Stromversorgung bei zwei Motoren

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    • Stromversorgung bei zwei Motoren

      Hallo zusammen,
      Ein Anfänger braucht mal wieder Hilfe. Ich bau gerade mein Hochseeschlepper Bison auf. Diese Modell hat ja nunmal zwei Motoren und jetzt kommt die Anfängerfrage. Nimmt man für jeden Motor eine extra Stromquelle oder macht man das über eine. Ich hab natürlich zwei Regler da ich ja beide Motoren unabhängig von einander steuern möchte.
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      In der Werft:
      Hochseeschlepper Bison
    • Hallo Daniel du kannst mit einer oder zwei Stromquellen arbeiten. Wichtiger ist bei zwei Reglern, bei mindestens einem das BEC lahmzulegen:
      Entweder bei beiden und einen 4,8V - 6V Akku zur Versorgung der Servos, oder nur bei einem der beiden Regler. Dazu wird aus dem Servostecker eines Reglers die rote Ader herausgezogen und außerhalb z.B. mit Tape isoliert.
      Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen zur Kontrolle der Aufmerksamkeit! :chat:
    • Moin Daniel,
      rein technisch gesehen ist ein Akku mit der maximal im Modell verbaubaren Kapazität völlig ausreichend.
      Dabei beachten - s. Geros Ausführungen. Sollten über die Motorspannung hinaus noch andre Spannungwerte (z.B. für Beleuchtung, Pumpe, Radar o.ä.) erforderlich werden, kann man diese sehr gut mit sog. Stepdown- oder Stepup-Wandlern erzeugen. Die erbringen im Regelfall Ströme bis 3A.
      Kreative Grüße
      Hermann


      Aedifico ergo sum


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      In Arbeit: Bermpohl, Chris Craft Constellation
    • Damit keine unterschiedlichen Potentiale entstehen, die zu undefinierten Kriech- oder Ausgleichsströmen führen können. Kannst Du in etwa vergleichen mit "Masse" beim Auto.
      Es gilt (wie von Racker schon ausgeführt): Bei mehreren Akkus im Modell von allen die Minuspole zusammenführen auf eine gemeinsame "Masse", gilt auch für einen eventuellen eigenständigen Empfängerakku.
      Ist auch grundlegend bei Verwendung von Schaltmodulen (Cti, Momo Sauerland, Modelbauregler etc.)
      Kreative Grüße
      Hermann


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    • Moin Manfred,
      das gilt aber nur für die Fahrakkus, nicht für evtl. weitere Akkus im Modell.
      Aber wir schweifen hier ab, Daniel wollte ja nur Wissen, ob er einen oder zwei Akkus benötigt - wie gesagt, es ist nur ein Akku erforderlich.
      Kreative Grüße
      Hermann


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    • ManfredBochum schrieb:

      Warum selbst eine Masseschleife einbauen?
      Minuspole der Akkus sind über die Leitung Empfänger zum Fahrtsteller sowieso am Empfänger gebrückt.
      Es gibt Bausteine, welche ohne diese Verbindung nicht zurecht kommen. Außerdem möchte man vermeiden, daß u.U. zu große Ströme über die kleinen Kabel und die Empfänger-Platine fließen.

      Das macht man übrigens nicht nur im Modellbau so, sondern auch bei vielen anderen Anwendungen (inklusive industrieller). Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber generell ist ein guter Potentialausgleich empfohlen sofern nicht explizit davon abgeraten wird.
    • Hat der TS ausdrücklich gesagt, daß er keine anderen Bausteine im Modell hat?

      Die Aussage mit der Masseschleife ist meiner Meinung nach praxisfern, denn in dem Moment wo ich irgendeinen anderen Verbraucher mit Empfängeranschluß (wie z.B. den 2. Fahrregler, den der TS hat) am gleichen Akku anklemme, würde sich auch eine Masseschleife ergeben.
      Viele hier haben so einen Aufbau in ihren Modellen (egal, ob 2. Regler, Soundmodul etc.) und scheinbar keine Probleme mit Masseschleife, oder kratzt hier jemand die Leiterbahn auf den Platinen durch? :D

      Wenn die Masse-Verbindung über Servokabel und Empfängerplatine keine Probleme macht, dann wird ein Kabel zwischen den Akkus erst recht keine machen.

