Baubericht Jahre Viking im Maßstab 1 zu 100

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    • Baubericht Jahre Viking im Maßstab 1 zu 100

      Hallo,
      Ich starte hier mal den Baubericht, obwohl es noch nicht viel zu berichten gibt.
      Alleine schon, weil der bisherige Thread noch unter dem Namen Knock Newis geführt wurde,
      und dieses Schiff unter diesem Namen nicht mehr wirklich Schiff war, sondern nur noch
      Umschlag- und Lagerplatz.

      Sobald es losgeht werde ich hier auch gerne immer wieder Bilder posten.
      Mein Youtubekanal wird dazu noch mit Episodenartigen Clips aufwarten
      (die sich nicht immer zwingend nur um den Modellbau drehen) :bd:
      Jahre Viking in 1:100 d.h. 458cm lang und 69cm breit... - nun denn los gehts
      Ziel: Havel 20xx :pf: (Das Leben ist zu kurz um sich festzulegen - aber aufgeben is nich...)

      www.diekellerwerft.de << hier geht es zum Videobautagebuch / Werkstatt-VLOG
    • Ja, das mit der Größe ist so eine Sache... Ich würde ja lieber in 1:25 bauen, aber da ernte ich ja selbst
      von meinem Spiegelbild den unvermeidbaren Vogel. :kratz: Auf 18m Boot könnte man ja schon fast einziehen. :lol:

      Aber nun Schluss mit den Phantastereien.
      Mit dieser Hausnummer gehe ich schon etliche Jahre schwanger. Kurz und gut, die Pläne sind im Kopf
      schon viele male verworfen, und neu gezeichnet worden. Dabei sind auch immer wieder neue Ideen
      herausgekommen, so dass ich eigentlich schon fertig bin - na ja im Kopf halt.
      Jetzt gehe ich eben endlich den Weg aus dem Traum etwas Reales zu machen. Hat ja auch lange
      genug gedauert meine Holde von der Idee zu überzeugen Mir war ja von Anfang an klar, dass ich mir ob
      der schieren Größe einiges an Herausforderungen auflade, die mit einem 90cm Schiffchen eben nicht da
      wären. Ich habe jedenfalls vor allen Modellbauern einen riesigen :resp: . Die haben ihre Boote ja schließlich
      schon. Egal wie groß oder klein.

      Meine Pläne sehen so aus, dass ich den Rumpf in 3 Teile zerlege, bzw. aufbaue. Denn in einem Stück??? Das
      kann ich nicht bewegen, geschweige denn zu Wasser lassen. Leer erwarte ich ungefähr 225kg beladen ziemlich
      sicher weit über 500kg. Wenn ich das Leergewicht drücken kann, dann muss ich auf jeden Fall mehr Ballast
      einplanen. Eine gute Wasserlinie macht ja so ein Modell erst aus, oder?

      Ich habe vor einigen Jahren ein 2 teiligen Öltanker gesehen - das war glaub ich ein Modell der Exxon Valdez.
      Auch hier musste viel getan werden, das der Kahn gut im Wasser lag. :2:
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    • Gute Idee mit dem neuen Thread.
      Am besten weist du im alten Thread noch kurz auf den neuen hin.
      Viel Erfolg beim Verwirklichen deines Traumes!
      Aus Fehlern wird man klug, drum ist einer nicht genug!

      Fahrbereit: MY Albatros (Motoryacht 1:20), MS Neptun (Stückgutfrachter 1:100), MS Toro (Assistenzschlepper 1:100), CMS Bremen Express (Containerschiff 1:700)

      In der Werft: MS Bugsier 3 (Hafenschlepper 1:33)
    • Ich mach mal hier weiter.
      Auf eine Frage im anderen Thread: Das mit den Tanks ist mir auch durch den Kopf gegangen.
      Ich habe vor in meinen Tanks Schwämme zu deponieren, um ungewollte interne Wellenbewegungen
      zu vermeiden. Das seitliche Austarieren wollte ich mittels eines verstell- oder verschiebbaren Gewichtes
      bewerkstelligen. z.B. mit 1 oder 2 Hantelgewichten die man von rechts nach links schieben kann oder
      umgekehrt.
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    • Hallo Bub

      Ich glaube Ralph will sagen: Fang man‘ erst mal an...
      Und ehrlich gesagt, ich seh‘s genauso.

      In der Vergangenheit hat es hier immer wieder „Neulinge“ gegeben die hier ziemlich ambitionierte Projekte vorgestellt haben. Meistens waren die Themen tot, bevor die erste Planke gelegt war.

