Das Land braucht mehr Digitalisierung - Ein 3D Drucker soll gekauft werden

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    • DW1988 schrieb:



      Ich habe den Text einfach schnell aus dem Kopf getippt. Endschuldige, falls etwas nicht ausführlich genug ist oder nicht gleich im richtigen Zusammenhang steht.



      MfG Dirk
      DAS war mal ne chte Ansage! So meinte ich das, auf den Punkt gebracht, ende und aus! :yes3:

      Aber nun hab ich ein neues Problem ............ Du gehst mim Händi ins Bett! Entspann Dich, ich hab mit elektronischem Zubehör die 60 geknackt.
      Aber grad so eben und mit viel Glück! Seitdem ist "locker und entspannt bleiben" meine Lebensdevise!

      Danke für Deine Tipps! Mehr davon? Ich zieh die Grenze bei 300 Euronen.
      Gruß
      Hermann
    • BlackbirdXL1 schrieb:

      Und warum sollte ich mir einen Bausatz kaufen, der erst dann etwas taugt wenn ich ihn (mehrfach) "getuned" habe?
      Letztendlich zahle ich ja das gleiche oder mehr an Kohle, als wenn ich sofort was Teureres gekauft hätte.
      Ist wie Opel Manta oder VW Polo Tuning, für das Geld würd ich mir lieber gleich nen gebrauchten Porsche kaufen.
      Denn nur dann stimmt das Gesamtpaket.
      Moin Hermann,
      bei den Bausätzen ist immer Luft nach oben. Bei den ANETs allerdings ziemlich viel. :)
      Die Crealitys drucken "out of the box" erstmal ohne Probleme. (Nachden sie sauber gelevelt sind)
      Aber auch hier musst du Glück haben. Das Druckbett von meinem ENDER ist z.B. nicht ganz plan.
      Mit ner Glasplatte kannst du das zwar beheben, aber reklamiert hab ich's trotzdem.
      Dieses Problem hatte ich beim ANET nicht, dafür sind dort die Umlenkrollen, Lager, Riemen
      und der Heizbett-Träger fast nicht zu gebrauchen. (vornehm ausgedrückt)
      Mir macht das nix. Ich baue die Dinger zum Zeitvertreib zusammen und verkaufe sie dann wieder.
      Da braucht man förmlich solche "Baustellen". Sonst wird's langweilig.
      Wenn man nur drucken will ist es einfacher, einen fertigen Drucker zu kaufen.
      Aber auch dort kommst du nicht drumrum, dich in die Materie einzuarbeiten.
      Gruß Achim

      HoTT Mx20 - Mc20 - Mc28 / Georg Breusing (Werftaufenthalt), Cap San Diego, Southampton Tug (gepimpt),
      Feuerwehrschiff (2mot. 160cm Schaffer-Rumpf), Aeronaut Victoria, Micro Magic, St.Germain, Robbe Diana und Atlantis. Ein paar Flieger.

      mfsv-bs.de/
    • Servus Achim

      Bin schon gespannt auf Deine Berichte! Hab` mir das Teil mal angeschaut, ist zwar relativ klein, dürfte aber gut drucken.
      Ich persönlich bin ja noch im schwanken zwischen dem A8 und einem Eigenbau MKC MK2, für den Eigenbau habe ich allerdings noch viel zu wenig Erfahrung! Und dann noch einen kleinen Lasercutter, dann erspare ich mir die ganze Spantenschneiderei. Man(n) wird ja noch träumen dürfen :pf:

      LG Gerhard
      AUF DER WERFT
      Schlepper Bison im Endausbau
      NORDIC 1:50
      Hafenschlepper Neuhaus-Hans Weiterbau 1:20
      Schaufelradschlepper Eppleton Hall Echtdampf Status Wartet
      IM HAFEN

      Schnellboot Tiger
      Panzerschnellboot Reichskriegsmarine
      Ausflugsboot Taifun
      Springer Tug
      AUSGELAGERT
      Verkehrsboot Reichskriegsmarine
      2-Master ELBE

      Was nicht raucht hat keinen Dampf
    • Hallo,

      an sich wurde zu dem Thema 3D Drucker, günstig mit sehr guter Qualität schon einiges geschrieben, siehe Günstige Alternative zu Ultimaker. Was ich auch dort schon mal geschrieben habe, ist wohl nach wie vor gültig.

