Nautocraft Motoren in altem Holzboot / welche Akkus und Regler ?

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    • Nautocraft Motoren in altem Holzboot / welche Akkus und Regler ?

      Hallo,

      habe vor kurzem ein, IMO, schönes Schiff erstanden und möchte das nun gerne schnellstmöglich fahrbereit machen.

      Verbaut sind 2 x Nautocraft 1731 und ich brauche nun neben FB + Empfänger, Servo eben auch einen Fahrakku.

      Es sind ja offiziell 6V Motoren.
      Der Verkäufer empfahl mir, einen Bleiakku zu nehmen.
      Nun lese ich gestern dann, dass diese ausgasen und das Modell zerfressen o.ä.?
      Habe ich da was missverstanden oder ist es dann tatsächlich besser einen BleiGEL-Akku zu nehmen?

      Sind diese Motoren überhaupt sinnvoll, weil alt und "ruppig" o.ä.?

      Auch habe ich gelesen, dass man die Kupplungsgelenke evtl. austauschen muss, wenn die jetzigen zu unflexibel sind.
      Bezüglich Geräusche, Verschleiß usw.

      Ich hätte auch gerne eine Beratung in Bezug auf die FB, Empfänger und auch Regler usw.
      Weiß halt nur nicht, ob ich da für jedes teil ein neues Thema aufmachen soll - erscheint mir etwas zu heftig?!

      Ich möchte gern ganz fein die Drehzahl steuern können und aus den Motoren alles rausholen, ohne sie zu überlasten.
      Und was ich auch gut finde, wenn man einfach möglichst lange fahren kann. Die modernen LIPOs sind doch eher
      was für Rennboote, oder?

      Dann sind da auch so Kappen über den Motoren - zum Entstören, wie er sagte.
      Weiß da jmd was dazu? Drin lassen?

      Ich freue mich über Empfehlungen und gerne auch Erfahrungsberichte.

      graphication.de/RC/nauto.jpg
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    • Moin Micha,

      meine "Nautos" erhalten den Saft aus einem zweizelligen LiFePo - Akku.
      Nennspannung 6,6 V, damit passen sie ideal.

      Regler dürfen ruhig modern sein (googel mal nach CTI oder Modellbauregler als Hersteller) , da machst Du nichts verkehrt.

      Welche Kupplungen hast Du denn in der alten Condor? :bild:
      Was meinst Du mit den "Kappen"?? (der Nautocraft hat Rändelmuttern zur Kabelbefestigung) :kratz:

      Gruß Gerrit
      Oft ist es in der Werkstatt einfach produktiver als hier am "Daddelkasten" :pf: :wink:
    • Moin Micha,

      also wenn Bleiakku, würde ich Dir auf jeden Fall einen BleiGel-Akku empfehlen.
      Nicht wegen des Gasens, sondern, weil die BleiGel-Akkus lageunabhängig sind. Ein Schiff bewegt sich schon etwas.
      Die Gase, die austreten können, sind Sauerstoff und Wasserstoff. Da ätzt nichts, aber wenn die Konzentration stimmt und ein Funke z.B. ein Bürsten-Motor oder offenes Relais, kann es BUMM machen und dann wird vermutlich Deine Stimmung ätzend. ;)

      Gruß
      Thomas
    • Glückwunsch - Schönes Modell und sieht sehr sauber gebaut aus.
      Den Motoren nach zu urteilen tippe ich auf 60er/70er Jahre.

      Erst einmal würde ich dir empfehlen die Wellen vollständig auszubauen.
      Leider waren die Graupner-Wellen früher nicht Rostfrei - die Öle & Fette von damals sollten keinesfalls ins Wasser, falls es nicht ehr verharzt ist.

      Falls die Wellen noch brauchbar sind einfach weiter verwenden und gut ists.
      Als Öl empfehle ich Ballistol.
      Verharzt garantiert nicht - vollkommen umweltfreundlich - kein Problem, denn voll biologisch abbaubar.
      Erste Wahl seit über 100 jahren und mit Glück hast du das bei den Wellen drin...!

      Die Motoren sehen sehr gut aus - hatten blos keine Permanentmagenete.
      Ob die noch was taugen - wer weiß?
      Ich würds erstmal ausprobieren.
      Wenn du hast - 6V Akku dran und ab in die Wanne.
      Halt die Hand vors Modell und du merkst ja, ob es "drückt".
      Keinesfalls werden die noch die Leistung haben, wie damals, aber kann durchaus reichen.


