BL Regler ausgestiegen

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    • Hallo Ralph

      hatte bisher die Regler nur mit Standardeinstellungen, alles automatisch, betrieben.
      Die Regler sind per Pieptöne einstellbar, finde ich sehr umständlich, angeblich sollen die Regler mit einer Programmierkarte einstellbar sein, habe die Karte letzte Woche bekommen, werde mal ausprobieren, ob die Regler damit eingestellt werden können.

      Viele Grüsse
      Gabi
      Im Bau:
      Saugbagger "Josef Möbius"

      In Betrieb:
      - Rotor Tug RT80-28 "Geeste"
      - ASD-Schlepper "Fairplay X"
      - Seenotrettungskreuzer "Vormann Leiss"
      - Seenotrettungsboot "Siegfried Boysen"
      - Voith-Schneider-Schlepper "Weser"
      - Schlepper "Zimbrul"
    • Hallo

      man kann mit der Karte die verschiedenen Akkus umstellen, Standard ist Lipo.

      derkum-modellbau.com/rc-_-elek…-antares-programmierkarte

      Nach Anleitung, im Programmiermodus Nr. 1, ist als dritte Auswahl LiFe auswählbar.

      Viele Grüße
      Gabi
      Im Bau:
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    • Tach, ich schon wieder :|

      Kurze Kabel : OK
      LiFe Einstellung : OK

      Haben die Dinger noch was gegen Halbgas ? Da der Süderoog ja durchaus robust ausgelegt ist, reicht zum normalen Rumschippern Halbgas. Jetzt ist nach 2 Stunden Halbgas fahren schon wieder ein Regler abgekackt.
      Hätte ich Platz und Gewichtskappazität würde ich auf Bürste umrüsten.

      Regler

      Motor

      Ralph
    • Ich würde mal behaupten, dass der Regler für so lange Halbgasfahrten unterdimensioniert ist. In der Beschreibung steht nämlein was von Flug- und Heliregler. Und da wird meist Volllast bis 3/4 Gas gefordert. Und das maximal 30 Minuten am Stück, sodenn der Akku da reicht. Ausserdem hat man beim Flieger/Heli immer Spiel am Gas. Je nach Windverhältnissen und Flugfigur. Und nicht mit Halbgas Kaffeefahrten am Stück :)
      MfG, Ernst
      (Moderator)

      Das Vorteilhafte an Standmodellen ist, dass sie selten absaufen...

      IG-Yachtmodellbau seit 1996

      Under Construction: Riva Iseo 1/10 - Range Rover Projects 1/10 - diverse Sunseeker-Yachten

      MFC Ikarus Kempten - Modellfliegen auf 895,2m Starthöhe :)
    • moin,
      ertsmal kurze anschlüsse vom motor zum regler. wenn länger, dann verdrillen. dann baue mal ein paar kondies mehr vor den regler , um die spitzen im teillastbereich abzufangen. fahre in meiner riva 2x scorpien mit jeweils einem swordfihsh 300A-regler ohne probleme. auch im teillasstbereich.

      gruß
      thomas
      Hubraum ist eben durch nichts zu ersetzen! Manchmal geht aber auch reichlich Ampere. Und allen immer genug
      Wasser unter dem Kiel!
    • Ich habe auch einmal einen Hinweis im Netz gelesen, dass, wenn man die empfohlene Kabellänge zwischen Akku und Regler (meist 20-30cm) nicht einhalten kann, weitere Low-Esr Kondensatoren in dem Abstand von 20-30cm in die Zuleitung zum Akku einbauen soll.
      Leider finde ich den Beitrag im Netz so schnell nicht mehr.
      Ich hatte mir für die Nachrüstung eines Reglers von Graupner auch von denendiese speziellen Kondensatoren gekauft.
      Hier habe ich einen Link, wo welche angeboten werden.
      modellbau-planet.de/elektronik/kondensatoren/index.html
      Welche Du jetzt genau gebrauchen könntest, weiß ich nicht. Vielleicht kann hier einer der Schreiber dazu etwas sagen?

