Hilfe bitte: was ist das? welcher regler.? wie abdichten?

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    • Hilfe bitte: was ist das? welcher regler.? wie abdichten?

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      [/quote]da ich auch Wasserflieger bin und schon mal Bruch Produziere, möchte ich für dieses Jahr ein Rettungsboot dabei haben. Dies soll mein Flugmodell aus dem Wasser schieben. Gestern habe ich endlich eine Basis gefunden. die passen könnte, insbesondere weil der Bug stumpf ist. Nun meine Fragen:

      Erstens. Kennt jemand dieses Modell? Siehe anliegende Fotos. Länge 65 cm Breite 22 cm falls das hilft.
      Zweitens: Als Motor ist ein Johnson HC 783 G verbaut. Was für ein Regler brauche ich nun dazu?

      Drittens: Der Strom kommt durch zwei dicke Akkus, 6 V 10AH,
      Ist das o. k.?

      Viertens : reicht die kleine Schraube die hinten zu sehen ist zum Antrieb?


      Fünftens: wie dichte ich das Holzsteg zum Rumpf hin ab? Eine Silikonnaht ziehen?


      Vielen Dank für die Unterstützung eines Bootanfängers
      [/quote]
    • hey erstmal.

      Zum Modell selber sieht mir nach einem Mooring Tug aus.
      Zum 2 abdichten.
      Das Deck mit den Rumpf verkleben, Holzleim oder Ep Harz.
      Wenn es der Tug ist, und da bin ich mir zimlich sicher, fehlt da noch das Schanzkleid und die Scheuerleiste, deswegen der Spalt. Such mal hier im Forum, gibt da einige.
      Bei dem Johnson reicht ein kleiner Regler mit 20A max.12V
      Die Schraube könnte durchaus reichen, der Johnson hat nicht viel Drehzahl und der Tug benötigt nur Kraft, keine Drehzahl. Is ja kein Rennboot.
      Als Rettungsschiff sowieso nicht.
    • Moin,

      Mooring Tug, kannst Du hier im Forum finden :bd:

      Motordaten: pollin.de/p/hochleistungs-glei…-johnson-hc783g-fs-310504

      Der Erbauer hat bisher das Schanzkleid weggelassen, auch der Gummifender
      vorne fehlt noch, aber Du willst sicherlich nicht scale aubauen, sondern als
      Havarieretter.

      Der Prop ist recht steil, müsstest Du testen, ob 6 V Fahrspannung reichen oder doch an 12 V
      wenn Dir zuwenig Schubkraft abrufbar ist (Flugzeug durchs Wasser schieben ist nicht ohne),
      solltest Du über einen größeren Prop (evtl mit weniger Steigung)mit mindestens 4 Flunken
      oder besser noch mehr die aber ganz groß sind wechseln, je größer die Flunken desto besser.
      Etwas Freischlag ist ja noch da, da ginge noch was, aber eben wie gesagt: wenig Steigung,
      denn Speed machst Du mit dem Rumpf nicht.

