Motor für 150 cm langes Modellschiff

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    • Motor für 150 cm langes Modellschiff

      Hallo,

      ich habe mich bisher mit Schiffsmodellbau nicht weiter beschäftigt. Nun habe ich meinem Sohn versprochen ein funktionsfähiges Schiffsmodell zu bauen. Er ist sieben Jahre alt und hat sich die Titanic gewünscht. Anhand eines kleinen Plastikmodells und Plänen aus dem Internet habe ich zunächst den Rumpf in der Aufsicht und Seitenansicht gezeichnet. Danach folgten dann die Spannten. Mittlerweile habe ich die Spannten ausgesägt und auf dem Helgenbrett befestigt. Das ganze ist übrigens nicht maßstabsgetreu. Das Schiffsmodell soll der Titanic nur ähnlich sein. Die Länge beträgt 150 cm. Über das Gewicht kann ich natürlich noch nichts sagen. Nun beschäftige ich mich mit der Ruderanlage, den Motoren und der Wellenanlage. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen? Welchen Motor ich mit welcher Wellenanlage und Schraube kombiniere? Ich wollte eigentlich 3 Motoren einbauen die vermutlich i synchronisiert werden müssen.Vielleicht ist es aber auch einfacher das Modellschiff nur mit einer Schraube anzutreiben und die anderen beiden Schrauben nur als Attrappe anzubauen. Es soll ja kein Rennboot werden. Ich weiß nur nicht wie sich das auf die Manövrierfähigkeit auswirkt? Der Stevenrohrdurchmesser soll 6 mm betragen. Beim Schraubendurchmesser habe ich 50 mm gedacht.
      Vielleicht kann mir jemand konkret einen Motor mit einer passenden Wellenanlage bennen?

      Gruß, Markus
    • Hallo Markus,

      ich muss es immer wieder betonen, als Anfänger gleich ein Modell mit 150cm Länge und dann auch noch die TITANIC
      (auch wenn es nur ähnlich sein soll) finde ich sehr gewagt. Dann überlege mal, dein 7 jähriger Sohn kann nie allein mit dem Modell spielen.
      Er kann das doch garnicht tragen. Ich hätte zuerst mit was kleinem angefangen. Es gibt so viele schöne Baukastenmodelle wie z.B. die Krabbe TÖN12 oder die
      ELKE HF 408 oder eine Motoryacht oder oder oder................
      Nun gut, du hast unmal mit der TITANIC angefangen, Nun zu deiner Frage wegen den Motoren. Bei einer Länge von 150cm würde ich auf alle Fälle
      alle 3 Motoren betreiben. Meine MAERSK Alabama hat mit 156cm Länge ein Gewicht von 18 kg voll ausgerüstet. Ich denke mal viel leichter wird
      deine TITANIC auch nicht werden.

      Ich bin kein Fachmann was Motoren betrifft, ich kann nur sagen was ich nehmen würde. Wahrscheinlich würde ich 3 x 700er Motoren einbauen. Ob's reicht
      wage ich nicht zu behaupten. Da werden sich sicherlich noch Speziallisten zu Wort melden.

      Es wäre schön wenn du mal Bilder zeigen würdest wie weit du schon bist.
      Weiterhin viel Freude mit deinem Projekt.

      Gruß Kurt

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von promocean ()

    • Schöne Idee Markus seinem Sohn ein solches Schiff zu bauen :resp:

      Solche "Dampfer" sind was Schönes auf dem Teich oder See, oder wo immer es auch fahren wird. Speziell auch für grössere Kinder (Mein Papa hat 'ne Werft und MIR das Schiff gebaut :)

      Da muss keine komplizierte Technik oder Brushless-Motoren rein, sondern Langsamläufer wie Bühler-Motoren. Die Schlepper-Fraktion kennt sich da aus. 1 grösserer Motor und 2 kleinere als Aussenmotoren bringen den Sound und das Fahrerlebnis. Bei der Rumpflänge würde ich noch ein Bugstrahlruder einplanen, damit man besser rangieren kann. Die Titanic hatte natürlich kein Bugstrahlruder, aber heute ist heute, und Beweglichkeit fast Alles :) :bd:
      MfG, Ernst
      (Moderator)

      Das Vorteilhafte an Standmodellen ist, dass sie selten absaufen...