      Die Frage "welcher Drucker" ist natürlich immer abhängig davon, was genau Du drucken willst und für was Du es verwendest. Es macht halt einen Unterschied, ob ich winzig kleine Teile in sehr guter Qualität drucken möchte und kaum mehr nachbearbeiten oder ob ich ein Motorhalterung drucke, die man später überhaupt nicht mehr sieht. Grundsätzlich ist die Qualität bei geschlossenen Bauformen größer (mehr Stabilität, weniger Außeneinwirkung durch Kälte oder Zugluft, als bei offenen Bauweisen. Auch deshalb sind offene Drucker im i3 Format (so wie der Anet) wesentlich günstiger, nicht nur wegen der Materialersparnis. Die Qualität bei Druckern ist oft nicht so einfach zu erkennen, weil man gute Qualität von z.B. Linearführungen oder Lagern nicht mit bloßem Auge erkennen kann - der Unterschied liegt oft in der Materialzusammensetzung und im Herstellungsverfahren. Für den Laien also nicht zu sehen. Der Preis der Drucker KANN hier ein Indikator sein, nachfragen nach den verwendeten Materialen lohnt aber immer. Außer bei den China Angeboten von Alibaba und Co., da weiß ich auch so, was drin ist....

      Die Marke, die sich mit der besten Qualität rühmt ist Ultimaker: Gute Drucker, gute Software, guter Support - aber schweineteuer! Das muss man nicht machen. Ultimaker setzt auf qualitativ hochwertige Komponenten und eine sehr gut gemachte Software. Das war längere Zeit ein Alleinstellungsmerkmal für Ultimaker, aber mittlerweile haben andere aufgeholt.

      Als Beispiel könnte ich hier den Flashforge Creator Pro anführen, der wirklich alles mitbringt, was das Herz begehrt: Dual Extruder, beheiztes Druckbett, geschlossenen Bauraum und einfachste Bedienung. Und wenn man ihn nicht direkt beim Hersteller kauft, ist er mittlerweile um etwa 850,- EUR zu bekommen! Ich hab 2 dieser Drucker selber in Verwendung und bis jetzt hatte ich nie das Gefühl, dass ich mit einem teureren Drucker hätte etwas besser machen können.

      Ähnliches gilt für den Wanhao Duplicator 4s. Dual Extruder, beheiztes Druckbett und einfachste Bedienung. Dazu gibt es als Zubehör auch zusätzliche Fenster gibt, die den Bauraum verschließen.

      Beide Drucker bestechen durch ihre solide Verarbeitung mit stabilen Metallgehäuse, das ist in der Preisklasse gar nicht selbstverständlich. Im Prinzip sind beide Drucker Makerbot Replicator 2 Klone aber mindestens gleich gut wie die (teureren) Vorbilder.

      Interessant ist, dass es von den beiden von mir beschriebenen Geräten auch schon wieder Klone gibt, die auch recht brauchbare Ergebnisse liefern: Der bessere davon ist der CTC Bizer, der, wenn man ihn über Ebay kauft mit etwa 350,- EUR zu Buche schlägt. Um das Geld bekommt man auch ansprechende Qualität, allerdings sind diese Geräte nicht so standfest, wie die von mir vorgeschlagenen. Letztendlich sind sie auch in ein Holzgehäuse gebaut und allein daher weniger stabil und genau.

      Ich hoffe das hilft Euch ein wenig, wie gesagt, das alles stand hier im Forum schon zu lesen...

      @Suppenhuhn Vielleicht sollte man daraus auch mal eine Kaufberatung machen und anpinnen.

      VG, Ralf
      Graupner Ti Amo 1:15

      Harro Koebke 1:25

      Graupner Multi Jet Boat V2

      Graupner Commodore
    • Moin zusammen,

      nun die etwas ausführlichere Erklärung für meine Entscheidung und meine Erfahrungen bis jetzt mit der 3D-Druck/Maker Szene.

      Wenn man sich durch die Foren liest (RepRap, reddit, 3d-Druck-Community, anet3d-forum, crforums, 3d-drucker-community) dann merkt man, dass es ein Verhalten ist wie zwischen Microsoft/Linux- oder Android/iOS-Anhängern. Das ist eher eine Religionsfrage, welches System man nimmt, als eine technische. Alles was ich hier schreibe, basiert lediglich auf der Sicht einer Dritten Person. Ich persönlich habe noch nie einen eigenen Druck ausgeführt. Daher ist das hier ein höchst subjektiver Eindruck.