      Dass Du grundsätzlich den technischen Sachverstand hast glaub ich Dir gern, aber ein Modell dann tatsächlich selbst zu bauen ist echt nochmal etwas ganz Anderes. Deine Fragen zeigen das auch. Ob Du am Ende mit Ballasttanks oder Bleigewichten arbeitest spiel zu diesem Zeitpunkt noch keine echte Rolle. Man unterschätzt grundsätzlich gern wie lange so etwas dauert; je weniger Erfahrung man hat, desto schwieriger ist es, den Arbeitsaufwand einzuschätzen.

      Obwohl ich mittlerweile schon einige hundert Stunden Erfahrung habe zähle ich mich hier noch zu den absoluten Anfängern. Auch ich brauche regelmässig deutlich länger als ursprünglich vermutet; jedem, der schon einmal ein Modell selbst gebaut hat fehlt aus der eigenen Erfahrung heraus die Phantasie dass Du dieses Projekt in dieser Form „gewuppt“ bekommst.

      Wenn ich Du wäre würde ich den Massstab auf 1:300 verkleinern; das ist immer noch eine sehr stattliche Modellgrösse und ein sehr ambitioniertes Projekt.

      Dann würde ich mir in Ruhe den tollen Baubericht von Marcel‘s VLCC Mundaca anschauen; der hat ein vom Typ her ähnliches Schiff gebaut und Alles sehr gut dokumentiert, da kannst Du Dir viele Lösungen abschauen.

      Du sagst die Pläne sind im Kopf, aber das ist kein Dateiformat welches die CNC-Fräse versteht... Besorg Dir vernünftige Pläne und Detailbilder und fang mit dem Spantengerippe an, egal ob gesägt oder gefräst. Sobald die Leute hier sehen dass es richtig losgeht ist Dir das Interesse der Leute hier im Forum garantiert. :2:

      Ansonsten lass uns doch wenigstens mal an deinen Planungen teilhaben, dann wird das Ganze etwas tangibler.

      Ich verspreche ich bin der erste der sich hier im Forum vor Dir verneigt, wenn Du das Ding so baust.

      Die Leute im Forum hier freuen sich immer über tolle Projekte und sind eigentlich auch immer sehr hilfsbereit wo Sie können, manchmal ist es einfach eine Frage der Herangehensweise; keiner schreibt hier seitenlange Tipps wenn er das Gefühl hat dass die Tipps am Ende für die Tonne sind.

      Einfach ein gut gemeinter Rat!

      LG und gutes Gelingen

      Fabian
      Aktuell in der Werft:
      CMA CGM TOSCA in 1:150
      Bugsier STELLA in 1:50

      Alle meine Projekte auf Facebook: Fabian's Modellwerft
    • Ist schon interessant hier - muss ich sagen - aber das habe ich fast nicht anders erwartet. Ich meine belächelt zu werden.
      Wobei ich das nicht in dieser Situation erwartete habe.

      Ich meine: ich befolge einen Ratschlag eines anderen Forenmitgliedes und weise nur auf diesen Thread hin. :fr:
      Bekomme in den anderen Thread noch eine Frage gestellt. :?:
      Beantworte die Frage weil ich höflich bin und der "Antwortreflex" angeboren ist. :!:
      Und werde hier dafür abgewatscht... :f5:

      Macht echt Freude. :welcome:

      Ich habe schon Modelbauerfahrung. Habe 2 Modelle für meinen Schwiedervater gebaut. und diese Größe
      war in der 'Bastelecke' zu Hause machbar. Mir war aber immer klar ein Projekt dieser Dimension ist nicht in der heimischen
      Wohnung zu machen. Also habe ich mir vor 2 Monaten einen Bastelkeller angemietet. Das sind auch laufende Kosten!!!
      Und das mach ich nicht, um jeden Montag ein Youtubevideo hochzuladen. Der Kanal soll mir helfen via Kommentarfunktionen
      Erfahrungen einzusammeln. Das Rad muss ich schließlich nicht neu erfinden. Andere am Fortschritt teilhaben lassen, und
      vielleicht auch mal ein Lob zu bekommen, war schon alles was ich mir erhoffte. Nur richtet sich ein Bastelkeller der 5 km von der
      Wohnstätte weg ist auch nicht im Handumdrehen ein. Ich erhoffte mir Zuspruch und Tipps. Aber das hier ist ja mal wieder genau
      dass wofür das Internet berühmt berüchtigt ist... :bw:

      ###########################################################################################
      'Planungsstatus' :wink:

      Teil 1 - Schiff: Ich habe mir über die Frage im anderen Thread heute deutlich intensiver als bisher Gedanken gemacht, wie ich
      das Schwappen des Ballastwassers verhindern oder minimieren kann. Blei kommt nicht in Frage, denn alles 'Inklusiv-Gewicht'
      muss ja auch zum Teich getragen werden...
      Möglichkeit 1 war grober Filterschwamm oder -matte. z.B. Filterwürfel bei Ebay keine Ahnung wie lang der Link funktioniert
      Möglichkeit 2 ich stelle die Ballasttanks wie Pyramiden her. Ich hoff Ihr könnt euch vorstellen was ich meine. Das hätte den
      Vorteil, das der Anteil des Wassers welches überhaupt Schwappen kann sehr klein ist. Und der Schwerpunkt würde gut nach
      unten im Rumpf wandern.
      Meinungen dazu sind mir sehr willkommen, weil ich grade am Zeichnen in 3D der Mittelsektion bin (die ist am einfachsten :pf: ).
      Und ich muss mich mal entscheiden mit welchem Konzept ich den Kahn auf Kiel lege... :?:
      JV_Mitte.JPG

      Teil 2 Werkstatt: Ich habe etliche Dinge in die Kellerwerft transportiert. Viel Holz kommt in den nächsten Tagen dazu. Dann habe
      ich OSB Platten an die eine Wand gebracht, wo ich plane meine Montageecke einzurichten. Ziemlich sicher gibt es in spätestens
      14 Tagen ein Videoupdate. Aber erst nach getaner Arbeit. Alleine diese Werkstatt einzurichten kommt mir wie ein Jahrhundertprojekt vor.

      Und dann wünscht sich 'meine Regierung' noch Ihr Schlafzimmer renoviert bis Weihnachten... Hey ich hab auch nur 2 Hände. :ulb:
      Jahre Viking in 1:100 d.h. 458cm lang und 69cm breit... - nun denn los gehts
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bub ()

    • Hallo Bub :moin:

      Das Schwappen des Wassers kannst Du durch gelochte Zwischenwände in deb Ballasttanks verhindern. Dadurch findet nur ein langsamerer Austausch des Wassers in den Tanks statt.

      Als Abwatsche würde ich das nicht unbedingt bezeichnen, eher als Skepsis, weil Wir bisher keine Anhaltspunkte haben/hatten wo Du mit dem Projekt stehst.

      Und das liegt einfach daran, dass Du bisher weder „etwas gezeigt“ hast, noch genauere Details verraten hast. In deinem letzten Post hast Du ja jetzt ein paar Sachen erwähnt. Ich meine damit Dinge wie welchen Plan Du als Grundlage verwendest, welche Unterlagen / Fotos Du hast, wie Du Dir die Konstruktion vorstellst, welche Materialien Du verwenden willst, etc.

      Da Du mehr oder weniger das grösste Schiff, dass die Menschheit je erschaffen hat, und eines der grössten Modelle das hier je einer gebaut hat bauen willst, und neu in diesem Forum bist, denke ich dass man eine gewisse Skepsis in diesem Zusammenhang schon verstehen kann, oder meinst Du nicht?

      Ich werde deinen Bericht weiterverfolgen. Sobald der Bau losgeht wirst Du hier garantiert viel Lob bekommen! :2:

      Also, nimm es bitte nicht persönlich, ich bin gespannt wie es weitergeht.

      Gruss Fabian
      Aktuell in der Werft:
      CMA CGM TOSCA in 1:150
      Bugsier STELLA in 1:50

      Alle meine Projekte auf Facebook: Fabian's Modellwerft
    • auf Schiffen dieser Größe sind die Ballast tanks ja auch ine mehrere Segmente geteilt. Zum einen schwappte dann nichts mehr, wenn der Tank voll oder leer gefahren wird oder wenigstens nicht mehr so viel. Tanks, die von Backbord nach Steuerbord rüber gehen, machen bei Teilfüllung immer Schlagseite. Selbst mit Schwamm oder Lochplatten sickert es mit der Zeit rüber.
      Außerdem könntest du so doch noch mehr Festigkeit erreichen, wenn du ein paar quer und längs Schotten einziehst. Also nur im Doppelboden, meine ich jetzt. Nicht im Laderaum, obwohl auf einem Tanker die Tanks, zumindest in längsschiffsrichtung auch mindestens mittschiffs geteilt sind. Aber ich habe das so verstanden, dass du mit fahren willst und da muss der Laderaum natürlich frei bleiben.
    • Skepsis ist klar... ich bin ja selbst Skeptisch (Ohne Ende) :lol:
      Aber nach Konfuzius: ich habe den ersten Schritt des Weges getan also wird er weiter beschritten. Vielleicht war mein
      Fehler, dass ich zu früh hier gepostet hab, wo ich noch nicht mal ein Bildchen eines realen Spantes vorweisen kann.

