Neues Projekt Adolph Bermpohl

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    • Danke für die Hinweise, ich habe mir schon anderer Freds zu diesem Thema durchgelesen. Thema Anlenkung: Die Drähte sind so nach dem Original Graupner RC-Einbauplan gebogen! Die Klipse werde ich wahrscheinlich noch durch Gabelköpfe ersetzen, die sind tatsächlich sicherer! Thema Dichtigkeit: Ja, dass die Ruderkoker unter der WL liegen, ist mir klar! Was ihr auf den Fotos nicht erkennen könnt, sind die O-Ringe aus Gummi, welche unter den Ruderhörnern und unten, direkt über dem Ruderblatt liegen. Ich hatte eh vor, sobald die Stevenrohre und die Motore drin sind, einen Dichtigkeitstest zu machen, bevor ich das Deck aufklebe. Vorteil an dem Bausatz ist der dircke Wulst, da kann man des Deck schön aufstecken, ohne zu kleben. Eine Wartungsöffnung in der Beibootwanne, so wie im Bauplan vorgesehen, werde ich nicht machen. Da ist mir die Gefahr eines Wassereinbruchs dann doch zu hoch!
      Fahrfertig: Aeronaut Princess, Kalle, Graupner Pegasus III und Graupner Vegesack
      Im Bau: Adolph Bermpohl
      Restaurierung: Graupner Theodor Heuss und Tedje
    • Hallo,

      auf das alleinige dichten mittels den O-Ringen, würde ich nicht setzten.
      Denn das sind Verschleißteile, die unter anderem auch nur dann dichten,
      wenn sie unter Spannung/Anpreßdruck stehen. Das mag dann zwar beim
      Dichtigkeitstest auch dicht sein....aber auf die Zeit/ im Betrieb....da hab ich
      schon zuviele gesehen, die genau da dann Probleme bekommen haben.

      Sicherer wäre in jedem Fall, den Kokern Schmiernippel zu spendieren, kurzen
      Schlauch auf ziehen und Koker/Schlauch mittels Fett füllen, Kappe drauf und
      gut.... immer wieder mal etwas nach fetten.

      Was die Serviveöffnung in der Beibootwanne betrifft....durch aus sinvoll, aber
      nicht wie es Graupner vorgibt. Sondern komplett ausschneiden, unter Deck
      ein Rahmen erstellen und entweder mit Dichtung und Schrauben, das Ganze
      verschließen....oder einfacher, mittels Fixogum die Wanne, auf den Rahmen
      kleben....ist wieder lösbar und wasserfest.

      ebay.de/itm/MARABU-Montagekleb…2e6096:g:Gi4AAOSwr7Rbcglc
      Gruß Jens
    • Da ich die Ruder eh noch mal demontieren muss, denke ich mal über eine Änderung nach. mir persönlich gefällt der Vorschlag mit den wasserdichten Kugellagern eigentlich ganz gut. Mal sehn, wo ich was passendes herkriege, die sollten ja doch recht klein sein. Und, wie bereits erwähnt, möchte ich eigentlich die Beiboot-Wanne nicht aufschneiden, obwohl es sicher Vorteile hätte!
      Fahrfertig: Aeronaut Princess, Kalle, Graupner Pegasus III und Graupner Vegesack
      Im Bau: Adolph Bermpohl
      Restaurierung: Graupner Theodor Heuss und Tedje
    • Miniaturkugellager gibt's z.B. hier.

      @Jens: Hast Du die Wanne tatsächlich mit Fixogum nachhaltig abgedichtet ? Das könntemir dann auch weiterhelfen. Ich dachte bislang immer, Fixugum wäre nur was zum wieder ablösbaren verkleben von Papier, Fotos , Karton.
      Kreative Grüße
      Hermann


      Aedifico ergo sum


      Fahrbereit: Guggs' Du hier

      In Arbeit: Bermpohl, Chris Craft Constellation
    • Hallo Wolfgang,

      ich hatte bei der Ruderanlenkung anfangs immer wieder das Problem, das sich beim Transport, aber auch bei Rückwärtsfahrt, die abgewinkelten Drähte verbogen haben. Ich habe daher in die "Ecken" kleine Winkel aus Messingblech eingelötet und habe seitdem keine Problem mehr. Die Plastikclipse haben in den vielen Jahren aber auch keine Probleme bereitet.

      Was eine Öffnung über den Rudern betrifft, so gibt es ja zwischen den graupnerschen Fummellöchern und einer komplett herausnehmbaren Heckwanne ja noch ein paar Schritte dazwischen. Ich habe nachträglich eine Öffnung hineingeschnitten, die im Prinzip die Graupner-Öffnungen als Eckpunkte hat. Abschließend wurde ein Rahmen eingeklebt und der herausnehmbare Teil mit Silikon eingeklebt. Als O-Ringe habe ich Scheiben von Kupplungsschläuchen geschnitten und diese außen und innen auf die Ruderachsen geschoben. Die sind recht robust. Das alles ist nun seit 20 Jahren dicht.

      Gruß
      Jörg
      Meine Homepage: Joerg´s Modellwerft
    • Gute Idee, mit den Winkeln, das werde ich umsetzen! Was die Ruder koker betrifft, werde ich morgen noch mal messen, benötige ja schon recht dicke Rohre mit den Kugellagern, mindestens 8mm!
      Fahrfertig: Aeronaut Princess, Kalle, Graupner Pegasus III und Graupner Vegesack
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    • veitha schrieb:

      Miniaturkugellager gibt's z.B. hier.

      @Jens: Hast Du die Wanne tatsächlich mit Fixogum nachhaltig abgedichtet ? Das könntemir dann auch weiterhelfen. Ich dachte bislang immer, Fixugum wäre nur was zum wieder ablösbaren verkleben von Papier, Fotos , Karton.
      Hallo Hermann,

      Bei der AB habe ich das nicht ausprobiert....die ist noch jungfräulich :lol:
      Aber es hat schon anderweitig Verwendung gefunden....funktioniert!
      Gruß Jens
    • Nach dem sich ein freundlicher user hier aus dem Forum bei mir gemeldet hat, konnte ich heute bei ihm einen Vegesack-Bausatz käuflich erwerben und abholen!! War ein sehr netter Kontakt und wir konnten noch etwas plaudern. Im Rahmen des Gesprächs haben wir auch das Thema Ruderkoker diskutiert. Ich wrde es jetzt bei meiner Lösung mit den O-Ringen und gut gefetteten Wellen lassen. Und, da er aufgrund anderer Projekte keine Zeit mehr dazu findet, hat er mir noch eine stark Restaurierungsbedürftige Theodor Heuss überlassen!
      20180818_150727.jpg
      Das gibt dann aber einen neuen Thread!!
      An der Bermpohl habe ich dann aber auch noch was gemacht:
      20180818_160453.jpg
      Habe mal die Motorhalterungen gebaut. Das RC-Brett ist noch nicht im Rumpf verklebt, deshalb hat sich wohl leicht verschoben, denn die Wellenkupplungen fluchten nämlich! Das Kunstoffrohr für die Ruderanlenkung wird noch geteilt, damit ich an zwei Stellen eine Abstützung habe!
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    • Sooo, auch hier ging es wieder etwas weiter! Habe mich jetzt mal um den Aufbau gekümmert.
      CIMG0196.JPG
      Das Grundgerüst des Steuerstandes ist nahezu fertig. Noch etwas Kleinarbeit und alles sauber verschleifen, dann passt´s! Für die Fensterrahmen werde ich die Fotoätzteile vom Modellbau Kaufhaus nehmen. Das wird dann schon einiges besser aussehen, als die Graupner Lösung! Bald geht´s hier wieter!!
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    • Hallo Wolfgang,
      Du kommst ja gut voran mit eine AB, und das Verwenden der Ätzteile ermöglicht einen bessere Detaillierung als die reine Graupner-Variante.
      Zur Inspiration hier mal ein gutes Foto von den Fenstern.
      16.08.2009 21-37-17_0024.jpg

      Bei genauer Betrachtung kannst Du auch erkennen, was es mit der rechteckigen Hutze auf dem Dach der Fahrstandshaube auf sich hatte - das war ein Oberlicht. Es gibt davon kaum ein Foto aus der Vogelperspektive, worauf man es richtig erkennen könnte; ich kenne nur dieses.
      09 Bermpohl .jpg

      Das liegt wahrscheinlich daran, dass die AB immer von Land aus fotografiert wurde und die Position der Fotografwen daher gar nicht zuließ, von oben auf das Schiff zu fotografieren. Auch Graupner hat dieses Detail nur stark vergröbert, also quasi "unterschlagen".
      Wenn du also gerade an diese Stelle baust, besteht die Chance, ein tolles Detail mit wenig Aufwand zu realisieren, das kaum eine andere Graupner AB aufwesit.
      Auf dem Luftbild (es ist das Motiv einer Werbe-Postkarte der DGzRS, aufgenommen aus einem SAR-Helikopter) erkennt man eIne Dreiteilung des Oberlichtes, das mittlere Drittel erscheint undurchsichtig und im gleichen orange wie das Haubendach. Auf dem obigen (älteren) schwarzweiß-Foto erkennt man allerdings die gesamte Oberlicht-Fläche als durchsichtig. Es gibt die Mutmaßung, gestützt durch entspr. Aussagen von echten AB-Kennern, dass die urspr. große Obelichtfläche zuviel Tageslicht in den Steuerstand ließ, entweder hat das dann auf den Instrumente geblendet oder/und zuviel Temperatur erzeugt. Daher wurde das mittlere Drittel später einfach lackiert.

      Eine mögliche Umsetzung im Modell zeigt dieses Foto.
      18447856_10207134937491146_2103382681_n.jpg
      Wenn man unterstellt, dass die Variante mit dem lackierten mittleren Dritel zutrifft, könnte man das allerdings auch deutlich einfacher vorbildnah bauen - ausscheiden, schmalen Rahmen stehen lassen, Scheibe rein, mittleres Drittel lackieren , fertig.
      Kreative Grüße
      Hermann


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    • Hallo Hermann,

      vielen Dank für die Fotos und den Tip mit dem Oberlicht! Da ich das entsprechende Teil bisher nur ausgeschnitten habe, kann ich das noch umsetzen! Bezüglich der Fenster habe ich ein ähnliches Bild gesehen, weshalb ich mich zu den Ätzteilen entschieden habe!
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    • Hallo Wolfgang,
      Ich renovierte gerade auch meine AB und musste den kompletten Aufbau neu bauen.
      Was mir bei dir auffällt ist die Position des Zugangs zum Fahrstand. Die Tür sollte eigentlich eher zur Steuerbordseite verschoben sitzen und nicht in direkter Linie mit dem Lukendecken.
      Das wäre im jetzigen Zustand noch recht einfach zu korrigieren.
      Gruß Andreas
    • Nach dem Samstag ja kein so dolles Wetter war, ging´s am oberen Steuerstand weiter. Gleich mal den Lapsus mit der Türe korrigiert und auch eine funktionierende Schiebetüre eingebaut!
      CIMG0198.JPGCIMG0199.JPG
      Jetzt noch das Fenster in die Türe und gut is!
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    • Gestern mal einen Haufen Draht gebogen und heute gelötet, jetzt sind 5 von 7 Relingteilen fertig! Die Propeller sind auch gekommen, Morgen kommen vielleicht die fotogeäzten Scheibenrahmen, dann schneide ich die Fenster vollends aus. Der Aufbau ist fast rohbaufertig! Morgen geh ich zum C und hole noch Teile für die Beleuchtung und die Elektronik.
      CIMG0205.JPGCIMG0206.JPGCIMG0207.JPG
      Das Dach des Steuerstandes ist noch nicht verklebt, da kommt noch das Oberlicht rein. Genrell werde ich mit dem verklebem von Deck und Rumpf so lange wie möglich warten.
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    • Fixiert mit Sekundenkleber, dann mit Stabilit Express endgültig verklebt. Die klebenaht sieht schlimmer aus, als sie tatsächlich ist, es ist kaum noch Schleifarbeit nötig. Der Stabilit hebt sichhalt gleich so von dem weißen ABS ab....
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      Im Bau: Adolph Bermpohl
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    • Ja, das Schleifen ist etwas mühsam, aber ich habe, was dauerhafte Stabilität betrifft, mit dem Stabilit bei ABS echt die besten Erfahrungen gemacht. Der löst halt die Oberfläche etwas an und hält deshalb richtig gut!
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