Ghost von Rene Schwerie und Andreas Riedl

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    • Ghost von Rene Schwerie und Andreas Riedl

      Eigentlich wollte ich nach der Molly vom Axel Franzen den Seeadler bauen, eigentlich ... Den Segler hab ich mir jetzt für das Frühjahr und draussen bauen aufgehoben. Der Rene hat die 160cm Ghost um seinen V8 Motor "drumherum" entwickelt d.h. es gibt kein 1:1 Vorbild davon. Vom Andreas - Sauger- hab ich dann den Spanntensatz bekommen und bewährterweise das Holz vom Frank Horschig bezogen. Mich einfach gereitzt die 120cm Version mit zwei E-Motoren und zwei Ruder aus Edelstahl zu bauen und es auf meine Weise zu gestalten. Die Messingteile stellen einen Luftansaugkanal dar , sind aber in Realität die Halter für die Fenster. DSC06315.JPG20181203_131753.jpg20181204_202134.jpg20190109_161644.jpgDSC06625.JPG20181223_072836.jpg20190108_151834.jpgDSC06629.JPGDSC06632.JPG
      julius

      Fahrbereit:
      Torpedo 1/8
      Torpedo 1/6
      Tiller Projekt
      O-Jolle
      Catboat Molly
      Emma
      Ghost
      Im Bau :
      Alzeda
      Seeadler
    • Moin, hy Julius, hast du gut gemacht , echt sehr gut die Funier Arbeit,
      ich habe jetzt den Ruhbau fertig, und Funier ist bestellt.

      mfg Andreas

      PS; Falls du Interesse an der Alzeda hast, die ist jetzt fertig, und lasse die jetzt gerade mal probe Fräsen, um zu sehen ob alles passt jetzt,
      kommt dir Preislich weit entgegen, hast ja schon einige von mir....
      3 Größen stehen zur Auswahl
      156cm
      130cm
      105cm
      180cm Riva
      Barrel back 140cm
      und vieles mehr...
    • Die Beschlagteile gehen morgen zum Verchromen. Das Silber ot vom Andreas ist echt unersetzlich für soche Arbeiten.
      Mit Gips hab ich die Form vom Bug abgenommen, die Schablonen mit Karton direkt am Rump der Ghost. Durch die Löcher in der Gipsform hab ich die Drähte geführt um die beiden Blechteile zu fixieren. Das Silberlot läßt sich wunderbar mit einem 100Watt Lötkolben verarbeiten. Im gegensatz zu herkömmlichen Lot schmiert Silberlot nicht beim Polieren
      DSC06681.JPGDSC06678.JPG
      julius

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    • Andreas und wie heißt das Lot oder ist das ein Geheimnis?
      Normalerweise ist Silberlot zum Hartlöten bei einer Temparatur von 600 Grad. Aber ich lerne ja noch dazu wenn du uns alle daran teilhaben lässt.
      Bei meiner Riva habe ich die Teile 12 mal neu machen müssen da diese beim Hartlöten immer auseinander gefallen sind da man die nicht richtig fixieren konnte allerdings habe ich die aus Edelstahl gemacht die brauchte man dann nur noch polieren.
      Bleifreies Lot hat einen Schmelzpunkt von 235°.
      Siehe eimal hier und das ist schon sehr gutes Silberlot
      Gruß Peter

      In Bau F123 Fregatte Bayern 1:100
      Schnellboot Klasse 143 in Bau
      GI Joe Airboat in der Entwicklung
      Erfindungen jeder Art
    • philoktet schrieb:

      Mit Gips hab ich die Form vom Bug abgenommen, die Schablonen mit Karton direkt am Rump der Ghost. Durch die Löcher in der Gipsform hab ich die Drähte geführt um die beiden Blechteile zu fixieren.
      Dieser Bauschritt bzw. diese Technik würde mich für den kommenden Bau meiner barrelback gesondert interessieren - kanns Du das ggfs. nochmal schrittweise mittels Fotos beschreiben?
      Oder ist das an anderer Stelle hier im Forum (bzw. im www) schon abgehandelt?!

      Danke vorab, Gruß
      J.
      In der Werft:
      • 1/8 Sterling - 2-cockpit Runabout 1930 (barrelback)
      • 1/40 robbe "Schütze" - Schnelles Minensuchboot Klasse 340 - als M1059 SPICA (1. MSG, Flensburg, Zustand 1989/90)
      Farhrbereit:
      • 1/8 aeronaut "Princess"
      Im Regal:
      • 1/8 dumas #1234 - 19ft Chris Craft 1940 barrelback
    • Hallo Juehue,
      Mehr Fotos vom Vorgang des Abformens hab ich nicht gemacht, war denkbar einfach.
      1. Das Boot und den Bug in Form schleifen und mit der Pressluft gesäubert.
      2. Mit Klarsichtpaketklebeband den Bug beklebt um eine nichtsaugende Trennschicht hin zubekommen
      3. Elektrikergips aufgetragen und mit einer alten Mullbinde "verstärkt".
      4. Nach dem Aushärten der Negativform wurde diese mit reichlich Niveacreme als Trennmittel behandelt und dann mit Elektrikergips aufgefüllt. In diese Füllung hab ich ein zuvor zurechtgeschnittenes Stück 4mm Sperrholz gesteckt um die Positivform - siehe oben- im Schraubstock fixieren zu können.
      5. Die mit einem Pappkarton abgenommene Form wurde auf 0,5mmm Messingblech übertragen und mit der Bandsäge ausgesägt.
      6. Die zwei Messingbleche wurden auf die Gipsform angepaßt und mit Draht fixiert.
      7. Mit ein paar Lötpunkten hab ich die Blechteile verbunden, abgenommen und am Holzrumpf auf Passung überprüft.
      8. Nun wurde das Dreickeck für das Decksteil angefertigt und in beschriebener Weise mit den beiden Seitenteilen verbunden.
      9. Mit dem Lötkolben von aussen - unten - kommend wurde die ganze Länge der Seitenteile verlötet. Das Flussmittel und das Silberlot hab ich von innen aufgetregen. Die Messingteile hab ich dazu mit eine Krokodilklemme so in Position gebracht dass sich das "V" der Form offen nach oben gezeigt hat. Damit konnte das Lot schön aber über die Strecke begrenzt in die restliche Messingform fliessen , Schritt für Schritt für Schritt. Mit "normalen" Lötzinn hab ich auf der Inneseite der Form einen Aufhängekringel für den Verchromer angebracht.
      10. Schleifen und polieren. Beginnend mit 320er Ekamant - mein Lieblingsschleifpapier - bis hin zu Herberts 3M Schleipads - 1200er wurde erstmal trocken und nass geschliffen. In drei Schritten wurde dann poliert. Grobe Sisalscheibe , Baumwollscheibe und zuletzt eben auch noch Flanellscheibe und den jeweil angebrachten Polierpasten wurden die Teile auf Hochglanz gebracht.