      Nun ja...
      ####################################################################################
      'Planungsstatus' 2 [img]http://www.rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/wcf/images/smilies/smiley66.gif[/img]
      Ich für meinen Teil favorisiere die 'Schwamm' Lösung. Kostet zwar auch Geld, aber ich erhoffe mir Ruhe im Rumpf.
      Wasser gibt es ja kostenlos. Und trotz der Größe werde ich ja nicht den Weiher leerpumpen - hehehe
      Zum anderen: dabei sind die Tanks einfacher zu bauen, oder zu kaufen. Je nachdem. Wenn sich was passendes findet?
      Zu den Zwischenwänden: Hat da schon jemand Erfahrungen gemacht? Ist das schwierig herzustellen?
      Ich vermute schon, dann ist alles aus Polystyrol, oder so...
      Das Wasser wird dann zumindest nicht in Interferenz zu den Schiffsbewegungen kommen, so dass ich mir ein 'realeres'
      Schaufahren erhoffe. Nichts würde unnatürlicher aussehen, als so ein Pott der unruhig im Wasser tanzt.
      Zu der Stabilität: Der Boden (Bild oben) ist ab Wasser bis Kante 4cm - die Seiten 9cm. Die Löcher in den Seiten 5cm.
      Länge des Segments 150cm. Den vorderen und hinteren Spant hab ich jetzt duch ein Vollbrett ausgetauscht, denn ich
      muss dass ja alles noch miteinander verbinden. Beim Verbinden schwanke ich noch, welche Lösung ich anwenden soll
      oder kann. Sind ja sehr hohe Kräfte, die der Rumpf da aufnehmen muss.
      Jahre Viking in 1:100 d.h. 458cm lang und 69cm breit... - nun denn los gehts
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    • FabianCR schrieb:

      .. welchen Plan Du als Grundlage verwendest, welche Unterlagen / Fotos Du hast, wie Du
      Dir die Konstruktion vorstellst, welche Materialien Du verwenden willst, etc.
      Das ist so ein unbefriedigendes Thema für mich. Es existieren keine Pläne, oder niemand weiss etwas. :no2:
      Ich hatte die Originalwerft vor Jahren mal angeschrieben dazu. Nie eine Reaktion. Dann die Reedereien.
      Es kam leider auch nichts zurück. Dann hatte ich eine kleine Modellbau Firma angeschrieben, die das
      Modell als Papiermodell anbietet. (Auch heute noch) Leider hat auch dort niemand von Originalplänen
      gehört, die der Erstbesitzer der Firma aber wohl mal hatte. Kurz - ich kann nur nach Zeichnungen Fotos
      und Videos bauen, die ich bisher gefunden habe. :GO:
      Das Sammelsurium ist schon sehr umfangreich, aber das ist trotzdem eine Herausforderung sondergleichen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bub ()

    • Moin Torsten!

      Ich habe mir gerade mal die Videos in deinem Youtube-Kanal angesehen;
      Die Fräse ist ja schon mal ein ganz ordentlicher Apparat, Respekt... :pf: - Und 3D-Zeichnung scheinst Du auch zu beherrschen.

      Bub schrieb:

      Vielleicht war mein Fehler, dass ich zu früh hier gepostet hab, wo ich noch nicht mal ein Bildchen eines realen Spantes vorweisen kann.

      Spielt ja jetzt auch keine Rolle mehr! ^^

      Die meisten Bauberichte hier fangen damit an, dass der User vorstellt was er an Originalunterlagen (Werftpläne, GA, Fotos etc.) als Ausgangsbasis für sein Modell gesammelt hat, oder aber er macht seine Recherche hier öffentlich. Das hat den Vorteil, dass man auch als Leser gleich einen ganz guten Einstieg hat, wo genau der "Baumeister" steht, und was er vorhat. Du hast es etwas anders gemacht und das ist auch dein gutes Recht! So langsam lueftet sich ja auch der Nebel 8o

      Ich vermute jetzt mal, Du hast mit der Konstruktion der Mittelsektion angefangen, weil Du hier im Prinzip noch auf den Linienriss verzichten kannst, stimmt das? Auf deinem youtube-Kanal sind ja Ausschnitte von Zeichnungen zu sehen; hast Du schon einen groben (vereinfachten) Linienriss den Du dann als Basis für deine 3D-Zeichnung verwenden willst? Ein Seitenriss und eine Decksansicht ist ja bei Malstrom's Link ja schon mal dabei.