      IG-Yachtmodellbau seit 1996

      Under Construction: Riva Iseo 1/10 - Range Rover Projects 1/10 - diverse Sunseeker-Yachten

      MFC Ikarus Kempten - Modellfliegen auf 895,2m Starthöhe :)
    • Vielen Dank für eure Tipps. Zumindest weiß ich jetzt in welche Richtung ich suchen muss. Das mit dem Bugstrahlruder habe ich mir auch schon überlegt, es wird für mich dann aber definitiv eine technische Herausforderung. Ich werde ein paar Fotos einstellen damit ihr eine Vorstellung habt wie weit ich bin.

      Gruß, Markus
    • Hallo Markus,
      Ich schließe mich der Empfehlung von Bootsmann Tobias an. Bei einer Länge von 150 cm ist das Boot nur rund 17 cm breit, da sind schlanke Motoren leichter zu handhaben. Und mehr Leistung macht keinen Sinn, da der Rumpf sowieso kaum über „Rumpfgeschwindigkeit“ hinaus ein gutes Fahrbild macht. Du wirst staunen, wie schnell sie auch mit wenig Leistung läuft - was an der Länge liegt-, und Anspringen wie ein Funboat wäre unpassend. Bei größeren Motoren müsstest Du wohl abregeln.
      Da fällt mir ein, das Original hatte bekanntlich Probleme mit der Wendigkeit. Das Schwesterschiff hatte m.W. schon im Hafen die erste Kollision deswegen. Überlege Dir, ob Du das Ruder etwas größer machst oder für die äußeren Motoren einen Mischer einsetzt, der den kurveninneren Motor abbremst. Denn bei Fahrt ist die Wirkung eines Querstromruders nahe Null.

      Viel Erfolg!
      Steffen
    • Hallo,

      danke nochmals für die vielen Antworten. Natürlich habe ich auch daran gedacht ein kleineres Boot zu bauen. Aber mein Junge soll ja auch nicht alleine damit spielen; denn der Papa spielt ja mit. Das gemeinsame Bauen steht ja fast im Vordergrund. Ich habe eine Bauzeit von 2 Jahren veranschlagt. Fertig werden ist das Ziel. Aus den Beiträgen habe ich herausgelesen das die Bühler Motoren eine gute Wahl sind. Wie zum Beispiel empfohlen Bühler 498 BB S. Den Tipp nehme ich mit. Die mittlere Schraube wird größer sein. Innen 55 und außen 40 hat ja schon bei Horst funktioniert. Ich muss halt mal schauen wie das mit den Abständen zum Rumpf hinhaut. Den Bugstrahler lasse ich raus, ich muss jetzt erst einmal den Rumpf mit den Durchtrittsstellen für Ruder und Wellen sauber hinkriegen. Ich habe Online mal nach Rudern geschaut und werde wohl etwas investieren und ein Becker Ruder einbauen. Das gleicht zwar nicht dem Ruder der Titanic macht aber einen soliden Eindruck. Ob funktionell große Unterschiede zu anderen Rudern bestehen kann ich nicht beurteilen, die Technik des Ruders überzeugt mich aber. Eine wichtige Frage habe ich noch. Ich gehe mal davon aus, dass jeder Motor einen eigenen Akku benötigt. Oder laufen alle drei Motoren über einen Akku?

      Gruß, Markus
    • Die Motoren werden über zwei oder gar drei Fahr(t)regler gesteuert, welche i.d.R. von einem Akku gespeist werden *. Wenn du einem Akku-Ausfall vorbeugen willst, dann kannst du natürlich auch mehrere Akkus nehmen, hierbei sind aber unbedingt die Minuspole zu verbinden.
      Und du mußt dir Gedanken machen, wie der Empfänger dann gespeist wird - meist darfst du nur ein BEC anschließen: wenn Fahrregler 1 das BEC hat und ausfällt (Akku1 leer, FR1 defekt ...), dann funktioniert auch der Empfänger nicht mehr und der zweite Akku für Fahrregler2 hilft auch nicht weiter.
      Alternativ zum BEC kann man auch einen Empfänger-Akku nehmen, aber dann hast du einen Akku mehr der geladen und gepflegt werden möchte, und wenn dieser ausfällt steht das Boot auch.

