Strandrettungsboot GESINA, 1:10, Eigenbau

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    • Moin Gerrit,
      genau in dem Laden war ich.... Reste sozusagen. Montags ist manchmal schlecht mit der Regalfülle.

      Bei den Decksbögen hab ich mich jetzt entschieden und mal alle den gleichen Bedingungen angepasst. Jetzt sind Plicht und Süllrand dran, dann kommen nochmal ein paar Fragen
      VG
      Joerg
      In der Werft: 7m Strandrettungsboot GESINA 1:10, Planbau, Springer Tug aus PS 1:20; Spaßboot auf Basis Möwe Rumpf 1:20
      Am Ausrüstungskai: immer mal wieder eines der fertigen Modelle
      Im Hafen: SRB WILMA SIKORSKI 1:20; Motorrettungsboot LÜBECK 1:20; Graupner Feuerlöschboot 1:25(?)
    • Moin moin,
      habe ein bisschen weitergespielt mit Blender. leider klappt die Ausgabe in SVG nicht, werd ich auch noch hinbekommen. Aber dafür dxf, welches falsch skaliert ist. Bei den Spanten aber kein Problem, die Brauch ich ja nur auf den Spantenriss legen und hochskalieren, sind ja nicht völlig anders. Gut, alle sind auch noch nicht fertig.

      Die Spanten mit dem Deck sind im Prinzip ja kein Problem, da durchgehend.

      Hier jetzt ein Beispiel aus der Plicht, der Spant stützt die Seiten und den Boden der Plicht. Die Plicht soll auf jeden Fall aus PS gebaut werden.
      Links oben das Original, die überstehende Rumpfwand ist dünn und nicht hoch, in 1:10 ein paar mm. Trotzdem sollte sie aussen wie innen Versiegelt sein. Die Dicken sind nicht Maßstabsgetreu, auch die innere Form des Spants ist eine Skizze.
      beispielspant.jpg
      Mit dem Laufdeck zusammen habe ich zwei Versionen im Kopf:
      1. Laufdeck aus dünnem Sperrholz und mitversiegeln (Gewebe/Vlies/ usw. + Epoxy).

      Oder Version 2: Laufdeck aus PS und das obere Stück der Rumpfwand auch aus PS. Die Versiegelung nur drumherum.

      Oben drauf kommt später ein geöffnetes dünnes PS Rohr. --- das Loch für die Welle fehlt auch noch.

      Stoßfängeraufnahme und Totholzaufnahme könnte ich mit der letzten Epoxy Schicht kleben?


      Hab ich was übersehen? [img]https://www.schiffsmodell.net/uploads/emoticons/default_a015.gif[/img]
      VG
      Joerg
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    • JojoHH schrieb:

      Hab ich was übersehen?
      Hallo Jörg,
      ich muss mich auch mal zu Wort melden, weil ich Modelle vorher ähnlich durchplane.
      Was mich statt Version 1 oder 2 mehr beschäftigen würde ist das Zugangskonzept, z.B:

      Ist der Plichtboden demontierbar zu Wartungszwecken? Wenn ja, wie befestigen? z.B. Sperrholzrahmen einplanen, auf den dann der Boden verschraubt wird?
      Zugang zum Fahrbetrieb: Schalter, Akku? Über vorderen Aufbau? ist der abnehmbar?
      Benötigt die Plicht einen Ablauf, falls doch Wasser hineinschwappt bei einem stilechten Einsatz in rauhem Gewässer?

      Ich würde das Laufdeck und die oberen Teile nicht mit Gewebe versiegeln, weil du die Kanten nie so scharf hinbekommst.
      PS oder gut versiegeltes Sperrholz (nicht aus dem Baumarkt sondern Furniersperrholz) sollte auch reichen. Den kleinen Süllrand würde ich aus dünnem FSH bauen und mit einlaminieren.

      Nur mal so meine Überlegungen.

      Stefan
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x)
      Baustellen: Weselmann-Kümo, Minensucher 1943, Tor Anglia
    • StefanK schrieb:

      Ist der Plichtboden demontierbar zu Wartungszwecken? Wenn ja, wie befestigen? z.B. Sperrholzrahmen einplanen, auf den dann der Boden verschraubt wird?
      Zugang zum Fahrbetrieb: Schalter, Akku? Über vorderen Aufbau? ist der abnehmbar?
      Benötigt die Plicht einen Ablauf, falls doch Wasser hineinschwappt bei einem stilechten Einsatz in rauhem Gewässer?
      Hi Stefan,
      nachdem ich beim 3D basteln den Plichtboden aus versehen verschoben habe dachte ich erst, dass ein Abfluss nicht möglich ist. Im Prinzip ist der Plichtboden aber über der Wasserlinie, d.h. die Plicht bekommt einen Abfluss (oder 2).

      Der Plichtboden wird wohl herausnehmbar werden. Der Holzrahmen oder sagen wir die Stützen pro Spant halten die Plicht nur in Form. Damit lässt sich eventuell auch der Boden mit Gummikleber festkleben - das ist im Detail noch offen. Natürlich bin ich mir bewusst, dass die Höhe der Stützen an den Spanten abhängig ist von der Plichtbodenlösung.

      Zugang zum Fahrbetrieb: Eines der Beispiele hatte Motor, Akkus usw. unter dem Aufbau. Der Aufbau wird im Ganzen abnehmbar, Süllrand ca, 2cm über Deckshöhe.

      Grundsätzlich tendiere ich auch zu Version 2, mit oder hne PS als obere Rumpflesite.
      VG
      Joerg
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    • Moin moin,
      Blender ist schon schräg.... da hat man erst die Einstellung zum exportieren eine SVG... später irgendwas geändert und die Option ist nicht mehr wählbar, dafür wird bei jedem Rendern (orthogonale Ansicht zumindest) ein SVG herausgeschrieben, dafür schreib er aber kein gerändertes PNG raus. Das Programm hat einfach zuviele Möglichkeiten.
      Ausprobiert habe ich auch noch das dxf Format, da bekommt man im CAD Programm dann ein 3D Bild, wobei jeder Vertex ein einzelnes 'Objekt' ist... Das geht bestimmt auch mit Verknüpfung oder ähnlichem, aber gut zu wissen.

      Trozdem, der erweiterte Set von Spanten ist jetzt als Objekte im Illustrator vorhanden. Leider nicht im exakten Maßstab, aber dafür hab ich ja den Original-Spantenriss. Damit ergab sich ein Skalierungswert von 117.5 %. Hätte ich natürlich auch an den Original-Maßen skalieren können, aber dazu komme ich gleich noch.


      spanten-final-sm.jpgspanten-fin-seite.jpg

      Um die richtige Höhe zu bekommen, habe ich in Blender einen waagerechten Balken zugefügt. Damit lassen sich die einzelnen SVG Dateien ausrichten (wobei Sicht und Kamera auf frontal orthogonal gestellt sein sollten).
      Nicht exakt von der Seite gesehen kann man die zusätzlichen Spanten erkennen. Die Spantenform wurde dafür geschätzt-gemittelt. Zur Not später etwas unterfüttert oder abgeschliffen, wobei ich mir sicher bin, dass das nicht viel sein kann.

      Jetzt habe ich die Spanten im Illustrator vorliegen und muss nur noch die 'Träger' drankleben um sie Kopfüber auf die Helling zu montieren (dafür auch der Balken als fest definierter Abstand). Hätt natürlich gleich mit fertig sein können, aber Werkstatt und Dreck sind an diesem WE verboten, draußen regnets also hab ich keine Eile. Für einige Spanten brauch ich dann eh den DinA3 Drucker.

