SLA Drucker

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    • Ich hab (bzw. hatte) den Wanhao D7 und den Photocentric LC10. Nächste Woche bekomme ich noch den Photocentric LC HR.

      Wo soll ich jetzt anfangen? Der D7 ist an sich ein fantastischer Drucker, vor allem ab der Version 1.4. Allerdings hat die Qualität des Druckers ziemliche Schwankungen, es gibt sehr gute und auch manchmal sehr schlechte. Die Facebook Gruppe ist aber eine große Hilfe und Wanhao springt öfters mal auch ganz unbürokratisch zur Rettung ein. Wenn Du kleine Objekte ( also so ca 50 x 50 mm) druckst, ist die Qualität sehr, sehr gut.
      Die Nachbehandlung der Teile ist bei allen SLA / DLP Druckern sehr aufwendig und eine ziemliche Sauerei. Irgendwann hast Du das Harz überall :S
      Man verbraucht dann literweise 99%iges ISO und dann geht´s wieder...
      Die Geruchsbelästigung ist bei manchen Harzen merkbar, aber ich finde es nicht schlimm. Dabei drucke ich in einer Wohnung.

      Der Vorteil des Photocentric LC10 ist, dass er ein reiner DAYLIGHT Drucker ist, also Harze verwendet, die nicht mit UV Licht aushärten. Das schont die Augen. Zudem haben die Photocentric Drucker auch eine Glashaube, Du kannst also sehen, wie Dein Druck wird. Das Photocentric Daylight Resin ist zudem mit Wasser abwaschbar, das geht mit hoher Temperatur und Seife einigermaßen. Ich gehe dann am Ende trotzdem mit ISO drüber, damit es nicht so klebrig bleibt.
      Vor der Technologie her ist der Photocentric LC10 natürlich schon überholt, das war halt der erste Drucker den Photocentric hergestellt hat. Man muss ein bisschen basteln, vor allem ein neues VAT bauen, die serienmäßigen sind einfach nicht zu brauchen. Zudem sollte man sich das Touch Display dazu kaufen, ohne das ist es zu mühsam. Vom Computer aus drucken hat zu viele Nachteile. Das ist übrigens auch beim D7 so.

      Ich hab mir jetzt den Photocentric LC HR bestellt, da ist alles drin und nichts mehr zu basteln. Touch Display ist schon eingebaut, eine vernünftige Z-Achse gibt´s auch und das VAT ist auch gut. Im Endeffekt ist der HR damit um ca. 1.000,- EUR teurer als der LC10, aber ich denke das rentiert sich bei mir. Wenn Du weniger Drucke machst, reicht wahrscheinlich auch ein getunter LC10.

      Die Stabilität der Teile hängt vom Harz ab, es gibt viele verschieden Sorten. Ich hab da gar keine Probleme, von extrem hart bis ganz flexibel ist alles machbar.

      VG, Ralf
      Graupner Ti Amo 1:15

      Harro Koebke 1:25

      Graupner Multi Jet Boat V2

      Graupner Commodore
    • Außer der viel längeren Belichtungszeit pro Schicht für Daylight Resin habe ich noch keine Nachteile bemerkt.
      Bei UV Resin ist die durchschnittliche Belichtungszeit pro Schicht 4 - 6 sec. bei Daylight ca. 18 - 30 sec.
      Am Ende funktionieren ja beide mit (UV) Licht, sie unterscheiden sich ja nur durch die Wellenlänge (UV = 405nm, Daylight Resin ca. 415 - 450 nm).

      VG, Ralf
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      Graupner Commodore
    • Das hängt stark vom verwendeten Resin ab.
      Es gibt aber Resins die extra als "low shrinkage" ausgeweisen sind.
      Natürlich ist die Schrumpfung umso größer, je größer das Objekt ist.
      Die Software an sich kann das nicht kompesieren, das ist eher "try´n error"
      Genauere Angaben finden sich aber in den Datenblättern.

      VG, Ralf
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