Tonnen aus dem 3D-Drucker

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    • Tonnen aus dem 3D-Drucker

      Hallo zusammen,

      ich bin ja eigentlich dafür alles in Eigenbau zu erstellen
      Als ich Tonnen für meinen Tonnenleger brauchte, habe ich aber das Angebot eines Bekannten angenommen.
      Er hat mir dann die gewünschten Tonnen gedruckt.
      Auch die Ankerwinde entstammt einem 3D-Drucker.
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      Wir kennen keinen Sturm.
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      Gruß und Ahoi,

      Heinz Werner :wink:
    • Gute Bilder, daran sieht man sehr deutlich, dass die Oberflächen aus dem 3d Drucker noch nicht für den Modellbau geeignet sind.

      Für die Zukunft hat das allerdings enormes Potential
      fahrbereit :
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      in der Werft:
      Fregatte 123 Brandenburg
      Sievers Lumme
      Sievers Narwal
      Küstenwache Thor
    • Huschi schrieb:

      Gute Bilder, daran sieht man sehr deutlich, dass die Oberflächen aus dem 3d Drucker noch nicht für den Modellbau geeignet sind.

      Für die Zukunft hat das allerdings enormes Potential
      Das würde ich so nicht sagen.

      Es kommt halt immer darauf an, WIE es gedruckt wird und mit welchem Druckverfahren. Schließlich kann man heute schon in fast allen Kunststoffen und Metallen drucken, wenn auch teilweise zu einem recht hohen Preis. Für uns als Modellbauer stellt sich aber immer die gleiche Frage: Gebe ich das gezeichnete Objekt zu einem professionellen Druckdienst oder mach ich es selber zu Hause auf meinem eigenen Drucker? Beim professionellen Druckdienst bekomme ich meist eine einwandfreie Oberfläche und muss kaum nachbearbeiten. Das Objekt läßt sich von den Teilen der großen Modellbauunternehmen kaum unterscheiden. Wenn ich es aber zu Hause mache, muss ich erstens genau aufpassen, in welcher Position ich es drucke, am besten auch aus mehreren Teilen und am Ende muss ich natürlich die Oberfläche bearbeiten.

      Sorry, wenn ich das sage, aber die Ankerwinde wäre auch zu Hause besser zu machen gewesen.

      VG, Ralf
      Graupner Ti Amo 1:15

      Harro Koebke 1:25

      Graupner Multi Jet Boat V2

      Graupner Commodore
    • Aber soo krass sieht die Ankerwinde doch garnicht aus. Ein paar Rosttupfer hier und da, schon täuscht sowas über die Druckoberfläche hinweg. (Sag ich jetzt mal als Nicht-Drucker, sondern mit-der-Hand-Schnitzer).
      MfG, Ernst
      (Moderator)

      Das Vorteilhafte an Standmodellen ist, dass sie selten absaufen...

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    • Hi,

      Gute Bilder, daran sieht man sehr deutlich, dass die Oberflächen aus dem 3d Drucker noch nicht für den Modellbau geeignet sind.


      na ja, kommt natürlich darauf an, was man unter Modellbau versteht.
      Modellbau, sprich Spaß an dem was man selber gebaut hat, ist die eine Sache,
      Perfektion, sei es auch nur die "Oberfläche", ist nun mal nicht meine Sache.
      Ich finde, für meine Art Modellbau zu betreiben, sind die Tonnen OK.

      Was 3D- Drucker angeht habt ihr sicher andere Vorstellungen.
      Ich frage mich nur, ist das noch Modellbau? ?(
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      Gruß und Ahoi,

      Heinz Werner :wink:
    • Es ging eher um das Herstellungsverfahren; die Ankerwinde bekommt man konventionell gebaut wesentlich besser hin, was auch noch weniger Zeit beansprucht und günstiger ist. Somit sehe ich noch keinen Vorteil des 3d Drucks.
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    • waterspeed schrieb:

      Hi,
      na ja, kommt natürlich darauf an, was man unter Modellbau versteht.
      Modellbau, sprich Spaß an dem was man selber gebaut hat, ist die eine Sache,
      Perfektion, sei es auch nur die "Oberfläche", ist nun mal nicht meine Sache.
      Ich finde, für meine Art Modellbau zu betreiben, sind die Tonnen OK.

      Was 3D- Drucker angeht habt ihr sicher andere Vorstellungen.
      Ich frage mich nur, ist das noch Modellbau? ?(

      Ich glaube, ich bin da etwas missverstanden worden, oder vielleicht habe ich mich auch schlecht ausgedrückt.

      Jeder setzt für sein Modell die eigenen Qualitätsmaßstäbe und das ist richtig so. Wer nicht so auf Perfektion aus ist, weil er das nicht möchte oder mit seinen Möglichkeiten nicht kann, muss genau so Spaß an seinem Modell haben und braucht sich nicht rechtfertigen.

      Mir ging es im wesentlichen um 2 Punkte, die gar nicht unbedingt mit Dir und Deinem Modell zu tun hatten:

      - Ich halte 3D Druck in der jetzt verfügbaren Form sehr gut für den Modellbau geeignet, weil sich damit Dinge auf eine andere Art und Weise erzeugen lassen, die machen Modellbauern einfach mehr liegt. Nicht jeder von uns ist ein professioneller Dreher, Feinmechaniker oder Mechatroniker.

      - Ich betreibe 3D Druck im Modellbau schon seit einigen Jahren und könnte natürlich auch mit ein paar Tipps behilflich sein, wenn es um komplizierte Drucke und deren Ausführung geht. Ich denke, dass das ja auch ein Grund ist, warum wir alle hier im Forum sind.

      Wie gesagt, nichts für ungut und weiter viel Spaß beim Bauen!

      VG, Ralf
      Graupner Ti Amo 1:15

      Harro Koebke 1:25

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    • Moin Ralf,

      kein Problem!
      Ich habe das schon verstanden.

      Dazu muß ich noch sagen, ich selber habe keinen 3D-Drucker und die Technik ist mir fremd.
      Ein Bekannter von mir hat sich einen Drucker selber gebaut und meine Tonnen waren da praktisch der erste Test.
      Für meine Ansprüche waren sie auch iO! :nick:
      Wir kennen keinen Sturm.
      Bei uns gibt es nur "schnellen Wind!


      Gruß und Ahoi,

      Heinz Werner :wink:
    • Ich habe mir einen Anet A8 zusammengebaut und schon einiges für Modellbau gedruckt. Zuletzt, mit 'Holz'-Filament, Bullaugen für meine Victoria.
      Es muss einiges Nachbearbeitet werden, klar, aber es lohnt sich, sich in die Materie zu vertiefen.
      Was den Modellbau-Level betriftt. Alles, was ich drucke, habe ich vorher entwickelt und entworfen.
      Eben virtuell, das hat seine eigenen Fallstricke, was schon bei der Auswahl der CAD-Software beginnt (nutze TurboCAD 19 ProPlatinum).
      Die 250, die ich in den Drucker investiert habe, sind im Vergleich zu Modellbauausgaben schon fast Lächerlich.
      Die Flexibilität ist unschlagbar. Auch Formenbau für Gussteile (Resin oder Epoxy).
      Ist modernes 'Rapidprototyping', richtig angewendet, sehr präzise (auf 0,1mm genau).
      Wer die Bulleyes sehen will, in der Signatur den Victoria-Link anklicken. Da seht ihr auch gut den Werdegang, brauchte ein paar Anläufe :pf:

      Gruß Roland :wink:
      Im Bau: Victoria
      Aeronaut Classic ENTASIS