Mein neues Hobby

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    • Hallo, liebe Modellbaufreunde,
      ich glaube mir steht Arbeit für das Wochenende ins Haus.
      Heute sind nach langer Wartezeit die letzten Teile des Fahrwerks meines RC-Trucks
      Oshkosh HEMTT M977 A4, Carco-Truck mit Ladekran (Hintergrund Bild 55) eingetroffen.
      Die Variante A4 hat Einzelrad-Federung. Diese Variante gedenke ich im Maßstab 1 : 12 nachzubauen.
      Modell-Länge über Alles: 847 mm,
      Spurweite: 202 mm.
      Bilder 54 und 55 zeigen die Teile des kompletten Fahrwerkes 8 x 8, einschließlich der bereits fertig montierten, zwei vorderen Lenkachsen.
      In Bild 56 seht ihr die einzelnen Bauteile einer der beiden Hinterachsen.
      Und zwar:
      Teil 1 Differential-Gehäuse,
      Teile 2 untere Querlenker,
      Teil 3 Dom,
      Teile 4 Lager der unteren Querlenker,
      Teile 5 Schraubenfedern im Gehäuse,
      Teile 6 obere Querlenker, verstellbar
      Teile 7 Achsschenkel mit Radlager

      Bild 54.jpgBild 55.jpgBild 56.jpg
      Das vermeintlich Schwierige leicht verständlich machen.

      Gruß Georg

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    • … ich glaube ich habe ein Schnäppchen gemacht!

      Ich habe vor ein paar Wochen zum Sonderpreis eine Pritsche für den HEMTT erstanden.
      Heute ist sie gekommen. Freunde, mich hätte es fast umgehauen, so überrascht war ich.

      Erstens die Abmessungen von 425 x 200 mm, dann die Qualität und Feinheit.
      Mit einer Vielzahl von Haken und Ösen zum Verzurren. Alle Seitenwände klappbar mit Verriegelung.

      Aber der Hammer: Das Ding ist vollständig aus Metall und zwar aus einer Aluminium-Zink-Legierung.
      Beim offiziellen Ersatzteil-Lieferanten hatte ich schon einmal nachgeschaut, da kostet das Teil ziemlich genau das Doppelte und als Material steht: Kompositmaterial.
      Das ist nach meiner Erfahrung bei Aufbauten Kunststoff mit Metallteilen.

      HEMTT 1.jpgHEMTT 2.jpg
      Das vermeintlich Schwierige leicht verständlich machen.

      Gruß Georg
    • Hallo Modellbauer,
      rechtzeitig zum Wochenende sind wieder Teile für den HEMTT eingetroffen.
      Fahrerhaus, Motor und Motorabdeckung.

      Also, die Detaillierung bei 1 : 12 ist schon Wahnsinn.

      HEMTT 3.jpgHEMTT 4.jpgHEMTT 5.jpg
      Das vermeintlich Schwierige leicht verständlich machen.

      Gruß Georg

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    • Hallo Helmut,
      es ist, wie du schreibst; der 550er Motor ist in denMotorblock eingelassen. Der V 8-Motorblock ist dem Original Turbo-Diesel Detroit 8V92 nach empfunden (Bild HEMTT 9).
      Ich werde noch einige Verbesserungen vorsehen. Der Lüfter wird hoch gelegt und an eine Wasserpumpen-Attrappe montiert.
      Auf die Motorwelle kommt eine Riemenscheibe, die die Wasserpumpe und eine Lichtmaschinen-Attrappe antreibt. Außerdem baue ich einen Kühler mit Wasserschläuchen und einen Anlasser.
      Auch die Abgasleitung wird an den Turbolader angeschlossen.
      Die Motor-Abdeckung mache ich abnehmbar, damit man den Motor anschauen kann.
      Der Antriebsstrang erhält ein 2-Gang-Verteilergetriebe.
      Du siehst, bei diesem Maßstab kann man sich richtig auslassen.

      Das Fahrerhaus bekommt neben zwei Figuren, nur noch zwei Sturmgewehre mit Halterung.
      Die echten Rück-Spiegel habe ich bereits montiert.

