Frage an die Oldtimer: uralt Segelwinde

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    • Frage an die Oldtimer: uralt Segelwinde

      Vor einiger Zeit hat man mir die "Optimist" geschenkt. Unter einer fast cm-dicken Schicht Staub und Schmier habe ich leider entdeckt, dass ein Aufbau nicht mehr möglich ist.
      Lediglich die Segelwinde und der Empfänger sehen noch recht brauchbar aus.
      Allerdings hat man wohl damals anstelle der jetzigen 3-poligen Stecker noch 4-polige eingesetzt.
      Heute dient ja das weiße Kabel als Steuerkabel, angeblich waren früher gelb und weiß dafür erforderlich.
      Ist das richtig?
      Gibt es irgendwelche Adapter, damit ich die Segelwinde als Ankerwinde für mein neues Boot einsetzen kann?
      Zur besseren Erklärung schicke ich ein paar Fotos20171114_170151.jpg20171114_170213.jpg20171114_170227.jpg20171114_170335.jpg
    • Moin,

      ich würde fast sagen, das diese segelwinde bei mir in meinem M-Boot drin ist. Aber ohne diesen roten Kasten, sondern direkt mit einem Servokabel dran. Jedoch ist der M-Boot unter meinen Modulen ganz hinten. Rauskramen mag ich das nicht.
      Aber vielleicht hat ein Anderer eine Idee.

      LG
      Wolle
      Fahrbereit:
      DGZRS Hans Ingewesen
      Fairwind (Kyosho)
      Flipper (Topp) Regatta Boot der M-Klasse

      In der werft:
      DGZRS Eiswette (Graupner)
    • Hallo Hilmar,
      das ist eine Uralt Segelwinde von Graupner! Die wurden mit 2 x 2,4 V betrieben! Sie brauchten einen separaten Baustein wo die Elektronik drin war. Gehörten zu den alten AM Graupner- Grundig Anlagen wo die Empfanganlage zusammen gesteckt wurden. Wenn Du das Boot nicht neu aufbauen kannst/willst, diese Winde ist nur noch zum Sammeln!
      Gilbert
    • Moin Hilmar,
      die Segelwinde wurde ursprünglich mit dem runden Stecker direkt an die Graupner- Servobausteine angesteckt (siehe hier Post 109 )
      Der rote Kasten enthält bereits einen Adapterbaustein (= Servoelektronik) zum Anschluss der Winde an einen anderen Empfänger. Kann so aus der Ferne nicht sagen für welchen aber sicher ist (wie Gilbert schrieb), das das vierte Kabel die Mittelanzapfung des Empfängerakkus ist, die früher gerne genutzt wurde.
      Wenn man die dort verbaute Schaltung analysiert, dann könnte man herausfinden ob sie evtl. auch ohne die Mittelanzapfung (also an heute üblichen Empfängern) funktioniert, ansonsten hilft nur der Selbstbau eines Adapters. Wie weit reichen Deine Elektronik - Kenntnisse?
      Gruß Gerrit
      Oft ist es in der Werkstatt einfach produktiver als hier am "Daddelkasten" :pf: :wink:
    • Das ist doch eine recht leistungsfähige Winde. Das Steuern mittels Servoelektronik ging damals wohl auch nur mit Zusatz, aber als Seilwinde ist die doch prima geeignet. Ich habe die als Winde für meinen Kran verbaut. Motor mit kräftigem Planetengetriebe und wechselbare Trommel.
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      im Hafen liegt
      - Löschkreuzer Elbe
      - Schlepper Homer
    • Hallo Martin,

      sicher ist diese Winde eine Spitzenleistung für diese Zeit gewesen! Es gibt sie ja auch in "neueren Versionen" mit verbauter
      Elektronik. Die gezeigte Winde lässt sich nur mit einer AM Anlage betreiben.Bei den Ersten wurden die Bausteine in einer bestimmten Reihenfolge auf den Empfänger zusammen gesteckt!Schaue die Bilder von Tag Bär! Aber immer mit 2 2,4V Akkus, da die Elektronik den Strom für Drehrichtung nicht steuern konnte. Diese Bausteine kannst Du nicht mit den "neuen" Empfängern steuern.

      Gilbert
    • Zuerst einmal vielen Dank für Eure Infos.
      Diese Segelwinde wollte ich für die Ankerbetätigung zweckentfremden.
      Am einfachsten wäre, wenn ich anstelle des 8-poligen Steckers der Winde einen dreipoligen Servostecker anlöten und dann auf den Multiplex ganz verzichten könnte.
      Ach nein, geht wohl nicht, weil die Spannungsversorgung über den Kasten erfolgt
      Oder: In meinem Kramlager ist ein kleiner Fahrtregler für Bürstenmotore. Vielleicht kann ich den anstelle des roten Multiplex-Kastens einbauen?
      Dann den 8-poligen umfummeln für Spannungesversorgung und Steuerimpulse.
      Am allereinfachsten wäre eine Winde von Hobbyking für 9 Euro, aber ich werfe die guten, alten Sachen nur sehr ungerne weg.
    • Moin Hilmar,

      ACHTUNG !!:
      diese Segelwinde macht nur eine begrenzte Zahl von Umdrehungen (das wird über ein Spindelpoti zurückgemeldet), also ist der Umbau in eine Ankerwinde nicht ganz trivial (wenngleich (für Experten) nicht gänzlich unmöglich).
      Die Stromversorgung für den Windenmotor kommt von den beiden separaten Kronenkontakten, in der Winde liegen 2 Relais und die Einrichtung zur Lagemeldung.
      So weit 5 Cent von mir dazu

      Eine Ankerwinde baust Du besser aus einem etwas moderneren Servo nach den diversen hier verfügbaren Anleitungen
      Gruß Gerrit
      Oft ist es in der Werkstatt einfach produktiver als hier am "Daddelkasten" :pf: :wink:
    • Hallo zusammen
      Da muss ich ehrlich eingestehen, dass ich mit meinen relativ bescheidenen Elektronik-Kenntnissen beim Umbau der Graupner-Segelwinde überfordert bin.
      Schade, ich hätte gerne ein altes Teil auch in ein altes Modell eingebaut.
      Jedenfalls bedanke ich mich ganz herzlich bei Euch für die vielen Hinweise. Ichkonnte so einiges lernen.
      Aber letztendlich läuft es darauf hinau, dass ich eine Segelwinde von Hobbyking als Ankerwinde einbauen werde.

      Nochmals, vielen herzlichen Dank
      Hilmar
    • die Winde kann man umbauen , dazu braucht man nur ein starkes Servo das man schlachten kann, aus dem nimmt man die Elektronik und baut diese in die Winde evtl mit einer Leistungseinheit.
      Das ist keine Zauberei.
      Gruß Peter

      In Bau F123 Fregatte Bayern 1:100
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