      Der Verchromer braucht hier ca. 4 bis 6 Wochen Bearbeitungszeit.
      julius

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      Ghost
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    • Also der rumpf sollte fertig lackiert sein, wenn geht poliert auch, also er darf keine Poren mehr haben,
      denn kaust du die Bandagengibs Rollen, so wie früher im Krankenhaus bei einer gebrochen Hand das gegibst wurde, die bandagen gibst in verschiedener breite, ich nehme die 8cm breiten rollen,
      und schneide mir so Stücke 5bis 6cm breit ab,
      keine Sorge der Gibs hält nicht auf den lack
      Gummihandschuhe anziehen
      in eine Hand legst die Gibs Bandagen , mit der anderen Hand etwas ins wasser eintauchen, und damit den Gibs leicht anfeuchten, und so auf den Rumpf druffbabbe, mit den Feuchten handschuh darüber streichen, do da die Bandage beginnt glatt zu werden, so lege ich 3-4 lagen,
      trocknen lassen am rumpf, den Gibs schrumpft beim trocken, über nacht bei Zimmertemp, trocknen lassen, dann fällt die form fast von alleine ab.
      ich streiche dann Trennmittel in die Form ,und laminiere mir wieder ein Positive, auf dem bearbeite ich dann das Blech
      mfg Andreas
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    • Habe ein Foto gefunden

      k-IMG_4301.JPGk-IMG_4303.JPGk-IMG_4304.JPG
      Auf den einen Foto siehst du ein blaues Klebeband, das klebe ich immer auf die Keckskante oder als kontur wo das Blech ansetzen soll, beim Abnehmen der Form zeichnet sich die kuntur vom Band dann in der Gibs Form ab, und so weis ich wo das Blech beginnt

      Ziehe in der Mitte der Form eine Art Kamm durch beim Gibsen, Form bleibt stabiler und du kann die besser Anpacken
      180cm Riva
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    • Jetzt hab ich mich an die Sitze gemacht. Vorlage waren die Schalensitze aus den Fotos vom Rene.
      Zuerst ein Kartonmodel gebastelt und dann auf 1mm Alu übetragen. Biegen und Formen war kein Problem.
      Etwas diffiziler ware wieder einmal die "Polster". Leder mit Patex auf 3mm eingepaßten Filz auftragen war nicht die Lösung, also hab ich mit viel Mühe Balsaholz als Polsterkern angefertigt. Auf den Fotos kann man die Filzvariante klar von der Balsavariante unterscheiden.DSC06700.JPGDSC06701.JPGDSC06706.JPGDSC06711.JPG
      julius

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    • Wenn das Wetter mitspielt gehts dieser Tage aufs Wasser mit der Ghost. Möchte einfach sehen wie sich 8Kg mit dem Rumpf "bewegen".
      Das mit den beiden Brushlessmotoren die ich mit den Reglern geschenkt bekommen hab ist unbefriedigend.Die Dinger haben ein viele zu hohe KV Zahl und drehen bei 6S entsprechend zu hoch.

      Bin noch auf der Suche nach dem richtigen Antrieb, d.h. 8kg Rennboot 2 Motoren, 2 Regler und entsprechende Schrauben würd ich dann noch einbauen bzw. umrüsten.

      Trotz nachgerüsteten Stützlager in den beiden 30cm Wellen vibriert eine Welle , auch das muss noch abgestellt werden.
      Die Beschlagteile sind ,mit Ausnahme der Armaturen, Ruder und Steuerrad selbts entworfen und aus dem Vollen geschnitzt bzw. gelötet.

      DSC08009.JPGDSC08010.JPGDSC08011.JPGDSC08017.JPGDSC08019.JPGDSC08018.JPGIch vermute , dass es die Welle ist, weil Kupplung & Schraube von links nach rechts getauscht wurden und keine Veränderung gebracht haben.
      julius

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    • DSC08102.JPGDSC08103.JPGDSC08122.JPGDSC08104.JPG

      Jungfernfahr der Ghost .
      Jetzt muss nur noch die Motorisierung eingestellt werden. Die 2 Stück Brushless raus und zwei Stück 4050 KV930 rein . Komisch, dass eine Welle ( auch ohne Schraube ) vibriert. Auch die Kupplung hab ich von links nach rechts getauscht. Klar, in dem 30 cm Stevenrohr ist in der Mitte ein Nylonstützlager. Also neue Welle ? Gibts da Qualitätsunterschiede ?
      julius

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