Carrera Helgoland, was solls werden ? Helgoland, Wasserschutzpolizei x oder Elbe 1 ?

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    • Hallo Gerrit,

      ich nutze fast ausschließlich Ansmann W6 und baugleiche 2,4G, bei einem Preis von um 5€ pro Empfänger kann ich jedes meiner Modelle mit eigenem Empfänger ausstatten und nicht ständig umbauen. Aber evtl. bau ich mir einen solchen Sender in ein altes Gehäuse, Jeti ist mir zu teuer.

      Bei den Antrieben gab es drei mögliche Varianten (Tuningparts)
      1. 1x Bühler
      2. 2x Bühler
      3. 1x 540er
      Gruß Holger
    • Gubba schrieb:

      Hallo Holger und Moin Moin

      ich besser mein bekanter hat auch die Helgoland aber leider ohne Mast kannst du mir denn mal detalirt fotografiren und ein Paar Masse Wie Höhe und Breite und so dann kann ich versuchen in im 3d Drucker zu drucken.
      Moin,

      ich hab mal grob gemessen und bemaßt, der Mast ist ca. 8mm breit
      DSC_6069.jpg

      der Rest wie eingezeichnet
      DSC_6070.jpg

      edit: ich sehe mir gerade mal ein paar andere Modelle und Masten an, ich denke meiner wurde gekürzt. Allerdings habe ich auf Karton, Prospekt und anderen Originaldokumenten immer unterschiedliche Masten gesehen, da wurden vermutlich Prototypen und Endprodukte wild gemischt :dno:
      Gruß Holger
    • Moin zusammen,
      das Umrüsten "alter" Sender auf 2,4GHz ist wirklich kein Hexenwerk. Wer einen Stecker stecken, einen Seitenschneider habdhaben und ein Loch (für die Antenne) bohren kann, kriegt das problemlos in einer guten Stunde hin. Anleitungen für diverse Sender gibt's zur Genüge im Netz, sogar für z.B. sowas "Steinaltes" wie eine Modellcraft 7 Kanal-Anlage von Conrad. Die und eine 4K-Multiplex habe ich z.B. auf FrSky umgerüstet, kostet ca. 50€. Jeti ist teurer, bietet aber viiiiel mehr; habe ich in diverse F14, F16 eingebaut, primär wegen Multiswitch. Funzt perfekt, sogar mit zweitem Empfänger (Bermpohl, Vegesack).
      Natürlich bietet eine vollwertig programmierbare 2,4 GHz-Computerfunke ganz andere Möglichkeiten, aber wenn es primär darum geht, sich am See frequenz- bzw. kanalmäßig nicht in die Quere zu kommen und dennoch die gewohnte Bedienung seines Senders bzw. fertig ausgerüsteten Modells auf relativ preiswerte Art und Weise beibehalten zu können, ist die Unrüstung erste Wahl.
      Kreative Grüße
      Hermann


      Aedifico ergo sum


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      In Arbeit: Bermpohl, Chris Craft Constellation
    • Moin Stefan,
      sorry, da hab ich/haben wir den Empfänger - noch - nicht erwähnt.
      Also, Dein alter 27- oder 40MHz-Empfänger geht in Rente. legt sich in die Kiste, auf der "RC-Anlagenteile" draufsteht, wird an Interessierte verkauft oder was auch immer und
      ein zu dem Sendermodul passender, junger, dynamischer 2,4 GHz-Empfänger nimmt seinen Platz ein - kommt einem aus dem richtigen Leben irgendwie bekannt vor...
      Von Begriffen wie Welenlänge, Kanal etc., die in der 27/40MHz-Welt für die Modellsteuerung funktionale Bedeutung hatten, kann man sich bei 2,4 GHz getrost verabschieden. 2,4 GHt Empfänger gibt's in einem weiten Preisbereich, von einfachst für ca. 5€ an aufwärts - mein 8/16 Kanal-Empfänge (telemetreifähig) für meine Taranis Q7X (kennst Du ja) hat z.B. ca 50€ gekostet.

