Japanisches Schnellboot PT 150

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    • Moin Jens, :nick:
      Danke einfach und schiele doch nach Flugzeugsperrholz, da für mich die Verarbeitung einfacher/gewohnter ist.
      Anbei etwas mehr.
      Gruß
      Bernd
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    • Hallo Bernd

      Du musst halt pro Pack 2 Zellen entfernen, wie leicht oder einfach das wird ist aus der Ferne schlecht abzuschätzen.

      Da die Packs höchstwahrscheinlich mit Schrumpfschlauch ummantelt sind, den musst Du erst einmal entfernen, die einzelnen Zellen sind meist durch punktgeschweisste Bleche verbunden, die kann man aber mit einen scharfen Seitenschneider auftrennen, allerdings muss dann an der letzten Zelle wieder ein Kabel angelötet werden und schliesslich muss das neue Pack wieder mit Schrumpfschlauch neu ummantelt werden.

      Ganz ehrlich ich würde es nicht machen

      Gruss
      Klaus
    • Moin Bernd,
      wenn Du löten und beim Akku + und - unterscheiden kannst (was ich bei einem alten Modelbau-Hasen wie Dir unterstelle), ist der Akku-Umbau bei NiMh nicht schwierig. Wichtig ist ein vernünftiger Lötlkolben (min. 60 W, besser mehr), damit man auf den Lötfahnen am Akku beim Neu-Kontakieren nicht ewig rumbruzzeln mußt und dabei den Akku über Gebühr erwärmst.

      Ungeachtet meiner grundsätzlichen Abneigung gegen Lötfett im Elektronikbereich hilft es an diese Stelle recht gut, den Lötvorgang zu beschleunigen, man muß die Lötstelle nach dem Abkühlen halt wieder ordentlich säubern.
      Ich habe solche Umbauten schon mehrfach vorgenommen (auch an LiFe), funktioniert.

      Schrumpfschläuche zum Wieder-Verpacken der Akkus gibt's z.B. hier

      Die handwerkliche Vorgehensweise hat Klaus ja schon perfekt beschrieben; ich vermute zwar, dass Du die NiMh-Packs "im Fundus" liegen hast und nun weiter verwenden wilst. Und du könntest so 5 Packs á 7,2 V erzeugen.

      Dennoch schließe ich mich auch Ferdinands Aussage an und empfehle die Investition in LiFe (gibt's auch unter o.g. Link).
      Die sind bzgl. ihrer Spannungen nahe am gewohnten Bleiakku, sowohl beim Laden als auch benm Entladen extrem hochstromfähig und vor allem eingesicher, d.h. ein Akkubrand (wie bei LiPo schonmal vorgekommen) ist chemisch-technologisch ausgeschlossen. Ihr einziger Nachteil ist der etwas höherer Preis, der aber m.E. aufgrund diversen guten Eigenschaften zu verkraften ist .
      Kreative Grüße
      Hermann


      Aedifico ergo sum


      Fahrbereit: Guggs' Du hier

      In Arbeit: Bermpohl, Chris Craft Constellation
    • Moin Hermann, Ferdinand & Klaus,
      es sind fertige LRP Packs die vorher Robbe Motoren 755/40 angetrieben haben, zwar heute nicht mehr
      jungfräulich, doch noch in voller Blüte. :wink: (Vier Packs, LRP, a 7,2 Volt sind auch noch da)
      Sträube mich noch etwas, trotzdem ein kleines Wissen da ist, das die Zeit von NImH Akkus ,fast oder schon
      vorbei ist.
      Regler z.Zt. Robbe 540 R Navy Control, der mit dem AS26/60RW Zuwachs erhalten soll.
      Soweit etwas abgewichen aber gehört doch zusammen.
      Danke Euch und habe doch etwas "Muffen sausen" zumal " Ganz ehrlich ich würde es nicht machen " auch im Raum
      steht.
      Gruß
      Bernd
    • Moin Jens-
      anbei wie gewünscht Bildchen - ist dann eindeutig
      Gruß
      Bernd

      PS. gestern die Schlitze, sind schon Rechtecke, zur Aufnahme der Stevenrohre angezeichnet und gebohrt.
      Ein Test ergab grünes Licht und was für ein Platzangebot.
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    • Hallo Bernd,

      wie befürchtet sind die 9,6Volt Akkus, Stickpacks....die lassen sich durch diese inline Verlötung
      nicht trennen....einzig daraus zu machen wäre 2 x 4,8Volt Akkus, da die letzten unten am Boden
      mittels einer Lötbrücke verbunden sind.

      Und bitte kommt mir jetzt keiner mit in die Tiefkühltruhe legen und dann auseinander brechen
      oder sonstigem.....
      Gruß Jens
    • Wie wär es mit der Idee, einen 6 Zeller und 8 Zeller in Reihe zu schalten? Wenn die Packs von der Kapazität zusammenpassen. Dann hast Du 16,8 V anstelle von 14,4V.
      Sollte ziemlich egal sein, solange es der Regler abkann. Vielleicht ein klein wenig kleinere Schraube dran, dann sollt es gehen.

