Ich kanns nicht lassen... Noch ein Kat

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    • Hallo Mikel ,
      Was ich ich bei deinem Projekt vernute, ist, dass es im Grunde kein Katamaran ist.
      Das Teil hat einen flachen Airbootrumpf und an den Seiten zwei dünne Kufen, die nur leicht abstehen. Einen richtigen Tunnel gibt es eigentlich nicht.
      Die Kufen sind für den Schnee und Eis Betrieb und der Flache Rumpf für den Wasserbetrieb. Bei dem Video hier siehst du gut, dass der Kahn nicht auf den Kufen, sondern auf dem kompletten Rumpf gleitet.
      Deshalb sind die Kufen auch fast flach (kleine Driftkante scheint drin zu sein ) und relativ dünn.



      Hier siehst du es noch Mal ganz klar: die Kufen sind quasi im Rumpf eingelassen



      Also im Grunde ist das kein Kat, sondern ein normales Airboot mit Kufen - schlaue Idee eigentlich. Dadurch läuft das Teil deutlich besser und ruhiger auf hartem Untergrund und nicht wesentlich schlechter im Wasser. Ich bin mir sicher dass die Dämpfer dann auch eher für harte Untergründe ausgelegt sind und im Wasser quasi wirkungslos sind.

      Durch den tiefen Rumpf ist der Schwerpunkt auch relativ niedrig wie beim normalen Airboot.

      LG Tom

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Datom ()

    • Hallo Heiko

      Das 1. Video kenne ich auch. SEHR GEIL!! Zugegeben! :yes3: Vorallem weil man bei Min. 2.24 sehen kann das es mit Blattfedern funktioniert.
      Das 2. Video gehört quasi zur Pflichtaufgabe wenn man solche Airboats bauen möchte. Ich habe alles gesehen was die Fa. Artic Ant ins WWW gestellt hat.

      @Datom
      Hallo Tom

      Du bist ein guter Beobachter und du hast Recht! Das Boot nimmt im Wasser den Rumpf als Gleitfläche mit. So wird ein ruhiger Lauf bei recht hoher Geschwindigkeit erreicht.
      Da die Kufen das Boot zusätzlich stabil halten kann sehr leicht gebaut werden. Das erlaubt eine große Reichweite.
      Das 1. Video gefällt mir allerdings auch... :kratz:

      Fazit also : Ich muß entscheiden was ich wirklich bauen möchte.
      Vieleicht... Ein Mix aus beiden ? ( Etwas vom einem und etwas vom anderen... :kratz: Sollte machbar sein. )

      Gruss
      Mikel
      Wenige wissen vieles,Niemand weiss alles...
      Doch mancher möchte alles besser wissen! :pf:
    • Hi Mikel - ich würde keinen Mix machen und es so bauen wir das Original.
      Wenn du den Tunnel größer machst, dann wird das Teil nicht mehr gleiten (sieht man ja bei mir) und ordentlich Energie verbraten, es sei denn du änderst die Kufen ganz wesentlich.
      Aber dann wird das Modell so gut wie keine Ähnlichkeit mehr mit dem Original haben.

      Der Vorteil von dem Boot ist ja, dass es im Wasser mehr oder weniger wie ein Airboot fährt und an Land wie ein Schlitten. Das geht glaube nur mit dieser Form wie in Original.

      LG Tom
    • Hallo Tom

      Du hast schon Recht, eine Veränderung der "Grundform" würde auch das Fahrbild verändern. Was ich mit "etwas hier und etwas da" meinte waren Anleihen. So ist z. B. im 1. Video bei min.2.24 sehr gut zu sehen das eben die Blattfeder Variante gut funktioniert.
      Das ginge beim Arctic Boot bestimmt auch. So dachte ich das, verstehst du ?
      Eben : Die Vorteile beider Boote möglichst zusammen fassen und baulich so nutzen das es zusammen passt.

      Gruss
      Mikel
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      Doch mancher möchte alles besser wissen! :pf:
    • Hallo Mikel,
      klar das geht mit Sicherheit, da auch Blattfedern einzubauen. Von der Optik her würde ich eher auf 4-Öl-Stossis gehen, die man dann senkrecht in die Kufen einlässt. Stabilität bringen dann noch diese Querstreben wie beim Original. Ich kenne mich mit Blattfedern nicht aus, aber bei den Öl-stossis, kann man dann ja noch sehr bequem die Höhe und die Vorspannung einstellen. Fände ich am Ende recht flexibel. Dann kannst du dein Gefährt je nach Untergrund höher oder tiefer legen.
      Diese Gummiballons kann man dann der Optik halber noch außen drum packen.

