einem niederländischen Schlepper über den Erhalt von interessanten Schiffen. Und auch hier war man durchaus der Meinung, dass die Passat in Lübeck doch ein ausrecheindes Objekt für die Dokumentation der Großsegler ist. Nur das sie eben nicht in Hamburg liegt.

      Gruß
      Martin
    • So gesehen denke ich recht ähnlich wie Du.
      Es ist wirklich erstaunlich dass vier Flying P-Liner der selben (letzten) Generation noch in brauchbarem Zustand vorhanden sind und gut gewartet werden (Kruszenstern ex Padua, Passat, Peking, Pommern). Während gleichzeitig bei unglaublich vielen Schiffstypen und Schiffsklassen die letzten überlebenden Zeugen im Nebel der Geschichte verschwinden weil oft nicht mal 100.000 bis 1 Mio. Euro für weitgehend ehrenamtliche durchgeführte Rumpfüberholungen aufzutreiben sind. Da sind die 27 Mio Euro für die Peking irgendwie schon auch eine Lawine der verpassten Chancen.

      Diese massive Überbewertung liegt wohl daran, dass durch den weltweiten Ausbildungsbetrieb auf der Passat und Pamir so viele Menschen direkt oder indirekt damit persönliche Erlebnisse verbinden und die Optik, die sie einwandfrei als große Frachtsegler kennzeichnen, obwohl sie vergleichsweise jung und bereits komplett aus Stahl sind.
      Es ist halt nur ... wenn es in unseren Breiten einen Platz gibt wo ein Flying P-Liner als Vertreter der ehemals allgegenwärtigen Frachtsegelklasse einen musealen Platz haben sollte, dann ist das sicherlich der große Museumshafen in Hamburg. Insgesamt zwei Frachtsegler sind für den Hamburger Hafen auch nicht übertrieben. Klar, ein großer hölzerner oder ein Kompositsegler wäre geschichtlich gesehen signifikanter gewesen, aber die sind halt alle weg.
      Gut, ganz wenige gibt es doch noch: die Seute-Deern als größter erhaltener Vollholzfrachtsegler der Welt in Bremerhaven, der gerade 30 Mio Euro für eine äußerst dringende Rumpfüberholung brauchen würde, die Klipper Cutty Sark und City of Adeleide als Kompositsegler (Stahlspanten, Holzbeplankung). Die haben aber alle geschichtlich nichts mit Hamburg zu tun und haben sehr gute Plätze wo sie besser hinpassen.

      Gute Neuigkeiten zur Peking: Peking Rumpf in viel besserem Zustand als gedacht

      Der Artikel ist nicht kostenfrei, daher eine kurze Zusammenfassung:
      Bei den Untersuchungen ist festgestellt worden, dass der 1911 bei Blohm&Voss genietete Stahlrumpf noch immer Elf bis 14 Millimeter stark ist. Das bedeutet, dass man den Rumpf weitestgehend im Originalzustand belassen bzw. wieder zurückversetzen kann. So wird z.B. gerade der Betonballast aus den 70er Jahren entfernt. Dabei wurden Gussteile der historischen Inneneinrichtung im Beton gefunden, die jetzt wieder aufbereitet werden können.
      Verschiebe nicht auf morgen, was auch bis übermorgen Zeit hat. (Mark Twain)
    • Naja Knackpunkt würde ich das mit dem Asbest nicht nennen. Ärgerlich ja, aber meiner Meinung nach kein allzu großes Hindernis zur langfristigen Perspektive als Museumsschiff. Einmal mit Spezialisten herausgeräumt ist es für alle Zeiten weg. Asbest kommt ja in historischen Gebäuden öfter mal vor und muss bei Sanierungen entfernt werden. Da gibt es sicherlich etliche Firmen mit gut etablierten Verfahren für das Entsorgen aus engen geschlossenen Räumlichkeiten und nach aussen offenen Räumen.

      Dass sie Bleimenninge auf dem Schiff gefunden haben... Also da frage ich mich warum sie es überhaupt erwähnen. Selbstverständlich ist auf der Peking jede Menge Bleimenninge verwendet worden, es ist bekanntlich eines der wirksamsten Rostschutzmittel die es gibt und war damals der Standard in der Stahlrumpfpflege. Man will nur heutzutage verständlicherweise das Blei nicht mehr auf Schiffen (und damit im Hafenwasser) haben.
      Der Rumpf der Peking wird vermutlich innen und aussen komplett von Farbresten gesäubert (Trockeneisstrahlen) und die abgetragene Farbe muss fachmännisch entsorgt werden, egal welche das ist. Ich kann da keinen nennenswerten Mehraufwand erkennen nur weil da jetzt (wie zu erwarten war) Bleimenninge dabei ist. Wann ist denn das Schiff zum letzten Mal Grundüberholt worden? Vor oder nach dem allgemeinen Verbot von Bleimenninge auf Schiffen? Ich vermute deutlich vorher, wo es eben noch erlaubt und üblich war.
      Verschiebe nicht auf morgen, was auch bis übermorgen Zeit hat. (Mark Twain)
    • Man darf auch nicht vergessen. Die Peking kommt aus USA. Da ticken die Uhren zum Thema Umwelt etwas anders.
      Habe den Freundeskreis Peking nach Infos angeschrieben. Seit 5 Tagen keine Antwort.
      :mattes:
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