Großes Vorhaben: Bermpohl ohne Vorkenntnisse

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    • Ja, denke auch mal, dass die beiden dünnen Kabel die Antenne sind! Da bloß nix anschließen!! Bei den Steckern am Regler sieht das so aus: der flache, dreipolige Stecker muss zum Empfänger. Schau mal am Empfänger, ob da seitlich eine Markierung ist. Entweder "S", da muss dann das weiße Kabel hin, oder + und - . Dementsprechend mußt du den dann am Empfänger anschließen. Der Doppelstecker mit der Verriegelung geht zum Akku, den NIE verpolen, sonst rauchts!! Die beiden einzelnen gehen zum Motor. Der Stecker mit den drei Kabeln am Akku hat den Grund, dass die Zellen LiPo´s am Ladegerät ausgeglichen "gebalanced" werden. Ich würde zwischen Akku und Regler entweder einen Adapter machen, oder am Regler gleich den entsprechenden Stecker anlöten!
      Fahrfertig: Aeronaut Princess, Kalle, Graupner Pegasus III, Graupner Vegesack und Theodor Heuss
      Im Bau: Adolph Bermpohl, Aeronaut Queen
      Restaurierung: Graupner Tedje
    • Moin Florian,
      Du bist spätestens jetzt an einem Punkt, wo es Dir sehr helfen würde, wenn Du Dich grundlegend ein wenig mit den Themen Fernsteuertechnik, Akkus und Motore befassen würdest. Es gibt masenhaft Fachliteratur zu diesen Themen uns selbstverst. viele mehr (aber auch leider minder) gute Infos in youtube, Facebook etc.
      Wenmn Du so ein wenig Grundlagenwissen aufgebaut hast befreit Dich das von der Notwendigkeit, Detail für Detail nachfragen und individuell erarbeiten zu müssen udn gibt Sicherheit im Handhaben der Technik.

      HIer mal eine Prinzipskizze einer Basis-RC-Anlage, ein wenig angepasst an Deine Verhältnisse.img20181123_10572220.jpg

      Nur um es noch mal verbindlich zu bestätigen - die beiden dünnen Drähte am Empfänger sind die Antennen. Da wird also nix angeschlossen.
      Zu den Steckern haben meine Vorschreiber ja schon das wesentliche kommentiert.

      Der Stecker mit den drei Kabeln am Akku ist der Balanceranschluß, wird zur Überwachung der Lade- und Entladevorgägen benötigt und ermöglicht dann jeweils die erf. Ausgleichsströme zwischen den Zellen des Akkus.
      Dieser Stecker muß daher beim Akku-laden mittels eines sog. Balancer-Kabels am Ladegerät angschlossen werden. Zu allen weiteren Aspekten, die man bei LiPos beachten muß, empfiehlt sich, dass du sich einghend informierst. Dazu gibt es umfangreiche Threads hier und in anderen Foren im Netz und es würde zu weit fürhen, das alles hier wiederholt aufzublättern.

      Die beiden dickeren Kabel am Akku, die die Akkuspannung zum Motorsteller (Regler) bringen, sind bei Deinem Regler noch mit einem sog. Tamya-Stecker versehen => sehr unzuverlässig. Tu Dir den Gefallen und ersetze ihn durch mindestens einen Deans-, besser noch durch XT-Stecker - und auch gleich die Gegenseite am Regler; Achtung udn Sorgdfalt beim Löten - Kurzschluß am LiPo ist sehr heftig, schlimmstenfalls schädlich für Akku und eigene Gesundheit (bitte nachlesen, s.o.). Ganz gut ist, wenn Du auch gleich Dein Ladekabel entsp.r austattest (oder ein passendes kaufst). Grundregel: Am Akku immer die Buchse anbringen zwecks Kurzschlußvermeidung - wobei gerade XT da auch steckerseitig gut geschützt ist.

      Die Verbindung vom Regler zum Motor empfiehlt sich direkt - d.h. ohne Stecker - auszuführen (jeder Stecker ist eine Fehlerquelle), also Kabel vom Regler erff. verlängern und direkt an den jew. Motorkontakten anlöten.


      Der schwarze Stecker links auf Deinem Bild vom Regler ist ein JR-stecker. JR ist das heute allseits übliche Stecker-Buchsen-System bei allen Geräten, die an die Empfänge angeschlossen werden. Auf dem folgenden Bild von Deinem Empfänger habe ich die Kennezeichnung markiert, die ausweist, wie die JR-Stecker in den Empfänger zu stecken sind.
      s-l1600.jpg
      Also so, dass minus (schwarze oder auch braune Ader) oben ist, plus (im Regelfall rote Ader) in der Mitte und Signalader (häufig orange ode auch weiß) unten.