      Mikel schrieb:

      Eben : Die Vorteile beider Boote möglichst zusammen fassen und baulich so nutzen das es zusammen passt.
      Ich glaube, dass das eben nicht funktioniert. Aber lasse mich gerne eine Besseren belehren.
      Bei einem Zwitter aus Kat und normalem Airboot bekommst du eher die Nachteile von Beiden im Wasser. Ich finde das Konzept Normales Airboot im Wasser und Kufenfahrzeug an Land wie beim Original schon so am Besten. Wie man im Video sieht, hat man ja versucht, den Tunnel so flach wie möglich zu halten, ich vermute, um dem Fahrverhalten eines normalen Airboots auf dem Wasser möglichst nahe zu kommen. Vielleicht haben die beim Original sogar hydraulisch verstellbare Dämpfer, die man dann fast komplett einfahren kann im Wasser und bei rauem Untergrund mehr Bodenfreiheit bekommt.
      LG Tom
    • Hallo Tom

      Deine Gedanken, egal ob Positiv oder Negativ sind nicht von der Hand zu weisen. Meinereiner ist jedoch eher Neugierig und der Versuchung erlegen zu testen was geht. :kratz:
      Ich habe ein Kufenfahrzeug ( Arktic Ant ) und auch ein Airboat ( Barbie-Airboat ). Eigendlich also in beiden richtungen genug... :pf:
      Habe mir das/die Video`s des "Kufen-Airboats" oft genug angesehen. Hier gehts wirklich um eine Art "Zwitter". Im Winter auf "festem" Wasser eben auf Kufen. Im Sommer auf der dann flüssigen Wasseroberfläche wie ein Airboat.
      Hier gehts dann auch nicht mehr um ein gutes Driftverhalten. ( Da wären dann auch die Kufen im Weg. ) Was hier deutlich wird ist die hohe Geschwindigkeit bei ruhigem Lauf.
      Ich denke das man hier die Fähigkeiten einer "Ant" mit denen eines Airboats verbunden hat. Und so habe ich auch gedacht...
      Im Winter auf Eis und Schnee ein Kufenfahrzeug das leicht ist und eben durch die Kufen ein gutes Fahrverhalten hat.
      Im Sommer dann ein Airboat das seine Kufen als "Schiene" nutzt und somit selbst bei hoher Geschwindigkeit stabil geradeaus fährt.

      Fazit :
      Das Barbie-Airboat erlaubt mir ein paar schnelle Runden, hart am Limit dessen was das dieser Typ kann.
      Die "Ameise" ist im Wasser recht gelenkig aber eher langsam. Dafür gut im Winterlichen "Gelände".
      Es fehlt ein "Fahrzeug" das wie in echt beides verbindet, also flott im Wasser und flott an Land...

      Gruss
      Mikel
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      Doch mancher möchte alles besser wissen! :pf:
    • Hallo Gemeinde

      Noch ist das Wetter zu schön um in der Werft zu arbeiten ( Es sei für Reperaturen... :dno: )
      Doch wird es wohl bald mit dem bauen los gehen. Zuerst wird der eigendliche Rumpf gebaut werden. Dabei wird das "grüne Airboat" - Guckst du - als Vorlage dienen.
      Mal sehen was da so geht.

      Gruss
      Mikel
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    • Hier kommt mal ein "Lebenszeichen", denn das Thema ist nicht vom Tisch auch wenn`s vieleicht so ausgesehen hat.
      Die "Airboatbasics" von Bernhard haben mir wieder Lust bereitet...
      Da auch das Wetter immer etwas schlechter wird, werden bald in meiner Werft wieder die Lichter angehen.
      Ich bin mir nur noch nicht im klaren welches Material ich nutzen soll. Es stehen Holz,Selitron und Kunststoff zur Auswahl.

      Gruss
      Mikel
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      Doch mancher möchte alles besser wissen! :pf:
    • Hallo Gemeinde

      ( Das Barbie-Airboat erlaubt mir ein paar schnelle Runden, hart am Limit dessen was das dieser Typ kann.
      Die "Ameise" ist im Wasser recht gelenkig aber eher langsam. Dafür gut im Winterlichen "Gelände".
      Es fehlt ein "Fahrzeug" das wie in echt beides verbindet, also flott im Wasser und flott an Land...)
      ---

      Beginn Baubericht : Artic Kat - Airboat

      Jetzt, da alle wichtigen Dinge entschieden sind wurde mit dem Bau der Kufen begonnen.
      50 cm lang und an den rechtwinkeligen Kanten 5x5 cm. Die eigendliche Form geht aber in Richtung eines Dreiecks. So soll eine art "Schienenführung" bei Wasserfahrt erreicht werden.
      So wie beim Original auch. Abweichung werden die Verbindungen der Kufen zum Rumpf sein. Hier werden Blattfeder die Aufgabe der Federung übernehmen.
      Ich glaube das es vieleicht auch eine "Haltestange" im Bugbereich wie bei der Artic Ant geben wird. Doch wird das noch zu entscheiden sein.
      Bei der "Ant" ging es darum die Kufen vorn zusammen zu halten und so eben die Federrung zu entlasten. Ob das bei dem Airboat auch nötig sein wird... ?

      In den nächsten Tagen gibt es auch Bilder dazu. Dann habe ich auch einige Erfahrungen beim bauen gemacht und kann etwas erzählen.

      Gruss
      Mikel
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      Doch mancher möchte alles besser wissen! :pf:
    • Hallo Gemeinde

      Hier also die ersten Bilder und Gedanken dazu. Es wird wie bereits angedeutet darum gehen eine Verbindung zwischen Speed und "Geländetauglichkeit" zu erschaffen. Meinereiner hat hier bei den Kufen angefangen.
      Baumaterial ist 3mm starker Kunstoff der Marke "HOBBYCOLOR". Das ist im Baumarkt in verschiedenen Plattengrößen zu erhalten.

      Modellgröße ( ohne Ruderblätter )
      Länge : 50 cm
      Breite : 31 cm

      Rumpfgröße ( ohne Kufen )
      Länge : 40 cm
      Breite : 25 cm

      Kufen
      Länge : 50 cm
      Breite : 5 cm
      Höhe : 5 cm

      Modellfarbe ist Grün und so dem Original angelehnt. Ob die schräge Bugseite auch grün bleibt oder einen Gelbanstrich erhält wird am Schluß entschieden werden.
      Das erste Bild dient hier quasi als "Einführung" und Herkunftsnachweis da ich noch mehr Bilder des Original habe.
      Doch zurück zum Modell...
      Wer genau hinsieht, wird schnell merken das der eigendliche Rumpf nicht auf sondern quasi zwischen den Kufen hängt. Und auch sehr tief über dem Boden liegt. So wird bei fahrt im Freiwasser der Rumpf als Gleitfläche mit genutzt. Das hat Tom ( Datom ) schon richtig erkannt. Durch dieser Art der Aufhängung wird der Schwerpunkt nach unten verlagert, was dem Fahrbild zu gute kommt weil es ruhiger/stabiler wird.
      Allerdings wirkt die Rumpfform eher "Bullig" im Design, was beim Original durch geschickte Farbgebung weitgehends getarnt wird.

      So wird auch mein Rumpf in der Mitte eine Grundplatte haben, an der die "Wanne" - also das Unterteil - genauso wie der Aufbau befestigt werden.

      Den Kufen wurde beim Bau eine Gleitfläche gegeben. Sie soll im Winter eben den Kontakt zum Boden verringern somit also Antriebsenergie sparen.
      Gleichzeitig ist die angeschrägte Form wie eine Führungsschiene bei Fahrt im Freiwasser. Getreu dem Leitsatz im ersten Bild. ( So ich den hoffe... )
      Als Federrung dienen hier Blattfedern. Eine Federrung wie im Original kann ich nicht herstellen und eine kopie der "Ant" wollte ich nicht haben.
      Weil sich Blattfedern offenbar bewährt haben ( Siehe Videolink von Heiko ) werde ich das übernehmen. In wie weit zusätzliche Befestigungen notwendig sind wird man sehen.
      Erstmal wird es bei den Blattfedern bleiben. Deren "Tragfähigkeit" liegt bei ca. 2 Kg . Das gibt mir Raum genug um den Rumpf erstellen zu können.

      Gruss
      Mikel

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    • Hallo Gemeinde

      Ich hatte Zeit und war ein wenig fleissig. Es endstand die Rumpfschale mit der Grundplatte. Diese wurde auch gleich verklebt, so das nun Schale und Grundplatte eine Einheit bilden.
      So konnten dann die Kufen daran befestigt werden. Gewogen wurde natürlich auch...
      Rumpfschale mit Grundplatte = 385 gr.
      Gesammtgewicht mit Kufen = 728 gr.
      Die Blattfedern wurden auf den Kufen befestigt und bekammen Gleit- bzw. Führungsschienen. So bleiben Sie paralell zur Kufe und halten gleichzeitig eben die Kufe gerade zur Fahrtrichtung.
      Dann der große Belastungstest... Ein PB-Akku 12V/7,2Ah ( 2,5 Kg ) wurde in die Schale gestellt.
      Ergebniss : Die 4 Blattfedern tragen den Akku ohne zu murren.
      Ich denke das reicht dann im winterlichen "Gelände". Sollte das doch zu hart sein lassen sich die Federn ja etwas einstellen und so der Federkomfort beeinflussen.
      Bei der Artic Ant ging das ja auch.
      Jetzt geht es weiter mit dem Vorbau und der Antriebs- bzw. Rudermontage. Die Ruder sowie derMotorstand müssen erst noch gebaut werden.
      Schleifen und gegebenenfalls verstärken werde ich zum Schluß, wenn alle Teile fertig sind und nur noch die Farbgebung fehlt.

      Gruss
      Mikel
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    • Wenn ich deine Teile so sehe, haben die mit dem Original nichts gemeinsam.
      Die Schwimmer sind beim Original viel mehr abgerundet und die Wanne ist auch dem eines Schiffsrumpfes ähnlich , deine Wanne ist eckig.
      Auch die Federung sieht ganz anders aus.
      Oder wird das von dir ein Fantasie Modell ohne einer Anlehnung an einem Original Modell?
      Gruß Peter

      In Bau F123 Fregatte Bayern 1:100
      Schnellboot Klasse 143 in Bau
      GI Joe Airboat in der fertigstellung
      Admiral Hipper in der Werft
      Scharnhorst in bearbeitung
    • Hallo Gemeinde

      Es ging etwas weiter im Projekt. Der Propring wurde erstellt. Um dem Design des Vorbildes zumindest zu folgen, wurde der Bogen des Ringes aus einzelnen Segmenten erstellt. Dazu habe ich einen Halbkreis auf einen Pappkarton gezeichnet und ihn in unterteilt.
      So war es möglich Seitengleiche Segmente herzustellen und zu verarbeiten. Der Vorteil dabei liegt in der Verwindungssteifigkeit. Der Bogen ist in sich fester und neigt kaum zu seitlichen Bewegungen. Trotzdem wird er noch mit 2 Glasfaserstäben quer gestützt werden.

      Gruss
      Mikel
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    • Hallo Gemeinde

      Soweit so gut, doch ist hier eine Frage aufgetaucht... Es geht dabei um die Ruderbefestigung. 2 Blätter sollen verbaut werden. Mit Hülsen an der Hinterseite sollen Sie frei drehend achtern über den Rumpf hinaus ragen.
      Wie beim Original auch. Da ich aber keine Rohrkontruktion habe und Sie eigendlich auch nicht will, stellt sich die Frage wie die Blätter zu befestigen sind bzw. wo ich Sie "aufhängen" kann.
      Wer eine Idee hat, immer gern !

      In den nächsten Tagen wird der Kabinenvorbau hergestellt werden. Er soll über eine Gleitschiene mit der Wanne verbunden werden. Soll heissen die Kabine wird von vorn nach achtern über die Wanne geschoben.
      Gleichzeitig erfüllt die Gleitschiene die Aufgabe eines Süllrandes. So bleibt das Wasser ausserhalb...
      Motorträger und seine Abdeckung können erst gebaut werden wenn ich das Befestigungsproblem der Ruderblätter gelöst habe.

      Gruss
      Mikel
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    • Mikel schrieb:

      Da ich aber keine Rohrkontruktion habe und Sie eigendlich auch nicht will, stellt sich die Frage wie die Blätter zu befestigen sind bzw. wo ich Sie "aufhängen" kann.
      Hallo Mikel,

      wenn Du keine Rohrkonstruktion möchtest, wird es schwierig bis unmöglich. Alles andere wird deutlich massiver werden.
      Vierkantprofil oder an der Stelleden Rumpf nach hinten verlängern, das die Hülsen im Rumpf verschwinden.

      Gruß Bernhard
      Wer immer nur auf andere hört, wird nie Dinge tun können, die andere für unmöglich halten.