      Jetzt komme ich mal zu den Maßen:
      'Baut doch was ihr wollt' und vor allem 'schlecht kopiert bleibt schlecht kopiert'
      Wikipedia: Länge 7m, Breite 2,34m (über Alles, also mit Stoßfänger)
      Info auf Wangerooge: Länge 6,93m, Breite 2,34m
      Angaben auf Bauplan Tamina (ohne Stoßfänger): 6,80m, 2,22m
      Stoßfängerdicke geschätzt aus Zeichnungen: 6.4-6.7cm
      Angaben auf Bauplan Tamina (mit Stoßfänger, max.): 6,93m, 2,35m
      Zeichnung auf Bauplan: Länge 67.2cm, Breite 22,0cm (mit Stossf: 68.6cm, 23.4cm)
      Breite max. meiner Spanten 221mm ...
      wenn man alles mal vergleicht kommt man auf ca. 1% Abweichung (vor dem Bauen).
      Ich mach einfach mir zuviel Gedanken [img]https://www.schiffsmodell.net/uploads/emoticons/default_a015.gif[/img].

      Spanten werden aus 4mm Kiefer gebaut. 5mm im Baumarkt absägen lassen, Zuhause nachgemessen 4mm. f***, aber zumindest ist es plan.
      Nächste Woche geht's dan hoffentlich los.
      Schönes WE,
      Joerg
      In der Werft: 7m Strandrettungsboot GESINA 1:10, Planbau, Springer Tug aus PS 1:20; Spaßboot auf Basis Möwe Rumpf 1:20
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    • Moin moin,
      ich konnte doch noch kurz in meine Werft und habe einen Testspant ausgesägt (Spant10 im Bug):
      JMH_1093-800.jpg

      Außen mit einseitigem feinen Sägeblatt (dem einzigen) und innen mit 360Grad Kunststoffsägeblatt (davon hab ich natürlich einige ...).
      Handsägen ist mühsam, geht aber - jeden Abend eins oder so... Feinsägeblätter (das einzige, daher keine Packung und kein Name... ist locker 15 Jahre her seit ich die Laubsäge mal für einen Tag benutzt habe).

      Die Befestigung zur Helling hin (oben) ist ca. 1cm breit oder hoch. Reicht das? Kommt mir etwas wackelig vor, aber ich wollte eh ein oder zwei Verbindungsstege aus Balsa dazwischenkleben.

      Der Kiel fehlt noch, daher auch nur ein Testspant.

      Der Motorraum ist auch noch unklar, da könnte ich aber Bodenträger mit in die Spanten einbauen, vielleicht 2 verschiedene Stufen. So dass ich da später eine Platte draufleimen kann und auf der dann den Motorhalter usw.. Oder Motorhalterebene in der Mitte und Akku hochkant links und rechts davon. Ich glaub ich geh nochmal zu Blender3D.

      VG
      Joerg
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    • Moin moin,
      "Aabeit zieht Aabeit nach sich!"
      ... nicht nur beim Modellbau, seufz.

      Hab dann aber doch noch den 'Längsspant' (wie auch immer das richtig heissen muss) in Blender erstellt und via illustrator zu Papier gebracht, dabei als 2 quer und 3 hochkant dinA3 ausgedruckt. Glücklicherweise, denn den mittleren hochkant Ausdruck hab ich zum anlegen bzw. zusammenkleben der zwei quer A4 Drucke verwendet udn siehe da, eine kleine Lücke. Vielleicht nur 2mm, aber das läppert sich.
      JMH_1094-800.jpg
      Teilweise ist das ja auch der Kiel. Wichtig, die Markierung für die Welle. Vergessen: die Markierung für's Ruder....

      JMH_1095-800.jpg
      Sägus Laubus.... Aussenumriss mit Metallsägeblatt, innen teilweise Metallsägeblatt und teilweise 360Grad Holzsägeblatt, innen ist ja nicht so wichtig.

      Der Kiel muss noch abgerundet werden und eventuell schneide ich vorn noch das Stück für den Gummistoßfänger raus.
      Material: Pappelsperrholz 1cm, unten hätte mehr Gewicht gutgetan, aber oben weniger ist auch nicht schlecht. Von innen soll es später mit dünnflüssigem Epoxy versiegelt werden.

