technische Kaufempfehlung Wiederaufbau meines swimmenden RC Kamera Statives

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Nachdem Antrieb und Steuerung im Groben feststehen, denke ich im Moment darüber nach, ob für meine Zwecke der Katamaran-Rumpf wirklich Sinnvoll ist, oder ob das Boot für meine Zwecke nicht besser als eine Art Plattbodenschiff ausgeführt werden sollte. Beim Drehen eines Katamarans, muss man 2 Kiele gegen den Wasserwiderstand bewegen, beim Plattbodenschiff nur einen. Der Katamaranrumpf sollte mir eine eine stabile Lage im Wasser gewährleisten, also mit möglichst wenig Rollbewegung. Ein Plattbodenrumpf mit niedrigem Schwerpunkt, also mit dem Gewicht möglichst weit unten, könnte da der bessere Kompromiss in Bezug auf Wendigkeit und Stabilität sein denke ich. Zudem ließe sich als zukünftige Option in solch einem Rumpf ein Bugstrahlruder installieren, was die Wendigkeit weiter erhöht.
      Auf der Suche nach einem robusten & preiswerten Rumpf (siehe Bild) habe ich etwas vielleicht etwas passendes gefunden. Und es sieht natürlich auch wesentlich mehr nach Schiff aus :D
      Dateien
      • playmo-rumpf.jpg

        (36,52 kB, 8 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • @BlackbirdXL1 Ich bin ganz deiner Meinung, dass ein SWATH- oder Katamaran Boot ruhiger auf dem Wasser liegt, ich befürchte jedoch das das mehr an Stabilität zu Lasten der Wendigkeit gehen könnte, und überlege darum den anderen Rumpf zu benutzen.

      @Obelix Cooles Wort, Kielbombe! Ja, ich denke das dürfte gar kein Problem sein, an dem Hartplastikrumpf einen Balastkiel anzubringen und den Schwerpunkt damit weiter abzusenken. Zum Glück will ich ja kein Original schön detailgetreu nachbauen, sondern nur ein gut funktionierendes Kameraboot haben.

      @Majue Hast du eventuell ein Foto von dem Unterrumpf? Würde mich interessieren, wie soetwas aussieht. Das mit dem schlechten Geradeauslauf habe ich an meinem ersten Kameraboot gemerkt und es durch eine Kunststoffleiste als Kiel versucht auszugleichen.

      Ich hab mich die letzten Tage über die Rümpfe die es zu kaufen gibt informiert, aber nichts gefunden das meine Vorstellungen entspricht. Abgesehen davon sind das immer nur Gedankenspiele, genau wie mit der Ruder-Problematik, mit denen ich herumexperimentiere. Eine Rumpfschale aus robustem Hartplastik in einer recht guten Größe, die auch noch wirklich wie ein Boot aussieht, und das für 12 €, das ist zumindest verlockend. :D
    • @BlackbirdXL1 Der Unterschied zwischen Katamaranen und SWATH-Booten scheint wohl der zu sein, das der Katamaran zwei eingetauchte Rümpfe benutzt, der SWATH zwei getauchte Schwimmer die per möglichst schmaler Konstruktion mit der Überwassersektion verbunden sind, um die Fläche, die an der Wasseroberfläche verdrängt werden muss, möglichst klein zu halten um damit gleichzeitig den Wasserwiderstand zu reduzieren. Katamaran würde ich bauen können denke ich, SWATH definiv nicht, das ist dann wohl eher modellbauerische Königsklasse. Zumal das SWATH-Prinzip für mich nicht wirklich Sinnvoll erscheint, da ich verschiedene Kameras im Laufe der Zeit nutzen werde und sich somit die Gewichtsverhältnisse auch durchaus mal ändern können.
    • Mit einer Kielbombe tief im Wasser hast du 4 Vorteile auf einmal.
      1. Ist der Schwerpunkt tief so dass das Boot mehr Kameralast (die ja nun mal relativ hoch oben ist) tragen kann ohne zu kentern.
      2. Das lange Schwert über der Kielbombe vermindert merklich das Schaukeln. Das kannst du auch bei den "Grossen" gut beobachten. Motorboote sind viel unruhiger auf dem Wasser als gleich lange Segeljachten mit Ballastkiel.
      3. Vermindert das Schwert die Abdrift bei Seitenwind merklich
      und 4. ist der Geradeauslauf kein Problem mehr
    • hagdervriese schrieb:

      @BlackbirdXL1 Der Unterschied zwischen Katamaranen und SWATH-Booten scheint wohl der zu sein, das der Katamaran zwei eingetauchte Rümpfe benutzt, der SWATH zwei getauchte Schwimmer die per möglichst schmaler Konstruktion mit der Überwassersektion verbunden sind, um die Fläche, die an der Wasseroberfläche verdrängt werden muss, möglichst klein zu halten um damit gleichzeitig den Wasserwiderstand zu reduzieren.
      So in der Art. Ist natürlich mit Aufwand verbunden.
      Aber unterschiedliche Zuladungen kann man bspw. mit Ballasttanks kompensieren.

      Ist natürlich sehr viel Aufwand für Deinen Zweck.
      Es sollte auch nur verdeutlichen, wie man die Schiffsbewegungen reduzieren kann.

