Baubericht 58FM2o18

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    • Wenn ich mich recht erinnere, geht beim Orginal hinten das Kabel raus und verschwindet frei in der Kiste darunter...
      Es ist also frei sichtbar.
      Vermutlich sollte ich mir noch Gedanken machen, dass die Mechanik auch die Steifigkeit des Kabels überwindet - ohne sich selbst zu verwinden...

      Und Linsen musses vorn auch noch bekommen... tja, und natürlich einen zweiten Scheinwerfer.

      Herzliche Grüße
      Georg
    • Moin Georg,
      sehr schöne Arbeit, Dein Scheiwerfer. Für die Verdrahtung kann ich Kuoferlackdraht empfehlen. Aber nicht das dünne Zeug aus Relais oder kleinen Trafos, sondern aus dem Schmuck-Bereich. Durchmesser 0.25mm, und der Lack ist sehr robust, da die Schmuckleute den Draht auch stricken oder häkeln. Abisolieren einfach mit Lötkolben. Gibt's z.B. hier.
      Kreative Grüße
      Hermann


      Aedifico ergo sum


      Fahrbereit: Guggs' Du hier

      In Arbeit: Bermpohl, Chris Craft Constellation
    • Servus Georg

      Sehr schön, Deine Seemätze! Die Verkabelung an meinen hab` ich mit Mikro-Koaxkabel gemacht, das lässt sich schön biegen, und hat für die Mechanik nahezu keinen Widerstand: fohrmann.com/de/mikro-koaxialk…ch.-oe.html?number=661035

      LG Gerhard
      AUF DER WERFT
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      Was nicht raucht hat keinen Dampf
    • Lieber Jens,

      bewegliche Scheinwerfer ohne Licht wären wie ein beweglicher Feuerlöschmonitor ohne Wasser...
      Also gibts reichlich Licht damit es ein Scheinwerfer wird und kein Positionslicht.

      Und damit alles nicht wegschmilzt ist der Rest eben aus Messing.
      Real gehe ich aber von weniger als 1 W elektrischer Leistung (350 mA x 3V ULED) aus, von denen einige Teile in Form von Licht die Diode verlassen sollen. Mit ein paar kleinen Kühlrippen dahinter und keinem 24/7 Betrieb sollte das ganze schon grob funktionieren und 0,5 W wegkühlen.
      Zur Not muss ich eben schneller und bei Regen fahren.

      Schönen Abend
      Georg
    • Alles nur Theorie

      Tja, der Baufortschritt lebt auch von den Niederungen...
      IMG_6215.JPG
      Beim Versuch die Rückseite zu verzinnen ist mir zuerst Löt an den Höhenstellhebel gekommen und damit wars erstmal fest.
      Das ließ sich noch einfach wieder ablöten...
      Aber dann lief das Zinn auch noch an die Achsen der Halterungsgabel...
      Mit dem Scheinwerfer ist's jetzt erstmal schwer (ohne sofortiges Festlöten) weiter zu machen...

      Ideen?

      Schluss für heute!
      Grüße in die Runde
      Georg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Beam ()

    • Moin Georg
      Meine Idee wäre ich schicke dir ein paar gedruckte Seemätze aus ABS und du baust den Rest aus Messing weiter...
      Wie wäre das?
      Dateien
      Gruß Wolfgang
      wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
      In Bau : Nordic in 1:50 Baubericht Notfallschlepper Nordic in 1:50
      ForenModell NR .63 Baubericht 63FM2018
      Opduwer in 1:10
    • Moin Georg,
      derartige Erfahrungen habe ich auch schon machen dürfen und daraus für mich umgesetzt, dass es dem Baufortschritt dienlich ist, ab einem gewissen Fertigstellungsgrad an unserem geliebten Mechanikergold nicht mehr zu weiterhin zu löten, sondern zu kleben.
      Also wäre mein Tipp: Stelle den Scheinwerfer wieder auf den letzten Stand vor dem "Unfall" her und lass ab dann Lötkolben bzw. Flamme aus. Gerade bei so kleinen, filigranen Teilen hat man die Wärmeleitung irgendwann nicht mehr im Griff.
      Und wenn es tief drinnen wurmt, dass das Teil nicht "fachgerecht" vollständig gelötet ist, denke ich an den Spruch eines meiner Ausbildungsmeister (auf gut hessisch): "No ja, de Lack schmierts zu."
      Also weiterhin auf gutes Gelingen :2:
      Kreative Grüße
      Hermann


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    • Lieber Wolfgang, Hermann und Jens,

      danke für Eure Reaktionen.

      @Wolfgang: 1000 Dank für das Angebot, da es aber "nur" das 8 mm Rohr ist, lohnt sich hier kein 3D Druck, da ginge auch ein Stück Kunststoffrohr.
      Außerdem hab ich noch den Ehrgeiz das doch hinzubekommen, zumal das Messing besser die Wärme der Diode spreizen kann.

      @ Hermann: Und da Kleben auch in der Microsystemtechnik statt löten ein nicht unübliches Verfahren ist Dioden auf Wärmesenken zu befestigen, werde ich gegebenenfalls tatsächlich die Diode einkleben statt löten...
      Ich war halt müde und naiv genug das Abends noch zusammenzuhauen. Das rächt sich jetzt.