      JMH_1096-800.jpg
      Im Vergleich zur Lübeck:
      OK, ein bisschen Weitwinkel, eigentlich sind die fast gleich lang, aber die Gesina wird schon deutlich fetter.

      Noch ein bisschen schleifen (nach dem sägen will der Arm nicht mehr so) und dann mal die Spanten anpassen...
      VG
      Joerg
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    • Hi Jens, ich brauch eigentlich gar keine 90 Grad Winkel, ausser im Heckbereich. Bugschiene ist rund und das Totholz im Kiel bis zur Schraube ist im Prinzip ja auch nicht perfekt 90Grad. Also mein Bauzustand wird nicht dem der Taufe entsprechen...

      Aber relativ gerade soll es schon sein. Der größte Teil vom geraden Kiel ist Brettrand, also von 'natur' aus 90Grad.

      Und wie gesagt, schleifen muss ich leider noch. Ds Metallsägeblatt bringt allerdings einen deutlich sauberen Schnitt als das 360Grad Holzsägeblatt.

      VG
      J
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    • JojoHH schrieb:

      Ds Metallsägeblatt bringt allerdings einen deutlich sauberen Schnitt als das 360Grad Holzsägeblatt.


      VG
      J
      Ja das stimmt...verwende ich auch zum Teil auf der Dekupiersäge. Was natürlich auch klasse für solch, wenn
      die Rundungen. nicht allzusehr sind, ist....ne Bandsäge. Aber mit etwas Geduld bekommt man das auch mit
      der guten alten Laubsäge hin....und der Weg ist ja das Ziel.... OK 5€ ins Frasenschweindel :lol:
      Gruß Jens
    • JB007 schrieb:

      Aber mit etwas Geduld bekommt man das auch mit
      der guten alten Laubsäge hin....und der Weg ist ja das Ziel....
      Hi Jens,
      hab' Spant 9 und 8 ausgesägt.... und mir gerade eine gebrauchte Dekupiersäge gekauft :sh:
      Mein Masochismus hat seine Grenzen gefunden.

      Sollte man Bug bis Spant 10 und Heck bis Spant 0 lieber aus einem Balsa-Block machen?

      VG Joerg
      In der Werft: 7m Strandrettungsboot GESINA 1:10, Planbau, Springer Tug aus PS 1:20; Spaßboot auf Basis Möwe Rumpf 1:20
      Am Ausrüstungskai: immer mal wieder eines der fertigen Modelle
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    • Moin moin,
      die Bucht hat geliefert und ich hab's gleich ausprobiert:

      JMH_1247-800.jpg

      Mit einem beiliegenden Sägeblatt für 'weiche Materialien' ging es mit dem Spant prima voran. Nur die Lautstärke ist etwas heftiger, als mit der Säge. Muss noch eine dicke Moosgummischicht organisieren, sonst ist spätestens um 20:15 Schluss.

      Gibt's Sägeblätter mit denen man 1.5-2mm PS damit sägen kann?
      VG
      Joerg
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    • Hallo Joerg ,
      ich würde es mit Metallsägeblättern versuchen, je feiner umso besser, mir einen Probestück experementieren, bis du die richtige Geschwindigkeit findest wo das Blatt nur sägt und nicht das Material schmilzt.
      Schöne Grüße Frank
      Fahrbereit :Comodore, Dolly ( DLRG ), Mirabella / Dulcibella, Krabbenkutter (Falke),
      Werft:Berryl Fish (Hochseeschlepper), Calypso, Princess 22m, Z 1936 mob
    • Moin moin,
      mal ein kurzer Zwischenbericht. Ich hab mal wieder eins von den Weihnachten wo man Abends kaum Lust zum basteln hat.

      Bei der Säge kann man schon durch kleine Verstellung viel Lärm vermeiden oder erzeugen, schon alleine durch die Spannung des Sägeblattes. Der Haken der Proxxon Säge ist das geringe Eigengewicht, aber da ich eh Platzmangel habe ist der Vorteil der Größe (wenn der lange Halter abgenommen ist) schon sehr wichtig.