      Ich sehe eigentlich LIPO Akkus auch nicht als so kritisch, solange es gute Zellen sind. Die halten schon einige Jahre, man darf halt nicht den Fehler machen, sie allzulange vollgeladen rumliegen zu lassen. Ein Lipotresor ist auch nicht schlecht. Ich habe mir ein paar Aktentresore gekauft, weil ich auch noch fliege und deshalb einige Akkus habe. Ich habe eigentlich nur ein Schnellboot, ein Combat 90 mit 1 m Länge und mit Einschraubenantrieb anstelle von Jets. Da befeuern mittlerweile 2 Stück 6S-Lipos 5000 mAH im Parallelbetrieb von Stefans Liposhop einen Plettenberg 355. Geht so um die 50+ km/h und kann so um die 30 Minuten fahren (schnell fahren). Ist auch nicht sehr laut, was für mich sehr wichtig war. Das Glückgefühl und das grinsen im Gesicht hält dann noch etwas länger vor. :D Das PT ist ja noch einiges größer und sollte schon schnell und lang fahren. Da führt an leichten Akkus mit großer Kapazität eigentlich kein Weg vorbei.
      VG Ferdinand
    • Hallo Bernd

      Wie schon Jens richtig schrieb, die Akkuzellen sind Inline verlötet, da ist es fast unmöglich, da noch etwas zu ändern und mach bloss nicht das mit der Kühltruhe, da könnte der Schaden grösser sein als der Nutzen

      Wie schon meine Vorredner geschrieben habe, nimm Lipos, die Zeit von Nc oder NiMh ist vorüber, ich verwende die mittlerweile nur noch in meinen Schiffen, ok bin auch Flieger, da ist LiPo Stand der Dinge, bei meinem Lieblings Chinesen bekommt man eine 3S/2200mAh Akkus schon unter 10 € . Sehe gerade, wenn Du nur 7,2 V haben willst , so reichen sogar 2S.

      Zu LiFE kann ich nichts sagen, habe ich noch nie verwendet.

      Aber bitte beachten, man benötigt dafür ein Lader der auch LiPos kann und die Fahrregler sollten eine Unterspannungs Erkennung haben, LiPos sind gerade bei Tiefentladung recht zickig und nehmen das sehr übel.

      Gruss
      Klaus
    • Moin Skipper,
      muss noch so einiges lernen, "Befeuerung & Co." kann da ich nur schreiben :d:
      Zur Verfügung steht ein ELC 8500 Expert Lader und die Idee bzw. Ausführung von Ferdinand sagt mir, vorab am besten
      zu, da die Packs 9,2 + 7,2 Volt von der Kapazität zusammenpassen. (Übrig sind dann 2 x 7,2 Volt 4 AH.)
      Motor bis 14 Zellen, Regler bis 18 Zellen "passt"
      Vorab dann also noch mit NImH Zellen .
      Danke Euch

      Gruß
      Bernd
    • Moin Bernd,

      ganz vergessen.....wollte nich folgendes los werden; ist ja nicht gerade klein dein Modell
      und Halbgleiter, welches auch entsprechend laufen soll....da macht es mit 7,2V keinen Sinn.
      Klar könnte man das machen....aber da steigt dann auch der Strom.....besser isses höhere
      Spannung und kleineren Strom (bezogen auf gleiche Geschwindigkeiten)
      Gruß Jens
    • Moin Jens,
      werde auf jeden Fall berichten, wenn es somit ist und mit Rennschrauben 37,5mm beginnen.
      Gruß
      Bernd
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    • Du brauchst noch eine Wasserkühlung für die beiden Motore. Am besten was mit Zahnradpumpe, was dauernd kühlt. Kann ich nur empfehlen nach eigenen schlimmen Erfahrungen. Baust du am best ein bevor das Deck drauf kommt. Noch ein Tipp für das Holzdeck. Laminier eine 25 g Glasfasermatte drauf wenn das Deck eingeklebt ist. Die verdeckt die Holzstruktur und macht es sicher wasserfest. Wenn du gut arbeitest musst du sie fast nicht schleifen. Mache ich immer so anstelle Lackierung auf meine Holzdecks, hält für die Ewigkeit.
      VG Ferdinand
    • Hallo Bernd

      Ich nochmal
      Wo der Jens Recht hat, hat er Recht soll heissen je höher die Spannung ist, umso geringer ist der Stromverbrauch um die erforderlich Leistung zu erreichen, aber .....
      Dadurch steigt leider auch die Drehzahl, bei vielen Motoren wird mittlerweile immer ein kv Wert angegeben, der etwas über die Umdrehungen pro Volt aussagt, ein praktisches Beispiel
      der Motor hat z.B. 1000 kv so macht er bei 7,2V ca 7200 Umdr., aber bei 12V dann schon 12.000 ( das sind zwar theoretische Werte, kommen aber der Praxis doch recht nah ) und das ist wahrscheinlich für eine 37,5 mm Schraube zu viel.
      Zum einen ist zu prüfen ob Dein ausgewählter Motor überhaupt die höhere Drehzahl verträgt und wie dann auch wieder der Stromverbrauch aussieht. Eine Alternative wäre dann ein Getriebe

      Falls Du also noch keinen Motor ausgewählt hast, so solltest Du da ein Auge drauf haben.

      Ich schreibe das auch aus dem Grund, weil ich mit meinem Schnellboot S143 in 1:40 jeden Menge Misserfolge hatte, bis ich dann jetzt eine für mich gute Lösung gefunden habe.

      Falls Du an meiner Leidensgeschichte interessiert bist, so können wir das ja per PN machen

      Gruss
      Klaus