      Gehen wir mal die Drucker durch:

      ANET A8:
      hierzu gibt es gerade in der Zeitschrift MAKE einen guten Artikel wie man den A8 aufbaut, umbaut und einstellt. Ich habe Sie mir gekauft. Viel wichtiger als die Beschreibung des A8 und des Umbaus ist ein bebilderter Bericht, in dem Druckfehler und Ursachen beschrieben werden. Den lege ich mir mal zur Seite :lol:
      [img]https://stat.heiseshop.de/media/product/e0d/make-1-2018-4018837017289-0c5.jpg[/img]
      Die Pros des Druckers sind eindeutig:
      1. super günstig in der Basisversion
      2. große Community - Reddit ist voll
      3. gutes Druckergebnis
      Die Cons sind aber genauso eindeutig:
      1. Umbau zwingend erforderlich im Bereich Elektrik - Aufgrund schlechter Stecker kann es zum Brand kommen, daher müssen 2 Mosfets nachgerüstet werden, für Heatbed und Hotend, das Netzteil ist eigentlich unterdimensioniert und außerdem liegen die Anschlüsse frei.
      2. Umbau der Elektronik wenn man einen guten Druck haben möchte - optimaler Weise ist das Board zu tauschen oder zumindest eine neue Firmware aufzuspielen. Desweiteren muss das Board in ein Gehäuse gepackt werden, da es frei zugänglich ist.
      3. Umbau erforderlich im Bereich Mechanik wenn man einen guten Druck haben möchte - Die Führungen sind schlecht, die Kühlung des Druckkopfes muss umgebaut werden. Der Rahmen ist ein Witz, den kann man eigentlich direkt in die Tonne hauen. Ich verstehe auch nicht, warum die in der MAKE den nicht austauschen. Zumindest wird er dort fixiert.
        1. Zu den Igus Lagern noch eine Sache: Im RepRap Forum wird davon mittlerweile abgeraten, da diese wohl ein höheres Losbrechmoment benötigen als andere Lager. Das führt zu einem unsauberen Druck. Sie verbessern die Situation jedoch bezogen auf die weiche Führung. Man tauscht also ein Problem gegen ein anderes. eigentlich müsste man den ganzen Kram rauswerfen und echte Führungen einbauen die aufeinander abgestimmt sind.
      4. Es gibt nicht den Hauch einer Möglichkeit, dass nach dem Umbau einfach so los gedruckt werden kann (Achtung auch hier wieder Hören-Sagen). Also kommt nach dem langen Umbau noch einmal die Einstellungsarbeit oben drauf. Die hier jedoch noch wesentlich akurater und zeitintensiver erfolgen muss.
      5. Er ist laut.
      6. Die SD Karte kann nur sehr fummelig eingeführt werden wenn man ein Gehäuse ums Board baut.
      Meine Meinung zu den Klonen von den Klonen:
      1. Man könnte ja auch einen Klon kaufen. Der ANET A8 an sich ist schon ein REPRAP Prusa Klon, der aufgrund der günstigen Bauteile wesentlich an Qualität einbüßt. Jetzt nochmal ein System zu nehmen, das 50% günstiger ist und nicht von ANET das führt zu noch schlechteren Bauteilen. So einer wie der hier zum Beispiel: LINK, der hat statt dem Acrylrahmen einen Holzrahmen. Die Steppermotoren und Co kann ich nicht beurteilen, aber irgendwoher kommt der Preis. Nachdem ich mir das für alle Systeme angeguckt habe, sind die Klone vom Klon alle bei mir rausgeflogen.
      ANET A6:
      Der A6 ist schon etwas solider, aufgrund des Rahmens und des größeren Displays. Aber im Grunde ist das auch eine Bastelbude. Versteht mich nicht falsch, ich bastel gerne. Hier jedoch ist das eher Trial and Error. Wenn man jetzt mal durch die Foren zieht, dann sieht man auch oft das die technischen "Verbesserungen" einfach so durch die USER eingebaut werden. Ich habe nur eine Handvoll echte vorher/nachher Vergleiche gesehen mit einem Druck.
      Die meisten bauen es einfach so ein, weil es im Internet steht. Und wir wissen ja alle, was im Internet steht ist die Wahrheit. Beim A6 kann man genauso gute Ergebnisse bekommen wie beim A8. Es erfordert jedoch den Umbau und tage-/wochenlanges einstellen. Die Pros und Cons sind identisch mit dem A8 auch meine Meinung zum Klon vom Klon hat sich nicht geändert.

