Baubericht FLB-40 M 1:35

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    • Ein Gedanke war auch, ob Messing vielleicht besser die Vibrationen "schluckt" , so wie bei WZ-maschinen der massive Gußkörper....
      Immerhin ist die Dichte ja fast 3x höher als Al.

      Soweit die Ruderanlage, die Ruder in Schichtbauweise, die mittlere Schicht = D Ruderachse (bei mir 3mm Messing) und außen je 1mm, dann stimmt schon mal die Z Ausrichtung. Die Außenkontur dann mit eingesteckter Achse fertig geschliffen. Und eingebaut, die Ausrichtung gar nicht so schlecht.. Die äußeren stehen auch senkrecht, sieht nur durch die Optik so schräg nach außen aus.
      Im Moment stecken Sie in Daußen 4mm Messinghülsen. Passt gut, nur wirklich fetten kann man Sie so nicht. Der Plan war auch 5mm Hülsen mit oben und unten dann kurze 3/4mm Buchsen. Dann ist in der Mitte Platz fürs Fett. Aber aufbohren kann ich immer noch. Die Wölbung der Ruder kommt natürlich auch noch.
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    • das Beiboot weitergebaut, das die Außenwand noch ein bisschen Wölbung bekommt, noch 1,5mm Balsa aufgeklebt und verschliffen, der obere Handlauf ist noch zu breit, mal sehen, ob ich ihn von der Außenseite oder von innen schmaler schleife..
      Und das wichtigste, den Rumpf von innen laminiert :)
      Jetzt habe ich ein wenig Gefühl bekommen, wie sich das Epoxy so verhält.
      So genau es ging, das Gemisch ausgemessen, gut umgerührt und los ging es, in jedes Segment der Spanten einen Streifen Glasfasermatte einlaminiert. Mit 2x 125 Gramm konnte ich den ganzen Rumpf innen fertig machen.
      Jetzt kann es draußen wieder warm werden, um so besser härtet es dann aus:-) Nach zwei Tagen schaue ich mal, ob alles gut gegangen ist - na ja, wahrscheinlich schaue ich doch noch heute Abend nach...
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    • Das Laminieren innen ist soweit alles gut, mein feedback hierzu - dadurch, das ich zwischen den Spanten immer einzelne Streifen geschnitten hatte, sind die vielen Ränder sehr "ausgefranst" geworden. Schon beim andrücken mit dem Pinsel haben sich die äußeren Fasern gelöst. War dann mühselig und "stachlig" alles abzuschneiden. Aber gelernt, um welche Kanten sich das Gewebe legen läßt. Also um den Kiel herum ( 90° innen und 90° außen Kante) wird es wohl nicht gehen. Festigkeit habe ich jetzt genug, tendiere also im Moment dazu, außen nur mit Epoxidharz ohne Matte zu streichen....
    • Das vordere Deck, da schon mit Kontur, von hinten mit Anschlägen versehen. Dort sind sogenannte Glattdeckluken, also müssen die Luken versenkt werden, damit sie oben glatt abschließen. Die Ruder in Form geschliffen, den "Sockel" abgetrennt und angebracht.
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    • War ja auch zum lernen gedacht... Aber wie lege ich es um den Kiel ? Auf die BS und SS jeweile eine Hälfte und den Kiel "freilassen" ? Vielleicht ist ja dafür auch die 100 er Matte zu dick? Eine Empfehlung von Sasche war mal 30 g/m² C-Glasvlies, und soweit ich bei HP-Tex. nachgelesen habe, legt sich dies besser um Konturen. Aber das Zeug von Rund G ist wohl für Glasvlies nicht so geeignet...
    • Hallo Tom,

      generell hat Matte dabei nichts verloren. Was Du brauchst ist Glasgewebe. Du kannst das Gewebe in nasses Harz legen, dann lässt es sich aber nicht mehr gut verschieben. Oder Du legst es trocken auf den Rumpf und tupfst das Harz mit einem Pinsel auf bis das Gewebe transparent wird. Bei Hohlkehlen (Übergang Kielbalken zum Rumpf) musst Du darauf achten, dass Du das Gewebe nicht spannst. Also gut hineindrücken und den Rumpf dann vorsichtig betupfen, damit das Gewebe nicht verschoben wird. Lass' das Gewebe ein paar Zentimeter über den Süllrand hängen und tränke den Bereich auch mit Harz. Dann lässt es sich nach der Aushärtung wegsägen oder -schleifen.

      Viele Grüße
      Tim
    • Hier habe ich einen falschen Begriff gewählt - Matte - Sorry. Ich hatte Glasgewebe 110 g/m² (Silan, Köper) verarbeitet.
      Beim C-Vlies wird beschrieben, das sich der "Binder sehr schnell im Harz auflöst, wodurch sich auch komplizierte Geometrien und Krümmungen verarbeiten lassen" - das Gefühl hatte ich beim Glasgewebe nicht, oder liegt es an der Dicke ( 30 zu 110 g/m² ) ?
    • 110g/m² finde ich ein bischen viel und mit Köperbindung habe ich nie gearbeitet. Ich würde ein feines 80g/m² Gewebe ohne Bindung bevorzugen. Das lässt sich schön in Ecken tupfen. Wenn Du ein Harz mit relativ kurzer Topfzeit wählst, dann kannst Du auch bis zur Gelierung des Harzes nachtupfen und verhindern, dass sich das Gewebe aus Hohlkehlen abhebt. Sollte aber eigentlich kein Thema sein, wenn Du das Gewebe nicht bei der weiteren Verarbeitung auf Spannung bringst - also immer zur Hohlkehle hin tupfen, statt von ihr weg. Immer nur soviel Harz auftupfen, dass das Gewebe gerade transparent wird. Sonst "schwimmt" es Dir weg. Falls sich am Ende noch die Gewebestruktur abzeichnet, dann kannst Du im zweiten Gang etwas Harz darüberstreichen oder -rollen.
    • Silan & Köbergewebe ist perfekt. 80G/M2 reicht.
      Ich halte es so. Ich drehen den Rumpf auf den Kopf (Kiel oben)

      Dann die Matte drauf und großzügig abgeschnitten.
      Dann Streiche ich sie trocken mit der flachen Hand solange auf den Rumpf, bis Sie überall anliegt. Das geht. Wirklich. Am Bug wirst du sie einschneiden müssen.
      An Stellen wo Sie hohl liegt, fixiere ich Sie mit einem Tropfen Sekundenkleber.
      Dann vorsichtig von Kiel aus mit Harz tränken. Am besten immer Beidseitig.

      Wenn Sie komplett getränkt ist vorsichtig mit ner kleinen Schaumstoffrolle drüber.
    • Ein Bereich hatte mir noch gar nicht gefallen, das Holz, mit dem ich das Totholz aufgefüllt habe, ergab keine gute Oberfläche. Den Bereich, in dem die Oberfläche eine in sich verdrehte Ebene hat, habe ich "zurück" geschliffen, um auch hier eine Sperrholzblende anzubringen. Der vordere Bereich, in dem die Ebene in die Rumpfwölbung übergeht, ist verspachtelt. Somit ist jetzt der komplette Rumpf, und auch das Beiboot, verspachtelt und verschliffen. Das vordere Deck ist jetzt auch angeklebt, natürlich die Luken und die Treppe wasserdicht hinterklebt. Das Deck seitlich überstehend, da es noch mit einer Leiste von unten-seitlich am Rumpf die Scheuerleisten bildet. Als nächstes kommen die Stevenrohre/Ruderkoker rein und das Hauptdeck drauf:-)
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    • Um mich zu motivieren, mußte ich mal alles zusammenstecken, was es schon gibt :)
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    • Mal sehen, wenn ich mich ein wenig in die Kleinteile eingearbeitet habe, ob ich dies auch umsetzen kann...

      Bei mir ist noch eine Frage aufgetaucht. Wer hat Erfahrungen mit dieser Elastik Schiffs-Kupplung 4 auf 4 mm ?
      Reicht diese für eine Belastung von max. 4000U/min und 20W pro Welle ?
      Wo ist ungefähr die Grenze, das man auf die Hochlastkupplung (gleicher Hersteller, fast gleiches Prinzip, nur das das Gummimittelteil mehr Kontur zur Kraftübertragung hat) wechselt ?
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    • Das Leistengitter für das Hauptdeck eingeklebt und das Deck draufgebracht. (1,5 mm Sperrholz) Jetzt unnötige Hilfsleisten rausgeschnitten. Hinten habe ich mich für eine Luke/Deckel entschieden, um an den Ruderbereich ranzukommen. Natürlich gab es seitlich auch wieder eine Glattdeckluke :( Die Vorderkante Hauptaufbau hat jetzt auch einen Süllrand. Dieses Deck ebenfalls seitlich überstehend und von unten die Scheuerleisten angeklebt. Außer ganz vorne am Bug, dort wäre ich mit der Leiste nicht um die Biegung gekommen. Dort gab es die Scheuerleiste aus Sperrholz ( der "Bumerang" ) , in Form geschliffen und vorne am Bug massiv kann ja nicht schaden....Den Überstand konnte man noch mit dem Messer abschneiden, und dann nur noch den Feinschliff :)
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