Tobi´s Aeronaut Diva - ein kleiner Baubericht

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    • Heute wurde weitere Leisten eingesetzt.
      Die Arbeit des Einsetzens geht gut voran, ist eben nur ein wenig Geduld gefragt, wenn man das ganze mit Holzleim macht. Da sind einfach hin und wieder kleine Kaffeepäuschen drin.

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      Im Anschluß wurde die Rumpfunterseite schön plan geschliffen und schonmal ein paar Teile für den nächsten Arbeitsschritt hergerichtet und verschliffen. Das Schleifen des Rumpfes ist wirklich eine beruhigende Arbeit - hat mir tatsächlich viel Spaß gemacht und war leider relativ zügig erledigt.

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      Beim probehalber Einsetzen des Decks ist mir jedoch aufgefallen, dass die innere Mahagoni-Beplankung nach hinten etwas gekürzt werden muss, damit das Deck aufliegt. Sind komischerweise 3mm zu viel.

      Desweiteren sollte darauf geachtet werden, die Beplankung am vordersten Spant noch nicht an der Nut zu kleben, sondern zuerst das Deck aufsetzen.

      Insgesamt ist das Deck aber auch tatsächlich etwas streng zum Aufsetzen. Ist merkwürdig, da keine Ungenauigkeit des Erbauers daran Schuld haben kann, da die Spanten ja soweit fix sind. Aber nicht so wild, es wird auch so ohne größere Umstände funktionieren ;)

      Die besagten Trockenpausen wurden meinerseits genutzt, mir Gedanken über eine Wellenanlage und das Antriebsset zu machen.
      Ich persönlich kam zu dem Schluß, das entgegen der beiliegenden Welle, eine um 20mm längere durchaus Sinn macht, um mehr Platz für den Propeller zu haben, und etwas näher am Ruder zu sein. Aber das ist vielleicht auch persönlicher Geschmack...
      Die beiliegende Welle ist im Übrigen Indiskutabel und wanderte sofort in den Müll.
    • Da man nach dem Aufsetzen des Decks nicht mehr so schön an den Heckspiegel hinkommt, wurde dieser noch vorher montiert.
      Auf dem Bild sieht man auch die bereits erwähnten nötigen Aussparungen am Schanzkleid.20181125_115257.jpg

      Im Anschluß nach dem Aushärten ist natürlich das Entfernen der Klebereste und ein nochmaliger Planschliff des Heckspiegels mit der Feile von Nöten
    • Jetzt hab ich mich nochmal dem Schleifen der Rumpfunterseite und Seiten gewidmet. Jetzt sollte erstmal alles soweit passen an den Übergängen.
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      Weiterhin haben die Seitenteile nun den Endschliff vor der nächstem Beschichtung erhalten.
      Ich habe nochmal versucht, die Vorteile des Trockenschliffes auf den Bildern einzufangen.

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      Hier ist nochmal ganz deutlich zu sehen, wo noch Bedarf am Schliff ist. Natürlich ist ein wenig Feingefühl von Nöten, da wir ja auf einer lediglich ca. 0,15mm dicken Klarlackschicht schleifen.
      Geschliffen wurde mit P180 und anschließend mit P240.

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      Auf dem letzten Bild ist die passende Oberfläche für den nächsten Klarlackgang zu sehen ;)
    • Da ich nun, bevor das Deck aufliegt noch gut an den Bug- und Heckbereich drankomme, habe ich mich noch um die Versiegelung, bzw. dem Holzschutz vor Feuchtigkeit gekümmert.
      Habe normale Holzschutz-Dünnschichlasur verwendet, da ich der Meinung bin, dass das Holz noch atmen sollte. Ob diese Theorie Sinn macht, wird sich zeigen...
      Eine klare Lasur wäre zwar passender gewesen, aber meine Mobilität ist grade gesundheitstechnisch eher eingeschränkt. Daher habe ich mich mit einem einfach Anstrich mit weißer Lasur entschieden, da diese eh noch frisch und vorhanden war.

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    • Nur ein Vorschlag : ich habe meine Holzschiffe von innen mit verdünntem Epoxy gestrichen. Von aussen mit Yachtlack von Clou. 4 x mit 70% Verdünnung, 4 x mit 50 % und 2 x unverdünnt. Zwischen jedem Lackiervorgang 36 Stunden Trockenzeit und Zwischenschliff mit 800er Nasspapier. Gibt bei Mahagoniholz ein schönes Ergebnis. Clou - Produkte hat jeder gut sortierte Baumarkt
      Plankenanarchist
    • So, heute hab ich mal um den Aufbau gekümmert. Geht ja wirklich fix, so ein Aeronaut-Böötchen.
      Hier gibt es eigentlich nicht allzu viel zu sagen. Die Teile passen eigentlich ganz gut, habe ich aber auch schon während der letzten Bauschritte in den Trocknungsphasen hergerichtet und geschliffen.
      An ein paar Stellen hab ich den Rumpf mit Goldband versehen, um Klebereste und -Läufer fern zu halten.
      Im Bauabschnitt des Aufbaus hab ich auch jetzt stellenweise Sekundenkleber getestet, da bei diesen dünnen Brettchen mit dem Holzleim nicht allzu glücklich geworden bin.
      Während der Heft-Phasen hab ich schonmal die vorderen Kabinenfenster mit dem Schleifklotz etwas angeschrägt, damit sie dann schön spaltlos passen. Komisch, dass dies in der Anleitung nicht erwähnt ist. Ist zwar natürlich logisch, aber bei so einer anfängerfreundlichen und eigentlich super Anleitung merkwürdig...

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      Mit dem vorigen Arbeitsschritt, dem Einlassen von innen mit Lasur bin ich übrigens eher unzufrieden. Da ich die ganzen Eckverbindungen nochmal mit Leim nachgezogen habe, ist an diesen Stellen eine Rißbildung in der Lasur zu sehen. ;(
      Zwar kein funktioneller Fehler, aber eher unschön. Mein persönlliches Resümee also zur Versiegelung mit Dünnschichtlasur ist also, dass es eher mit farbloser Lasur zu machen wäre. Im Nachhinein fände ich auch eine farblose schöner... .
      Also werde ich die rissigen Nähte also mit Farbe nachziehen. Mal sehen, was ich nehme und wie es wird :/
    • JB007 schrieb:

      hondatobi schrieb:

      Mit dem vorigen Arbeitsschritt, dem Einlassen von innen mit Lasur bin ich übrigens eher unzufrieden. Da ich die ganzen Eckverbindungen nochmal mit Leim nachgezogen habe, ist an diesen Stellen eine Rißbildung in der Lasur zu sehen. ;(
      Hallo....Frage, was für Leim hast du da verwendet.....? Holzleim....?
      Ja, genau. Den Wasserfesten Ponal.
    • Moin Tobi,

      nun das ist das Problem....mal abgesehen davon , dass diese Weißleime reine
      Kontaktkleber sind und von der Festigkeit es nichts bringt da noch ne Raube
      in die Kanten zu legen, verhalten sie sich wie Silikon...es haftet nichts darauf.
      Deswegen ja auch der Hinweis, ausgetretene Reste, sofort mittels feuchtem
      Schwamm zu entfernen.

      Wo wir wieder beim Thema versiegeln wären....wenn du hier, anstatt mit Leim
      mittels Harz gearbeitet hättetst, wäre nicht nur das Holz versiegelt, alle Risse
      verschlossen...sondern auch eine weiter bearbeitete Oberfläche entstanden... ;)
      Gruß Jens