Das Mäusesumpfboot

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    • Hallo Tom,

      wenn das Boot noch nicht richtig driften will, könntest Du noch folgende Änderungen machen.

      1. Den Driftkeil bis auf 8 oder 10mm verbreitern hinten
      2. Das Ruderblatt oben 30% kürzen, das hat zur Folge, das der Lenkdruck nur bis knapp über der Motorachse erzeugt wird.
      - Es wird weniger Luft zur Lenkung umgelenkt ca 70%, die verbleibenden stehen noch dem Vortrieb zur Verfügung.
      - Damit erhöht sich die Driftgeschwindigkeit und der Bug wird weiter unten gehalten, was widerum dem Driften hilft.

      Hier mal ein Bild meines aktuelle Projektes in 30cm zum besseren Verständnis:
      2018.09.30.1.png


      Gruß Bernhard
      Wer immer nur auf andere hört, wird nie Dinge tun können, die andere für unmöglich halten.
    • Hi Bernhard,
      Danke dir für das Bild - hmm ich glaube dann muss ich aber n Doppeltes Ruder machen. Mein Prop ist ja ziemlich winzig.
      Ich probier erstmal mit den breiteren Driftkeilen. 8mm dürfte ich hinkriegen.

      Ich hab die Verbreitung schon angefangen und jetzt habe jetzt an jeder Seite 3.5mm mehr Material. Die inneren Seitenteile habe ich einfach in der Mitte ausgeschnitten, sodass es am Ende nur 3g Mehrgewicht sind. Das passt doch.
      Lack müsste natürlich komplett runter :bad:

      Jetzt noch den Heckspiegel wieder drauf und dann hoffe ich, dass ich die Driftkeile halbwegs ordentlich hinbekomme. Ich würde die da ansetzen wo die äußerste Planke anfängt. Also genau dann wenn die Rundung aufhört.

      LG Tom
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    • Hallo Tom

      So ungefähr kann das dann aussehen. Hinten 4-5mm nach oben bzw. in die breite. ( Gleitfläche )
      Nach vorn spitz zu laufend. Fertig !
      Tip : Vorher Linien ziehen. Dann ist das einfacher und man sieht welche Fläche endsteht.

      Gruss
      Mikel

      P.s. : Es müssen keine Flächen sein. Rundung geht auch.
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      Wenige wissen vieles,Niemand weiss alles... :pf:
    • Das wäre genau richtig vor der Rundung anzusetzen. Ich mache das genauso.
      Für so filigrane Schleifarbeitenklebe ich einen Streifen Schleifpapier auf eine gerade Leiste,
      die am Ende ohne Schleifpapier ist. Damit hast du eine nichtschleifende Auflage
      und drückst dann vorsichtig die andere Seite schleifend im gewünschten Winkel an.

      Mit dem Ruder kannst Du natürlich später experimentieren.

      Viel Erfolg
      Gruß Bernhard
      Wer immer nur auf andere hört, wird nie Dinge tun können, die andere für unmöglich halten.
    • Hi Bernhard,
      Danke Dir - cooler Tipp. Ich mache jetzt erstmal das Grobe mit ner Feile und probier dann Mal deine Methode.
      Generell fände ich optisch eine Schräge schoner als eine Rundung. Daher probier ich Mal mein Glück - gar nicht so einfach wenn die Fläche so Mini ist.

      Bei meinem anderen Boot war das nicht das Problem wenn die Kanten nicht 100 Prozent kantig sind - sah trotzdem wie ne Schräge aus.

      Ich würde ja voll gerne die Kante dann auch farblich abheben - bei deinem Boot sieht das ziemlich cool aus.

      Ja mit dem Ruder schau ich Mal - also mit den Depron Kanten lief das Ding ansich schon sehr gut. Halt nur ohne richtige Drifts. Vorher hatte ich das Problem, dass das Boot manchmal gar nicht auf Lenkbewegungen reagierte - und dann aber wieder total abrupt. Es war wie im Wasser eingehakt. Mit den Kanten wurde es augenblicklich besser.

      LG Tom
    • Ich bin eher für die Schräge, da ich damit einen tieferen Keil bekomme, als mit einer Rundung.
      Ist auch noch einfacher herzustellen. In dem kleinen Maßstab wird die Schräge auch besser funktionieren,
      wie die Rundung. Zusätzlich bildet die Schräge eine definierte Abrisskante, die das Driften besser einleitet.

      Gruß Bernhard
      Wer immer nur auf andere hört, wird nie Dinge tun können, die andere für unmöglich halten.
    • Möhrchen schrieb:

      Mein Bauchgefühl sagt mir, dass das Überfliegen von Wellen deutlich besser und dynamischer vom Driftbild her wäre als eine Schräge, auf der anderen Rumpfseite diese Rundung jedoch auch eine erhebliche Bremswirkung erzeugt, da es keine scharfe Abrisskante gibt.

      Hat jemand mit Rundungen schon Erfahrungen gesammelt? Würde mich nämlich auch stark interessieren. Im Bootsmodellbau sind die Rumpfböden ja zu mindestens 95% (von der Anzahl her) mit scharfen Abrisskanten versehen - auch zu den Seiten hin...
      Hallo Maik
      Mein Barbie-Airboat ( 70 cm lang ) hat dort Rundungen wo ich bei Toms Rumpf die Kanten eingezeichnet habe. Es ist also gerundet anstatt geschrägt.
      Am Heckschild allerdings MUSS die Kante scharf sein um eben einen Abriss zu erzeugen.
      Seitliche Schrägen ( Driftkeile ) oder eben Rundungen helfen dem Rumpf auf die Wasseroberfläche zu kommen. Sie verhindern das "einhaken" der hinteren Rumpfkante.
      Wenn du dir echte Airboats ansiehst wirsd du erkennen das selbst dort mit diesen "Keilen" gearbeitet wird. meinereiner hat beim Barbie-Airboat den Versuch gewagt Rundungen zu erstellen. Mit Erfolg, so das ich sagen kann das es im "technischen" Sinne keinen Unterschied macht ob gerade oder rund. Haubtsache überhaubt...

      Beim Airboat ergibt sich durch die seitliche Schräge / Rundung auch keine Bremswirkung.

      Gruss
      Mikel
      Wenige wissen vieles,Niemand weiss alles... :pf:
    • Datom schrieb:

      Sind 8mm je Seite - mehr geht glaube nicht.
      Ich hab ja so n bisschen die Trimmklappe im Verdacht - vielleicht wirkt die ein bisschen wie ein Ruder, die das Boot in der Spur hält. Ich muss die Mal ganz hochklappen.
      Hallo Tom

      8mm sollte vollkommen ausreichend sein. Eine Testfahrt wird zeigen was geht. Denke aber das du im positiven Sinne überrascht sein wirsd.
      Sage mal an was passiert ist,bitte.

      Gruss
      Mikel
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    • Möhrchen schrieb:

      Is klar - war aber nicht meine Frage...
      Es geht mir nur darum, ob es sowohl fahrdynamisch als auch geschwindigkeitstechnisch einen Unterschied macht, ob man einen Driftkeil oder einen Driftbogen installiert.
      Hallo Maik

      Ist egal ob rund oder gerade. Bei den Originalen sind es zb. Stufen. Da siehst du was geht. Bernhard hat Recht,gerade "Driftkeile" sind einfacher herzustellen.
      Hier bei Min. 0.35 kannst du eine leichte Rundung erkennen.
      Dort sind es schon schmale Flächen...

      Wir hier haben eine gerade Fläche davon gemacht, eben weil es am einfachsten ist.