      Gruß
      Martin
    • Hallo Ralph,

      Ich habe mir vom Micha einen Regler bauen lassen. Für ein paar Ocken mehr hat er einen Rennbootregler (100A) auf 18 kHz umgebaut. Den hat er heute noch im Programm.
      Das Thema ist : er hat Regler für Bürstenmotoren, weniger bis nix für BL
      Hier geht´s zu meiner Werftseite
      zu Martin´s Werft

      Voith-Schneiderschlepper ISAR
      Baubericht

      im Hafen liegt
      - Löschkreuzer Elbe
      - Schlepper Homer
    • relius schrieb:

      Ich habe auch einmal einen Hinweis im Netz gelesen, dass, wenn man die empfohlene Kabellänge zwischen Akku und Regler (meist 20-30cm) nicht einhalten kann, weitere Low-Esr Kondensatoren in dem Abstand von 20-30cm in die Zuleitung zum Akku einbauen soll.
      Leider finde ich den Beitrag im Netz so schnell nicht mehr.
      Ich hatte mir für die Nachrüstung eines Reglers von Graupner auch von denendiese speziellen Kondensatoren gekauft.
      Hier habe ich einen Link, wo welche angeboten werden.
      modellbau-planet.de/elektronik/kondensatoren/index.html
      Welche Du jetzt genau gebrauchen könntest, weiß ich nicht. Vielleicht kann hier einer der Schreiber dazu etwas sagen?

      Gruß
      Martin
      Ist so nicht ganz richtig. Die Kondensatoren müssen direkt vor den Regler, nicht irgendwo ins Kabel. Je weiter entfernt vom Regler, desto weniger Wirkung. Dann die Kondensatoren nicht in irgendeiner Apotheke kaufen. Mein Richtwert für gesunde, dauerhaltbare Auslegung: Akkuspannung x 1,3 = min Auslegungsspannung der Kondensatoren. Kapazität: Viel hilft viel, je mehr desto besser. Aber Thomas weiß bestimmt mehr als ich zu dieser Thematik.
    • Das ist sogar absolut richtig!
      Alle 20cm 470uF einlöten. Das bringt mehr als 4700 uF direkt am Regler.
      Gruß Achim

      HoTT Mx20 - Mc20 - Mc28 / Georg Breusing (Werftaufenthalt), Cap San Diego, Southampton Tug (gepimpt),
      Feuerwehrschiff (2mot. 160cm Schaffer-Rumpf), Aeronaut Victoria, Micro Magic, St.Germain, Robbe Diana und Atlantis. Ein paar Flieger.

      mfsv-bs.de/
    • Der link ist Ok.
      Bei Reichelt ist es etwas günstiger. Aber für Laien unübersichtlich.
      Da sollte man genau wissen, was man will.
      Grundsätzlich machst du aber mit Panasonic LOW-ESR nix falsch.
      Gruß Achim

      HoTT Mx20 - Mc20 - Mc28 / Georg Breusing (Werftaufenthalt), Cap San Diego, Southampton Tug (gepimpt),
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      mfsv-bs.de/
    • Soo, erstmal Entwarnung.

      Schon zu Hause liefen beide Regler wieder :kratz:
      Heute beim Treffen in Wesselburen gemessen, halbe Drehzahl 0% Pitch = 5A . Halbe Drehzahl 100% Pitch = 10A.
      Volle Drehzahl 0% Pitch = 10A Volle Drehzahl 100% Pitch = 20A
      gemessen am Akku also sind die Werte noch zu halbieren.
      Nichts wird warm und heute den ganzen Akku verfahren ohne Störung :juhu:
      Beobachte weiter aber ich denke es funzt.