      Das Deck wurde wohl so konzeptioniert, das es im ganzen (Arbeitsdeck) abgenommen werden
      kann, um an die Technik heranzukommen, auf der Back steht die Telefonzelle (Steuerstand).
      Bei meinem, kann ich diese ganz nach oben herausziehen und im Arbeitsdeck habe ich einen
      Ausschnitt, den ich zum Fahren jedesmal mit Klebeband dicht abklebe.
      Das mit dem Silikon würde ich nicht machen, Du müsstest es jedesmal aufschneiden, das Boot
      warten und vor dem Fahren neu abdichten, aber bis das Silikon abgebunden hat vergehen
      Stunden ....
      Die Anordnung des tiefen Arbeitsdecks lassen dies Boot etwas anspruchsvoller werden, denn
      das Freibord ist sehr gering. Bei richtigem Tempo bildet sich eine wunderbare Wellenlänge
      auf Schiffslänge, die dann aber beim abbremsen von hinten über das Boot kommt. 8)
      Jeder Versuch über die Rumpfgeschwindigkeit hinauszugehen: scheitert ! der Rumpf ist sehr
      bauchig und die Physik lässt sich nicht manipulieren.
      Meiner ist größer, bringt 21 bis 22 kg auf die Waage, ist ca 95 cm lang und brettert bei Frost
      durch bis zu 1 cm dicken Eis, habe ich i.d.R. immer dabei ist scale aufgebaut und mein Havarieretter,
      entweder mit der Nase stubbsen oder mit den Trossenfängern auf der achteren Schanz in die
      Takelage (Segelboot) gehen und dann vorsichtig mitnehmen. :mattes:
      Wendig ist er, seeehr dicht am Gashebel, bei harten Manövern möchte er sich aufschaukeln,
      das liegt nicht am Schwerpunkt, sondern an der doch sehr runden Rumpfform, den Knickspanter
      lässt er nicht merken. Meine Speigatten in der Schanz am Arbeitsdeck sind offen, da kommt zwar
      auch Wasser seitlich auf Deck, aber es kann auch wieder abfliessen, wäre das nicht, würde der
      Kahn bis OK Schanz vollaufen. :pf:
      Ich würde (not scale) ein hohes Süll setzen und einen großzügigen Deckel bauen, wassersicher
      und doch gut an die Technik herankommen können..... :juhu:

      uupsi, doch etwas viel Text, aber eines meiner Lieblingsboot in meiner Flotte :thumbsup: :thumbsup:
      mit besten Grüßen aus einer kleinen ostfriesischen Werft

      Projekte: 15er Schärenkreuzer, Riva Aquarama special 1:5, und vieles mehr
      Fahrbereit: WSP "Bremen 9", Arbeitsboot "Klaus Eugen" aus Paula 3, Tonnenleger "Ditzum", Barkasse "St.Pauli" 1:15, Mooring Tug V, . . . .
      Fernes Ziel: Frachter "MS Odin" in 1:50
    • Wow eine Menge Text und ich muss mir erstmal die Fachbegriffe übersetzen. Aber liebt so als ein dreizeiler - deshalb ein dickes Danke schon mal.

      Der Erbauerhat mir erzählt das ichbdas ganze Deck nach dem Einsetzen abdichten soll. Daher fiel mit silikon ein. Denn mit ein bischen Gluck muss man da ja nicht ran, oder?

      Zum Laden der Akkus gibt es im vorderen Haus ( Steuerhaus?) einen Anschluss.
      Links siehst Du ja einen weiteren roten Aufbau, da ist ein Schalter um die Elektrik auszuschalten. An der tiefsten Rumpfstelle ist ein Schlauch über den evtl eingedrungenes Wasser abgesaugt werden kann.

      So jetzt lese ich noch mal in Ruhe, und dann kommen sicher noch fragen
    • Moin,

      wenn Die Begriffe unklar sind, einfach fragen.
      Ob man bei einem Boot den Deckel dicht macht, oder sich Zugänge lässt,
      muss jeder selber entscheiden.
      Servos kündigen gerne mal fristlos den Dienst oder wurden nass und werden
      widerwillig, die Welle will mal abgeschmiert werden, nach wassereinbruch
      möchte auch ein Motor mal gewartet werden - jedenfalls war das bisher bei
      mir so und beim Transport kommt man auch mal unsanft an das Ruderblatt
      und verbiegt die Anlenkung oder löst den Anlenkhebel von der Ruderachse
      oder ähnliches.
      Anbei eine einskizzierte Öffnung, einschneiden, ein hohes Süll von ca 3 cm
      einleimen und dafür einen Stülpdeckel bauen, dann kommst Du gut an die
      Technik dran:
      Mooring Tug Decksöffnung.png
      die roten Linien sollen Unterzüge andeuten, die das Deck stabilisieren, blau könnte entfallen,
      da der Süll genügend Stabilität reinbringt.
      mit besten Grüßen aus einer kleinen ostfriesischen Werft

      Projekte: 15er Schärenkreuzer, Riva Aquarama special 1:5, und vieles mehr
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