3D Drucker für Kleinteile im Modellbau - Druck haftet nicht am Druckbett

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    • So Leute - ich finde man soll im Forum nicht nur Fragen stellen, sondern auch dann berichten, wenn mit den Antworten was gut geklappt hat.

      :d: Also vielen Dank für die Info betreffend Dauerdruckplatte. Hab sie mir in DE bei Filamentworld bestellt (Superschnell geliefert!) und heute ausprobiert. Natürlich hab ich mal ein Modellbauteil hier aus dem Forum gedruckt (die Rettungsinsel).

      Hat super geklappt. Das Druckobjekt hält auf der BuildTak Dauerdruckplatte bombenfest!
      Jetzt hab ich fast das Problem das Druckobjekt von der Platte zu lösen! Obwohl ich gewartet hab, bis alles kalt war, musste ich mit einer Spachtel und nem Hammer die Teile lösen. Gibts da vielleicht auch einen Trick?

      PLA Filament hab ich mir auch bestellt, aber damit sind die Objekte nichts geworden. Man sieht die einzelnen Fäden und dann zerbröselt das Ergebnis. Bin wieder auf ABS umgestiegen.

      Also nochmals danke für die Tips und auch danke für die STL.Dateien!

      LG Reinhard
    • Hallo

      habe auch einen Prusa i3 MK§ mit PEI Federstahlplatte, wenn mann nicht nur dünne kleine Teile druckt hält das Teil super auf der Platte und nach dem Druck einfach Platte vom Heizbett nehmen bischen biegen und die Teile fallen von der Platte.

      Bei dünnen Teilen die nur 0.6 mm dick sind aber hoch gedruckt werden sollen haben dadurch wenig Haftung. Da drucke ich eine Fläche 0,2 mm hoch neben das Objekt verbinde diese mit dem Objekt mit Stegen und erhöhe dadurch die Haftkraft auf dem Heizbett.

      Gruß

      Frank
      Im Bau
      Flugzeugträger Graf Zeppelin 1:100
      Zerstörer Z-39 1:50 Stand 1945
      Schlachtschiff Bismarck 1:200

      In Vorbereitung
      Zerstörer Z39 1:50 Erstellung eines 3D Modells nach Fotos Boston 1945

      Ruhend
      DTM Calibra Keke Rosberg 1:8

      Geplant
      Schlachtschiff Typ H "Hindenburg" 1:100
      Schlachtschiff Scharnhorst 1:100
    • cyberman schrieb:

      Nochmal danke für die Tipps! WIe gewünscht stelle ich nen Foto des Druckers rein, es ist ein Symbolfoto vom Hersteller. Hab grad festgestellt, dass ich meinen nie fotografiert habe ^^ .
      SIcher ist der Prusa ein kostengünstiger 3D Drucker, aber mal zum Ausprobieren sicher ok. Außerdem hab ich ihn von meinem Sohn zu Weihnachten geschenkt bekommen. DIe Gewindestangen für die vertikale Verstellung waren nur in einem Holzteil gelagert und haben sich bald ausgeleiert. Daher habe ich die beiden Stangen in Kugellager gelagert. Seither funktionierts ganz gut.
      Hallo cyberman,

      die Gewindestangen dürfen oben NICHT gelagert werden! Die glatten Führungsstangen links und rechts sorgen schon dafür, dass der Druckkopf in der Z-Achse nach oben geführt wird und sind beide exakt gleich ausgerichtet. Die Gewindestangen aber, heben den den Druckkopf nur und tragen NICHT zur Führung bei. Die Gewindestangen müssen oben frei sein und dürfen den Rahmen nicht berühren. Die Gewindestangen können sogar am Ende etwas eiern! Die Gewindestangen sind nie absolut geradlinig, wie die glatten Führungsstangen!!! Wenn Du die Gewindestangen oben lagerst, "kämpfen" die Gewindestangen gegen die Führungstangen, weil die Ausrichtung niemals exakt gleich ist...
      Nimm die Kugellager weg und fräs oben das Loch im Rahmen etwas aus, sodass die Gewindestange frei "eiern" kann.
      Deswegen ist übrigens die Gewindestange über ein flexibles Verbindungststück am Motor angeflanscht, eben DAMIT diese frei beweglich bleibt.
      Ich hoffe, ich konnte es einigermaßen verständlich erklären... wenn nicht bitte nochmal nachfragen!

      MfG, TSS
    • Hallo Karl,

      deine Aussage kann ich leider nicht unterschreiben. Ich habe auch einen Prusa i3 Pro B (allerdings die Acrylversion) und muss sagen, im Standardaufbau waren meine Oberflächen in Z - Richtung eher bescheiden.
      Ich habe aufgrund verschiedener Erfahrungen aus dem Netz die flexiblen Kupplungen gegen starre getauscht und mir oben eine neue Aufnahme gedruckt in die ein Kugellager eingepasst ist. Seitdem ist das Druckbild deutlich besser.
      In der Zwischenzeit habe ich die Gewindestangen gegen Trapezspindeln getauscht (ebenfalls unten starr mit den Steppern verbunden und oben kugelgelagert) wodurch die Oberfläche nochmal besser geworden ist.

