Mein neues Hobby

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    • Hallo Modellbaufreunde,
      ich bin zurzeit mit meiner Modellbau-Leistung mehr als unzufrieden; aber wenn es nicht geht, dann geht es eben nicht.
      Sollte das so weiter gehen, werde ich noch gefühlte hundert Jahre brauchen.
      Dabei juckt es mir ständig unter den Fingern und Ich nutze jede Gelegenheit, die mir mein körperliches Befinden bietet.
      Am Wochenende bot sich mir mal wieder eine solche kurze Gelegenheit und ich habe die beiden Lenkachsen des HEMTT zusammenbauen können. HEMTT 43 bis 45 zeigen die beiden Achsen mit Einzelrad-Aufhängung.
      Gleichzeitig zeigt HEMTT 43 das neu eingetroffene 2-Gang-Verteiler-Schaltgetriebe. Auf dem Bildschirm im Hintergrund seht ihr das Getriebe im geöffneten Zustand.
      HEMTT 46 gestattet einen Vergleich zu den Hinterachsen des MAN Kat 1 im Maßstab 1 : 16.
      Bei anderer Gelegenheit teilte ich mit, dass neben den zwei Figuren Fahrer und Beifahrer, lediglich noch deren Sturmgewehre M16 in das Fahrerhaus eingesetzt werden.
      Am Wochenende bot sich auch Gelegenheit, dafür die Halterungen herzustellen.
      Ihre Abwicklungen im Maßstab 1 : 1 wurden auf Messingblech 0,3 mm aufgeklebt und anschließend ausgeschnitten (HEMTT 48).
      Nach dem Biegen der entsprechenden Markierungen wurde mit Heißluft verlötet (HEMTT 49).
      Nach dem Verputzen und Entfetten werden die Gewehrhalter mit Beize brüniert.

      Im Laufe der Woche erwarte ich eine Lieferung speziell produziertem, asymmetrischen Z-Profils, so dass ich mit dem Rahmen und dem Pritschenträger beginnen kann. Nach und nach werden dann die einzelnen Komponenten mit dem HEMTT-Rahmen „verheiratet“.

      HEMTT 43.jpgHEMTT 44.jpgHEMTT 45.jpgHEMTT 46.jpgHEMTT 47.jpgHEMTT 48.jpgHEMTT 49.jpg
      Das vermeintlich Schwierige leicht verständlich machen.

      Gruß Georg
    • Hallo, liebe Modellbaufreunde.
      Ich bin‘s mal wieder.

      Trotz der bekannten, widrigen Umstände, konnte ich die Helling für den HEMTT fertigstellen.
      Der, zwischen zwei Böcken, montiert auf einen Regalbrett mit Gummifüßen hängende Fahrzeug-Rahmen ist schwenkbar und kann durch Spannschrauben in jeder Position fest gestellt werden.
      Das erleichtert die Positionierung und Montage der Baukomponenten, sowie die Installation der Elektronik erheblich.
      In Bild HEMTT 51 seht ihr die Front des Rahmens mit den späteren zwei Schleppösen, sowie die Stützbleche des Führerhauses.
      Die übrigen Bilder zeigen in einer Stellprobe die grobe Anordnung der wichtigsten Baugruppen.
      DieAbmessungen sind 1000 x 250 mm.

      HEMTT 50.JPGHEMTT 51.JPGHEMTT 52.JPGHEMTT 53.JPGHEMTT 54.JPG
      Das vermeintlich Schwierige leicht verständlich machen.

      Gruß Georg

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Turbo-Georg ()

    • Hallo liebe Modellbaufreunde,
      aus den bekannten Gründen geht es mit dem HEMTT nur langsam aber stetig voran.
      Bild HEMTT55 zeigt den Leiterrahmen auf der Bauhelling.
      Die ersten Aufbauten wie Führerhaus, Motorabdeckung und die vorderen Kotflügel wurden mit Hilfe angefertigter Montageteile auf dem Rahmen montiert.
      Es gibt noch einige Baugruppen bei denen die endgültigen Maße noch nicht feststehen, u.a. der Teleskopkran, Ich montiere die Komponenten deshalb einzelnen vorn nach hinten.
      Der Rahmen besitzt zur Sicherheit eine Maßzugabe und wird später entsprechend gekürzt.
      Auf dem Bild ist der Motor mit Auspuff aus der Abdeckung heraus gezogen, ihm fehlt noch das vordere Motorfundament.
      Im Vordergrund seht ihr Zeichnung und Rohling des Fundamentes.

      HEMTT 55.jpg
      Das vermeintlich Schwierige leicht verständlich machen.

      Gruß Georg
    • … solche vergleichsweise großen Bohrungen, wie in dem Maschinenfundament werden am besten mit einem Ausbohrkopf eingebracht.
      Das Werkzeug ist wie bei der Drehmaschine ein Drehmeißel oder Drehstahl.
      Im Gegensatz zur Drehmaschine dreht sich aber hier das Werkzeug, also der Drehmeißel und das Werkstück steht still.
      Das Werkstück wird unter Umständen geringer belastet; vor allem wenn es ziemlichfragil ist, wie in unserem Falle.
      Ein so unregelmäßig geformtes und unsymmetrisches Werkstück müsste auf der Drehmaschine auf eine Planscheibe oder ein Vier-Backen-Futter gespannt werden; das ist ziemlich umständlich, denn das Werkstück muss zentriert werden. Meistens stehen aber weder Planscheibe noch Vier-Backen-Futter zur Verfügung.
      Bei Verwendung des Ausbohrkopfes muss zwar auch zentriert werden, das ist aber deutlich einfacher. Man richtet das, auf den Maschinentisch aufgespannte Werkstück unter der Maschinenspindel aus (Bilder HEMTT 56 und 57) .

