LiFePo4 Aufgeblaeht

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • LiFePo4 Aufgeblaeht

      Hallo,

      Ich habe nach dem Fahren einen LiFePo4 Akku (Zippy 2100 3S) im Boot vergessen, und blöderweise ist die Telemetrie angeschlossen gewesen (provisorisch an dem Balancer-Stecker, daher vorbei an dem Hauptschalter). Jetzt ist der Akku etwas aufgebläht, und Spannung ist 2.45 V. Ist mir soweit noch nie passiert.

      Was kann/soll ich tun?
      Soll ich probieren zu laden? Ist es überhaupt sicher? Evtl draußen vor der Garage probieren? Oder gleich zur Sondermüll?
    • Es ist allgemein immer noch nicht üblich,
      super vorsichtig mir diesen zellen zu sein,
      dem Kollege hat es im Frühjahr den Keller gekostet, vollständig, inclusiver neuer Waschmaschine usw.
      Der kplt. Keller stand in Flammen , einschließlich Flur,

      - also weg damit , weit weg!!! Sobald die nur eine Muck sagen,

      Und auch für alle anderen, wenn ihr die zellen im Schiff habt, schaut lieber 4x nach ob alles abgeklemmt, auch beim Laden lieber 5x Nachsehen, bevor der Start Knopf gedrückt wird!!
      Stimmen die Einstellungen bis in Detail?

      Es sind einfach keine Standard Zellen, wie nicd, nimh, usw. die sind super brandgefährlich bei schon ganz kleinen Bedienungsfehlern.
      Nur weg ist sicher.
    • Es ist ein LiFePo4. Eigentlich sollten die keine Probleme bis 2.2 V machen, wenn es nach meinen Chemie-Verständnis geht. Ich glaube ich probiere diesen auf dem Parkplatz vor der Garage aufzuladen, wo nichts brennen kann. Wenn nicht erfolgreich -> Sondermuell. Und Lehre für mich - keine Batterien vergessen....
    • Warum in aller Welt werden hier Risiken eingegangen, wenn der Akku EINEN WEG hat , durch Tiefentladung oder sonst wie DICKE BACKEN zeigt, was will ich überhaupt noch damit??

      Entweder ist nur eine Zelle platt oder Alle, auf jeden Fall ist der geschädigt und zwar reichlich, der hat NIE wieder die Kapazität die er mal hatte, auch wenn es nur eine Zelle betrifft, was will ich damit noch ????

      Meine modellschiff fahren lassen oder Fische füttern?

      Weg damit, ich warne nach wie vor alle Neugierigen.
      Ihr spart nichts, schon gar nicht an DIESER falschen Stelle, so teuer sind die Zelllen ja nun auch nicht.

      Schaut euch mal bitte auf YouTube an , wie schön die zellen abfackeln, echt beeindruckend und NICHT löschbar!!
      Verharmlost das bitte nicht, die Zellen aus dem Kellerbrand habe ich ein paar Monate vorher auch schon mal gezeigt bekommen, so schlimm sahen die nun gar nicht aus, aber......

      Und was nützt mir ein Zellenpack von dem ich die Kapazität nicht mehr kenne??

      Und die werden meist mit billigen Dingern geladen, bis Sie platzen, daher
      Dicke Backen und weg!!! Vom Balancer usw. will ich hier erst gar nicht anfangen.

      Am besten finde ich, das die mit der Zeit ja wieder NORMAL DICK werden, so iss´ recht, so hat es sich die Technik auch gedacht!!
    • Hallo Petr,

      Wenn dein LiFePo bis auf ca. 2,45 V /Zelle entladen wurde ist das nicht schlimm. Entscheidend ist wie lange er in diesem Zustand war. Wenn der Akku mit kleiner Aufblähung reagiert ist diese Reaktion normal aber keineswegs bedrohlich, solange kein süßlicher Geruch wahrnembar ist. Einigen Anbietern zufolge können LiFes im Bereich 2,5 V - 3,6 V pro Zelle problemlos mit ca. 1500 Zyklen betrieben werden. Ich habe seit 2 Jahren in allen meinen Modellen diese Zellen im Einsatz, darunter auch die LiFe-Zippys. Einige sind auch schon etwas gebläht und haben dadurch etwa 10-15% an Kapazität verloren.
      Am wohlsten fühlen sich die Zellen bei 3,2V +- 0,4V / Zelle. Mit einer Lagerspannung = Nennspannung = 3,2 V / Zelle..