      Gruß Niels
    • Hallo!
      Ich habe das schon erwartet... ;) Der Einbau von Trapezgewinden ist absolut richtig, weil diese eine flachere Flanke haben und so eine bessere Z-Positionierung erfolgt... aber:

      Hierbei geht es um die x- und y-Richtung:

      Die Fixierung der Gewindestange ist nicht nur falsch sondern absolut unnötig!!! Im Nachfolge-Modell wurde dieser Irrtum dadurch behoben, indem man die Gewindestangen kürzer gestaltet hat. Diese erreichen den Rahmen nun überhaupt nicht mehr. Führungststangen und Gewindestangen haben beide zwei unterschiedliche Aufgaben: Die Gewindestange hebt und die glatten Stangen führen den Druckkopf nach oben. Ich habe mal hier eine Skizze gemacht:
      drucker.jpg
      Links die Variante, wie sie eigentlich falsch ist: Hier ist der Abstand von Gewindestange und Führungsstange an DREI Punkten gegeben. 1. Am Motor, 2. am waagerechten Transporter und 3. oben an den Kugellagern. Jetzt kommts: Da die Gewindestangen niemals die gerade Präzision wie die Führungsstangen haben, ändert sich der Abstand ständig, wenn diese rotieren!!! D.h. die Gewindestange drückt mal mehr, mal weniger seitlich gegen die Führungsstangen, wenn der Transporter nach oben fährt!!!
      Im Druckbild äußert sich das so, dass x und y-Ebene nach einigen cm immer wieder leicht verschoben werden.
      Richtig ist: Rechts, hier ist die G-Stange nur am Motor (flexibel!) angeflanscht und der seitliche Abstand wird durch den Transporter bestimmt. Da die G-Stange sich oben frei bewegen, kann, hat sie de facto immer den Abstand den der Transporter vorgibt, ohne dabei Widerstand zu leisten.
      Die G-Stange drückt nur nach oben und hat mit der Führung nichts zu tun und darf diese auch nicht beeinflussen!!!!!!!

      Einfacher Versuch: Befestige einen Laserpointer mit dem Lichtpunkt Richtung Heizplatte. Du wirst feststellen, dass der Punkt auf der Heizplatte leicht wandert, wenn Du den Transporter manuell nach oben fährst. Das ist ein Indikator dafür, dass sich G-Stange und F-Stange gegenseitig wegdrücken. Unter Umständen siehst Du sogar mit bloßem Auge, wie die Druckdüse leicht wandert, wenn Du hochfährst. Entfernst Du die oberen Lager der G-Stange, bleibt der Licht-Punkt stehen! Und mal ehrlich: wenn die Gewindestangen auch die seitlich Führung übernehmen, wozu die anderen Stangen dann überhaupt noch...??? ;)

      Wenn möglich, mach einen Vergleich: Druck einen schmalen Quader, mit beiden Varianten, und schau Dir die Seitenwände an. Mag sein, dass das Druckbild auch so gut ist, aber die Arbeit mit den Lagern kann man sich getrost sparen....

      MfG,
      aus Saarbrücken, TSS
    • Interssante Informationen. Ich werde das mal testen! Bei einer Messe habe ich total tolle 3D Drucke mit schöner Oberfläche gesehen und mit dem Betreiber gesprochen. Hat sich rausgestellt dass der der Lehrer meiner Tochter ist und die im nächsten Semester 3D Drucke in der Schule anfertigen) Jedenfalls Infos aus 1. Hand. Er hat mir einen andren Slicer empfohlen (den Cura, ich verwende den Slic3r in der Repeier Software). Außeerdem war der Druck ua auf 0,1 mm eingestellt, ich habe bisher mit 0,3 mm gedruckt. Also gehts jetzt mal ans intensive testen.
      Einige Vorlagen aus der Datenbank (Rettungsboote) warten schon, weil einige Teile aus dem Baukasten der Gorch Fock aus Metall und damit zu schwer sind.
      LG Reinhard
    • Moin Moin

      also den Cura habe ich noch nicht getestet da ich mit dem Slicer von Prusa echt zufrieden bin. Der wird von Prusa immer weiter verbessert so das mittlerweile schon etliche Profile für verschiedene Filamente mit passenden Einstellungen für Themperatur, Geschwindigkeit, Lüftergeschwindigkeit und Filamentmenge voreingestellt sind.

      Und ich muss sagen das die Druckergebnisse selbst in den Standardeinstellungen mit PLA schon sehr gut aussehen, nachdem ich das Druckbett in der Höhe gut kalibriert habe.

      Im Moment versuche ich mich gerade an PET-G da habe ich noch die Probleme das bei Überbrückungen immer wieder mal ein paar Fäden durchhängen. Da ich im Moment aber Teile für die Funktionen drucke die dann sowoeso nicht sichtbar sind ist das dann eher zweitrangig. Aber dabei kann man dann natürlich an den Einstellungen experimentieren um das Problem für später zu beheben.

      Gruß

      Frank

      PS Der Orginal Prusa MK 3 hat für die Vertikalen Bewegungen (x und Y) nur noch Zahnriemen und keine Gewindestangen mehr. Ich denke mal das das auch daran liegt das Prusa diese Geschwindigkeiten mittlerweile auch erhöht hat und bei einer langen Gewindestange ja dann auch Beharrungskräfte auftreten können die es bei einem Zahnriemen nicht gibt.
      Im Bau
      Flugzeugträger Graf Zeppelin 1:100
      Zerstörer Z-39 1:50 Stand 1945
      Schlachtschiff Bismarck 1:200

      In Vorbereitung
      Zerstörer Z39 1:50 Erstellung eines 3D Modells nach Fotos Boston 1945

      Ruhend
      DTM Calibra Keke Rosberg 1:8

      Geplant
      Schlachtschiff Typ H "Hindenburg" 1:100
      Schlachtschiff Scharnhorst 1:100