      Vereinfacht gesagt dienen die 2,4 GHz als "Träger" für die Datenkommunikation zwischen Sender und Empfänger. Datenpakete, die im Sender abhängig von den Gebern (Knüppel, Schalter Schieberegler etc.) erzeugt werden, enthalten die "Steuerinformationen". Diese Datenpakete nimmt der Empfänger auf und setzt sie in Steuerbefehle (Impulse etc.) in Richtung Motorsteller, Servos, Schaltmodule etc. um

      Bevor das funktioniert, muß ein Empfänger an einen Sender gebunden werden. Dieser Bindevorgang erfolgt grundsätzlich einmalig, danach "hört" der Empfänger nur noch auf "seinen" Sender - das ist also so was wie Hochzeit oder evtl. auch Hochzeitsnacht im richtigen Leben :) - danach kann der Empfänger grundsätzlich nicht mehr auf andere Sender "hören" (2 x grundsätzlch deshalb, weil man bei Erfordernis auch wieder neu binden kann - auch wie im richtigen Leben :) ). Störungen durch andere RC-Anlagen, WLAN-Router etc. sind somit zu 99,999% ausgeschlossen.
      Man kann mehrere Empfänger an einen Sender binden. d.h. mehre Modelle mit jeweils einem Empfänger ausstatten und diese mit einem Sender ansteuern. Auch gleichzeitiger Betrieb zweier Empfänger von einem Sender aus (z.b. für Mutterschiff / Beiboot) ist bei entspr. ausgestatteten Anlagen möglich.

      Als Schmankerl gibt's - entspr. Equipment vorausgesetzt - dann noch den umgekehrten Funkweg vom Empfänger zum Sender, der mithin für Telemetrie-Datenübermittlung zur Verfügung steht. Baut man z.B. einen Spannungssensor im Model ein, kann man via Telemetrie die Spannung des Fahrakkus im Senderdisplay anzeigen lassen und z.B. mittels schwellwertbasiertem Alarm vemeiden, dass der Fahrakku in z.b. kritische Unterspannungsbereiche gerät. Sensoren gibt's für Spannung, Strom,Temperatur, Geschwindigkeit, Höhe...

      So, hoffe das hilft dir erst mal weiter; wenn ich was Wichtiges vergessen habe - Namensvetter, bitte ergänzen :2:
      Kreative Grüße
      Hermann


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    • Neu

      Eine Kleinigkeit habt ihr vergessen :)
      Es kann sein, dass die uralten Servos mit dem neuen Empfänger nicht mehr wollen.
      Meistens ist dann die Elektronik zu langsam für die häufige Wiederholung (quasi parallel) der Signale zum Servo.
      Das kann auch einen stärkeren Empfängerakku, oder einen Stützkondensator notwendig machen.

      Leo
    • Neu

      Moin zusammen!

      Besonders an Hermann Veith ein herzliches Dankeschön für die plakativen Erläuterungen!

      So allmählich kommt für mich nun etwas Licht ins Dunkel.

      Ich vermute mal dass man die vorhandenen alten Robbe-Servos und Fahrtregler dann mit neuen Steckern versehen muss, dass man sie an den neuen Empfängern anstöpslen kann.

      Wüsche Allen ein schönes We!

      LG! Stefan
    • Neu

      Moin Stefan,
      gern geschehen; das heutige quasi-Standard Buchsen/Stecker-System nennt sich JR. Zum adaptieren auf JR gibt's - wie immer - mehrere Möglchkeiten. Die einfachste sind die von Thomas genannten Adapterkabel, dann Buchsen/Stecker mit Kabelschwänzchen zum Anlöten und Lötstellen mit Schrumpfschlauch isolieren (mein Favorit) und schließlich - alten Stecker abschneiden, Adern abisolieren und dann die JR-Kontakte direkt auf die Adern crimpen.

      Allgemeine Voraussetzung - die vorhandenen Servos, Motorsteller etc. sollten ein dreiadriges Kabel zum Empfänger haben. Vier- ode gar noch höheradrige Komponenten dürften an den modernen Empfängern kaum funktionieren.
      Kreative Grüße
      Hermann


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