      *) Parallel-Schaltung zur Kapazitätserhöhung mal außer Acht gelassen.
    • Moin Markus,

      bei drei gleichen Motoren nimm bitte auch drei Props die das gleiche
      Produkt aus Durchmesser und Steigung haben und eigentlich auch
      die gleiche Form und Anzahl der Flügel, nur das macht technisch Sinn
      für Dich/Euch als Beginner. Alles andere führt zwangsläufig zu Verlusten
      die u. U. frusten.
      Ich fasse mal zusammen:
      drei gleiche Motoren mit gleichen Props, achte dabei auf abwechselnde
      Drehrichtung der Props.
      Die Titanic war zwar für ein paar Tage die Innovation schlecht hin, aber
      in meinen Augen auch nur ein Dickschiff und als solches brauchst Du
      Langsamläufer. Das sind Motoren bei dieser Modellgröße deutlich unter
      10.000 U/Min, evtl reichen auch schon 6.000 U/min. Ich habe zu Hause
      keinen PC, bei Bedarf Deinerseits kann ich mit Daten (die wir per PN
      austauschen) gerne mal etwas durch meine Excel-Tabellen jagen und
      genaueres rechnen, dann schreib mir.
      Bei gleichen Motoren hast Du gleiche Regler, die Du je nach System der
      Fernsteuerung entweder elektronisch koppelst und mischt oder mit
      Mischern in der Funke bei Bedarf und Wille kombinierst oder nur stumpf
      parallel ansteuerst, das Thema wurde schon so oft in Foren beschrieben,
      das ich dazu nicht mehr die Tastatur quäle, wenn Du konkrete Fragen
      hast, dann raus damit (aber bitte nicht ...“was ist das beste?“)

      Beckerruder: das Geld kannst Du Dir sparen, die Titanic ist kein Schlepper,
      sondern relativ zur Breite verdammt lang.
      Bei drei Props würde ich zu 2 Ruderblättern tendieren (fern von scale bauen)
      schau Dir die Ruderanlage der Bismark/Tirpitz an, diese nenne ich ohne
      besonderen Zusammenhang einfach nur, weil es davon sicherlich für Dich
      massenhaft Fotos im Netz zu finden gibt.
      Die Ruderblätter dann gerne groß und nicht als Skeg, sondern unbedingt
      als Balance.
      Begründung: das Becker kann seine Wirkung durch die Relation seiner
      Fläche zur Schiffslänge nicht entfalten, es würde einfach nur bremsen.
      Bei geradeausfahrt werden die Ruder von den Props nicht direkt angeströmt,
      das braucht auch nicht sein, kommt jedoch Ruderlage, werden die
      vorderen Viertel der Balanceruder direkt angeströmt - und zeigen Wirkung
      und das fast so gut wie 3 Ruder, die aber unter dem Heck keinesfalls mehr
      elegant aussehen würden und viel Raum einnehmen.

      kein Meckern, nur schonungslos meine Meinung
      mit besten Grüßen aus der kleinen ostfriesischen Werft

      Projekte: 15er Schärenkreuzer, Riva Aquarama special 1:5, und vieles mehr

      Fahrbereit: WSP "Bremen 9", Arbeitsboot "Klaus Eugen" aus Paula 3, Tonnenleger "Ditzum", Shadow (Robbe Smaragd), Barkasse "St.Pauli" 1:15, Mooring Tug V, ....

      Fernes Ziel: Frachter "MS Odin" in 1:50
    • ........noch eine Anmerkung zu der Idee, die Manöverierfähigkeit zu verbessern, indem die Motoren getrennt angesteuert werden:

      Kann man machen, wird auch keine Nachteile bringen, aber bei dem Länge/Breite-Verhältnis sollte man davon besser keine Wunder erwarten........
      Mein aktuelles Projekt:

      Umbau und Wiederinbetriebnahme meines Bergungsschleppers "Poseidon"


      ***Erst wenn man weiß, was man vorher nicht wußte, weiß man, was man alles nicht gewußt hat, als man noch glaubte, alles zu wissen***


      ***Alles zu Ordnen ist der Rettungsanker derer, die Angst haben, sich im Chaos nicht behaupten zu können!***
    • Hallo,

      es waren ein paar gute Anregungen dabei. Boris hat im Nebensatz die unterschiedlichen Drehrichtungen der Schrauben angesprochen. Darüber hatte ich auch schon nachgedacht, mich aber noch nicht damit beschäftigt. Ich bin gerade ein wenig in Zeitdruck wollte aber jetzt noch ein paar Bilder einstellen.