      Ansonsten gilt: Niemand muss gut gemeinte Ratschläge annehmen oder gängige Praxis befolgen, jeder kann machen wie er will.
    • Versucht Euch mal den Stromfluss vorzustellen wenn die Minusleitung vom Fahrtsteller zum Akku durch Kontaktschwierigkeiten hochohmig oder unterbrochen wird und beide Minuspole der Akkus gebrückt sind.
      Fahrbereit:.
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      BB Nordkap

      Graupner Pegasus
      Graupner Esso Berlin

      Robbe Acapulco
      Robbe Diabolo

      in der Werft Robbe Düsseldorf
    • Um nochmal etwas zum Thema zurück zu kommen. Ich hab zwei 7,2V Akkus und würde die paralell schalten um eine höhere Kapazität zu erhalten macht das Sinn oder ist das quatsch? Zum einsatz werden später dann zwei Regler vom Typ AS12/15RW BEC EASY von modellbau-regler.de soweit der Plan, ich muss aber auch noch schauen ob des zu meinen Motoren passt.
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    • Moin Daniel,
      das ist völlig ok und vielfach angewendet im Modellbau. Lass Dich durch die Grundsatzdiskussion, die hier aufkam, nicht verwirren. Wenn beide Akkus gleichartig sind und gleiche Kapazität haben - bestens.
      Kreative Grüße
      Hermann


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    • Möhrchen schrieb:

      Wenn du 2 gleiche Regler verwendest, brauchst du weder die rote BEC-Leitung aus einem Stecker ziehen noch anderweitige Maßnahmen treffen. Mache ich seit Jahren auch ohne Probleme mit unterschiedlichen Reglern (natürlich gleiche Reglerpaare je Modell), auch Modellbau-Regler.
      Dann hast du bisher Glück gehabt. Prinzipiell ist es von der Topologie abhängig. Die allermeissten Regler haben einen kleinen Linearregler fürs BEC drin.
      Nun sollte man wissen, daß es prinzipiell keine Gute Idee ist, Bipolartransistoren parallel zu schalten.
      Allerdings bleibt die Technik nicht stehen: elektroniknet.de/elektronik/po…alte-probleme-114387.html
      Neure Reglertypen sollten das somit problemlos aushalten.

      Bei Step down Reglern muss man vorsichtiger sein, dort kann es dazu kommen, daß 2 parallel geschaltene sich gegenseitig beeinflussen. Das muss man verhindern. (Die können sonst unkontrollierbar mit Schwingen anfangen. Das muss auch nicht unbedingt von Beginn an sein sondern kann bei bestimmten Spannungs- und Lastverhältnissen getriggert werden. d.h. es kann passieren, wenn die Batterie eine bestimmte Spannung hat und ein entsprechender Strom entnommen wird beginnen die Regler mit schwingen, was normalerweise den Ausfall daran angeschlossener Bauteile mit sich bringt, wenngleich nur temporär. (Und gemäß Murphy wird dieser Zustand genau dann Eintreten, wenn man es am wenigsten brauchen kann)

      Du solltest also sicherstellen, daß du Linearregler als BEC System hast. Die haben aber einen Nachteil; Sie sind ineffizient, d.h. bei hohem Spannungsunterschied werden die sehr warm, da sie den Leistungssüberschuss in Wärme wandeln (bei 6V Akku Spannung kein Problem, bei 12V schon eher, besonders wenn man Stromhungrige Servos eingebaut hat). Schaltregler haben diese Einschränkungen nicht, dafür sind sie komplizierter (teurer) und haben höhere Ripple Ströme.

      Ich würde generell davon abraten.