Typ XXIII 1/35 statisches Tauchboot

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    • Typ XXIII 1/35 statisches Tauchboot

      Guten Abend miteinander!

      Durch einige PNs ermutigt, möchte ich mal einen Bericht zu meinem Typ XXIII vorstellen, welches ich mir über die Jahreswende gebaut habe. Entschuldigt bitte an der Stelle meine Quantität an Postings. Ich hoffe dennoch dem interessierten Leser ein wenig Unterhaltung zu bieten. Dieses Boot basierte auf der Überlegung, den Druckkörper der Seawolf zu nutzen. So habe ich lediglich nur einen Druckkörper zu bauen und kann mehrere Modelle betreiben. Das spart mir Zeit, Geld und Platz. Ich empfinde es dazu äußerst angenehm, wenn das Innenleben bereits fix und fertig läuft und ich mich auf andere Bereiche konzentrieren kann. Den Aufbau und Beschreibung des Druckkörpers blende ich mal aus, das steht im Seawolfbericht.

      Begonnen habe ich damit, aus dem Bausatzrumpf die Verstärkungswände zu entfernen. Das geht ganz einfach mit einem Bastelmesser. Weiterhin habe ich im Bugbereich Platz, die Torpedorohre einzubauen. Wie man sieht, ist der Druckkörper derart kurz, dass dies evtl. später Mal den Enbau von Torpedorohren ermöglicht
      Ich möchte den Druckkörper im Bug durch einen Spant lagern sowie an der Senkrechten Trennung, die ich mir direkt hinter dem Turm einsägte.

      Das beste Hilfsmittel für eine nahezu unsichtbare Rumpftrennung ist ein Sperrholzbrett, auf das grobes Schleifpapier geklebt wurde. Den Rumpf halte ich fest und kreise mit dem Brett dann über die Schnittkante. Das Resultat ist dann immer eine fast unsichtbare Trennung des Rumpfes.

      Kontrolle auf der Glasplatte: Links fast fertig geschliffen und rechts noch unbearbeitet.

      Dann habe ich den Rumpf mit dem vorderen Spant darin zusammengeklebt und mit Kreppband fixiert. Es galt anschließend den Rumpf im Bereich des Turmes auszuschneiden, damit die schnelle Entlüftung des Modells gewährleistet ist.

      So, das war es erstmal wieder von mir. Einen schönen Sonntag
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MAXIMUS (danny) ()

    • Hallo Danny,

      ich bleibe auch auf jeden Fall dran, habe mich schon auf diesen Bericht gefreut. zumal mein Typ XXIII auch auf meiner Werft wartet. :juhu:
      Schöne Grüße

      Stephan
      :2:


      Meine Flotte:
      - Bugsier 3 (ausser Dienst)
      - Bugsier Junior 1:35 (fahrbereit)
      - Arbeitsboot Martina (ex.Marina)
      - MFP 1:35 (fahrbereit in Bau)
      - S38 1:35 (Bau ruht)
      - KFK 1:35 (Bau ruht)
      - Schlepper Neuwerk 1:35 (in Bau/Planung)
      - Damen FastCrewSupplier 1:35 (Kiellegung erfolgt)
      - PSV Havila Fanø 1:35 (in Planung)
      - AHTS Balder Viking 1:35 (Traum)
    • Hallo miteinander!

      Schön, dass sich weitere Typ XXIII Begeisterte hier einfinden.

      Als nächstes wird der Bajonettspant in das Außenschiff eingesetzt. Aus praktischen Gründen mache ich das erst, nachdem der Rumpf gesägt und geklebt wurde, damit man noch Möglichkeiten zum Ausrichten o.ä. hätte. Der Bajonettspant schließt keines Falls den Druckkörper, sondern verbindet Vorderschiff mit Heck. Da ich ja, wie eingangs erwähnt, den Druckkörper für Seawolf und XXIII nutzen möchte, wollte ich nicht, dass ein zerlegtes Modell im Schrank steht. Das Modell soll auch ohne Innenleben präsentiert werden können.

      Zunächst habe ich den Spant zusammengeklebt und diese ominösen 4 Winkel eingesetzt. Sie werden nur gesteckt, nicht geklebt.


      Die Winkel sind eine Art Ausrichthilfe, um den Spant exakt in einem definierten Abstand zur Trennung einzubauen. Nachdem er so positioniert wurde, brauche ich nur noch mit Revell Kanülenklebstoff einmal herumzuhuschen. Nach dem Aushärten ziehe ich die Winkel wieder heraus

      Der gegensinnige Spant des Hecks wird bündig mit der Trennstelle eingesetzt, wodurch der Druckkörper fest eingeklemmt wird, sobald der Rumpf geschlossen wird. Im Heck selbst ist ein weiterer Bajonettverschluss, der in einem Handgriff diesen arretiert.