      Gruß, Markus
      Dateien
      • Titanic 1.jpg

        (95,01 kB, 40 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Titanic2.jpg

        (59,28 kB, 33 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Titanic3.jpg

        (79,08 kB, 34 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Titanic4.jpg

        (76,61 kB, 42 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Titanic5.jpg

        (81,39 kB, 39 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Moin Markus,

      das sieht schon mal vielversprechend aus.
      Womit möchtest Du beplanken?

      Wenn ich kritik üben darf: da sehe ich sehr viel massives
      Holz, wenn das mal Feuchte zieht, sprengt es Dir u.U. den
      Rumpf, ich würde massives Holz in der Menge zwischen
      den Spanten vermeiden.
      mit besten Grüßen aus der kleinen ostfriesischen Werft

      Projekte: 15er Schärenkreuzer, Riva Aquarama special 1:5, und vieles mehr

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    • Hallo Boris

      die Fotos sind hochgeladen leider nicht aussagekräftig. Ich werde beizeiten noch einmal bessere Fotos machen. Die Spanten sind aus Flugzeugsperrholz. Damit sich der Rumpf später nicht verzieht habe ich am Schiffskiel eine breite Leiste genommen die auch seitlich in die Spannten eingelassen wurde. Der Bug ( Foto5), leider schlecht zu erkennen, ist aus einem Vollholzblock. Dieser Block ist nicht sonderlich groß. Am Heck wurde zwischen den Spannten schichtweise verleimtes Balsaholz verwendet. Danach dann an Hand der Spannten erst einmal grob in Form gebracht. Beides wird dann natürlich noch beplankt. Die Frage mit der Beplankung ist so eine Sache. Ich hatte mir bei Ebay selbstklebende Leisten bestellt um sie mir mal anzuschauen. Die waren viel zu dünn und das Selbstklebende reicht wohl nur für Standmodelle. Ich glaube das Holz zur Beplankung sollte mindestens 1mm stark sein. Vielleicht Kiefer, Lärche oder Birke? In der Mitte habe ich der Einfachheit halber gleiche Spannten verbaut, hier könnte ich dann vielleicht eine größere, sprich breitere Beplankung verbauen. Wie breit die Beplankung im Bug- und Heckbereich sein muss, um optimal verarbeitet werden zu können, muss ich ausprobieren. Ich habe so an 3 mm – 4 mm gedacht? Wie siehst Du denn das? Das Vollholz im Bug und Heck muss eben extrem gut vor Feuchtigkeit geschützt werden. So jedenfalls ist meine Vorstellung.

      Gruß, Markus
    • Moin Markus,

      ich versuche mich mal kurz zu fassen (gelingt mir selten):

      einen Rumpf der Größe würde ich mit 2x7 oder 3x7 aus Abachi
      oder Linde beplanken

      wichtig: beide Seiten gleichzeitig von der Deckskante zum Kiel
      hin, niemals nur eine Seite und danach die andere Seite.

      1 mm wäre mir zu dünn bei einlagiger Beplankung

      selbstklebende Planken? hmm, würde ich gar nicht erst versuchen,
      denn ich arbeite innen immer mit dem Leichentuch, weil ich
      mit Booten, die innen roh geblieben sind, bisher nur Scherereien
      hatte. Also: innen rohes Holz mit stark verdünntem G4 oder Polyseal
      imprägnieren und versiegeln (und ggf noch mit Gewebe) das
      selbstklebende könnte da nur unerwünscht als „Trennschicht“
      kontraproduktiv werden

      Balsa als Füllholz ist ok. Problem: der feinste Haarriß ist mit bloßem
      Auge nicht zu sehen, lässt aber mehr Wasser eindringen, als das es
      wieder ausdiffundieren kann - das führt zu Problemen mit Druck
      durch aufquellen und Schwund in dem Bereich wo es wieder trocknet
      und damit diei Haarrisse vergrößert. Je dicker nun das massive Holz
      ist, um so später kann man das Problem augenscheinlich von innen
      erkennen. (erkennst Du es innen, ist es eh zu spät, die Sanierung ist
      dann unausweichlich, hätte man sich aber sparen wollen)

      wenn die Planken so dick sind, das man noch Material hat, um es
      auf Form beizuschleifen um dann laminieren zu können, aber die
      sich noch um die schwierigste Kurve biegen lassen, dann sind sie richtig.
      man kann nie pauschal sagen, welche die richtige Größe ist, um
      jedes Modell damit beplanken zu können.
      mit besten Grüßen aus der kleinen ostfriesischen Werft

      Projekte: 15er Schärenkreuzer, Riva Aquarama special 1:5, und vieles mehr

      Fahrbereit: WSP "Bremen 9", Arbeitsboot "Klaus Eugen" aus Paula 3, Tonnenleger "Ditzum", Shadow (Robbe Smaragd), Barkasse "St.Pauli" 1:15, Mooring Tug V, ....

