Baubericht FLB-40 M 1:35

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    • Baubericht FLB-40 M 1:35

      Hallo Zusammen,
      nachdem ich einige Plastikschiffchen gebaut habe , moechte ich jetzt ein Fahrmodell bauen und einen Baubericht einstellen.
      Zuerst die Auswahl, der Masstab sollte nicht zu klein ( gr. 1:50) sein, so fielen viele schoene Schiffe schon mal weg. So bin ich auf das FLB 40 gestossen, gefaellt mir, sind einige Funktionen umsetzbar und mit 1:40 ideal mit 1m Laenge. Also Tisch fuer Stichsaege gebaut , Spanten gesaegt und nachdem ich den Stapel in der Hand hatte, nochmal uebers Gewicht nachgedacht. Zielgewicht unter 4 kg. Und ich habe keinen Leichtbau vor. Also nochmal nachgerechnet ( Verdraengung im Original durch Masstab hoch 3 ), mit nur 14cm mehr Laenge komme ich schon auf knappe 6kg. Das ist es. Lieber jetzt noch mal die Spanten gesaegt, als spaeter die 4 kg nicht schaffen. Ballast geht immer. So baue ich jetzt das FLB 40 in 1:35. Noch ein bisschen mehr Platz im Schiff und alles etwas groeseer, das hoert sich gut an. Erste Bilder am WE :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von nettom ()

    • 1-3 wurden gebaut, eins davon liegt noch aktiv in Rostock. Ein bisschen muss ich mich hier in die Funktionen einarbeiten, daher dann am WE die ersten Bilder. Danke schon mal fuer Dein Interesse, kennst du das Schiff ?
      Dies ist das Original in Rostock.
      Technische Daten:
      Länge ü.A.: 40,20m, Breite: 7,60m , Geschwindigkeit: 33 km/h Verdrängung: 247 t
      Modell: L 1,14m Br: 21 cm Gewicht: 6kg
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    • Und nun zu den 8mm Pappel Sperrholz-Spanten. Läßt sich leichter Sägen/Schleifen als 4mm Kiefersperrholz, ist etwa gleich schwer, hat aber mehr "Fläche" zum aufleimen der Leisten. Die zwei "Pakete" mitte bis vorn und mitte bis hinten mit jeweils zwei 12er Schlossschrauben zentriert, dient ebenso zum ausrichten auf der Helling. Die Pakete kann man so gut passend zueinander verschleifen und gleich insbesondere im vorderen Bereich anschrägen. Die Spanten mit Metallschrauben auf dem Hellingbrett gesteckt/geschraubt, damit konnte ich sie wie ein Legobaukasten so oft zusammenstecken, bis alles (Kiel, Deckauflageleiste, Aussparungen für Motor, Akku usw. ) angepasst war. Für alle, die CNC- Fräsen, wahrscheinlich kein Thema. Die Deckauflageleiste, Kiefer 10x10 vorgebogen mit Hilfe Dampfbügeleisen und kleiner Vorrichtung - und dann beplankt. Die Kieferleisten 3x5 bzw. 3x8 wollte ich erst anheften mit dünnen Nägeln/Stiften, aber dann habe ich sie immer mit Paketschnur angebunden. So sind sie dann auch nicht gesplittet und es gibt keine kleinen Löcher :)
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    • Die Konik im Kielbereich beim Stevenrohr konnte ich nicht beplanken. Bei starken Krümmungen habe ich die Leisten 10 min in Wasser eingeweicht, hier hätte ich aber die Leisten um fast 90° verdrehen müssen. So habe ich diesen Bereich zurück geschnitten, und dann massiv mit Pappelsperrholz aufgefüllt. Ebenso im Bug muss massiv aufgefüllt werden. Im Heck stehen die Leisten noch über, da erst noch der gekrümmte Heckspiegel (2mm Sperrholz) angebracht wird. So konnte ich schon mal den ersten Grobschliff machen :)
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    • Danke für den Link :)
      Du hast recht, den Heckspiegel habe ich mit 3mm, extra Flugzeugsperrholz, gemacht. Damit zwischen dem letzten Spant und dem gewölbten Spiegel kein Hohlraum entsteht, habe ich hier noch aufgebohrt. Mit den Metallwinkeln an der Hilfsleiste habe ich den Spiegel an der Außenkante fest in die Ecken "gedrückt". Mit dem ersten Schliff bin ich ganz zufrieden, wenige Stellen, die wirklich zu spachteln sind.
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    • Langsam tauchen die ersten Fragen auf, vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben.
      Laminieren wollte ich nicht. ( Stabilität ist gegeben)
      Gibt es eine bewährte Kombination, welcher Spachtel, Grundierung, Lack ( Seidenmatt) sich zusammen "vertragen" (und, da nicht laminiert, wasserdicht ) ?
      Und eine Frage zum Stevenrohr, wenn ich es aus Messingrohr, Dellrin- (POM) Buchse und VA-Welle selber baue, welche Länge a (in der Skizze) der "Dichtfläche" sollte sein, damit die Dichtheit und Abnutzung gut sind aber es auch nicht zu schwergängig wird ?
      Danke für Eure Hilfe :)
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    • in den Wellenanlage sind die Sinterlager 5mm. Das sollte daher auch bei dir reichen.
      Die Dichtheit kommt ja hauptsächlich durch das Fett, oder ist bedingt durch die Lage (Ausgang oberhalb der KWL)
      Darauf würde ich mich aber nicht verlassen.

      Auf das Laminat würde ich trotzdem nicht Verzichten. Allein schon der Dichtheit wegen.
      Ansonsten nutze ich Spachtel, Grundieren, Lack aus dem KFZ Bereich. Zb. Molotov Premiumfarben.
      Spachtel 2K- Feinspachtel.
    • Hallo,
      geb da Rene absolut Recht.....laminieren bei einem Holzrumpf ist zu empfehlen.
      Denn Holz ist ein Material das arbeitet....mit dem versiegeln und außen laminieren,
      wirkt man dem entgegen, bekommt mehr Stabilität, sowie Dichtigkeit. Zudem bei
      einem nicht laminierten Rumpf, kann es bei einer Kollision passieren, dass die Stoß
      Stelle bis auf das rohe Holz vor dringt.....wenn hier dann Wasser einzieht.....
      Gruß Jens
    • Danke für die Tipps,
      diese Antworten habe ich befürchtet..... :-), leider keine Erfahrung mit laminieren...
      Deswegen dachte ich, von innen mit Epoxid streichen und von aussen Grundierung, Lack und evtl. zum Schluss einen Klarlack zum versiegeln ( dann sind auch gleich die Beschriftungs-Aufkleber geschützt )
      Was machen denn die " Echtholz" Rümpfe ?
    • das mit dem Laminieren ist nicht weiter wild.

      Da gibt es hier zig Threads und Anleitungen.

      80er oder 108er Köpergewebe (Silan) / Harz und Härter mit 60min Tropfzeit.

      Das Gewebe trocken auf den Rumpf legen, grob zuschneiden, glatt streichen bis es sich schön gleichmäßig am Rumpf anliegt, und dann mit Harz tränken. Ich nehme dafür eine Kleine Schaumstoffrolle.

      Und alles ohne Hast, die hast bei 60min Tropfzeit jede menge Zeit.

      Nur eins nicht machen, im Nachhinein das Gewebe noch mal versuchen zu verschieben. Lieber vorher die Matte mit einem Tropfzeit Sekundenkleber kurz fixieren. Am besten am Kiel.

      Achso bevor ich es vergessen, das Laminat unbedingt überstehen lassen.
      Und erst nach dem Aushärten abschneiden.
    • Endlich ging es wieder ein Stück weiter, der Bug und Kielbereich beim Stevenrohr waren (sehr) massiv :( aufgefüllt, und dann gab es nur noch per Hand schleifen.... Für die Verdrehfestigkeit im Bugbereich habe ich noch Querstreben eingeklebt.
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    • Und damit zwischen dem Schleifen noch etwas Spaß macht, habe ich die Kommandobrücke angefangen. 1mm Flugzeugsperrholz, mit dem cuttermesser geschnitten. Mit dem Mittelteil als Rahmen angefangen, das waren die einzigsten Stellen mit 90°. Dann eine Wand nach der anderen ergänzt und nur im Bodenbereich mit Leisten von hinten verstärkt. Im vorderen Bereich ist der obere leichte Knick von hinten nur zur Hälfte eingeritzt, und dann geknickt. Dies gibt eine schöne Kante.
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    • deine Brücke schaut schon gut aus, aber. Du hast den Boden plan gebaut.
      Hat das Deck keine Wölbung? Balkenbucht und Deckssprung?
      Mein Deck ist nicht grade weder in Längsrichtung noch Quer

      Ich fürchte deine Geweichtskalkulation wird so nicht passen, wenn auch das Gesammtgewicht passen könnte - ich denke eher sogar Sie wird leichter.

      Rein vom Bauchgefühl her unter 5kg
    • Die Brücke war nur draufgestellt, das Deck bekommt die Krümmung, wenn es auf die untere Etage aufgeklebt wird. Die Brücke an sich ist unten plan, dazwischen kommt noch ein "Sockel". Und das Innenleben braucht auch noch ein bisschen Arbeit.
      Mit dem Gewicht wirst Du recht haben, aber mir soll's recht sein, je mehr ich als Ballast unten an den Kiel legen kann, umso stabiler liegt es im Wasser:-)
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