Trumpeter Astute Klasse 1/144 RC Umbau

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    • Trumpeter Astute Klasse 1/144 RC Umbau

      Die Astute verspricht ein leichtes Boot zu werden mit guten
      Fahreigenschaften, zumindest in der Hinsicht, was der Bausatz von
      Trumpeter erwarten lässt. Dieser ist sehr gut detailliert und verfügt
      über eine schnell baubare Grundlage. Die großen Ruder versprechen zudem
      einen relativ engen Wendekreis. Also, los gehts!


      Zunächst habe ich auf Grundlage der Kilo-Klasse einen längeren 50mm
      Druckkörper entwickelt mit 500mm Länge. Dieser unterscheidet sich darin,
      dass ein Akkufach für einen 1500mAh 3S Lipo und ein langer
      Elektrikträger hinzukam. Bugsektion mit Pumpe und Heckbereich blieben
      gleichartig, ebenso die Verschlüsse. Zunächst die ersten Frästeile für Druckkörper...
      Ich habe zunächst den Rumpf entlang einer Verstärkung auf der Innenseite getrennt.
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    • Ich habe zunächst den Rumpf entlang einer Verstärkung auf der Innenseite getrennt. Zur genaueren Veranschaulichung hier ein genauer Seitenriss mit den Schnitten darin.
      Als nächstes wurden sämtliche Haltenasen(-säulen...) ausgedremelt und
      die Rumpfspanten innen eingeklebt. der Bajonettspant ist aufgedoppelt.


      Danach habe ich die Oberschale aufgesetzt und wieder mein Hilfsmittel Nummer1 verwendet (Maskierband).
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    • Während dies aushärtete, widmente ich mich den Innereien. Diese habe ich ebenfalls zusammengesetzt und alles über Nacht aushärten lassen. Apropos Ästhetik: Trumpeter hat die Vorderkanten des Pump-Jet-Antriebes leider nicht verrundet und die Hinterkante ist relativ dick. Es lohnt sich mit einem scharfen Messer die Kanten durch Abschaben zu brechen und zu verrunden. Am Ende etwas mit Sandpapier glätten UND die betreffenden Stellen mit Nitroverdünnung und Pinsel einmal einstreichen. Das eliminiert Fusseln vom Plastik und schafft eine absolut glatte Oberfläche. Wer keine Nitroverdünnung hat: Es eignet sich auch der Nagellackentferner mit Aceton der besseren Hälfte!


      Die Hinterkante muss jedoch von innen mit einer Rundfeile oder Messer ausgedünnt werden, damit später der Impeller einschiebbar wird.
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    • Hallo miteinander,

      nachdem der Rumpf soweit fertiggestellt war ging es ans Fräsen der Druckkörperteile. Die Front- und Hecksektion konnten von der Kilo übernommen werden, weswegen nur Akkufach und Elektrikboard neu gemacht werden mussten. Wie bei mir üblich entstanden die Teile aus 2mm Polystyrol. Für das Akkufach bemaß ich Platz für einen 3S1500mAh Lipo und einen Liposafer. Für den Druckkörper nahm ich ein 500x50mm Rohr.
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    • Hallo,

      nach einer langen Zeit habe ich wiederein paar News von der Astute aus der Respektive. Die Pumpe wurde für das Modell zusammengesetzt und zum Einbau vorbereitet. Dann ging es an die Ruderanlage. Die gesamte untere Heckschale bleibt abnehmbar, wodurch man bequem an die Installationen ran kommt. Der Propeller des Pump Jet erhielt einen gedrehten Adapter für eine 3mm Silberstahlwelle. Die Anlenkungen wiederum sind aus Alu gefräst und dann kalt umgebogen worden.
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    • Der erste Test in der Badewanne hat gezeigt, dass die Astute
      vorbildgerecht aus dem Wasser kommt. Rund 150g Ballast im Kiel sind dazu
      ausreichend. Die Tauchzeit liegt bei 25 Sekunden. Nur sollte man im Bug
      eine entsprechend große Öffnung ausschneiden im Deck, damit beim
      Auftauchen das Modell schnell Luft unters Deck bekommt. Sonst dauert der
      Vorgang des Auf- und Abtauchens länger. Ich habe hierzu eine der
      kleinen eingravierten Einstiegsluken am Bug geöffnet.
      Anschließend wurde das Modell zunächst schwarz grundiert.
      Ich habe versucht das kubische Muster der Oberfläche mit den leicht variierenden Farbtönen, wie man sie auf dem Original findet, nachzustellen. Diese Prozedur erforderte viel Abklebearbeit und Airbrush-Akrobatik.
      Ich hoffe, der Effekt kommt dem Original relativ nahe. Zumindest ist dies ein Look, den man nicht jeden Tag auf einer Modellbauveranstaltung antrifft. Als letztes kamen die Nassschiebebilder draufund Klarlack, um diese zu sichern.
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    • hy, also von vallejo lasse ich die finger. dashat allerdings nur praktische gründe (verfügbarkeit usw usw). Die Revell bekomme ich überall und ihrem schlechten ruf werden sie nicht gerecht:

      Ich verdünn die Farbe mit Isopropanol (!) und dann gehts auch super durch die Düse einer Evolution von Hader und Steenbeck mit 0,15mm Düse. Ich grundiere die Modelle zunächst mit Haftgrund aus der Dose. Das ist sehr wichtig. Danach wird mit Revell lackiert. Dann Nassschiebebilder drauf und zum Schluss Klarlack vor der Alterung. Hält bisher bombig und damit meine ich so rund 6 Jahre bei manchen Modellen.

      Grüße
    • SOOO liebe Kapitäne,

      die Astute ist fertig. Bilder im Anhang. Das Modell ist äußerst handlich, mit 1,2kg auch nicht schwer. Genau richtig, um sie mit dem Rad mitzunehmen. Das absolute "Immerdabeimodell". Demnächst gibts mehr vom Fahren des Bootes. Ich kann vornweg sagen, dass es wunderbar genau fährt und auch das Handling stimmt zwecks Akkueinsetzen, Einschalten usw..
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