      Regler und Akku hast du schon Tipps - denen schließ ich mich an.

      Fernsteuerung gibts z.B. bei Conrad Gut & Günstig.
      Reely HT-6 heißt die und liegt unter 80.-€ .

      Entstört sind deine Motoren schon - das da oben drauf sind die Kondensatoren.
      Aber gut möglich, daß im Laufe der Jahrzehnte trocken sind.

      Aber für erste Tests sollte erstmal alles reichen und sonst noch Fragen...!

      :)
    • Nabend,
      danke für die Tipps!

      Ich werde wohl etwas mehr ausgeben müssen für Sender und Co.
      Denke, dass eine 2,4er sinnvoller ist, oder?
      Obwohl mir kürzlich jemand sagte, dass 35MHz z.B, auch wieder geht, weil es einfach keiner mehr hat.

      Will evtl. auch mal wieder fliegen - mal schauen...

      Und mal schauen, ob die Wellen noch gehen..
      Muss mich damit wohl mal demnächst in Ruhe beschäftigen..


      tug_baer schrieb:

      Moin Micha,

      meine "Nautos" erhalten den Saft aus einem zweizelligen LiFePo - Akku.
      Nennspannung 6,6 V, damit passen sie ideal.

      Regler dürfen ruhig modern sein (googel mal nach CTI oder Modellbauregler als Hersteller) , da machst Du nichts verkehrt.

      Welche Kupplungen hast Du denn in der alten Condor? :bild:
      Was meinst Du mit den "Kappen"?? (der Nautocraft hat Rändelmuttern zur Kabelbefestigung) :kratz:

      Gruß Gerrit
      Hast du mal einen Link zu so Akku-Packs?
      Und kann man dann zwei parallel schalten? Wie lange kann man denn mit solche Akkus fahren?

      Bilder gerne die tage mal.
      Jmd sagte mir, dass die Kupplungen schlecht sind, weil die geschraubt und damit unwuchtig sind.

      Ist das so?
    • Hallo Micha,
      zu den Akkus:
      Je nach Platz- / Gewichtsreserven würde ich so etwas ins Auge fassen (ohne den Shop bewerten zu können).
      Diese Einzelzellen lassen sich zu beliebigen Packs kombinieren (am besten 2sxp (wobei x 1 oder 2 sein kann)), Anleitungen findest Du im Web.
      Fahrzeit / Fahrleistung hängt stark von den Propellern (und Deiner Throttle - hand) ab.
      Zu Deinen alten Kupplungen: zum gemächlichen Shippern werden sie noch taugen, allerdings haben die Kunststoffteile auch schon ihr Alter und sollte mal ein kleiner Zweig den Prop blockieren, gibt diese Kupplung als schwächstes Teil der Kette sofort auf.

      So weit 5 Cent von mir dazu
      Oft ist es in der Werkstatt einfach produktiver als hier am "Daddelkasten" :pf: :wink:
    • Moin zusammen!

      Erstmal danke für die Hinweise, Meinungn usw.
      Bin sehr selten hier online, lese aber alles sehr interessiert!

      Hier mal zwei Fotos von der Kupplung. Die haben Spiel und nun möchte ich neue haben.
      Leider grad kein Werkzeug da.. aber die Motorachse hat 4mm - kann das sein?

      Habe einen Sammler, der mir Teile günstig verkaufen will - dafür braucht er aber Maße..

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      Könnt ihr mir was dazu sagen, auch ohne dass ich es ausbaue?

      Die Motorwelle konnte ich so messen 4mm..

      Ist die Welle dann automatisch auch 4mm?
    • Hallo Micha,
      das sind ja die richtig alten Zinkdruckgusspropeller (gab's nur vor 1960 zu kaufen).
      Da solltest Du auf keinen Fall mehr als die 6,6 Volt von einem 2s - LiFepo Akku an die Nautos dranlassen.
      Sicherheitshalber auch den Strom bei Vollast messen (sollte nicht mehr als 3,5 A je Motor sein). Das wird die Kupplungen schon gut belasten aber fahren kannst Du damit noch (schön vorsichtig und so lange die Teile nicht brechen, den kleinen Versatz gleichen sie gut aus, wenn auch nicht geräuschfrei).

      Gruß Gerrit
      Oft ist es in der Werkstatt einfach produktiver als hier am "Daddelkasten" :pf: :wink: