Viele Stromquellen in ein Modell

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    • Viele Stromquellen in ein Modell

      Guten Tag alle Modellbauer!
      Normalweise gibt es in ein Schiffmodell viele Funktionen die mit verschidene Spannung arbeiten, zzum beispiel 12 V an Motor, 6 V fuhr Bugstraler, 3 V verschidene Lichts und Lampen etc etc. Es wurde ja sehs praktisch wenn mann von ein Hauptbatterie an 12V alla notwendige Spannungen mit kleine transformatoren enthalten könte. Habe dock kein so ein Ding gefunden.

      Bitte um Ihre Vorschläge was ich tun kann um alle notwendige Spannungen an bord zu bekommen.
      Grusse
      Claes Wahlund
    • Transformatoren scheiden schon mal aus, da dafür Wechselspannung notwendig ist.
      LEDs können durch geschickte Parallel- und Reihenschaltung und entsprechende Widerstände angeschlossen werden. Zur Berechnung gibt es diverse Apps. Alternative kann auch eine Konstantstromquelle angeschlossen werden.
      Für andere Zwecke wird ein Spannungswandler oder ein separater Akku benötigt.
      Gruß
      Jürgen
    • Du siehst das schon ganz richtig. Die hoechste Spannung liefert der Akku direct. Das sind bei Dir 12V. Die kleinspannungen, die Du fuer Licht, Raucher, Hupe, Radar, etc. benoetigst stellst Du Dir mit Spannungsreglern her. Ein LM317 z.B, ist einstellbar ueber eine Widerstandsbruecke. So ein Ding kann am Kuehlkoerper bis zu 1A Strom ab,
      was ja gerade fuer die Kleinanwendungen voellig ausreicht.
    • Vielen Dank fuhr Ihre schnelle Antworte!
      Können Sie mich auch sagen wo ich sollche Spannungsreglern kaufen kann? Conrad?

      Um viele Kabeln an ein 12V Akku gleichzeitig und sicher anschliessen: gibt es "Kupplungsliste" die ich an plus respektive minus an der 12 V Akku anschliessen und denn die Kabeln von die Spannungsreglern an diese "Kopplungsliste" festschrauben?? Ich hoffe sie verstehen was is meine :)
      Claes
    • Moin Claes,
      wie die Kollegen schn geschrieben haben, sind für LED Konstantstromquellen die erste Wahl zur Stromversorgung. Für alles ander kann man neben Festspannungreglern auch sehr gut stepdown bzw. - wo erforderlich - sogar stepup-Wandler verwenden. Stepdown-Wandler (z.B. hier) gibts bis 3A bzw.. auch 5 A, Ausgangsspannungen sind in weiten Grenzen éinstellbar. Stepup-Wandler (z.B. diese) erzeugen höhere Ausgagnsspannungen, die über der Engangsspannung liegen (für die ganzu speziellen Probleme ^^ ).
      Kreative Grüße
      Hermann


      Aedifico ergo sum


      Fahrbereit: Guggs' Du hier

      In Arbeit: Bermpohl, Chris Craft Constellation
    • Festspannungsregler vernichten zuviel Leistung, besonders wenn der Unterschied zwischen Eingangs- und Ausgangsspannung recht hoch ist (z.B. 12V auf 5V). Dann besser Step-Down Wandler bzw. SBEC (Schalt-BEC) verwenden.

      Reiseleiter schrieb:

      Ich benutze als "Stromverteiler" immer sogenannte Wago-Klemmen.
      Würde zu Wago 221 Serie tendieren, sind kleiner und man kann besser sehen, ob das Kabel weit genug eingeschoben wurde.
    • Für Elektroniker mal zum Nachdenken:
      Alle LEDs mit gleichem Strom versorgt sieht Sch..... aus.
      Grün ist heller als Rot. Blau ist noch heller, Weiß macht was es will.
      Deshalb versorge ich meine LEDs alle mit z.B. 4V.
      Den Rest erledigen explizit ausgetestete Vorwiderstände.
      Ist zwar eine S.. arbeit. Aber nachher eine stimmige Beleuchtung.
      Aktuell beim Badweiher-Hock waren wieder einige solchermaßen
      "Discobeleuchtete" Schlepper unterwegs.
      Das muss ich nicht haben.
      Abgesehen davon sind 20mA fast immer zuviel.
      Ausser beim Suchscheinwerfer.
      Gruß Achim

      HoTT Mx20 - Mc20 - Mc28 / Georg Breusing (Werftaufenthalt), Cap San Diego, Southampton Tug (gepimpt),
      Feuerwehrschiff (2mot. 160cm Schaffer-Rumpf), Aeronaut Victoria, Micro Magic, St.Germain, Robbe Diana und Atlantis. Ein paar Flieger.