      Hinweis: Der Motorsteller (Regler) ist mit einem BEC (Battery Eliminator Circuit) ausgestattet. Das ist eine im Regler integrierte Schaltung, die die Versorgungsspannung (ca. 5V) für den Empfänger und alle daran angeschlossenen Geräte liefert (auch für den Motorsteller selbst).


      Mit Erde oder Ground (auch GND) wird häufig der Minuspol bezeichnet.

      Da mußt Du nix über die Programmierung drosseln; dafür hast Du ja einn Motorsteller und regelst die Motordrehzahl = Modellgeschwindigkeit mit dem Knüppel am Sender.

      Für den Sender gibt es - wenn du da nix selbst zuammenstellen willst - passende Akkupacks, z.B.hier.
      Kreative Grüße
      Hermann


      Aedifico ergo sum


      Fahrbereit: Guggs' Du hier

      In Arbeit: Bermpohl, Chris Craft Constellation

      Beitrag von BlackbirdXL1 ()

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
    • Hallo Flow,

      Also der Empfänger: Die beiden dünnen Drähte sind die Antenne! Diese sollte möglichst über der Wasserlinie sein für einen guten Empfang.
      [img]https://cdna2.zoeysite.com/Adzpo594RQGDpLcjBynL1z/cache=expiry:31536000/resize=fit:max,width:1200/compress/https://s3.amazonaws.com/zcom-media/sites/a0i0L00000QyvG7QAJ/media/catalog/product/x/6/x6r-pins_1_1.jpg[/img]
      Auf der Seite siehst du 3 Zeichen
      - = Minus bzw. Erde
      + = Strom
      S = Signal (Weisses Kabel am Fahrtenregler.


      Der Fahrtenregler:
      Der weisse dicke Stecker geht an den Akku, der kleine Stecker mit 3 Kabeln geht an den Empfänger. Weiss ist das Signal, rot + und Schwarz die Erde bzw. -.
      An den Motor kommen dann Rot + und Schwarz - mit den Runden (Bananen-)Stecker.
      So wie ich das auf dem Foto sehe hat das Modul einen Separaten Ein- Aus-Schalter.

      Der Empfänger wird normalerweise über ein BEC (die meisten Fahrtenregler haben einen eingebaut) mit Strom versorgt. Der Graupner hat einen solchen BEC verbaut. Sobald du also das Graupner Modul mit dem Empfänger verbindest bezieht dieser den Strom vom Graupnermodul. Daher ist kein weiterer Akku anzuschliessen.
      Darüber beziehen auch die Servos den Strom. Daher reicht es Dir, wenn der Akku an den Fahrtenregler kommt und von da an den Empfänger. Dieser verteilt ihn dann halt an die anderen Kanäle mit 5V.

      Je nachdem was da noch an Sonderfunktionen hinzukommt kann es sein, dass Du für diese eine separate Stromquelle brauchst, für das TB sollte der aber ausreichen.

      Hoffe das hilft dir etwas weiter?
      In Arbeit:
      - LRP Deep Blue one (Umbau auf Brushless, da alte Elektronik abgeraucht)
      - Kyosho Blade Runner 101r (Beim ersten Testlauf ist die Elektronik in Flammen aufgegangen. Daher alles von vorn)
      - Mono, GFK Yellow Bullet (Benzinmotor ist wortwörtlich rausgeflogen)
      - Graupner Weser (Nur noch eine leere Hülle im Moment)
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      Patience is such a waste of time. But sometimes even waste turns into Gold.
    • Moin!
      Am Wochenende konnte ich mich wieder ein wenig mehr damit beschäftigen, um tatsächlich zu der Einsicht zu kommen, daß ich ohne Grundlagenkenntnisse hier nur sehr schwer weiterkomme. Ich ging anfangs in der Annahme, daß mit ein wenig Nachfragen hier im Forum und brauchbaren Beschreibungen der einzelnen Komponenten zumindest ein so einfaches Boot wie die "Vegesack" fertiggestellt werden kann. Danke für Eurer Verständnis und vor allem Dir, lieber veitha für Deine Arbeit, mir eine Skizze anzufertigen! Zusammen mit den Ausführungen von Dir, awallner wird mir vieles klarer! (Was mich nicht davon entbindet, die bestellten Bücher zu studieren...)

      Beste Grüße

      Flow
      Im Hafen: TB Vegesack

      Auf der Werft: Adolph Bermpohl
    • Flow, immer gerne.
      Ich habe schon oft darüber studiert ein zwei Bücher zu kaufen. Letzten Endes lernt man es aber am besten beim MACHEN.