      @Jens: ... und dann gibt's ja auch die sündhaft teueren Wärmeleitkleber, die auch noch elektrisch leitend sind...
      Ich dachte halt, dass ich schnell mit dem Lötkolben einen erste Scheinwerfer fertig bekomme. Mein Interesse galt mehr dem optischen Verhalten wieviel Licht in welchem Öffnungswinkel geht und wie die noch zu beschreibenden Linsen (!) auf der anderen Seite werkeln...
      Unfälle sind eigentlich immer Folge von unangepasster Geschwindigkeit.

      Zu den Linsen später mehr.

      Schönen Abend
      Georg
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      Happy Hunter 1982,
      Robbe Neptun I 2016 (für den Nachwuchs)
      Robbe Neptun II 2017 (für die Badewanne)
    • Seematz reloaded

      Das Thema lässt mich nicht los und ich hab schon einige Wärmeleitkleber gefunden.
      Und/oder ich muss die Baureihenfolge ändern: zuerst muss die LED am Scheinwerferkörper befestigt werden, dann können die Achsen zur Lagerung bzw. zum Heben/Senken eingehängt werden.
      So enfällt das Festlöten der beweglichen Teile bei einem Übermaß an Grobmotorik gepaart mit dem recht guten Wärmeleitkoeffizienten des Messings.

      Der Vollständigkeit halber kommt jetzt noch eine detailierte Baubeschreibung der Scheinwerfer.

      IMG_6177.JPGIMG_6178.JPGIMG_6179.JPG
      Für den Haltebügel nehme ich 2x1 mm U-Profil welches an den Knickstellen "eingeflext", gebohrt und danach abgeschnitten wird.

      IMG_6181.JPGIMG_6184.JPG
      An den geflexten Stellen biegt es sich sehr leicht und ein 1 mm Draht läßt sich innen in der Nut zur Verstärkung und als Montageachse einlöten.

      IMG_6191.JPGIMG_6195.JPGIMG_6197.JPG
      Für die Hebestangen wird erst ein 1 mm Loch und dann ein 3 mm Loch ins Flachmaterial gebohrt. Auch hier wird erst nach dem Bohren das fertige Stück abgetrennt.

      IMG_6196.JPG
      Das geht gut mit einem Diamantblatt.

      IMG_6198.JPG
      Soweit diese Teile...

      .... gleich gehts werter...
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    • ... und hier kommen die nächsten Bilder:
      IMG_6199.JPGIMG_6201.JPGIMG_6208.JPG

      Hier ist die Achse zuerst nur durchgesteckt, Flussmittel an den Achsen ... . . . . ... und ein Magnet, um alles während des Lötens zu fixieren.


      IMG_6209.JPGIMG_6210.JPG

      Das waren die beiden mal beweglichen "fertigen" Scheinwerfer bevor ich durch die falsche Lötreihenfolge der Beweglichkeit wieder ein Ende bereitet hatte...



      Ich möchte aber nicht zu negativ enden:


      Gläser für die Scheinwerfer

      Ordentliche Scheinwerfer benötigen anständige Linsen um einen gerichteten Strahl zu erzeugen.
      Das ist im Modellbau nicht anders, daher habe ich probiert, wie schöne Fenster für die Scheinwerfer herstellbar sind.

      So siehts aus:
      IMG_6172.JPG
      Für die 8 mm Scheinwerfergehäuse hab ich mir Fresnellinsen versucht selber herzustellen.
      Dabei kam es mir weniger auf die exakte Brennweite an als vielmehr auf den optischen Eindruck.

      Also habe ich wieder meine Photonenstanze angeworfen und einfache geometrische Formen in 1 mm Acrylglas gelasert (PMMA).

      Fresnellinsen (z.B. bei Leuchttürmen) sind quasizusammengesetzte Bruchstücke der brechenden Oberflächen um die Dicke zu verringern.
      Die konzentrischen Kreise werden nach außen enger.
      Als die Kreise im Glas waren musste ich nur noch den äußersten Radius einige male öfters schreiben und fertig fallen die Gläser aus dem Glas heraus.
      Die schwarzen Schmauchspuren kommen von der nicht gereinigten Unterlage. Wenn das Material 100%ig durchtrennt ist, kommt der Laser auf die Unterlage und trennt zum Bsp. alte Farbe ab, die dann verbrennt und nach oben abdampft. Der abwischbare Rest landet dann auf den fertigen Gläsern.

      Grüße in die Runde
      Georg
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    • Lieber Hermann
      vielen Dank!

      @ All:

      Mit z.Zt. 16 Seiten á 20 EInträgen wird es langsam komplex, deshalb habe ich diesem Baubericht ein dynamisch wachsendes
      Inhaltsverzeichnis
      an den Anfang gestellt.

      Es dient der besseren Lesbarkeit als auch dem besseren Wiederfinden einiger Themen, da dort unter den Stichworten jeweils die einzelnen Bearbeitungsschritte verlinkt zu finden sind.
      Für mich ist es auch hilfreich, da ich schneller sehen kann, was noch als nächster Bauabschnitt nötig ist.
      Ich hoffe, dass der oder die ein und andere damit auch Themen leichter wiederfinden können.
      Feedback ist very welcome.

      Thanx und Grüße
      Georg
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