      Fakt ist, je kleiner und leichter ein Wasserfahrzeug, umso mehr wirkt sich die Bewegung der Wasseroberfläche aus.
      Kann man fast mit Autos vergleichen, ein leichter Kleinwagen wird nie den Komfort einer schweren Limousine haben.
      Gruß
      Hermann
    • hagdervriese schrieb:

      @Majue Hast du eventuell ein Foto von dem Unterrumpf? Würde mich interessieren, wie soetwas aussieht. Das mit dem schlechten Geradeauslauf habe ich an meinem ersten Kameraboot gemerkt und es durch eine Kunststoffleiste als Kiel versucht auszugleichen.
      Hier findest du meinen Baubericht.
      In diesem Video ist es ab ca. 0:50 auf dem Wasser zu sehen. Ab 3:45 siehst du mein “Kameraboot“.
      Gruß
      Jürgen
    • So, es ist mal wieder etwas Zeit vergangen. Mittlerweile habe ich meinen Rumpf erhalten. Weil vieles von dem, was ich an Bauteilen habe, wahrscheinlich für das Boot, wie ich das bauen, will unbrauchbar ist, dachte ich , könnte ich zum Warmlaufen aus diesen Teilen erst mal ein einfacheres Boot bauen. Voller Elan habe ich dann Motorträger mit Motor, Welle und Schraube in den Playmobil-Rumpf eingebaut, und natürlich völlig Falsch... :D Bei der ersten Schwimmprobe bemerkte ich voller Begeisterung: meine Einbauten sind Dicht! Aaaber viel zu hoch. Die Schraube guckt zur Hälfte aus dem Wasser. Zudem steht die Schraube zu weit hinter dem Boot, ich möchte eigentlich keine Ruderanlage wie bei einem Speedboot einbauen. Am liebsten wäre mir, die Anlenkung liegt innerhalb des Rumpfes. Nun habe ich heute alles wieder ausgebaut und bin von vorne angefangen. Bin mit dem Motor so weit nach hinten gerückt wie es es geht, ohne die Welle in einem allzu schrägen Winkel aus dem Boot zu führten. Die Schraube sitzt nun ziemlich bündig mit Spiegel des Rumpfes. Also wieder nichts mit Ruder hinter der Schraube, jedenfalls wenn die Anlenkung des Ruders im Boot bleiben soll. Als Work-Around habe ich mir nun überlegt 2 solche Ruder zu verbauen, in etwa so, wie ich es in dem einen Bild skizziert habe.
      Dateien
      • P1150155.JPG

        (144,17 kB, 10 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • P1150159.JPG

        (158,13 kB, 8 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • P1150159-edit.JPG

        (141,79 kB, 15 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • P1150161.JPG

        (180,03 kB, 11 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • rudergarnitur-40x45.jpg

        (28,07 kB, 7 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Habe mal eine Skizze zur Wirkung von Einzel- und Doppelruder für mein Boot gemacht. Ich denke die Wirkung meines Doppelruders kann nicht geringer sein, als die eines einzelnen Ruderblattes. Das Doppelruder lässt sich in meinem Rumpf besser/einfacher einbauen als ein einzelnes Ruder, da meine Schiffsschraube ziemlich am Ende des Bootes sitzt und ich dahinter nicht den notwendigen Platz habe. Frage an die erfahrenen RC'ler: Liege ich mit meiner Skizze falsch? ansonsten würde ich bei dem Konzept bleiben.
      Dateien
    • Hallo Hans-Georg,
      zu deiner Zeichnung noch eine Anmerkung.
      Die Ruderachse liegt eigentlich fast nie am Anfang des Ruderblattes sondern ca. am Begin des 2. Viertels oder Drittels.
      Somit liegt mehr Fläche im direkten Schraubenstrom und die Kräfte zur Anlenkung des Ruders reduzieren sich.

      LG Martin
      Lieber 60 Jahre gelebt als 80 nur da gewesen sein 8)
    • @Dispatcher Danke für deine Anmerkung. Direkt bewusst war mir das nicht, habe diese Ruder aber schon gesehen. Interressant finde ich auch das sich die Anlenk-Kräfte dabei reduzieren, was aber logisch erscheint, wenn man drüber nachdenkt. Für mich ist einfach nur das Problem, das ich hinter der Schraube nicht annähernd genug Platz habe um eine innenliegende Ruderkonstruktion zu verbauen. Somit habe ich mir das "Doppelruder" als Workaround ausgedacht. Versetzte ich den Antriebsstrang noch weiter nach hinten, um mir den nötigen Platz zu verschaffen, wird der Winkel in dem die Schraube montiert ist noch schräger, was ich gerne vermeiden würde.
    • Du köntest auch wie bei einer Jolle das Ruder hinten am Heck festmachen.
      VG
      joerg
      In der Werft: 7m Strandrettungsboot GESINA 1:10, Planbau, Springer Tug aus PS 1:20; Spaßboot auf Basis Möwe Rumpf 1:20
      Am Ausrüstungskai: SRB WILMA SIKORSKI 1:20 (Lichtelektronik fehlt immer noch)
      Im Hafen: Motorrettungsboot LÜBECK 1:20; Graupner Feuerlöschboot 1:25(?)