Motor für 150 cm langes Modellschiff

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    • Hallo Markus,

      kann mich Kurt nur anschließen, mit Balsa beplanken ist einfacher. Balsa lässt sich sehr gut schleifen, sägen, schneiden. Nach der Beplankung Rumpf laminieren und du erhältst ein leichten und sehr stabilen Rumpf. Bei meinen Selbstbaurümpfen entferne ich zum Schluss dann noch fast alle Spanten, da der Rumpf sehr stabil ist.

      Hut ab für deine Modellwal, als erstes Modell die Titanic zu bauen ist schon sehr gewagt, hätte erst einmal mit einen kleinen Bausatz aus Holz angefangen, z.B die St. Canute von Billing Boats, wenn du die schafft hast du eine gute Grundlage für die Titanic.

      Gruß Udo
    • Hallo,

      ich habe die Beiträge von Kurt und Udo gelesen. Auch habe ich mir den Baubericht von Kurt angesehen. Das ist ja Ästhetik in Reinkultur. Da mir die Erfahrung fehlt, kann ich nur aus dem Bauch heraus entscheiden. Die Vorteile für Balsa sind sicherlich leichte Verarbeitung und geringes Gewicht. Die Stabilität scheint ja dann nach dem Laminieren keine so große Rolle zu spielen. Die Praxis zeigt ja das es funktioniert. Aber was ist dazwischen? Ob ich die Beplankung so gut wie Kurt hinbekomme muss sich erst noch zeigen, und bei dieser für mich nicht einfachen Rumpfform im Heck- und Bugbereich, werde ich das Holz sicherlich auch schleifen müssen. Da ist Blasaholz schnell durchgeschliffen. Vielleicht nehme ich sogar Birke, da sich dieses Holz sehr gut biegen und verarbeiten lässt. Boris hatte ja Linde empfohlen. Linde, Birke oder Blasa, das ist hier die Frage?
      Ich werde mir vermutlich eine Probe dieser drei Hölzer besorgen und es einfach ausprobieren. Wie gesagt, das mit der Titanic war die Idee meines Sohnes, und ich wollte mich nicht lumpen lassen. Das hat sich dann einfach verselbstständigt und irgendwie wird es schon hinhauen.

      Danke für die Anregungen, ihr werdet das Ergebnis hoffentlich bald sehen.
    • Moin Markus,

      nur so als Einkaufs-Tipp, google mal : Frank Horschig Massivholzwerkstätten
      der beliefert mich immer mit äußerst guter Qualität und hat sehr viel Holzsorten
      am lager und produziert Dir das gesuchte mit exakten Maßen, Längen und Mengen.
      Er führt auf seiner web-seite auch Holzsorten mit Maßen von Leisten und die Preise
      dazu an, aber die Anfrage bei größeren Mengen lohnt sich immer.
      mit besten Grüßen aus der kleinen ostfriesischen Werft

      Projekte: 15er Schärenkreuzer, Riva Aquarama special 1:5, und vieles mehr

      Fahrbereit: WSP "Bremen 9", Arbeitsboot "Klaus Eugen" aus Paula 3, Tonnenleger "Ditzum", Shadow (Robbe Smaragd), Barkasse "St.Pauli" 1:15, Mooring Tug V, ....

      Fernes Ziel: Frachter "MS Odin" in 1:50
    • Hallo!

      Wilkommen auch von mir!
      Es wurden schon so viele gute Tipps gegeben, dem habe ich eigentlich nichts mehr hinzuzufügen; das Einzige was ich aber noch ermunternd weitergeben möchte - auch deshalb weil es auch meine Erfahrung ist: Im Zweifel einfach machen. Nicht falsch verstehen: Planung und das richtige Werkzeug sind das A und O, aber gerade was klassische Spantbauweise angeht gehen die Meinungen auch stark auseinander, und ich glaube es führen mehrere Wege nach Rom. Manchmal funktioniert was nicht wie gedacht, dann macht man einen kleinen Rückschritt und hat was gelernt - Am Anfang bleibt das nicht aus. Aber mit Spachteln und Schleifen kann man auch viel wieder richten. Spätestens nach dem laminieren interessiert das Keinen mehr ;)

      Und im Zweifel hilft das Forum hier immer gern weiter. Also viel Spass und Erfolg - auf den Baubericht bin ich gespannt!

      Gruss Fabian
      Aktuelles Bauprojekt: CMA CGM TOSCA in 1:150

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    • Hallo Boris,

      ich habe mir die Seite von Horschig angeschaut. Macht einen sehr guten Eindruck. Ich tendiere ja auch dazu zu bestellen. Nun haben wir uns schon eine Kreissage von Proxxon gekauft. Die Spanten hatten wir ja schon mit einer Dekupiersäge der gleichen Firma ausgesägt und das hat sehr gut geklappt. Wenn man die Spannte ausgesägt hatte und sie umgedreht in die Negativform gelegt hat, hat es genau gepasst. Wie gesagt jetzt ist die Kreissäge dazu gekommen um die Beplankung zu sägen. Mein Vater ist da jetzt ein wenig heiß gelaufen und macht sich über den Bau mittlerweile mehr Gedanken als ich. Der möchte lieber sägen. Wir werden aber auf jeden Fall Linde oder Birke nehmen. Udo hatte ja geschrieben, dass er die Spannten bei den Selbstbaurümpfen wieder entfernt und Balsaholz für die Beplankung nimmt. Zerbricht man dabei nicht die ganze Beplankung? Ich habe im Bugbereich einen Spanntenabstand von 2 cm, beim Rest 3 cm. Wenn ich die Spannten und die Beplankung mit wasserfesten Holzleim verklebe wüsste ich nicht wie man dann sauber die Spannten entfernt? Vielleicht liest Udo ja meine frage und kann etwas dazu sagen. Wie gesagt, meine Spannten haben eine Stärke von 5 mm. Wenn man das mit den Planken verleimt wir das ziemlich fest und Balsaholz ist ja sehr weich. Ich habe da noch eine Frage zur Wellenanlage. Die Motoren stehen fest. Es sollen 3 Bühler – Motoren werden, 498 BB S Langsamläufer. Wie bei den Motoren ist das Angebot der Wellenanlagen ja ähnlich groß. Da ich ja weder je einen Motor noch eine Welle in der Hand gehabt habe, weiß in Formal nicht einmal wo bei der Welle vorne und hinten ist geschweige denn wie man beides verbindet. Nun habe ich natürlich auch im Forum und Online quer gelesen, und ich bin ein wenig weiter gekommen. Ganz so schlimm ist es nicht mehr. Das Stevenrohr sollte einen Durchmesser von 6 mm haben und ca. 250 mm lang sein, die Welle soll einen Durchmesser von 4 mm haben und das soll natürlich zu den Motoren passen. Ein konkreter Tipp wie bei den Motoren wäre jetzt hilfreich. Gut ich weiß, dass es eine relativ offene Frage ist, aber vielleicht hat jemand eine gute Idee? An Fabian gerichtet, danke für die aufmunternden Worte. Der Holzanteil beim Bauen ist nicht ganz so schlimm, wir haben eher Probleme mit der ganzen Technik. Es gibt ja kaum noch Geschäfte in denen man mal etwas in der Hand nehmen kann.

      Gruß, Markus
    • Hallo Markus!

      Sehr gern! Die Spanten können später nach dem Laminieren auch gern drin bleiben - entfernen tut man sie vor allem deshalb, um etwas Platz zu schaffen. Ich mach das von oben mit einer elektrischen Stichsäge, und schleife dann mit der Proxxon die Stellen glatt. Muss man aber wie gesagt nur so weit machen, wie man den Platz für Einbauten oder Ballast braucht. Die Spanten können aber auch sehr hilfreich sein - man kann sie als natürliche Trennwände oder zum montieren von Einbauten nutzen.

      Zu den Wellen: Das stimmt, die Auswahl ist gross; grundsätzlich, mit M3 oder M4 liegst Du sicher nicht ganz falsch, ich denke evtl. Sogar ersteres. Schau mal nach wie gross deine Propeller in etwa sind und dann schau mal bei Raboesch, dann siehst Du was es in der entsprechenden Grösse so gibt.
      Die Motorenauswahl klingt gut, das sind sehr gute Motoren. Wichtig sind noch die Kupplungen, Kardan, Starr oder Flex; wenn starr geht dann gut - wenn Kardan möglichst kein grosser Winkel, dann wird's laut und macht Vibrationen.
      Es gibt Wellen von EUR 5 bis EUR 50 und mehr, und mit einer vernünftig gelagerten Welle - EUR 20 plus X hast Du lange Freude, darüber ist es wohl eher Luxus.

      Das sind hoffentlich ein paar vernünftige Infos, bei weiteren Fragen, frag nur ;)

      Gruss Fabian
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    • Hallo Markus,
      wenn der Rumpf vorher laminiert wurde, zerbrichst du nicht die Beplankung. Ich nehme zum entfernen einen Seitenschneider und ein Teppichmesser, muß aber anfügen ich baue die Spanten auch aus Balsa, geht dann sehr einfach. Dann mit Schleifpapier glattschleifen., zum Schluß noch mit dünnflüssigen Epoxy den Rumpf austreichen, fertig. Aber wie Fabian schon gesagt hat, bei deinen Rumpf würde ich Sie nur da entfernen wo Platz für die Einbauten benötigt wird.

      Zu den Motoren und Wellen, habe da die gleiche Meinung wie Fabian.

      Gruß Udo
    • Moin,
      im Original braucht man die Spanten, im Modell nur da, wo die Hülle die Kräfte
      nicht mehr aufnehmen kann. Das hat dann aber auch etwas mit der Beschichtung
      von Außen zu tun. Nicht ganz uninteressant ist das Deck, das dem Rumpf, so wie
      hier bei der Titanic, der sehr lang und schlank ist, erst dann die Verwindungssteifigkeit
      gibt.
      Wenn man vor hat die Spanten (teilweise) wieder zu entfernen, kann es hilfreich sein,
      sich von vorneherein Sollbruchstellen zu schaffen. Das Beplanken muß am Spant
      nicht bombenfest werden, ein heften reicht, ich habe es mir angewöhnt die Planken
      miteinander zu verleimen (Wasserfestes Ponal mit ca 15% Wasser verdünnt in einer
      Spritze mit gekürzter Kanüle). ISt eine Planke fertig angepasst geht das eigentliche
      anleimen schnell, dafür ist der Aufwand zum fixieren wiederum höher bei Hartholz-
      planken. Bei Balsa kann man mit Nadeln etc so durch die Planken durchprickeln, das
      geht wesentlich einfacher und schneller (Vorteil), allerdings sind diese Planken dann
      von innen nicht sonderlich druckfest. Was ich wo anwende, entscheide ich von Boot
      zu Boot immer neu/anders. Mein jetziges wird in Mahagoni (in Sicht) beplankt, das
      nächste in Balsa, das wird dann aber außen laminiert, gespachtelt und lackiert und
      innen alle Spanten raus, laminiert und versiegelt.
      Zu den Wellen: ich weiß nicht, ob das Lagerschild auf die Kompaktwellen passt,
      das wäre mein Weg, denn das Ausrichten und Fluchten entfällt komplett.

      und noch was:
      wow! Respekt bei so einem Projekt, da ist Ausdauer und Fleiß hoch 3 angesetzt
      mit besten Grüßen aus der kleinen ostfriesischen Werft

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    • Hallo Jens,

      das ist tatsächlich das erste Schiff, allerdings ich uns der Werkstoff Holz recht vertraut. Ich mußte eine kleine Zwangspause einlegen weil es ein Problem mit einem zentralen Bauteil gab. Da ich keinen Bauplan habe und so ein Schiffsmodell ja auch eine dreidimensionale Angelegenheit ist, stockte der Weiterbau an der Form einer Art Längsspannte im Bereich der Durchtrittsstelle für die zentrale Welle. Diese Spannte soll auch das vorgefertigte Heck mit dem Rumpf verbinden. Diese Spannte fehlt auf den schon eingestellten Bildern. Da ich aber keine Vorstellung von der Größe und Lage der Motoren im Rumpf hatte und dies wiederum auch mit der der Wellenanlage ( Länge, Durchmesser) zu tun hat, war mir nicht klar wie ich die Schablone für diese Spannte zeichnen sollte. Somit habe ich mir die Motoren und die Wellenanlage besorgt um besser abschätzen zu können wie die Spannten zueinander positioniert werden müssen. An dieser Stelle recht herzlichen Dank an Kurt. Ich habe in einem Baubericht von Dir die Lösung für das Problem gefunden und das Bauteil ein wenig modifiziert. Ich hoffe wir können jetzt bald mit dem Beplanken beginnen.

      Gruß, Markus
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    • Hallo Boris,
      Du hattest ja mal die Probleme mit dem Holz und dem Wasser angesprochen und mir geraten das Modell gut gegen Feuchtigkeit von innen zu schützen. Das werde ich auch auf jeden Fall machen, da wir am Bug und Heck Balsaholz verwendet haben. Das Holz für die Spannten ist 5 mm stark und besteht aus zehn Schichten. Wir haben so ein Stück Holz mal mit einer Planke zusammengeklebt ( wasserfester Holzleim) und für 4 Tage ins Wasser gelegt und dann wieder getrocknet. Das "Bauteil" ist unverändert. Zumindest die Spannten scheinen die Feuchtigkeit recht gut zu vertragen.
      Gruß, Markus
    • Hallo Jens,

      das ist der BB S für 10€ . Der BB kostet 26€. Allerdings ist der für Modelle bis 15 kg,
      der BBS nur für 5 kg.
      Ich denke wenn du die BBS nimmst müsste das auf alle Fälle ausreichen.
      Schau doch mal bei Pollin.de Die haben große Auswahl

      Gruß Kurt