      Habe selbst auch nicht so viel Ahnung, und finde leider wenig Zeit meine Weser fertig zu machen, zumal ich noch Autos habe, welche die dumme Eigenschaft haben bei jeder Ausfahrt wieder Schaden zu ziehen :P

      Mach weiter so und es wird zum funktionieren kommen.
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    • Hallo Flow,
      habe mal mit "FrSKY X6R" gegoogelt - der Hersteller bietet Bedienungsanleitungen zum Download.
      Hier die Anleitung für den X6R
      frsky-rc.com/wp-content/uploads/2017/07/Manual/X6R.pdf
      Stromversorgung nur über die S-Bus Stecker - ja nicht über den Smart Port der kann die Servoausgänge nicht mit Strom versorgen
      Wie oben beschrieben über die BEC Versorgung des Motorreglers.
      Gruß
      Thomas
    • Moin,
      kurzes Update zum Fortschritt. Es geht auch aufgrund der Vorweihnachtszeit nur sehr langsam voran. Für die Fernsteuerung habe ich nun Lipo und sie geht. Nächster Schritt: die Programmierung. Vegesack: Servo ist auf JR-Stecker umgestellt. Der neue Motor passt natürlich nicht in den Bauraum des alten, s. Foto in einem meiner vorangegangen Beiträge. Hier muß ich wohl in das Sperrholzbrett eine Aussparung reinarbeiten. Wie löte ich eigentlich an den Motor die Kondensatoren an? Die Zugfeder für den klappbaren Masten ist eingehängt, aber noch nicht am Boden befestigt. Ich hätte gerne den Boden, wo der Mast "fundiert" ist, von unten verstärkt. Das geht leider nicht, weil die Verstärkung sonst mit dem Servo kollidiert. Schade.

      Mit besten Grüßen

      Flow
      Im Hafen: TB Vegesack

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    • Neu

      Moin,

      das Wetter hat auch mich darin gestärkt, am Wochenende an der Vegesack weiter zu arbeiten. Die Technik zusammengestellt und nach einigen Stunden Programmierung konnte ich tatsächlich an meiner Taranis Q X7 nun die zwei Kanäle einstellen. (Zur Erinnerung: Ich habe vorher noch nie etwas damit zu tun gehabt.) Gestern Abend konnte ich dann tatsächlich probeweise alles in den Rumpf legen und mal testen. Es läuft! Wobei der Motor ganz schön vibriert und das trotz einer kleinen Schaumstoffmatte als Dämpfung. Der ganze Rumpf zittert ordentlich. Hier muß ich wohl noch zwischen Haltebügel und Motor was zum Dämpfen einlegen. Nun muß ich noch die Komponenten im Rumpf so anordnen, daß das Gewicht gleichmäßig verteilt ist. Wie befestigt Ihr denn Regler, Empfänger und dergleichen?

      Beste freudige Grüße

      Flow
      Im Hafen: TB Vegesack

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    • Neu

      Hallo Florian,

      Wenn es so stark vibriert, musst du evtl. den Motor besser ausrichten, damit die Welle ruhiger läuft.

      Montage vom Empfänger und Batterie über Klettverschluss :)
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    • Neu

      Moin Florian,
      Glückwunsch zum erfolgreichen Technik-Start. Das motiviert doch ordentlich zum Weitermachen.

      Vibriert der Motor, wenn Du ihn außerhalb des Modell z.B.in der Hand hältst und Spannung anlegst ? Dann hätte der Motor selbst eine Macke, Unwucht, Welle verbogen o.ä. Kommt eigentlich eher selten vor.
      Wenn er im eingebauten Zustand, also per Kupplung mit der Antriebswelle verbunden vibriert, kommen mehrere Ursachen in Frage (s. auch Andreas Antwort), als da wären:
      - Motor- und Antriebswelle fluchten nicht,
      - Unwucht an der Kupplung,
      - Unwucht bzw. Schlag an der Antriebswelle,
      - Unwucht der Schiffsschraube (falls schon auf der Antriebswelle montiert)
      - mehrer der vorg. Ursachen zusammen.

      Also auf jeden Fall die Ursache der Vibrationen finden und beseitigen anstatt nur einfach weg zu dämpfen - das wird auf Dauer nix.

      Die heutigen kleinen Empfänger und Motorsteller kann man gut mit Klett- oder Doppelkkebeband befestigen; nichz ganz so tief im Rumpf, damit sie bei evtl. Wassernahme nicht gleich naß werden.
      Anders die Akkus - die grundsätzlich so tief wie möglich anbringen wg. Schwerpunkt.
      Eben auf den Schwerpunkt Sollte man bei Vegesack schon ein wenig achten.
      Kreative Grüße
      Hermann


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      Guten Abend,

      soeben war Stapellauf für die Vegesack. Aufgrund mangelndem nahen Gewässer in der Regentonne. Die Beleuchtung setze ich als nächstes in Stand.

      Die Schwingungen kamen übrigens vom Kardan, der abtriebsseitig eine zu große Bohrung aufweist. ich habe ihn gedreht und die Bohrung etwas verkleinert. Der Motor läuft derzeit vorwärts mit maximal 30 % Last. Bin mal gespannt, ob die Geschwindigkeit dann einigermaßen vorbildgerecht ist.

      20181212_220830.jpg
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