      Explodieren können diese Zellentypen zwar auch. Aber sie können sich nicht selbst entzünden.

      Ganz im Gegensatz zu LiPos. Diese sind m.M. nach eigentlich Brandbomben mit Zeitzünder ab Werk. Ohne zu Wissen wie viel Zeit bis zur Selbstzündung noch bleibt. Unabhängig davon ob sie gerade im Betrieb (Ladung o. Entladung) sind, oder nur lagern.

      Ein Kollege hatte einen neuen LiFe 4s 8 Ah mit einen Ladestrom von 1 A geladen. Der Life explodierte nach ca. 12 h mit lautem Knall und klappte dabei im 90°-Winkel auf. Neben geringen mechanischen Schäden im Modell ist sonst nichts weiter passiert. Eine anschließende Spannungsmessung ergab Zellenspannungen von 6,6 ... 7,8 V/Zelle. Ursache war ein Balancerdefekt/Spannungsmessung im Ladegerät.

      Fazit: Life sind und bleiben für mich die besten Antriebsakkus. Sie sind bei ordnungsgemäßer Handhabung ähnlich sicher wie Pb-Akkus Und sind über die typ. Zyklenzahl von ca. 2.000 gerechnet, sogar preiswerter als jeder mir bekannte Pb-Akku je kWh.

      p.s. Falls der Akku mal tiefentladen wurde und das Ladegerät sich im LiFe-Modus weigert, einfach mal das Pb-Ladeprogramm ausprobieren. Und den LiFe für ein paar Minuten anladen bis die kleinste Zellspannung über 2,5 - 2,7V liegt Bei 3s LiFe mit einer Nennspannung von 9,6 V würde ich das Pb-Programm mit 5 Zellen (10 V) wählen. Danach sollte der Lader im LIfemodus die Normalladung ( = 1/10 C) wieder übernehmen können.

      M.f.G. Jörg
    • Danke!

      Da die Batterie noch unter 30 Tagen war, habe ich mit Hobbyking kommuniziert. Es sollte ja nicht sein, dass die Batterie bei 2.45 pro Zelle schon einen Luftballon spielt. Hobbyking hat dann sofort einfach eine neue Batterie versendet! Grossartiges Service!

      Bei der alten ist die Spannung heute noch abgefallen, obwohl die abgeklemmt lag, jetzt nur 4.95V pro Block. Geht morgen in den Sondermüll, und Stecker werden dann für Eigenbaublock aus A123 Zellen wiederverwendet.

      Kann man den Block bei der Supermarkt (Altbatteriekasten) reinschmeissen, oder den Umweg zum Wertstoffhof?
    • So, ich habe heute mal unter allen Vorsichtsmaßnahmen (Metallbox draußen auf dem Betonparkplatz, mind. 2 Meter zu jeglichem Brennbarem Gegenstand) den Akku geladen. Vorerst mit nur 0.1A, bis die Spannung wieder bei 9.9V ankam. Dann normal mit 0.9C, balanciert. Es hat es ohne weiterem Gasen vertragen, wurde auch nicht warm. Es nahm 2090 mAh rein, was sehr genau der Kappa entspricht. Ich werde es ein Paar mal Cyclen, damit ich mir sicher bin, dass es keine weiteren Probleme macht. Voltmeter geladen zeigt 9.98 V, alle 3 Zellen als je 3.33 an.
    • nina schrieb:

      Obwohl es geht ja schon,

      entladen im Boot ,

      - säuft höchstens das Boot ab,

      laden auf dem Parkplatz

      -kleiner Brandfleck am Poden, der verschwindet von selbst wieder.
      LiFePo4s sollten ja normalerweise nicht so brennen, maximal gasen. In allen mir bekannten Fällen wurde außerhalb des Akkus kaum was erhitzt. Es sind ja keine Brandbomben-LiPos. Dabei lade ich ja nix direkt aufm Boden, 8mm Aluplatte auf Abstandsfuessen, ca 1 cm über dem Boden (Chassis irgendeines alten Geräts vom Schrottplatz). Darauf ein Alukoffer, luftdicht verschließbar. Also wenn es doch brennt, kommt kein Russ auf den Parkplatz. Bevor ich den Teil in den Schiff einschiebe, wird es einige Zyklen am Ladegeraet überstehen müssen, bis mindestens 20C (Rated 30C).