      HEMTT 56.jpgHEMTT 57.jpgHEMTT 58.jpgHEMTT 59.jpg
      Das vermeintlich Schwierige leicht verständlich machen.

      Gruß Georg
    • Hallo Rene,
      der umfangreiche Maschinenpark und die Vielzahl an Geräten und Vorrichtungen aus meiner Zeit als Erbauer von Modell-Dampfmaschinen, sind mir beim Bau von Modell-Trucks sehr von Nutzen und gehen eigentlich weit über das heute Notwendige hinaus.
      Trotzdem ist mir die, erst im April angeschaffte Bandsäge eine besonders große Hilfe.
      Bei der Herstellung der Teile für die Helling, aber auch ersten Teilen für das Modell selbst, bot sie eine besondere Erleichterung.
      Diese Teile wurden aus geeigneten Profilen früher mit der Bügelsäge oder aus entsprechend dickem Platten auf der Fräsmaschine ausgeschnitten.
      Mit einem Marken-Sägeband für Metall bietet die Bandsäge eine hohe und präziseSchnittleistung.
      Dabei ist die Zeitersparnis erheblich. Kurz angerissen, schneidet sie selbst durch 20 mm dickes Aluminium mit einer unglaublichen Leichtigkeit.

      Bei dem Motorfundament habe ich lediglich eine 1 : 1 – Zeichnung mit wasserlöslichem Kleber auf eine 10 mm dicke Alu-Platte aufgeklebt und mit einer Maßzugabe von etwa 1 mm ausgesägt.
      Die wichtigen Flächen wurden auf der Fräsmaschine nachgearbeitet (siehe Bild HEMTT 55 im Thread vom 21.09.2019.).
      Das vermeintlich Schwierige leicht verständlich machen.

      Gruß Georg
    • das mag ich gern glauben.

      Und wie sage ich zu meiner Frau, Werkzeug kann man nie genug haben. :lol:

      Ihre Reaktion darauf brauch ich euch bestimmt nicht weiter zu erklären, die harmloseste ist unverständliches Kopfschütteln und Augen verdrehen. :lol:

      Oberfräse mit Kreuztisch hätte ich auch gern, genau wie ne kleine Drehbank...
      Nur wusste ich gar nicht wo ich die hinstellen sollte. :cry:
    • Liebe Modellbaufreunde,
      ich möchte mich doch zwischendurch einmal wieder melden und meine derzeitige Arbeit zum Anlass nehmen nochmals auf das Thema des erforderlichen Werkzeug- und Maschinenparks zurück kommen.

      Das BildHEMTT 60 zeigt den Überblick über die gesamte Motor-Baugruppe.
      Ihr wisst, dass ich mir vorgenommen habe, diese doch schon recht imposanten Einheit noch etwas „aufzumotzen“. Dazu gehört unter allen Umständen die Ergänzung um die wichtigsten Anbauten.
      Neben dem bereits bekannten Wasserkühler mit seinen Anschluss-Schläuchen, handelt es sich dabei im Weiteren um die Attrappen von Anlasser, Wasser- und Hydraulikpumpen, sowie der Lichtmaschine.
      Da bereits ab Werk ein Ventilator zur Motorkühlung vorgesehen ist, bietet es sich nach Umbau desselben auf Riemenantrieb an, die Lichtmaschine ebenfalls über einen Riemen anzutreiben.
      Bei den modernen Lichtmaschinen liegt in den meisten Fällen hinter der Riemenscheibe ein offenes Lüfter-Rad, gepresst aus Stahlblech.
      Es hat in der Regel den Durchmesser der Lichtmaschine.
      Wie ihr der Zeichnung HEMTT 61 entnehmen könnt, entspricht der in meinem Fall 16 mm.

      Ich habe also in einem entsprechend großem Maßstab einen Lüfter konstruiert (siehe HEMTT62), auf Modellgröße verkleinert ausgedruckt und mit Wasser löslichem Kleberauf ein Stück Messingblech 0,2 mm aufgeklebt (HEMTT 63).
      Mit einer Fein-Blechschere ( siehe HEMTT 62) wurde entlang der Konturen ausgeschnitten und anschließend die Schaufeln entsprechend der Drehrichtung gebogen.
      Wie ihr seht, sind auch mit beschränkten Mitteln gute Ergebnisse zu erziele.
      Was wurde neben einem Bleistift und einem Zirkel benötigt?

      Eine Schere, eine Zange, Geduld und etwas handwerkliches Geschick!

      Über die weitere Entwicklung halte ich euch auf dem Laufenden.

      HEMTT 60.jpgHEMTT 61.jpgHEMTT 62.jpgHEMTT 63.jpgHEMTT 64.jpg
      Das vermeintlich Schwierige leicht verständlich machen.

      Gruß Georg

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