28er Kehrer Jet: Auswirkung auf den Motor bei Umrüstung von 2- auf 3-Blatt

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      Ich hab ja nicht behauptet, das es nicht geht, sondern das es eine große Energieverschwendung ist.
      Einen Leopard 4065 mit 1400k habe mal gemessen. An 4s LiFepo4 brauchte der bei 14.000rpm unter Last 30A.
      Schätze das Dein Leo mit 1600k und 20.000rpm da auch locker auf 50A kommt. Das solltest Du auch bei der Regler und Kabelauslegung beachten. Auch die Akkus benötigen eine ordentliche Größe, damit wenigstens etwas Fahrzeit bleibt.

      Gruß Bernhard
      Wer immer nur auf andere hört, wird nie Dinge tun können, die andere für unmöglich halten.
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      @funinaction

      keine Frage, da wird ordentlich Strom verbraten. Aber warum Energieverschwendung? Ist der Motor zu groß?
      Der Verbrauch wird doch in erster Linie von der Last bestimmt. Ich will den Motor nicht überlasten, in der Hoffnung auf eine Wasserkühlung verzichten zu können (Outrunner LC500 1400 KV). Wenn ich an die Jets ein kleines Motörchen hänge, wird es garantiert anfangen zu kochen.

      Das führt mich zur nächsten Frage. Ich könnte doch beide Jets über einen Motor ansteuern. Anstatt zwei mit je 300 Gramm (bspw. Innrunner LB4065 1450 KV), vielleicht nur einen mit 400 Gramm. Ich muss die Jets aus Platzgründen ohnehin über einen Zahnriemen ansteuern. Zwei Outrunner LC500 (je 175 Gramm) wären noch leichter und ich könnte auf die Wasserkühlung verzichten.

      KMB macht leider keine Angaben darüber, wie viel Watt geeignet/notwendig sind, um den Jets ordentlich Dampf unter dem Hintern zu machen.

      Mir fehlt es bei den Jets an jeglicher Erfahrung. Und im BL Zeitalter bin ich auch noch nicht wirklich angekommen. Ich habe meist mit alten Modellen zu tun, in denen auch meist alte Technik verbaut ist.

      Gruß
      Markus
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      @all

      volgende Motorenvorschläge habe ich hier im Forum für den 28er Jet gefunden:

      Leopard LC500-1720KV (Outrunner, max. 1500 Watt).
      Leopard LBP5674/4D mit 1450kv (Inrunner, max. 3800 Watt)
      Leopard LBP3674-B/2.5Y 1400KV (Inrunner, max. 2400 Watt)

      Ich habe die Funde auf eine Marke begrenzt, um das Ganze überschaubar zu halten.
      Ich habe zudem die Angabe gefunden, dass der Jet bei 20.000 Touren unter Last ca. 500 Watt benötigt.
      Das bedeutet, dass unter Volllast bis zu 35 Ampere fließen (4S / 15 Volt), was jetzt nicht weiter ungewöhnlich ist. Alle oben genannten Motoren können deutlich mehr Leistung abgeben.

      Gruß
      Markus
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      Wenn wir mal bei den Leopardmotoren bleiben:
      Der LC500-1720kv würde an 4s 22.000rpm schaffen bei 60A
      reisenauer.de/aid-1896-Leopard…-1720KV-br-Welle-5mm.html
      Also zu schnell, dann lieber den LC500-1450kv:
      reisenauer.de/aid-1893-Leopard…-1450KV-br-Welle-5mm.html
      Der schafft bei 35A 19.000rpm
      Der Leopard LBP5674/4D mit 1450kv würde für beide reichen allerdings auch an der Lastgrenze mit 100-120A. Da werden mächtige Kabel gebraucht.
      Der Leopard LBP3674-B/2.5Y 1400KV ist eine gute Wahl, muss auch meine Info von meinen Messdaten korrigieren. Gemessen habe ich einen 3674 mit 1400kv, der Vorgänger vom Leopard. Der wird aber auch an die 50-60A kommen bei Vollast.

      3674Lastzoom.png
      Gemesssen mit 3s Lipo.

      Ich würde mich für 2Motoren mit zwei Reglern entscheiden + 2 Akkus.


      Gruß Bernhard
      Wer immer nur auf andere hört, wird nie Dinge tun können, die andere für unmöglich halten.
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      @funinaction

      Das Diagramm oben verstehe ich nicht ganz. Für welchen Motor gilt das Diagramm? Die Temperatur bleibt ja konstant bei 30°. Wo geht die Temperatur hin, wenn die Last länger als nur ein paar Sekunden anliegt? Du hast eine Last von 350 Watt angenommen. Wie sieht es bei 500 Watt aus?

      Mir wäre ja der LC500 1400KV am liebsten. 35A bei 19.000 Touren, da sollte schon was gehen. Aber ohne zusätzliche Kühlung habe ich da doch bedenken.

      Ich versuche gerade herauszufinden, was der Dreiblatt Impeller von Prop Shop für Auswirkungen auf die erforderliche Motorleistung hat. Der wird nochmals einiges mehr ziehen, um annähernd auf die 20.000 Touren zu kommen.

      Gruß
      Markus
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      Gemessen wurde mein Vortex 3674, der Vorgänger vom Leopard. Die 10s Last sind der Badewanne geschuldet. Es war ein Badewannentest, allerdings war dann die Badewanne fast leer und das Bad voll mit Wasser.
      Natürlich muss der Inliner mit einem Wassermantel gekühlt werden. Bei kurzer Last aber nicht nötig. Es ging darum wie hoch der Motor in der Drehzahl kommt und ob der Strom im Rahmen bleibt.
      Zurück zum LC500, der ist nicht wirklich ungekühlt. Der hat über die Öffnungen eine Luftkühlung.
      Eventuell müsste zur Unterstützung noch ein kleiner Lüfter zusätzlich angebracht werden, da Du ja ziemlich belastest.

      Die Mehrbelastung für den Motor durch den 3Blatt ist schwer zu bestimmen 20-30% würde ich schätzen, da der Prop ein Rückspülen verhindert und damit mehr Druck aufbauen könnte. Bei gleicher Steigung wird mehr Schub erzeugt, die Geschwindigkeit bleibt gleich.

      Jo, ist eben ein experimentelles Antriebskonzept ohne Vergleichsmöglichkeiten. Da müssten dann schon ein paar Versuche her, um diesen Antriebstyp genauer zu ergründen.

      Gruß Bernhard
      Wer immer nur auf andere hört, wird nie Dinge tun können, die andere für unmöglich halten.
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      Die 700er mit denen bisher die Jets betrieben wurden, vertragen bei vernünftiger Kühlung etwa 25 A über eine Akkuladung von knapp 10 min
      Er Dreiblattimpeller wird vermutlich etwas effizienter arbeiten, dennoch etwa 20-25% mehr Leistung benötigen. Das sind dann so 30-35A.
      Ein 4065er Innenläufer mit passender Drehzahl an 4S ist da völlig ausreichend, ebenso wie ein 75 A Regler
      Heiko
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      @funinaction

      genau das wollte ich hören: "Mehr Schub, bei gleicher Geschwindigkeit"

      Ich brauche aber nicht mehr Schub, sondern mehr Sog, was ja genau genommen das Gleiche ist. In Fahrt muss der Jet ordentlich ansaugen. Durch die Fahrt wird das Wasser zwar in die Ansaugöffnung gedrückt, die Ansaughöhe steigt aber bei zunehmender Fahrt auf ca. 20 cm über Wasseroberfläche.

      Und auch ich schätze etwa 20 bis 30% mehr Leistungsaufnahme.

      Und genau diese zusätzliche Leistungsaufnahme lässt mich am LC500 zweifeln. Der ist dann wohl doch etwas zu schwach auf der Brust.

      Die Lösung heißt in der Tat "versuchen". Nur, diese Versuche sind halt ganz schön teuer.

      Gruß
      Markus
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      @Larger

      2x 4065, 1400 KV, an 4S reicht in jedem Fall. Aber mit Wasserkühlung ist das wie ein Backstein. Aufgrund der Höhe über Wasser benötigt die Wasserkühlung eine zusätzliche Pumpe. In Summe ist das ordentlich Gewicht, von dem ich ja runter kommen möchte.

      Üppig dimensionieren heißt auch üppig Gewicht. Es geht hier nicht ums Geld (vorrangig), sondern um Optimierung. Bei diesem Projekt zählt jedes Gramm doppelt.

      Gruß
      Markus
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      @all

      Mr. Higgins hat keine Zahlenwerte was die veränderte Leistungsaufnahme gegenüber den original Impellern (Zweiblatt) angeht. Kunden berichten angeblich aber darüber, dass die (Akku-) Laufzeit sich verlängert hat. Das bedeutet, dass die Dreiblattvariante effizienter arbeitet, oder eine geringere Steigung hat. Oder beides.

      Gruß
      Markus
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      Eigentlich sehe ich neben dem Motorproblem vor allem das Ansaugproblem. Die Wassermassen für zwei 28er Kehrer müssen erst einmal ihren Weg finden. Wenn statt dem Feuerwehrschlauch nur ein Gartenschlauch zur Verfügung steht, muss sich die Strömungsgeschwindigkeit entsprechend erhöhen und die Motoren extrem saugen, was zu einer Reduzierung der Durchflussmenge führt. Zusätzlich muss die Ansaugöffnung auch noch strömungsgünstig sein.
      Hier würde ich zuerst ansetzen, denn daraus folgt die erforderliche Leistung der Motoren. Ohne Versuche und Datenlogger, die alles genau dokumentieren wird das ein schwieriges Projekt. Zur Kühlung wäre nur zu sagen: Wasser ist genug da: Im Aufwärtsstrom abnehmen, im Verteiler zuführen.

      Gruß Bernhard

      P.S.
      Gibt es schon ein Bild von Deinem Modell???
      Wer immer nur auf andere hört, wird nie Dinge tun können, die andere für unmöglich halten.
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      @funinaction

      viel zu sehen gibt es da noch nicht.

      Im Bild vorne sieht man den Bug Tunnel und etwas versteckt das Bugstrahlruder, hinten den Stern Tunnel. Das letzte Schott ist noch lose. Das wird ersetzt durch einen Aluschott, das auch die Motoren tragen soll. Hinter dem letzten Schott liegen dann die Jets.

      Gruß
      Markus
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      Die Tunnel sind wofür??? Für einstellbare Foils???
      Für die Jets, wenn die an den hinteren Tunnel sollen, würde ich eine Einbaulage um 90° empfehlen, damit hättest Du die Umlenkung vom Steigschacht erledigt, nur der Querschnitt sollte passen.

      Gruß Bernhard
      Wer immer nur auf andere hört, wird nie Dinge tun können, die andere für unmöglich halten.