      Gruss

      Mikel
      Wenige wissen vieles,Niemand weiss alles... :pf:
    • So liebe Gemeinde,
      Operation gelungen - Patient ist wieder Zuggenäht und in Form. A propos Form - Meiner Meinung nach steht dem Kleinen der zusätzliche Speck an den Seiten sehr gut.
      Die Kraterlandschaft ist soweit auch begradigt und Mund muss der Patient nur noch etwas Farbe bekommen - ist ja auch klar, dass der bisschen blass bei so einem Eingriff geworden ist... :pf:

      Hier nochmal wahrend der OP und danach.... :bhi:
      Dateien
    • Hallo Tom,

      sehr schön umgesetzt :h:

      Nun noch zum Driften:

      Der Drift wird gestartet mit einem starken Einlenken, so das das Boot auf den Wasserspiegel rutscht,
      und die Haftung auf der Wasseroberfläche sich löst. Dann mit weniger Einschlag und viel Gefühl driften.

      Sollte der Drift trotzdem nicht kommen wollen:

      Versuch es mit einem ganz kurzen Gegenlenken vor dem Drifteinsatz.
      Damit solltest Du auf den Wasserspiegel hüpfen können und die Haftung lösen.

      Viel Erfolg

      Gruß Bernhard
      Wer immer nur auf andere hört, wird nie Dinge tun können, die andere für unmöglich halten.
    • Hallo Tom

      Sehr schön geworden ! Dann harren wir jetzt dem "Fahrbericht" der da kommt.
      Mein Barbie-Airboat z.B. geht schon fast von selbst in den seitlichen Gleitmodus ( Driften), selbst wenn ich eigendlich nur eine Kurve fahren möchte. Klar, Geschwindigkeit ist hier der Schlüssel.
      Doch habe ich festgestellt das auch ein gutes austarieren des Bootes sehr viel hilft. So habe ich nicht nur seitlich tariert also darauf geachtet das alles nach einer Mittellinie aufgebaut / gelagert wird.
      Nein, auch in der Längsachse des Modells ist es wichtig den Schwerpunkt nicht aus den Augen zu verlieren.
      Bei Airboats ab 50cm länge liegt der Schwerpunkt bei 1/3tel von achtern. Bei deinem kleinen Boot würde ich da noch etwas weiter nach vorn gehen. Achte darauf das dein Modell im Stand waagerecht im Wasser liegt, dann sollte einem coolen Drift nichts im Wege stehen.

      Gruss
      Mikel
      Wenige wissen vieles,Niemand weiss alles... :pf:
    • Hallo Mikel,
      Oh das wird noch n bissl dauern - erstmal muss lackiert werden.
      Ich war aber heute kurz am Brunnen um Mal ne Runde zu testen. War allerdings Recht kurz, da mein BeC irgendeinen Wackelkontakt hatte und daher den Empfänger nur nach Lust und Laune mit Strom versorgt hat....

      Zuhause ging's natürlich wieder - Grrr....

      Daher kann ich zum Drift-Verhalten noch nicht viel sagen - aber auf jeden Fall haben die Keile zu einem extrem verbesserten Lenkverhalten im Allgemeinen beigetragen.

      Ja mit dem Schwerpunkt muss Mal ein bisschen rumprobieren. Aber erstmal fertig Lackieren.

      LG Tom
    • Datom schrieb:

      Daher kann ich zum Drift-Verhalten noch nicht viel sagen - aber auf jeden Fall haben die Keile zu einem extrem verbesserten Lenkverhalten im Allgemeinen beigetragen.
      Hallo Tom

      Die ersten Erfahrungen ja bereits gemacht. Lenkverhalten verbessert. Du wirsd erleben das sich alles verbessert und letztendlich kein Airboat mehr ohne "Keile" fahren wollen. Denn jetzt kennst du beide "Seiten".
      Wünsche dir viel Erfolg und viel Spaß!

      Gruss
      Mikel
      Wenige wissen vieles,Niemand weiss alles... :pf: