? Ruder selber bauen - Ruderschaft wie abdichten

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    • ? Ruder selber bauen - Ruderschaft wie abdichten

      Hallo,
      ich möchte ein Ruderblatt nach einem Vorbildfoto selber bauen aus Messing - ca. 40x25mm.
      Klar, das Spiel zwischen Koker und Ruderschaft darf nicht zu groß sein und Fett muss rein.
      Aber reicht das? Ich kann nicht ausschließen, dass der Koker über die Wasserlinie reicht. Abgesehen davon könnte der Staudruck auch in dem Fall Wasser rein drücken.
      Jetzt überlege ich, ob ich ein gutes fertiges Ruder (welches?) kaufen soll und das Kunststoffruderblatt entferne und ersetze - oder ob ich alles selber baue aus Messingrohren.
      Habt Ihr einen Tipp?

      Danke
      Kurt
    • Danke für die Antwort.
      ich habe jetzt gelesen, man könnte einen Silikonschlauch über den Ruderschaft ziehen, der Koker-Innendurchmesser ist dann eben um das Maß größer.
      Hmm..
      Ich überlege ob ich nicht oben auf dem Koker eine Dichtung (Materiel wie bei Klemptnern) draufsetze, dann eine Beilagscheibe und die Muttern. Lieber ein stärkeres Servo verwenden - aber das normale Servo schafft das so auch.
    • AxelF schrieb:

      Bisher hat es bei meinen Modellen immer gereicht, den Koker über die wasserlinie zu ziehen, gefettet habe ich nie. Selbst bei meiner schnellen Crackerbox hat ein evtl. Staudruck kein wasser ins Boot kommen lassen.
      Vollfetten brauchst du vielleicht nicht, aber ein bischen Fett hilft auch gegen oxidieren (sofern nicht alles aus Plastik ist). Also langfristig kann ein bischen Fett auf keinen Fakk schaden.
      VG
      Joerg
      In der Werft: Springer Tug aus PS 1:20, 1:20 Spaßboot auf Basis Möwe Rumpf
      Am Ausrüstungskai: MRB Lübeck 1:20
      Zurück in der Werft: SRB Wilma Sikorski 1:20,
      Im Hafen: Graupner Feuerlöschboot 1:25(?)
    • Der O-Ring oben ist mir sympatisch, weil der austauschbar ist, ohne das Ruderblatt auszutauschen.
      Und der Tipp mit dem Graphittfett ist auch gut - ich hoffe nicht dass das Fett den O-Ring kaputt macht bzw. auflöst.
      Okay, der Punkt ist schon mal gelöst. Ich nehme ein Krick-Ruder, entferne das Kunststoffruderblatt und löte eines Messing dran - bzw. nehme einfach einen passenden Messingstab und löte da das Ruder dran.

      Jetzt kommt die Welle dran. Eine 25mm oder 30mm Schraube aus Messing soll dran. Drei- oder Vierblatt.
      Am Besten ich nehmen eine 4m Welle. Welche Kupplung ist zu verwenden?

      Als Motor setzte ich eine 400er ein (evtl. Graupner?)
    • jeanoo schrieb:

      Und der Tipp mit dem Graphittfett ist auch gut - ich hoffe nicht dass das Fett den O-Ring kaputt macht bzw. auflöst.
      Sonst geht auch eine Teflonscheibe, eine draussen, eine drinnen.
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    • Wiki PTFE (Teflon)

      Also am besten nach PTFE Unterlegscheiben suchen.

      "Sehr gute Säure-, Laugen-, Benzin- und Ölbeständigkeit." und rosten nicht, d.h. gerade gut zwischen Ruder und Koker auf der Wasserseite. Die Scheibe ersetzt allerdings kein Lager. D.h. wenn das Koker-Rohr deutlich weiter ist als der Ruderstab ist brauchst du was anderes. Wobei man trotzdem für den Rest Teflon- statt Messingscheiben nehmen kann.
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    • Hallo alle zusammen,
      Ruderschaft über der Wasserlinie, ein bischen Fett, hält. Habe bisher noch keinen Modellbauer gehört, der einen Wassereinbruch im Ruderschaft hatte ( U-Boote ausgenommen). Wenn es den zur Beruhigung dienen soll, nehmt den Ruderschaft von Raboesch hobby-lobby-modellbau.com/onli…tahl---ABS----107-05.html. oder mit Ruder hobby-lobby-modellbau.com/onli…36-x-60-mm----107-02.html.


      Gruß Udo
    • Guten Abend,
      wie schon geschrieben reicht es "eigentlich" der Ruderkoker über das Niveau der Wasserlinie zu ziehen, da ich jedoch selber damit leider öfters Probleme gehabt hatte habe ich es mir angewöhnt einen Wellendichtring zu verwenden, diesen kann man stumpf auf das Rohr mit Hilfe von Sekundenkleber kleben.

      Alternativ kann man aber auch die Gestängedurchführungen von Norbert Brüggen modelluboot.de verwenden. Diese sind eigentlich dafür gedacht Schubgestänge abzudichten aber es geht auch wunderbar für Drehgestänge wie zBsp. Ruderwellen.
      __________
      Gruss Bjoern
    • Danke für euere Antworten. Ein normales Ruder von Krick ist für okay, das hat oben sogar eine Dichtring. Auf der Wasserseite werde ich noch eine Teflonscheibe einsetzen. Das ist dann aber mehr als offensichtlich notwenig. Auf der anderen Seite kann ich das Ruder nicht mehr ausbauen, denn ich lagere es unten. Wie gesagt, das Kunststoffruderblatt entferne ich und ersetze es durch Messing.

      Nun zur Welle für den kleinen Kutter. 2mm reichen und wären auch vorbildtreu. Was kann ich da nehmen?
    • Hier einmal ein Bild von meiner Ruderführung .
      In meinem Fall für eine 4 mm Achse. Man nehme ein entsprechend großes Messingrohr in dem setzt man ein Bronce Lager ein in meinem Fall innen 4mm außen 6 mm.
      Wenn man beide Lager eingepresst hat, sollte man Fett in die Buchsen drücken .
      Dann die Welle einsetzen und mit einem Ring Passschraube oder Kontermutter gegen herunterfallen sichern.
      Man kann auch Teflonlager nehmen. Wer über eine Drehbank verfügt kann sich solche Lager selber drehen.
      Bei größeren Ruderanlagen kann man auch Kugellager und Simmerringe verwenden.
      Die Größe ist immer eine Sache des Modells auch mit 2 mm Wellen kann man diese Lagern .
      Ein o Ring ist auch eine saubere Lösung den mann auf die Achse schiebt.

      Ruderlager2.JPGRuderlager1.JPGCIMG0160.JPG

      hier eine einfache Lösung
      Der Ruderkocker sollte aber über der Wasserlinie liegen
      Ruderanlenkung.JPG
      Ruderanlenkung3.JPG
      Ruderanlenkung4.JPG
      Gruß Peter

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      Erfindungen jeder Art
    • Macht's nicht zu kompliziert, Leute. Was funktioniert, ist Folgendes: Man nimmt einen Silikonschlauch, der ca 0.5mm weniger Innendurchmesser hat als die Ruderwelle Aussendurchmesser hat. Man schneidet ein 10-15mm langes Stück ab, und schiebt es oben auf das Führungsröhrchen drauf. Dabei steht es ein paar mm über nach oben, so dass sich der ungedehnte Durchmesser wieder einstellt. Dann schiebt man von unten einfach das Ruder mit eingefetteter Ruderwelle nach oben durch. Man merkt direkt, dass man ein wenig mehr schieben muss, sobald die Ruderwelle durch den Silikonschlauch gedrückt wird. Eine perfekte Dichtung. Nun oben eine Unterlegsscheibe und eine Stellring, oder direkt den Ruderhebel auf die Ruderwelle schieben, damit sie nicht nach unten zurückrutscht.