Baubericht FLB-40 M 1:35

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Nun habe ich den Rumpf von der Helling gelöst. Natürlich wollte ich die Deckswölbung, die schon vorgesägt war, gleich abbilden. Aber dann hätte ich am höchsten Punkt (mit dem Fuchsschwanz) absägen und die Wölbung anschleifen müssen, was ich unpraktikabel fand. So habe ich das Hauptdeck plan abgesägt, und nur den Heckspiegel ( mit der Stichsäge ) und das Oberdeck bekommen gleich die Deckswölbung. Dann habe ich ein "Leistengitter" in das Hauptdeck eingepasst. Die Längsleisten entsprechend der Deckswölbung , Sockel für Aufbauten und Süllrand. Das "Leistengitter" kann ich noch abnehmen und habe nun den großen Vorteil, am Rumpf und an den Aufbauten parallel und unabhängig weiterzubauen.
      Dateien
    • Nun sind die Hauptaufbauten fertig. Die vordere Wölbung der Schornsteine wollte ich erst aus dünnem Sperrholz biegen, aber es wurde über die mittlere Leiste nicht wirklich rund, die Seitenkanten liefen immer tangential aus. So habe ich aus einem 100-er Abluftrohr ein Segment ausgesägt und dies ergibt eine schöne Rundung. Den langen hinteren Aufbau habe ich wegen Verzug diagonal abgestrebt. Sehr massiv, da ich auf die Länge 2mm "runterdrücken" mußte, aber nicht so schwer (Pappelsp.h.) Alle Einzelteile werden über Stiftzentrierungen zusammengesteckt, bis sie (irgendwann mal :) ) nach dem Lackieren verklebt werden.
      Dateien
    • Hallo, war eine Zeit im Ausland und dann musste ich auch erstmal etwas bauen, bevor ich hier weiter schreiben kann :) Erst war das Ankerklüsenrohr dran, einen Hartholzstab aufgebohrt und von innen an die Planken geklebt, und dann der Wellentunnel. Das tat weh, den Rumpf so weit aufgeschnitten....
      Dateien
    • Und auch bei den Aufbauten ging es weiter. So langsam sind die gröbsten Baugruppen geschafft, das ich mich im Detaillierungsgrad vertiefen kann
      Dateien
    • Jetzt fehlen noch die Wellenbohrung und die Ruderaufnahme, dann habe ich vor, den Rumpf von innen zu laminieren. Einfach, da ich es noch nie gemacht habe, um die ersten Erfahrungen zu sammeln. Je nach dem, wie es läuft und was dann noch notwendig ist, von aussen nur noch mit Epoxidharz streichen oder....., aber erst mal so weit kommen ( im Vollbildmodus ist das ganze Schiff zu sehen )20190525_1200071.jpg
    • Für den Rumpf sind die Dummy der Stevenrohre eingebaut ( mit Vorrichtung zum ausrichten) und die Aufnahmehülsen ( Hartholz) für die Ruderschäfte sind eingeklebt. Damit sind die Durchbrüche alle drin und ich kann innen alles "auf Holz" laminieren. Zudem bekommen die Hartholzhülsen zusätzliche Festigkeit gegen Kippen/Verdrehung. Die Messingrohre für Ruder und Ankerklüsenrohr werden in die Hartholzhülsen eingeklebt und dichten auf der Innenseite der Hülsen. Und falls da mal etwas repariert werden muss, die Aussenhaut des Rumpfes am Übergang zum Rohr bleibt "unberührt".
      Dateien
    • Und am hinteren Aufbau ging es weiter. Die Bohrungen sind fürs Gewicht sparen ( ob es viel bringt ? ). Da vieles kantig, flächig und winklig werden musste, hat sich die Anschaffung eines Tellerschleifers echt bewährt. Damit gingen jetzt die Kleinteile, Sockel für die Schornsteine, Abdeckungen Feuerlöschkasten, Deckbegrenzung oben und Luftkanal viel besser.
      Dateien
    • Ebenso der Mast. Drei Leisten, die den größten Querschnitt abbilden, im "U" geklebt. In der Länge um einiges verlängert, zum einen zum Anfassen beim Schleifen und damit man aus der Länge im konischen Bereich den Bereich mit den richtigen Abmessungen ablängen kann. Innen der Kabelkanal für die Beleuchtung, die später noch einen dünnen Sperrholzdeckel bekommen. Und dann am Tellerschleifer vorne rund, seiten flach, aber nach hinten verjüngend und das ganze nach oben konisch angeschliffen. Mit der Hand hatte ich das schleifen aufgegeben, so ging es in fünf Minuten:-)
      Dateien
    • ein bisschen drücke ich mich noch vor dem laminieren :( , aber solange ich noch anderes machen kann...
      mit einer kleinen Vorrichtung, die Stiftaufnahme auf dem Tellerschleifer, konnte ich den runden Sockel vom Kranausleger schleifen.
      Dazu musste ich drei Scheiben schleifen, die untere feststehende kreisrunde Sockelscheibe, die drehende, etwas kleinere - seitlich abgeflacht und dann die dicken seitlichen "Gewichte", die nur noch als Segment übrig geblieben sind
      Dateien
    • Und dann habe ich das Beiboot angefangen. Ich habe mich noch für die erstere Ausstattung mit einem GFK-Ruderboot entschieden. Um den Kiel herum vorne/ hinten Balsaholz und unter den inneren Boden Kieferleisten nach Querschnitt aufgeklebt. Im Original ist vorne/hinten wegen Unsinkbarkeit ausgeschäumt, da gibt es keinen inneren Raum. Bei der engen Bugrundung habe ich überlegt, mit PS weiterzumachen, auch evtl. für das Schanzkleid zu üben. Als ich dann aber gelesen habe, das bei falschem/zu viel Kleber das PS wellig wird, habe ich doch erstmal mit 1mm Sperrholz probiert. Nach einigen Pappschablonen wegen der Bugschräge habe ich den "Bumerang" großzügig ausgeschnitten und in 90° heißem Wasser vorgebogen. Da es keine Rippen gibt, habe ich für die obere Außenkontur eine Holzschablone gesägt, dann die vorgebogene Außenhaut mit dem Innenteil in der Schablone verklebt. Wie immer schleifen -die Bodenkontur und die Seitenhöhe- und nun habe ich eine schön gewölbte "GFK-Aussenhaut" vom Beiboot.
      Dateien
    • Danke Dir :) Jetzt gehts aber mal nicht mit Holz weiter...
      Für das Anker Fallrohr habe ich ein 4/6mm PS Röhrchen genommen, mit einem Fön erwärmt und um ein Glas D 50mm ca 90° gebogen. Und dabei kein Knick in das Röhrchen biegen ... Die Kette läuft leicht im Röhrchen und der Metall Anker hat genug Gewicht, die Kette, um den Ankerspill herum, herauszuziehen. Das Messingrohr soll den Ankerspill drehbar aufnehmen. Einen Antrieb für den Ankerspill sollte ich aber nicht brauchen. Da das Bugdeck fest aufgeklebt wird ( hat nur eine kleine Öffnung unter einem Podest ), will ich die Winden für das Ankerheben jeweils seitlich im Rumpf, unter dem Deck zwischen dem vorderen und hinteren Durchbruch der Decksaufbauten unterbringen. ( Dort wo jetzt der "Rest" der Ankerkette liegt )
      Hat noch jemand eine Idee, die ich unbedingt berücksichtigen sollte, bevor ich die Röhren mit einigen Laschen an den Spanten fest klebe ? Wenn das Deck drauf ist, werde ich so gut wie nicht mehr an diesen Teil rankommen... Danke Euch :)
      Dateien
    • Die Schornsteine haben Ihren oberen Abschluß bekommen, dir Deckswölbung mußte noch optimiert werden. Im Bug Bereich seitlich größere Auflageflächen und die Stufen vorbereitet, im Heck eine neue Deckswölbung in den letzten Spanten eingearbeitet, um eine Auflage für einen evtl. "Deckel" im Ruderbereich zu schaffen, aber keinen Platz für das Rudergestänge wegzunehmen.
      Dateien
    • die Gewichte vor dem Laminieren mal festgestellt:
      Rumpf: 1377 g
      Hauptaufbau: 277g
      hint. Decksaufbau: 500g
      Also jetzt schon knapp über 2kg. Gut, das ich bei Beginn noch mal den Maßstab gewechselt habe und jetzt das Ziel bei 6kg liegt :)
      Dateien
    • Ansonsten viel geschliffen, wo man wenig auf Bildern sieht. Im inneren vom Rumpf alle Freisparungen für den Motor / Akku nachgearbeitet, außen die Wellentunnel optimiert. Alle Wellenausgänge haben einen abschliessenden "Deckel" bekommen. Das Stevenrohr hat außen D8mm, die Durchbrüche waren "fertigungsbedingt" ( Länge der Bohrung ) eher D 9-10mm. Die Deckel haben jetzt genau 8mm, damit ist die fluchtende Lage bei dem späteren einkleben jetzt genau definiert.

      Eine Frage in die Runde. Ist Alu oder Messing besser als Stevenrohr ?

      Habe beide mit aussen D 8 / innen D 6mm, sind aber beide doch noch "recht biegsam". Das Alurohr ( chromdesign) könnte in der Farbe so bleiben, Messing müßte ich silber streichen oder verchromen lassen - aber die bessere Funktion soll entscheiden - Al / Ms ??
      Dateien