      HEMTT 6.jpgHEMTT 7.jpgHEMTT 8.jpgHEMTT 9.jpgHEMTT 10.jpgHEMTT 11.jpg
      Das vermeintlich Schwierige leicht verständlich machen.

      Gruß Georg
    • Hallo Helmut, liebe Modellbau-Freunde.
      Nach einer etwas längeren, stationären Heilbehandlung bin ich wieder zu Hause, umgeben von meinen geliebten Modellen und den zwischenzeitlich eingetroffenen Modellbauteilen.
      Ich habe versucht, die Klinikzeit sinnvoll zu nutzen und an der optischen Umgestaltungdes Motors gearbeitet; dieser große Maßstab schreit förmlich nach Detaillierung.
      Ich hatte das Vorhaben in meinem letzten Thread (125) bereits angekündigt.
      Es stellte sich aber als komplexer dar, als ursprünglich angenommen.
      Ich habe mich wiederum an Original-Fotos orientiert (HEMTT 12).
      Wie ich bereits schrieb, musste ich aus Platzgründen den Lüfter höher legen, aber ansonsten glaube ich, dass man das Original wieder erkennt (Zeichnung HEMTT13).
      Der Grundaufbau erfolgt in Schichtbauweise mit 3 mm ABS-Platten (GP 1 bis GP 5), die Drehteile sind aus Alu, die Wasserrohre aus 5 mm Kupferrohr, teilweise mit Messingblech verlötet und die Wasserschläuche aus 5 mm Gummi.
      Eine Gesamtübersicht aller Anbauteile, einschließlich Lichtmaschine und Anlasser zeigt die Zeichnung HEMTT 14.
      Als ich aus der Klinik nach Hause kam und sah die zwischenzeitlich eingetroffene Zahl an „riesig“ anmutenden Bauteilen, bekam ich kurzzeitig Angst vor meiner eigenen Courage;i ch sah nur noch Räder, Räder und nochmals Räder; mit Ersatzrad in seiner Halterung 9 Stück an der Zahl;
      ….. was für Monster (HEMTT 15).
      Wie bei der Pritsche hat mich einfach die Größe überrascht (110 mm Ø). Für einen ehemaligen Miniaturmaschinen-Bauer nahezu überwältigend.

      Wie gesagt, in meiner Abwesenheit ist so viel an bestelltem Material eingetroffen, dass ich mich über Mangel an Arbeit nicht beklagen kann; ganz im Gegenteil, ich weiß garnicht womit ich anfangen soll.

      PS: Sorry, die Reihenfolge der Bilder ist etwas durcheinander geraten..

      HEMtt 13.jpgHEMtt 14.jpgHEMTT 15.jpgHEMTT 12.jpg
      Das vermeintlich Schwierige leicht verständlich machen.

      Gruß Georg
    • HEMTT 19.jpgLiebe Modellbaufreunde,
      ich hatte ja gehofft, mit etwas mehr Neuem aufwarten zu können.
      Ich kann es nicht auf die Wärme der letzten Tage schieben; ich war die meiste Zeit im Hobbykeller und da war es recht angenehm.
      Die Ergebnisse der Arbeit sind allerdings mehr als mager; ich nehme mir immer mehr vor, als dass ich in der Lage bin.
      Das ist aber nur die eine Seite der Medaille, die andere Seite sind die Rückschläge und Fehlversuche; ihre Anzahl ist deutlich höher als in früherer Zeit. Es ist so ziemlich alles vertreten, von Mess- und auch Denkfehlern über falsche Reihenfolge der Arbeitsschritte bis zum Mangel an
      Konzentration.
      Aber wenn es nichts zu berichten gibt, dann muss man eben über die Fehlschläge berichten; bekanntlich kann man aus Fehlern lernen.