      Wenn Du keinen Linienriss bekommst, es aber unbedingt die Jahre Viking sein soll und die Jahre Viking keine ganz untypische Rumpfform hatte könntest Du Dir natürlich rein theoretisch die Linien der Bugsektion eines anderen Supertankers aus der gleichen Zeit nehmen, von dem es Pläne gibt, und diese auf Breite und Höhe deiner Jahre Viking zurechtzurren. Ich wette, im fertigen Zustand würde das so schnell auch kaum einer merken, es sei denn er kennt sich mit dem Schiff wirklich sehr gut aus. Gleiches gilt für die Heckpartie; zusammen mit Bildern und einem anderen Tankerheck könntest Du Dich wahrscheinlich ganz gut annähern. Gute Pläne fehlen Dir aber auch später bei den Aufbauten, und spätestens wenn Du Dich an die Konstruktion von Deckshaus, Schornstein und Leitungen machst holt Dich das wieder ein - in 1:100 kann bzw. will man ja auch schon Einiges abbilden.

      Von der monströsen Größe bzw. dem Massstab kann ich Dich ja anscheinend nicht mehr abbringen [img]http://www.rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/wcf/images/smilies/biggrin.png[/img] - Das seh ich jetzt ein.
      Falls Du keine ausreichend guten Unterlagen in die Hände bekommst wäre es ja aber vielleicht noch eine Alternative, einen anderen <etwas> kleineren Supertanker zu bauen, von dem es Pläne zu kaufen gibt. Die Mundaca bspw. wäre in 1:100 immerhin auch bescheidene 3 1/2 Meter lang, und vielleicht gibt's ja auch noch Pläne für Größere Tanker.

      Rein vom Arbeitsaufwand her macht das Bauen des Rumpfes so oder so genausoviel Arbeit, Du kommst dann aber sehr viel näher ans Original heran. Ich persönlich würde ein Planmodell gegenüber einer Annaeherung bevorzugen, aber das ist selbstverständlich Geschmacksache! :P Am Besten wäre natuerlich, Du findest noch mehr Unterlagen!

      Vielleicht waren da ja jetzt trotzdem ein paar sinnvolle Anregungen für Dich dabei!

      Gruss Fabian
      Aktuell in der Werft:
      CMA CGM TOSCA in 1:150
      Bugsier STELLA in 1:50

      Alle meine Projekte auf Facebook: Fabian's Modellwerft
    • Wenn ich keine 5 minuten brauche um drei freie 3D Modelle der Jahre Viking bzw. ULCC class zu googlen und auch zu finden, frage ich mich ob denn deine herangehensweise an die Planungsphase des Modells so die richtige ist. Nichts für ungut.

      Sketchup ist bekannt? Dann sollte das "unbefriedigende Thema" für dich jetzt ein "glückliches Ende haben.

      3dwarehouse.sketchup.com/model…03ef6842ee61/Jahre-Viking

      3dwarehouse.sketchup.com/model…faef96860d73193/ULCC-Hull

      Bitteschön, ich helfe gerne.

      .chris
    • Danke für die Modelle... nur passen einige Dinge nicht so ganz. Der Bugwulst ist nicht so gelungen sage ich jetzt mal. Aber bei den Deckaufbauten spart es Zeit. Vielen Dank...

      @ FabianCR : Die Fräse ja... hab ich zu 90% aus einer Vorlage mit dem 3D Drucker gebaut. Einiges dabei ist eben angepasst worden. Jeder wie er es eben braucht. :saint:
      Sie kann super mit Kunststoff und Holz. Alu und Messing mit Einschränkungen. Ich nenn das mal Ausbaupotential..
      Einen Spantenriss der Viking ist nicht zu bekommen. Nur das mehr oder weniger gut aufgelöste Bilde der Seitenansicht und Draufsicht. Nun denke ich, dass ich mit Hilfer aller Fotos und dem restlichen Sachen die ich habe mich soweit dem Original annähern kann, das es mir genügt.
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