      Bei der Seawolf fuhr ich sehr gut damit, alles möglichst so aufzubauen, dass die Handhabe einfach wird. So habe ich einige Gedanken zur Rumpftrennung verbraucht, bis dies alles ohne Druck auf den Rumpf benutzbar wird, spalt- und spielfrei schließt.
      Und dann mussten die Ideen derart abgeklopft werden, dass man ohne unnötigen Umstand auf dem einfachsten Wege zum Ziel kommt und keine Abstriche in der Funktion hat.
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    • Guten Abend zum Sonntag,

      ich habe mir die Zeit genommen und den Turm grob zusammengesetzt. Er verfügt im Inneren über eine eingezogene Decke, bei der ich 3mm große Entlüftungen hinzufügte.

      Beim Deck mussten ebenfalls Entlüftungen gesetzt werden, damit sich die Luft nicht fängt. Beim XXIII gab es zwei verschiedene Decktypen. Eines mit Beplankungen und eines mit zwei Schienen. Letzteres fand ich zwar reizend, jedoch dachte ich mir, dass man unter den Stegen des Bausatzes super die Bohrungen verstecken kann. Somit habe ich beherzt einen Durchmesser von 6mm für den Bohrer . Damit der dann auch nicht verläuft ohne anzukörnen, habe ich mir gleich eine Bohrschablone gemacht, die das Leben einfach macht.
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    • Hallo miteinander!

      Ich hab mich mal dran gemacht, dem Heckbereich eine Wartungs- und Zugangsluke zu verschaffen, um Einbauten vorzunehmen und auch den Druckkörper leicht zu montieren. Bei der Seawolf bin ich damit gut gefahren Magnete einzusetzen. So erfolgte dies auch hier. Der Rahmen dazu wurde wiederum gefräst.

      Zunächst habe ich die Schnittkante mit Tape (hab ich gesagt, dass ich es als Universellhilfsmittel sehe?) markiert und mit einem feinen Sägeblatt im Dremel einen Ausschnitt geschaffen.
      Und mit eingebautem Rahmen samt der Mimik für das Tiefenruder im Heck. Das vordere Ruder steuere ich nicht mit an, da es kaum Auswirkungen mit seinen kleinen Flächen zeigt.

      Den Schnitt an der Luke wollte ich so unauffällig wie möglich gestalten, folglich brachte ich die Installation an der Unterseite des Bootes an, schnitt entlang der Schweißnähte und fütterte den Spalt mit Polystyrol wieder auf. So ist alles nahezu unsichtbar.
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    • Guten Tag miteinander,

      das Wetter wird besser und da muss es auch am U-Boot mal wieder weiter gehen.

      Antriebstechnisch dacht ich mir, dass die Schiffsschraube eine Basis wäre, aus der man etwas machen könnt. Deutsche U-Boote hatten zum Ende des Krieges meißt noch Stahlschrauben. So lag der Entschluss nahe, mir eine Schraube zu gießen

      Als nächstes drehte ich mir noch ein Wellenlager, welches so dimensioniert ist, dass es leicht einzukleben ist in den Plastikrumpf und alle Kräfte kompensiert, die zu erwarten sind.


      Die Mündungsklappen habe ich geöffnet dargestellt, um mir die Option offen zu halten, später funktionsfähige Torpedos zu installieren.
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    • Hallo miteinander,

      zunächst habe ich die Bilder einmal neu hochgeladen, damit der Bericht wieder lesenswerter wird. Und natürlich muss er auch weitergeführt werden. Also los ;)

      Was noch fehlt ist das eigentliche U-Boot- Der Druckkörper. Dieser ist analog zum Aufbau meiner Seawolf entstanden. Es ist ein sog. WTC, der mit einem Bugverschluss abdichtet und nicht über ein Bajonett funktioniert. Weiterhin sei erwähnt, dass ich das Technikgerüst getrennt habe. Einmal ist ein kleines im Heck installiert und dann ein Großes. Grund hierfür ist, dass das kleinere von beiden sämtliche Mechanik zur Steuerung aufnimmt und mit wenigen Handgriffen ein- und ausgebaut werden kann. Das erleichtert den Aufbau und später die Wartung. Alle anderen Teile sind aus 2mm Polystyrol CNC-gefräst. Im Bug sitzt unten ein 1500mAh 3S Lipo und darüber die Pumpeneinheit für den Tauchsack. Im Heck befinden sich die Thor-Regler für Antrieb und Tauchen sowie der Empfänger und ein externes BEC mit 3A.
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    • Neu

      Schönes Video - hab ja den Bronco-Bausatz auch noch im Keller - als weiteres "Staubfänger"-Modell nicht mein Ding.

      Was müßte man denn für den Tauch-Umbausatz (kpl.) bei Dir anlegen?!

      Grüße,
      J.
      In der Werft:
      • 1/40 robbe ("Schütze") - Schnelles Minensuchboot Klasse 340 - M1059 SPICA (1. MSG, Flensburg)
      • 1/8 aeronaut "Princess"
      Im Regal:
      • 1/8 dumas #1234 - 19ft Chris Craft 1940 Barrelback