      Danke allen mitdenkenden
      Ralph
    • Achim.M schrieb:

      Das ist sogar absolut richtig!
      Alle 20cm 470uF einlöten. Das bringt mehr als 4700 uF direkt am Regler.
      Je weiter sich der Kondensator vom Regler weg befindet, desto weniger kann er die Spannungsspitzen dämpfen, die am Regler auftreten. Natürlich dämpfen auch Kondensatoren, die man in einiger Entfernung zum Regler ins Kabel einlötet. Aber sie würden mehr dämpfen, wenn sie direkt am Regler platziert wären.
      Ein Gedankenexperiment:
      Ein Regler hat 20cm Kabel, und einen 100uF Kondensator. Jetzt verlängert man das Kabel auf 40cm, und bringt in der Mitte einen weiteren 100uF Kondensator an.
      Jetzt das Experiment: Man überlegt, was passiert, wenn man den Einbauort des Kondensators entlang des Kabels Richtung Akku verschiebt. Es sollte klar sein, dass die Dämpfungswirkung ab nimmt; denn spätestens, wenn der Kondensator direkt am Akku sitzt, gibt es keine Dämpfungswirkung mehr in Bezug auf die Induktivität des Kabels.
      Schiebt man den Einbauort also zurück Richtung Regler, steigt die Dämpfungswirkung.
      Warum nun sollte sich ausgerechnet in der Mitte des Kabels das Maximum der Dämpfungswirkung ergeben? Wäre es nicht viel plausibler, wenn die Dämpfungswirkung weiter steigt, bis sie ihr Maximum erreicht, wenn der Kondensator direkt am Regler platziert ist? Warum sollte die Funktion, welche das Verhältnis von Dämpfung und Kondensatorabstand zum Regler beschreibt, nichtlinear sein?
      Und dies ist auch der Grund, warum ALLE Reglerhersteller ihre Kondensatoren so dicht wie möglich an den Regler löten, und nicht in irgendeinem Abstand.

      Nächstes Gedankenexperiment:
      Die Maximalspannung am Regler ergibt sich aus der anliegenden Spannung (Akkuspannung) plus dem Spannungsstoß, der sich aus der Induktivität ergibt, und der teilweise vom Kondensator gedämpft wird. Teilweise! Erhöhte Spannung ergibt sich trotzdem.

      Habe ich nun ein verlängertes Kabel mit einem Kondensator in der Mitte, ergibt sich auch an diesem eine erhöhte Spannung, genau wie am Regler.

      Die Maximalspannung am Regler ist nun die anliegende Spannung, plus dem Spannungsstoß, der sich aus der Induktivität ergibt, und der teilweise vom Kondensator gedämpft wird, plus der Spannungsüberhöhung vom Kondensator in der Mitte des Kabels.
      Der Regler bekommt also mehr Spannung ab, als mit normal langem Kabel.

      Wenn ich aber nun das Kabel verlängere (z.B. doppelt so lang), und gleichzeitig die Kapazität direkt am Regler auch verdoppele, heben sich die verdoppelte Induktivität und verdoppelte Kapazität genau auf, und die Spannung ändert sich nicht im Vergleich zum Ursprungszustand.

      Daher sind zusätzliche Kondensatoren immer möglichst nah am Regler zu platzieren. Sie in's Kabel zu löten, bringt weniger Dämpfungswirkung.
    • Das hast du sehr schön zusammengefasst. :)
      Leider handelt es sich hier um hohe Impulsströme. die machen nicht immer, was sie sollen.
      U. A. erzeugen sie auf der Leitung Spannungsspitzen. die gilt es erst gar nicht aufkommen zu lassen.
      Also dort, wo sie entstehen können, gleich wieder platt machen.
      Wenn du mir nicht glaubst, dann vielleicht einem bekannten Hersteller:
      hacker-motor.com/daten/Hacker_Kolumne.pdf
      Dort auf Seite 17 zu lesen.
      Gruß Achim

      HoTT Mx20 - Mc20 - Mc28 / Georg Breusing (Werftaufenthalt), Cap San Diego, Southampton Tug (gepimpt),
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