      Im Rahmen des „up grade“ vom HEMITT-Motor ist auch die Anfertigung einer Attrappe des Wasserkühlers vorgesehen. Gezeichnet ist er schnell und Papier ist geduldig (Zeichnung HEMTT-Wasserkühler), aber dann kommt die Umsetzung.
      Neben den beiden Wasserkästen mit den Schlauchanschlüssen ist die Zarge des Lüfters ein wesentlicher Teil. Ich hatte vor, sie aus 0,2 mm Messingblech zu fertigen und mit den anderen Teilen zu verlöten. Habt ihr schon einmal versucht, mit dem Kreisschneider ein Loch in so dünnes Blech zu bohren? Ich noch nicht.
      Nachdem ich den Rahmen abgekantet habe, habe ich ihn zur Stabilisierung mit einem passenden Holzklotz versehen, denn das Loch sollte bis an die Kanten reichen.
      Es sah am Anfang recht vielversprechend aus, aber kurz vor Ende der Fertigstellung genügte ein Moment der Unaufmerksamkeit und die Katastrophe war perfekt (Bild HEMTT 16).
      Wie ihr seht, faltet sich so dünnes Blech sehr gut von selbst. Die Arbeit von einem Vormittag war für‘n A…. .
      Ich tröstete mich mit einem Glas Weißbier und versprach mir nach guter Modellbauerart für den nächsten Versuch Besserung.

      Neuer Tag, neuer Mut, neuer Rahmen, neues Holzklötzchen, neuer Versuch (Bilder MEMTT 17 bis 19).
      Und siehe da, bei entsprechender Sorgfalt stellt sich auch der Erfolg ein (Bilder HEMTT 20 und 21).
      Sieht doch schon ganz gut aus (Bild HEMTT 21).
      Ich habe mir für so feine Blecharbeiten hoher Präzision extra eine Mini-Tafelschere mit Abkantbank (max. 200 mm) gekauft (Bild HEMTT 23).

      Nun gab es ja doch etwas zu berichten.

      PS: ... ich kann mir nicht erklären, warum das eine Bild trotz mehrfacher Versuche, immer vornan gestellt wird!

      Zeichnung HEMTT Wasserkühler.jpgHEMTT 16.jpgHEMTT 17.jpgHEMTT 18.jpgHEMTT 20.jpgHEMTT 21.jpgHEMTT 22.jpgHEMTT 23.jpg
      Das vermeintlich Schwierige leicht verständlich machen.

      Gruß Georg
    • Hallo, zusammen.
      Die Kantbank ist recht solide aus Gusseisen; da verzieht sich nichts oder ist instabil. Ich bin auch recht begeistert von der Präzision der ersten Arbeiten; sowohl mit der Tafelschere, als auch mit der Abkantbank,
      Oben seht ihr die Tafelschere und unten die Abkante mit den austausch- bzw. kombinierbaren Biegeelementen verschiedener Größe.
      Gerade noch zu erkennen ist hinter den eingesetzten Biegeelementen der verstellbare Anschlag.
      Das vermeintlich Schwierige leicht verständlich machen.

      Gruß Georg
    • Neu

      Hallo Modellbaufreunde,
      damit ihr nicht meint ich hätte schon wieder das Hobby gewechselt; der ungünstigen körperlichen Verfassung zum Trotz, ein kurzes Lebenszeichen.

      Die Reihe der Fehlschläge hat sich beim Vorderrahmen des Kühlers fortgesetzt. Das verwendete Winkelprofil war mit 0,5 mm so dünn, dass es beim Biegen immer wieder brach. Ich habe es ursprünglich kalt versucht, später mit der Flamme; ohne Erfolg. Ich war zeitweise ratlos, wie ich fortfahren sollte.
      Mittlerweile habe ich durch die vielen Versuche mein gesamtes Profil verbraucht und ich musste neues bestellen. Wenn die Lieferung eintrifft werde ich weiter probieren, und zwar ohne Gehrungsschnitte warm biegen.
      Eventuelle Material-Aufwerfungen werden abgeschliffen.

      Nur Versuch macht klu(g)ch!

      Das Bild zeigt den Kühler im Bauzustand von heute.

      HEMTT 24.jpg
      Das vermeintlich Schwierige leicht verständlich machen.

      Gruß Georg