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    • Hallo Boris,

      ich habe mich für Linde entschieden. Ob ich 1mm Stärke nehme oder 2 mm muss ich erst einmal ausprobieren ( wie das mit dem Biegen ist). Bei 1 mm Stärke würde ich dann vermutlich 2 x beplanken. Mein Vater ist jetzt voll mit eingestiegen und kann es kaum abwarten weiter zu bauen. Allerdings liegen immer größere Pausen zwischen den Aktivitäten. Du wirst es an den Bildern sehen. An den Stellen wo es möglich ist werden wir uns breitere Planken zusägen. Dein Tipp mit dem schrittweise beplanken von beiden Seiten werden wir auch in die Tat umsetzen. Wir hatten es uns auch schon so gedacht. Keine selbstklebenden Planken.

      Es geht jetzt erst einmal darum die Durchtrittsstellen für die Welle zu bestimmen. In der Mitte ist das klar. Da kommt noch eine Art Längsspannte rein, die Du auf den Bildern noch nicht sehen kannst.
      Wie wir das mit den äußeren beiden Wellen machen haben, wir uns noch nicht so recht überlegt. Entweder wir bauen die Wellen vor der Beplankung ein und beplanken dann sozusagen drum herum, oder wir beplanken und bohren dann die Löcher danach in die Beplankung. Vermutlich wird die Mehrheit das so machen.

      Danke, Gruß Markus
    • Moin,

      dann seit Ihr ja auf dem Weg.
      erst beplanken, dann schleifen/laminieren etc.
      erst danach die Wellen einbauen, denn sonst sind die nur im Weg....

      Linde ist schön weich, zum Beplanken gut, aber 1 mm wäre mir zu dünn, da ist nix dran,
      um schleifen zu können, da lieber 2 bis 3 mm und in schwierigen Bereich dann
      schmalere Planken oder tatsächlich Kraweel mit 1 mm. Bei den dünnen Planken ist es
      sehr schwierig den geplanten Verlauf der Planken zu montieren, es kann auf Grund
      fehlender Stabilität der Planken schnell passieren, das die Beplankung eckig von Spant
      zu Spant "gespannt" wird. Bei 1 mm kann man auch die Planken nicht mehr schäften,
      was ich mir bei 2 mm schon nur schwer vorstellen kann, daher würde ich immer
      3 mm als Planken (bei einem Bau in dieser Größe) nehmen.
      mit besten Grüßen aus der kleinen ostfriesischen Werft

      Projekte: 15er Schärenkreuzer, Riva Aquarama special 1:5, und vieles mehr

      Fahrbereit: WSP "Bremen 9", Arbeitsboot "Klaus Eugen" aus Paula 3, Tonnenleger "Ditzum", Shadow (Robbe Smaragd), Barkasse "St.Pauli" 1:15, Mooring Tug V, ....

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    • Hallo Boris,

      guter Tipp. Wir werden 3mm Linde nehmen und uns die Breite dann je nach den entsprechen Erfordernissen zurecht sägen. In ca. drei Wochen werden wir loslegen weil ich beruflich doch sehr eingespannt bin, geht es vorher nicht, obwohl es mir in den Finger juckt. Ich werde dann ein paar Bilder einstellen.

      Gruß, Markus
    • Hallo Markus,

      ich verwende zum beplanken Balsaleisten, die ich sebst schneide. Bei meiner USS Kennebec die ich zur Zeit baue (Länge 212cm)
      beplanke ich 2 x mit 1,5mm. Die erste Lage längs, die 2, Schicht diagonal. Somit habe ich allein durch die Balsabeplankung schin einen
      stabilen Rumpf. Danach wir mit 3 Lagen (2 x 163gr 1x110gr) Glasfasermatte und Epoxydharz.
      Bei einer Maersk Alabama (156cm Länge) habe ich mit 2 Lagen laminiert.

      Zu den Wellen, die würde ich erst nach dem beplanken, wenn der Rumpf soweit fertig ist, einbauen.

      Gruß Kurt