      Sägen... das erste Sägeblatt hielt 5 Spanten, dann kam der 6. und hat gleich 3 gefressen. Lag zum einen vielleicht an der Richtung im Holz (Spant um 90grad zu den anderen im Holz gedreht, damit vermehrt die gegenan-Richtung) zum anderen wohl an der Feineinstellung bzw Justage des Sägeblattes. Vielleicht war es nur auch ein schlechter Tag. Danach gings jedenfalls besser und für die Restspanten ist nur noch ein Sägeblatt draufgegangen.

      Gesägt wurden an mehrenen Tagen jeweils 1-3 Spanten pro Abend.
      DSC02940-800.jpg
      Fehlt teilweise noch etwas Nachschliff mit der Maschiene, das geht aber nur draussen, und da ist's im Moment dicht am Frost.

      Die Welle werde ich mir von einem Vereinskollegen bauen lassen, der Aussendurchmesser vom Stevenrohr wird bei 7mm liegen. Der kielspant ist 10mm dich, das wird eng. Da der Kiel hinten sowieso breiter wird, habe ich an beiden Seiten 4mm Sperrholz aufgeleimt. Damit konnte ich mir das Loch für die Welle bohren lassen (auf dem Bild ist nur ein Beispiel).

      Der Kiel muss natürlich noch in Form geschliffen werden, aber das geht nur draussen .... aber das hatten wir schon.
      Die (hoffentlich) passende Schraube habe ich schon auf einem Flohmarkt erstanden und das Ruder ist gerade in Arbeit, da es unter dem Deck bewegt wird, muss die Konstruktion zusammen mit dem Einpassen des 1. und 1,5. (direkt an der Plichtrückwand) Spantes erfolgen.

      Ruderkoker wird aus (ca) 4mm Innendurchm. Messingrohr gebaut, mit einer zweiten Hülse zum Deck, damit der Anschluss für eine Pinne ermöglicht wird. Die Ruderachse(?) selbst wird aus V2A und bekommt unten ein wenig abgedreht um sie in der Kielverlängerung aufzunehmen und oben, ab Ende des Ruderkokers, ein Gewinde.
      DSC02939-800.jpg
      .... Stand heute.

      Nächste Schritte: Ruder, Bau, Einbau und Steuerung. Kielverlängerung und Heckspant bzw. Ruderhacke. Und sobald es an einem der freien Tage mal wärmer wird, schleifen, schleifen, schleifen.
      VG
      Joerg
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    • Moin Bernd,

      natürlich mutet es sich schon komisch an, den Kahn 'zu Fuß' zu machen, obwohl es dafür sogar zwei Bausätze gibt.

      Mir geht's aber ums 'zu Fuß' machen, und da ich zum einen ein relativ einfaches (vom Rumpf vielleicht nicht, vom Gesamtaufbau schon) Boot in 1:10 bauen will und zum anderen versuche nur Boote, zu denen ich irgendeinen Bezug habe, zu bauen (hab bisher ja die Lübeck und die Wilma im Wangerooge-Bauzustand - dazu war die Gesina das erste Strandrettungsboot was ich gesehen und fotografiert habe), lag die GESINA oder die WILHELN HÜBOTTER nahe. Nur weil Bausätze auf dem Markt sind muss man ja nicht immer den 'einfachen' Weg gehen...

      Die Bausätze im Hintergrund haben aber auch den Vorteil wenn ich Aufbau oder Rumpf versemmel, dann kauf ich einfach Ersatz und pass den anderen Teil an.

      Ach ja, die Frage warum ich mir nicht einfach den Rumpf gekauft habe stell ich mir trotzdem wöchentlich :dno:
      VG
      Joerg
      In der Werft: 7m Strandrettungsboot GESINA 1:10, Planbau, Springer Tug aus PS 1:20; Spaßboot auf Basis Möwe Rumpf 1:20
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