Baubericht Gorch Fock 2 als Stand- und Funktionsmodell M 1:95

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    • Viele der Metallgussteile habe ich -wie im Bericht erwähnt - als Vorlage für Konstruktionen mit FreeCad verwendet und mit meinem 3D Drucker ausgedruckt. Bemalt passen sie ganz gut ins Bild und sind vor allem sehr leicht.

      Nun einige Bilder des Bugs und Vorderdecks:
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    • Beim Ausbau ist mir aufgefallen, dass viele Teile des Baukastens meinerMeinung nach nicht maßstäblich sind. Die beigefügten Niedergänge entsprechend sicher nicht, auch die Belegnägelwären umgerechnet 70 cm lang.
      Besonders eigenartig finde ich die Gitter mittschiffs, die als Auflage für die Beiboote dienen. Sicher nett anzuschauen und auch mit den vorgefertigten Teilen leicht auszubauen. Aber wenn man eine 1/87 Figur dazustellt (das Boot ist im Maßstab 1/95 gebaut), dann würde ein Mensch zwischen den Gittern durchfallen. Leider habe ich dazu keine Fotos des Originals gefunden.

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    • Die meisten Arbeiten an den Details der Rumpfaufbauten sind jetzt erledigt. Die Davits für die Beiboote werde ich erst am Schluss einbauen, weil ich befürchte sie bei den Arbeiten an den Masten zu beschädigen. Den Ausleger für die Gangway habe ich mir leider schon abgerissen, trotz Verstärkung der Auflagefläche mit einem Stift.

      Die Masten sind nun zugeschnitten und lackiert. Leider unterscheiden sich die Bauanleitung des Baukastens von den Baubeschreibungen anderer Baukästen und auch den Darstellungen geposteter Modelle. Ich hab mich daher farblich an Fotos der echten Gorch Fock Ii aus dem Web angelehnt und die Masten in einem Gelbton lackiert.

      Anfangs war ich vom Occre Baukasten sehr begeistert, aber mittlerweile habe ich Zweifel an der Maßstäblickeit gewisser Teile. Stellt man eine 1:87 Figur daneben, dann erscheinen die Holzgitter, die Handläufe und speziell die Belegnâgel viel zu groß. Hier wäre er ja umgerechnet 1m lang!

      An Seillmaterial sind nur Baumwollfäden mit 0,15 uns 0,50 mm Durchmesser dabei. Das erscheint mir für die gesamte Takelage auch eines 1:95 Modellles zuwenig. Die beiden Rahsegler von Corell hatten mehrere Seilstärken dabei und waren meiner Meinung insgesamt mäßstäblicher.
      Was habt ihr für Erfahrungen?
    • Jetzt bin ich schon ein gutes Stück weiter. Die Segel sind an den Rahen befestigt und die Rahen nun auch provisorisch an den Masten. Hier muss ich von den Vorgaben der Maßgenauigkeit und dem Original abweichen um die Segelverstellung realisieren zu können. Im Probeaufbau hat es schon funktioniert. Nun folgt der Echteinbau.

      EIne weitere Herausforderung war die Stromversorgung. Geplant war, die Empfängerstromversorgung und jene der Segelwinde in den Rumpf zu versenken. DIes hat auch funktioniert mit den alten Akkus. Ich habe mir nun ein neues Akkupack gelötet mit höherer Kapazität als der alte Akku der schon ein paar Jahre am Buckel hat. Fazit - obwohl beide AA-Größe sind jene mit deutlich höherer Kapazität größer und passen nicht mehr in die Rumpföffnung bei der Kajüte.https://www.rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/wcf/images/smilies/smiley55.gif

      Die Fahrstromversorgung ist geplant als Balastbombe. 6 AA-AKkus als Pack selbst verlötet und mit Schrumpfschlauch abgepackt und inder Folge wasserdicht gemacht - hoffe ich mal. Obs funktioniert wird sich nach dem Stapellauf weisen.

      Anbei einigeBilder des aktuellen Bauzustandes. Im Moment bin ich in Urlaub am Gardasee und hier soll auch der Stapellaut erfolgen. Ich warte noch auf ruhiges Wasser und wenig Zuseher.https://www.rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/wcf/images/smilies/smiley108.gif

      Das Ruder habe ich gegenüber dem Original wesentlich vergrößert, damit das Schiff steuerbar wird. Es ist abenehmbar.Dsc04857.jpg
    • Der Stapellauf am Lago di Garda ist wegen zuviel Wind und Wellengang nicht erfolgt. Was sich letztlich als vorteilhaft herausgestellt hat, weil das Schiff nicht kippstabil ist.
      In der heimatlichen Badewanne wurde daher der erste Schwimmversuch unternommen. Das Schiff schwamm nicht aufrecht und kippte sofort mal auf die eine oder andere Seite. Dies sogar ohne dass die Masten und Segel aufgebaut waren.
      Offensichtlich ist der Schwerpunkt zu hoch, was natürlich wegen dem Einbau der RC-Elektronik klar ist. CWL passt genau. Das Gewicht der Masten und Besegelung dürfte dies nicht vehement ändern. Da das Schiff aber so heftig kippte, müsste eine viel größere Ballastbombe unter dem Rumpf eingebaut werden oder diese weil weiter nach unter verlegt werden und damit das Schwert verlängert werden. Damit ist aber das Handling beim Zuwasserlassen erschwert.

      Jetzt werde ich erstmal das Schiff in allen Details und Besegelung fertig bauen. Dann werde ich mir überlegen, ob bei diesem Maßstab eine Fernsteuerung überhaupt sinnvoll möglich ist.
      Ich habe ja immer noch ein schönes Standmodel (zwar mit eingebauter RC, weil ich die Komponenten ohne Zerstörung des RUmpfes nicht mehr entfernen kann... :(
    • Neu

      Leider gibt es nicht wesentlich viel zu berichten. Aktuell bin ich am Ausbau der Takelage mit dem laufenden Gut.

      Hab aber daneben ein neues Projekt begonnen, die Anschaffung einer Fräse (Proxxon MF70) als kleine Modellbaufräse und den Umbau auf CNC Steuerung. Funktioniert bereits, erster Versuch - gravieren eines Namensschildes für das Schiff ist gelungen.