      mfsv-bs.de/
    • Hallo Freunde!
      Die Batteriekapazität gemessen in Ah ist der begrenzende Faktor. Verbraucher mit Vorwiderstand verbrauchen am meisten Saft. Deshalb sind die Step-Down-Wandler vorzuziehen. Immer die Last im Auge behalten. Was nützt der schönste Weihnachtsbaum, wenn damit die Laufzeit des Modells eingeschränkt wird.
      Gruß,
      Hermann
    • HeGe schrieb:

      Verbraucher mit Vorwiderstand verbrauchen am meisten Saft.
      Kann man so nicht sagen.....
      Die Aufgabe des Vorwiderstand ist es ja, den Strom zu BEGRENZEN.
      Als "Spannungsteiler" um z.B. einen 6 V-Verbraucher an 12 V zu betreiben, gebe ich dir recht, da ist der Wandler ( meistens) vorzuziehen. aber grade bei LEDs ist der Vorwiderstand fast unverzichtbar, Ausnahme wäre eine Konstantstromquelle, die aber letztendlich auch nichts anderes ist, als ein sich selbst regelnder Vorwiderstand mit entsprechenden Verlusten.
      Hier gebe ich übrigens Achim Recht:
      20 mA sind für die meisten LED die OBERGRENZE. eine optische Anpassung der einzelnen LED per Widerstand hebt in aller Regel den Gesamteindruck beträchtlich.

      Betreff der Eingangsfrage:
      Nach meiner Auffassung ist der Weg, viele Akkus im Schiff zu verbauen, um verschiedene Spannungsebenen zu bedienen die schlechtere Variante. Was nützt es, wenn der Akku für Sonderfunktionen noch halb voll ist, ich aber nicht mehr fahren kann, weil der Antriebsakku leer ist... sinnlos mitgeführter Ballast. Da das Verhältnis, in dem ich Strom aus solchen Akkus entnehme aber praktisch nicht vorherzusagen ist, ergibt sich die längste Betriebszeit aus EINEM Akku(block), der mit seiner Spannung die meisten ( und vor allem stärksten) Verbraucher direkt versorgt und aus dem für andere Verbraucher per Stepdown ( ggf. auch Stepup)-Regler die passende Spannung bereitgestellt wird.

      Zusätzliche Akkus sehe ich nur als Sinnvoll, wenn man aus Failsave- oder ähnlichen Gründen die RC-Anlage mit einem eigenen Akku betreiben möchte, oder wenn man den Antrieb unbedingt von "feinelektronischen" Komponenten trennen will.

      Gruß
      Chris :)
      Mein aktuelles Projekt:

      Umbau und Wiederinbetriebnahme meines Bergungsschleppers "Poseidon"


      ***Erst wenn man weiß, was man vorher nicht wußte, weiß man, was man alles nicht gewußt hat, als man noch glaubte, alles zu wissen***


      ***Alles zu Ordnen ist der Rettungsanker derer, die Angst haben, sich im Chaos nicht behaupten zu können!***
    • Ich finde, das Achim.M es perfekt beschrieben hat.

      Ich kenne niemanden, der das Wort Elektronik nicht nur vom Namen her kennt, der für eine LED mit unter 20mA eine Konstantstromquelle benutzt hat. Es macht technisch einfach keinen Sinn.

      Stichwort Verlustleistung:
      Wenn ich zum Beispiel 20LEDs mit je 20mA betreibe, dann entspricht das 0,4A. Was verbraucht ein Ruderservo?
    • Suppenhuhn schrieb:

      Ich kenne niemanden, der das Wort Elektronik nicht nur vom Namen her kennt, der für eine LED mit unter 20mA eine Konstantstromquelle benutzt hat. Es macht technisch einfach keinen Sinn.

      Stichwort Verlustleistung:
      Wenn ich zum Beispiel 20LEDs mit je 20mA betreibe, dann entspricht das 0,4A. Was verbraucht ein Ruderservo?
      Moin Horst,
      damit bist du mir zuvor gekommen :)
      Hinzu kommt auch noch, dass z.B. die Positionslampen meistens mit ca. 5mA auskommen.
      Die LEDs der restlichen Mastbeleuchtung ebenso.
      Gruß Achim

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    • klar, deshalb verwendet man ja auch Konstantstrom Quellen mit unterschiedlichem Strömen
      Die Dinger gibt es mit 2, 5, 10, 15 und 20 mA. Auch größere Ströme sind verfügbar für Hochleistungs LEDs

      Meine Decksbeleuchtung fährt mit 2 mA, nautische Beleuchtung mit 10 mA, Suchscheinwerfer nutzen dann 20 mA
      Hier geht´s zu meiner Werftseite
      zu Martin´s Werft

      Voith-Schneiderschlepper ISAR
      Baubericht

      im Hafen liegt
      - Löschkreuzer Elbe
      - Schlepper Homer
    • Da könnte man jetzt mal wieder den "Alten Fritz" zitieren:
      "Den hier
      mus ein jeder nach
      Seiner Faßon Selich
      werden"
      Klugscheißmodus AUS :)
      Gruß Achim

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