      ANET E10/E12:

      Die sehen auf den ersten Blick sehr gut aus und haben ein völlig anderes Konzept zumindest bezogen auf den Rahmen. Hier hat man ein stabiles Alugerüst, auf dem der Druckkopf geführt wird.

      Pros:
      1. teurer als der A6 aber immer noch günstiger als der Creality.
      2. stabiler Rahmen
      3. guter Preis bezogen auf Bauraum
      4. relativ gute Druckergebnisse quasi out of box. Das wiederum gilt aber auch nur für die Modelle von der SD Karte die mitgeliefert wird.
      5. Auf beiden Z-Achsen eine Spindel.
      Cons:
      1. schwaches Heizbett - Umbau nötig
      2. Lüftung für Druckkopf muss umgebaut werden
      3. Klon vom Klon (günstige Kopie des CR-10)
      4. sehr kleine Community - beim E12 fast garkeine im Vergleich zu anderen
      5. Einstellungen müssen angepasst werden für den Drucker wie beim A6/8. Jedoch hat man nicht dazu noch die große Umbauzeit
      Creality CR-10:

      Der Creality CR-10 ist das (original bezogen auf den Anet E12). Es gibt ziemlich viele "Jubel"-Videos und die Berichterstattung leidet etwas unter dem Hype.

      Pros:
      1. riesen Bauraum
      2. sehr gute Druckergebnisse vergleichbar mit Ultimaker (out of the box - Das wiederum gilt aber auch nur für die Modelle von der SD Karte die mitgeliefert wird)
      Cons:
      1. Er ist teurer als die anderen vorgenannten Modelle (etwa 370 €)
      2. Für ABS muss er wohl eingehaust werden.
      3. Die Höhenachse wird nur über eine Spindel angetrieben. Dadurch soll die Aufnahme für den Druckkopf etwas weicher sein. Wobei es viele Videos gibt, die auch mit Messuhr zeigen, dass die Bewegung kaum messbar ist. Die Steifigkeit soll ja auch eigentlich durch die Führung kommen. Ich glaube da haben einfach ein paar Designstudenten gesehen "Ohhh da fehlt was, das ist schlecht und kann nicht halten". Das führte meiner Meinung nach zu dieser Diskussion. Hier werden ja nur minimale Massen bewegt.
      4. Er muss natürlich auch ein wenig eingestellt werden. Wobei die meisten einfach nur das Druckbett einstellen. Temperaturspiele gibt es auch, jedoch hier eher Filamentabhängig.
      5. Das Druckbett sollte nach unten hin isoliert werden.
      Nun könnte man ja nen HICTOP oder SaintSmart Klon kaufen. Hätte man nochmal nen paar Euro gespart... Aber meine Meinung dazu habe ich ja schon gesagt.

      Creality CR-10s:

      Der Creality CR-10s ist baugleich mit dem CR-10 jedoch hat er einen Filamentsensor (den man eigentlich nicht braucht) und die zweite Spindel (da ist die Notwendigkeit Glaubenssache). Jedoch ist über viele Foren hinweg das Druckergebnis besser als beim CR-10. Wenn auch nur marginal.

      Pros:
      1. riesen Bauraum
      2. das beste Druckergebnis für die hier genannten Drucker (out of the box - Das wiederum gilt aber auch nur für die Modelle von der SD Karte die mitgeliefert wird)
      3. Beide Höhenachsen werden angetrieben.
      Cons:
      1. Es ist das teuerste der Modelle (etwa 450 €)
      2. Für ABS muss er wohl eingehaust werden.
      3. Er muss natürlich auch ein wenig eingestellt werden. Wobei die meisten einfach nur das Druckbett einstellen. Temperaturspiele gibt es auch, jedoch hier eher Filamentabhängig.
      4. Das Druckbett sollte nach unten hin isoliert werden.
    • (Man darf nur 10.000 Zeichen - Also 2ter Teil)
      Mein Fazit:

      Den CR-10s habe ich mir nur gekauft weil er kaum teurer als der CR-10 war. Hätte ich das Angebot nicht gefunden hätte ich den CR-10 genommen. Die Drucker oben habe ich nach dem Preis aufgelistet (aufsteigend im Preis). Man kann eigentlich sagen, dass je günstiger der Drucker ist, desto schlechter ist das Druckergebnis "out of the box". Erfreulicher Weise, kann man jedoch jeden (sogar den A8 Klon) auf das Level eines Ultimaker bringen, dafür ist der Druckprozess an sich einfach zu simpel. Es ist keine Raketentechnik. Hier wird nur Plastik eingeschmolzen und über eine Steuerung (die bei allen gleich/ähnlich ist) wieder auf das Druckbett gebracht. Soweit so gut. Das Problem ist , dass man da eine Menge Zeit reinstecken muss für den jeweiligen Umbau. Geld kostet es auch aber das ist vergleichsweise gering zum Zeitaufwand. Dann kommt dazu, dass man viele Teile dann nur in China günstig bekommt (Wartezeit) und dann auch manches nicht so klappt wie man sich das vorstellt. Egal welchen Drucker man sich kauft, man muss diesen dann auch immer noch einstellen, das würde bei einem A8 dann noch oben drauf kommen. Das nächste Problem ist, das man ehrlich gesagt ja garnicht weiß "was ist ein guter Druck". Man hat ja kaum haptische Erfahrungen außer man geht auf eine Makermesse. Und wenn Klaus den Druck von Peter anpackt, dann wissen wir immer noch nicht ob das gut ist, weil Peter auch keinen Plan hat.

      Das führt mich auch noch zum Problem Komplettaufbau - Zu den Einstellzeit sowohl mechanisch als auch Steuerungstechnisch würde hier die Zeit zum Auswählen der Optionen und der Komponenten kommen. Selbst beim MKC MK 2 ist in den relevanten Foren die Teileliste nicht vollständig und korrekt. Dazu kann man unter diversen Optionen wählen die einen erstmal verunsichern. Sogar das Aussuchen an sich dauert länger als bei einem fertigen Bausatz. Wenn dann was fehlt, dann muss man wieder auf die 8 Wochen Lieferzeit aus China warten. Desweiteren sind da einfach so viele Frustpotentiale drin, dass die Gefahr besteht, das man aufhört bevor man auch nur einen Druck gestartet hat. Es gibt diverse angefangene Bausätze gerade zu kaufen von MAKERN die keinen Bock mehr haben.

      Dann kommt noch dazu, dass die Foren je nach Modell unterschiedlich aktiv sind. Das bedeutet, man bekommt auch nicht immer eine Antwort. Es gibt viele Threads die mit einer oder keiner Antwort unvollendet geblieben sind.

      Anbei noch eine kleine Übersicht.

      Alle Werte sind HerstellerangabenAnet A8Anet A6Anet E10Anet E12Creality CR10Creality CR10-S
      Preis (Ebay)220 €220 €300 €548 €374599
      Druckraum220x220x240220x220x250270x220x300300x300x400300x300x400300x300x400
      angetriebene Z-Achse222212
      RahmenmaterialAcrylAcrylAluAluAluAlu
      Heatbed GlasplatteNeinNeinNeinNeinJaJa
      An- AusschalterNeinNeinJaJaJaJa
      max Druckgeschwindigkeit100 mm/s300 mm/s120 mm/s120 mm/s200 mm/s200 mm/s
      Druckstärke0,1 - 0,3 mm0,1 - 0,3 mm0,1 - 0,4 mm0,1 - 0,4 mm0,05 - 0,4 mm0,05 - 0,4 mm



      Druckgeschwindigkeit und -stärke sind mit Vorsicht zu genießen. Das kann man eigentlich frei in der Software angeben. Das sind hier die Herstellerangaben.

      Und nicht vergessen, dass man sich auch noch in die Slicer Software einarbeiten muss. Diese Übersetzt das 3d Modell in die Fahrstrecke des Druckers. Es gibt kostenlose und auch eine sehr Anwenderfreundliche für 130 €. Alle verrichten Ihre Aufgabe wohl korrekt. Es gibt jedoch verschiedene Einstellmöglichkeiten.

      Soweit erstmal meine Meinung dazu. Für den Drucker werde ich einen eigenen Thread aufmachen.

      Nun muss ich schnell los in die Stadt [img]http://www.rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/wcf/images/smilies/smiley53.gif[/img]

      PS: Ich empfehle euch folgendes Video. Das ist zwar einer der besagten Jubel-Youtuber aber man sieht mal alle Ergebnisse und kann sich diese rauskopieren über einen Screenshot.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Frangatur ()

    • Eine schöne Auflistung hast du da gemacht Frangatur.

      Aber du wirst dich noch wundern.

      Die Liste ist auch nicht komplett richtig.
      Da sind einige kleinere Fehler drin.

      Aber A8 kann ebenso bis auf 0.06 drucken.
      Der A6 hat keine 300mm/s. Er hat ebenso zwischen 100 und 120.
      Schichthöhe ebenso 0.06mm. Vorausgesetzt man bleibt bei der 0.4mm Nozzle. Wenn man für ein paar Cent eine kleinere einbaut, kann man die Höhe reduzieren. Dies gilt für jeden Drucker.

      Das Feld Heatbed Glasplatte sollte eventuell abgeändert werden. Da gibt es viele andere Materialien die fürs Heatbed ebenso gut geeignet sind.

      Wer zum Beispiel mit ABS drücken möchte, kommt mit Glas meist nicht weit außer es wird mit einer Zucker oder ABS Lösung beschmiert.

      Die Software macht ein Riesen Unterschied. Da ist nicht wirklich was mit Anwenderfreundlich.
      Du denkst da bestimmt an S3D. Das ist sogar viel komplexer wie Cura.
      Jede Software hat ihre Eigenarten. Manchmal kann man mit Cura, manchmal mit S3D aber manchmal ist auch Slic3r bessere Ergebnisse erzielen.
      Es kommt eher darauf an, was einem mehr liegt.

      Und du wirst dich wundern. Sehr viele scheitern nicht an den Bausätzen sondern an dem einstellen der Drucker.

      Generell braucht der Drucker erstmal die richtige Grundeinstellung.
      Jedoch benötigt jedes Teile eine andere Einstellung.

      Da bringt dir auch ein teuerer Drucker nicht viel.
      Nur weil er teuerer ist Druckt er nicht automatisch besser.

      Wenn man zum Beispiel einen A8 gut einstellt und ein wenig langsamer laufen lässt. Wird die Qualität der Drucke auch sehr sehr gut.

      Ja ein Drucker mit stabilem Rahmen verzeiht dir mehr Fehler bei den Einstellungen wie Jerk und Accl.

      Natürlich kommt es auf das jeweilige verlangen an. Aber ein sehr guter Druck benötig sehr viel Erfahrung und ist definitiv nicht nur am Preis ausmachbar.

      Du kannst ja mal in Ultimaker Foren schauen. Da wird sich auch sehr oft gewundert, warum die Druckqualität der China Drucker teilweise die des Ultimaker übertrifft.

      Die Geschwindigkeit ist übrigens nur für Pla interessant. Bei PETG und ABS kommst nicht annähernd in den Bereich von 100mm/s.

      Nichts desto trotz, bieten die CR10 aktuell eine sehr gute Grundlage.

      Ich würde gerne noch mehr schreiben, muss aber jetzt los.
      Ich schreib später weiter.

      MfG Dirk
    • Moin Dirk,

      keine Sorge, mir ist absolut bewusst, dass es kein Selbstläufer ist. Genau das wollte ich ja herausarbeiten. Umso mehr freue ich mich, dass wir hier eine konstruktive und inhaltsreiche Diskussion haben.

      Bezüglich der Tabelle so ist mir klar, das diese Werte nicht ganz der Wahrheit entsprechen. Daher habe ich versucht erstmal nur die Herstellerangaben zu vergleichen. Wegen Schichthöhe und Co. hatte ich ja bereits erwähnt, dass man jeden Drucker auf jeden Wert einstellen kann. Beim Cr-10S ist die durchschnittliche Druckgeschwindigkeit auch nur 80 statt der angegebenen 300 mm/s.

      Frangatur schrieb:

      Druckgeschwindigkeit und -stärke sind mit Vorsicht zu genießen. Das kann man eigentlich frei in der Software angeben. Das sind hier die Herstellerangaben.

      Ich bin wirklich gespannt wie lange der Drucker braucht um anzukommen :dno: