Anschaffung 3D-Drucker

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    • Anschaffung 3D-Drucker

      Moinsen!!

      Mittlerweile sind die Preise der 3D-Drucker ja soweit runter gegangen, dass ich ernsthaft am überlegen bin, mir selbst einen zuzulegen. Da ich aber nicht so der Computer-Crack bin (ja, den Ein/Aus-Schalter finde ich :bhi2: :bhi2: ), denke aber, dass so ein 3D-Druck doch etwas mehr Kenntnisse verlangt. Deshalb meine Fragen:

      -Wie kompliziert ist das Zeichnen/Kunstruieren einfacher Teile, etwa Lüftungsgitter oder Rahmen für Gatten?
      -In welchem Preissegment sollte man sich bewegen?
      -Gibt es auch Vorlagen für Teile im Netz, welche man runterladen und dann drucken kann?

      In der Bucht findet man ja schon Drucker ab 110.- Euro, da befürchte ich jedoch, dass die eher nix sind. Habe hier schon mehrfach über den Anycubic I3 Mega gelesen, der liegt so bei 250.- Euro. Das ist auch ungefähr das, was ich für so einen Drucker als Budget mal vorgesehen habe. Ich habe noch ein altes Laptop(ca. 7 Jahre alt), welches ich dann auch in der Werkstatt verwenden könnte. Hier stellt sich die Frage, ob die Rechnerleistung ausreichend ist, oder ob ich dann doch mein neues Laptop mit entsprechendem RAM nehmen muss.
      Was meint ihr, vor allem diejenigen mit 3D-Druck-Erfahrung, dazu??
      Fahrfertig: Aeronaut Classic, Kalle, Graupner Pegasus III, Graupner Vegesack und Theodor Heuss
      Im Bau: Adolph Bermpohl, Aeronaut Queen, Robbe Happy Hunter
      Restaurierung: Graupner Tedje
    • Moin Wolfgang,

      ich schließe mich einmal deiner Fragestellung an. :fr2: Habe auch die Berichte der letzten Zeit verfolgt. :nick: Das Thema würde mich auch sehr interessieren.

      Grüße
      Leichtmatrose an Neckar, Kocher & Jagst

      In Planung:
      A1414 Glücksburg (Typ 701 C)

      Im Trockendock:
      U.S.S. Iowa (BB-61) 1:200 [Semi-Scale] "the big stick"

      In der Werft:
      U.S.S. New York (LPD-21) 1:200 [Semi-Scale] "never forget"
      robbe "Schütze"
    • Hallo Wolfgang


      kaipi0070 schrieb:

      -Wie kompliziert ist das Zeichnen/Kunstruieren einfacher Teile, etwa Lüftungsgitter oder Rahmen für Gatten?
      ...es geht schon etwas an Zeit drauf, wenn man keine Kenntnisse mit CAD Programmen hat. Ich habe mir vor ca. 5 Wochen einen Drucker zugelegt und mit CAD angefangen. Die Lernkurve ist relativ steil und es gibt zu den einschlägigen Programmen viele hilfreiche Videos auf Youtube und hier im Forum bekommst du von den "Cracks" auch schnelle Hilfe und Tipp´s.
      Mittlerweile kann ich etliches selber entwickeln und drucken. Das Konstruieren von einfachen Körpern und Komponenten, wie Fenster usw. hast du sicherlich schon nach kurzer Zeit raus.

      - Mein Drucker ist ein Prusa I3 Klone aus China und hat außer ca. 8h Zeit für den Zusammenbau 124€ gekostet und ich bin sehr zufrieden damit. Vieles (Druckqualität) hängt später von den Druckeinstellungen ab.

      - Vorlagen findest du viele...hier im Forum gibt es eine Sektion 3D Druck oder zb. bei Thingiverse.

      Ich habs nicht bereut, hatte mich aber auch davor etwas gescheut. Es macht wirklich viel Spaß damit zu arbeiten.

      Viele Grüße von der Ostsee
      Andreas :mattes:

      PS: ...schau dir mal den Creality Ender 3 an...günstig und gut
    • Hallo zusammen

      Ich betreibe seit über drei Jahren einen 3D-Drucker.
      Dazumal war die Auswahl nicht so umfangreich wie heute. Die Preisspanne war oder ist jedoch massiv. Schlussendlich habe ich mich für den Primus unter den FDM-Druckern entschieden. Diesen Entscheid bereue ich überhaupt nicht. Auch nach drei Jahren des intensiven Gebrauchs druckt er immer noch wie am ersten Tag.
      Eine Kaufempfehlung für günstige Produkte kann ich da leider keine abgeben, da ich hierzu keine Erfahrungen sammeln konnte.
      Wichtig hierbei ist jedoch immer die Wahl des richtigen Filaments und die korrekte Einzellungen der Parameter. Diese unterscheiden sich bei jedem Druck. Hier zählt natürlich nur die Erfahrung....

      Damit man jedoch drucken kann, benötigt es zuerst eine Zeichnung des Bauteils. Ohne jegliche Kenntnis eines 3D-Programms wird es da schon sehr schwierig. Daher erstmals ein free-3D-Programm installieren und üben, üben, üben......
      Erst wenn das zeichnen funzelt, sollte man sich über die Anschaffung eines Druckers Gedanken machen.

      Zum Thema vorhandenen Druckfiles:
      Es gibt mittlerweile viele gratis verfügbare Druckfiles im Internet. Meisst ist genau das was man sucht oder braucht nicht vorhanden. Das Herunterladen von bestehenden files macht vielleicht am Anfang Sinn und Spass. Mit der Zeit will man aber das drucken das man auch braucht. Da kommt man nicht ums selber-zeichnen.

      Je komplizierter Das Bauteil wird, desto besser sollte der Rechner sein. (Grafikkarte und Arbeitsspeicher) ein 7 Jähriges Notebook kommt da wahrscheinlich schnell an seine Grenzen.

      Grüsse Ricco


      Upps, da war einer schneller als ich.... somit viel Doppeltes......
      Im Dienst
      Smit Rotterdam
      Frachter Hammonia
      Raketenzerstörer Sovremennyy
      Raketenkreuzer Slava
      Korvette Braunschweig
      Megayacht Antipodean
      Megayacht Obsession
      Megayacht Highlander
      Kaiser K-425

      Auf der Werft
      Megayacht Aurelia
    • Hallo Wolfgang,
      ich glaube nicht dass du mit einem Drucker in der Preisklasse glücklich werden wirst.
      Ein Ultimaker 2+ sollte es schon sein.
      du benötigst weiterhin eine Drucksoftware und eine Konstruktionssoftware.
      Die verbreiteste Drucksoftware ist "Cura". Das Programm benötigt 205 MB freien Festplattenspeicher.
      Mindestens einen Intel Core 2 oder AMD Athlon 64 Prozessor und unter Windows nur im 64 Bit Betrieb.
      Nur die alten Versionen bis Cura 2.4 liefen im 32 Bit Modus.
      Weiterhin muss Open GL 2 oder Open GL 4.1 möglich sein.
      Für die Konstruktionssoftware ist natürlich ordentlich Arbeitsspeicher erforderlich - z.B. 3D Modell visuell im Raum drehen.
      Was kann dein Laptop - schick mir doch mal die Daten.
      Eine Übersicht über kostenlose CAD Software findest du hier:
      all3dp.com/de/1/free-cad-softw…d-cad-programm-kostenlos/

      Viele Grüße
      Thomas
    • Vielen Dank schon mal für die ersten Antworten!
      @Thomas: Mein altes Laptop ist ein Samsung R730, Prozessor Intel Pentium Dual Core, 2,1 Ghz. Arbeitsspeicher 4GB DDR3. Der Rechner läuft mit 64 Bit. Mit dem Festplattenspeicher wird´s wahrscheinlich eng, der Rechner hat 320 GB, aber Windows benötigt ja schon einiges. Wahrscheinlich muß ich dann den neuen Rechner nutzen, da habe ich wesentlich mehr RAM und eine Festplatte im TB-Bereich.
      Fahrfertig: Aeronaut Classic, Kalle, Graupner Pegasus III, Graupner Vegesack und Theodor Heuss
      Im Bau: Adolph Bermpohl, Aeronaut Queen, Robbe Happy Hunter
      Restaurierung: Graupner Tedje
    • Ich würde darauf achten, das der Drucker nicht die ganze Zeit am Rechner angeschlossen sein muss.

      Meiner (Wittbox 2) wird über eine SD Karte "gefüttert".

      Eine Anmerkung zum Thema Keller: Ich hatte meinen Drucker auch erst im Keller stehen, bekam aber Probleme beim Drucken, als di Temperatur im Keller auf unter 15°C fiel. Die Düse war ständig verstopft.
    • Guter Tip, mit der Temperatur im Keller! Habe da aber eine Heizung, unter 15°C habe ich da nur im Winter, wenn´s richtig kalt draußen ist. Das mit der SD-Karte ist auch ein guter Tip.
      @Thomas: habe mir den Ultimaker mal angesehen.......ist definitiv nicht meine Preisklasse!! Selbst gebraucht geht nix unter €1500!!
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    • Ich habe letzten Sommer mit dem 3D drucken angefangen.
      Infos und Empfehlungen gibt es reichlich im Netzt. Daher hier meine persönlichen Gedanken und Empfehlungen.

      Überlege dir wo der Drucker stehen soll. Die Drucker mit großem Bauraum benötigen auch viel Platz.
      Der Drucker sollte trocken und möglichst in einem temperierten Raum stehen. Zu einem wegen der recht empfindlichen Bauteile, und auch zum lagern der Filamente wichtig.
      Große Drucke brauchen oft viele Stunden. Wo kann und möchte man den Drucker 20-30 Stunden (unbeaufsichtigt) laufen lassen?
      Je nach Druckmaterial entstehen unangenehme bis ungesunde Gerüche beim drucken.
      Bauteile aus dem Drucker sind nicht fertig. Die Oberfläche muß meistens geglättet werden. Das macht oft mehr arbeit als man denkt.

      Die Konstruktion von Teilen ist Zeitaufwändig - daher mache ich das in der Wohnung im Arbeitszimmer und nicht in der Werkstatt. Und weil es einfacher ist, steht der Drucker auch im Arbeitszimmer. Da habe ich ihn auch ständig unter Beobachtung.

      Für viele Konstruktionen reicht das kostenlose Programm Tinkercad vollkommen aus. Nur nicht von der sehr einfache Oberfläche abschrecken lassen. Das Programm ist einfach, aber nicht primitiv. Mit Tinkercad habe ich vieles ganz einfach und intuitiv für das Forenmodell zeichnen können. Ergänz mit fertigen Dateien aus Thingiverse - diese Dateien können auch in Tinkercad importiert werden. Kann man schon vieles machen.
      Wenn man natürlich richtig konstruieren will, und alles ganz haarklein stimmen muß, dann führt kein Weg an richtiger CAD Software vorbei.

      Aber sowas hier geht problemlos mit Tinkercad:
      Fußlager Heckkran ForenmodellUnbenannt.JPG

      Für solche Teile ist ein 3D Drucker ideal, wenn man mit der schlechten Oberfläche des Bauteiles leben kann.

      Die meisten Drucker arbeiten mit einem Düsendurchmesser von 0,4mm. Damit ist klar, das feinste Details nicht zu drucken sind. Alles unter 0,5mm kann man im Grunde vergessen. Auch die generelle Präzision ist nicht unbedingt die Stärke von günstigen 3D Druckern. Bewegliche Bauteile immer mit ausreichend Spiel fertigen.
      Grüße,
      Ike
    • Danke, Ike!!
      Ich hatte eher daran gedacht, Teile wie Fensterrhamen, Lüftungsgitter oder einfach Süllgatten (die an meiner Happy Hunter sind vom Vorbesitzer so schei...... schief ausgeschnitten. Da dachte ich dran, einen Einsatz zu drucken, alles zu verschleifen und gut is!) zu drucken. Alles relativ einfache Sachen, keine komplizierten Konstruktionen! Das die Oberfläche nachbearbeitet werden muss, war mir vorher schon bewusst.
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      Im Bau: Adolph Bermpohl, Aeronaut Queen, Robbe Happy Hunter
      Restaurierung: Graupner Tedje
    • Bevor man sich einen Drucker zulegt sollte man m.E. testen ob man mit CAD Programmen zurechtkommt. Zumindest ich habe bisher kein Programm gefunden was einigermaßen intuitiv zu bedienen ist. Wenn man damit nicht gut klarkommt oder z.B. zwei Stunden bracht um einen Doppelpoller zu zeichnen ist der Sinn und Spaß schnell weg.
      fahrbereit :
      SAR Hecht
      Hafendienstboot Silke
      Potofino auf Hydrospeed
      Portofino auf Kehrer Jet
      Robbe Lostenboot Maris 2
      Zerstörer Arleigh Burke
      Eco Bingo 2 Race
      Kehrer Jet Sprint

      in der Werft:
      Fregatte 123 Brandenburg
      Sievers Lumme
      Sievers Narwal
      Küstenwache Thor
    • Ich stehe auch gerade vor der Frage. Und ich habe mich mittlerweile für einen Ender 3 entschieden. Die Druckqualität aller Drucker der niedrigeren Preisklasse hängt in erster Linie an der Frage wie viel Mühe man sich mit dem ermitteln der besten Einstellungen gibt. Wie ich auf den Ender 3 komme ? Nun, dieser Drucker liefert wirklich gute Ergebnisse und er hat eine sehr große Fangemeinde. Man findet hunderte Hinweise wie man zu besseren Ergebnissen kommt. Außerdem gibt es deutschsprachige Gruppen und Foren zu diesem Drucker. Das ist gerade für einen Einsteiger wertvoll da man so nicht alles selber rausfinden muss.
      Viele Grüße, Holger

      Schiffsmodellgewässer in Köln :bd:
      Es ist mir egal wer dein Vater ist. Solang ich hier Boot fahre läufst du hier nicht über das Wasser.
    • Ich beschäftige mich mit dem Thema 3D-Druck inzwischen seit mehr als drei Jahren. Aktuell habe ich zwei Drucker, einen Ultimaker 2 (mit Updates) und seit neuestem einem Anycubic Photon. Vier weitere Drucker habe ich schon besessen, aber inzwischen verkauft oder ausgemustert.

      Die erste Frage ist, ob Du nur Kleinteile drucken möchtest oder auch z.B. ganze Schiffe? Dann die Frage nach der Qualität - soll es sehr detailliert und kleinteilig sein, oder brauchst Du nur die ungefähre Form.

      Für kleine, aber qualitativ herausragende Teile nutze ich den Anycubic Photon - das ist ein SLA -Drucker, der mit flüssigem Resin arbeitet. Nachteile: kleiner Bauraum und unangenehmes Handling des Druckmaterials (giftig).

      Wenn es denn größer sein soll, würde ich zu einem Prusa Mk2 oder 3 raten (je nachdem was Du dir leisten kannst) - bei ganz geringem Budget wäre vermutlich ein Ender 3 eine gute Wahl. Der Ultimaker ist natürlich top und gerade als Arbeitstier einfach in der Bedienung und zuverlässig, aber auch in einer anderen Preisklasse. Evtl. findest Du ja einen gebrauchten.

      Wie schon geschrieben, solltest Du vielleicht erst einmal probieren, ob Du mit dem Konstruieren per CAD-Software klar kommst. Fertige Teile kannst Du dann ja drucken lassen. Als Software empfehle ich als sehr niederschwelligen Einstieg Tinkercad (tinkercad.com - funktioniert im Browser ohne Installation) und dann Fusion 360. Ein 7 Jahre alter Laptop wird Dich allerdings bei beiden Optionen nicht glücklich machen (was die Geschwindigkeit betrifft.

      Hier mal eine kleine Auswahl von Beschlagteilen in 1:32 auf dem Anycubic Photon:

      IMG_4770.JPG IMG_4796.JPGIMG_4799.JPG

      IMG_4793.JPGIMG_4803.JPG
    • Tommy0657 schrieb:

      ich glaube nicht dass du mit einem Drucker in der Preisklasse glücklich werden wirst.
      Ein Ultimaker 2+ sollte es schon sein....
      So eine Aussage ist 2019 natürlich absoluter Quatsch. Ein Ultimaker ist und war von Anfang an ein überteuerstes Produkt, genauso wie bei Formlabs. Unterm Strich arbeitet bei sehr vielen FDM Printern dann doch die selbe Hardware (Schrittmotoren, Gleitlager, Steuerungssoftware etc.)... und auch ein Ultimaker ist genau so wartungsanfällig wie andere Printer auch.
      Der einzige Vorteil war das er einer der ersten Printer war die out of the box wirklich sehr gute Prints lieferte.
      2019 gibts da aber unzählige drucker die unter 300Euro liegen und in sachen Qualität der Prints manchmal sogar besser abliefern. (Ja wir haben getestet und verglichen.) Auch ist die Bauraumhöhe des 2+ kein Kaufargument mehr. Ein Anet E12 druckt mit der richtigen Einstellung und eins zwei kleinen Optimierungen in einer Höhe von 30cm absolut auf Augenhöhe des 2+ und kann sogar noch 10cm höher.


      Das ist wie mit den CD Brennern damals, die ersten Jahre kaum bezahlbar und plötzlich hatte dann doch jeder noch so Preis günstige PC einen mit drin. Genau so verhält sich das mit den 3D Printern, die haben längst den Schritt zur Desktop Unit für zuhause geschafft und damit fängt der Fall der Priese an. Ein weiteres Beispiel hierfür ist der Anycubic Photon. Absolut auf Augenhöhe eines Form2 und liegt bei 400Eur.

      2019 musst du also bei weitem keine 3000Euro in die Hand nehmen um mit einem 3D Drucker glücklich zu werden.
      Für den Anfang würde ich aber nicht unbedingt einen Bausatz nehmen den du komplett selbst zusammen bauen musst. Das ist auch garnicht mehr nötig.

      Software gibts übringens komplett kostenlos.

      Grundsätzlich brauchst du ein CAD Programm für das Konstruieren/Modellieren deines Bauteiles. Hier ist in der Regel die Ausgabe als .stl zum drucken standart. Eines der besten aktuellen 3D Programme hierfür ist Fusion360 von Autodesk, ist für den Privat-, und Hobbyanwender kostenfrei und hat seinen eignen Thread hier im Forum.

      Mit deiner .stl (stereolithographie-dateiformat) erstellst du dir dann in einem Slicer Programm deine G-Code datei. Diese Befehlsdatei in Maschienensprache sagt deinem Printer dann alle Parameter und Informationen für den Druck, wie Fahrwege, Nozzlesize, Layer hight, Temperaturen von Bett und Hot-end, Vorschub etc. etc.

      Kostenlose Slicer gibts natürich auch gute und sehr brauchbare. Cura ist z.B. sehr beliebt und ermöglicht viele Einstellungen.

      Mit deiner fertigen G-Code Datei fütterst du dann deinen 3D Drucker.


      Ich hoffe ich konnte dir damit mal weiterhelfen.

      Also alles absolut kein Hexenwerk und vollkommen bezahlbar. Das einzige was du am Anfang einplanen solltest ist Zeit und vor allem Geduld. Die ersten Drucke werden meist nicht so wie gewünscht. Davon einfach nicht ermutigen lassen.
    • Hallo Chris,

      bastelbogen schrieb:

      Ein Ultimaker ist und war von Anfang an ein überteuerstes Produkt,
      da bin ich ganz Deiner Meinung. Ich hatte 4 Jahre einen Ultimaker Original+, der damals sehr, sehr teuer war.
      Das ständige Gebastel an dem Ding hat zuletzt nur noch genervt.
      Seit Dezember habe ich einen Anycubic I3 Mega, der druckt jetzt schon mit der dritten Rolle Filament einfach problemlos, größtes Druckteil bisher war eines mit einer Druckzeit von 1 Tag und 1 Stunde.
      Der Zusammenbau beschränkt sich auf das Zusammenschrauben von 2 Bauteilen, und schon kann es losgehen.
      Selbst bei einer Auflösung von 0,1 mm ist das Druckergebnis homogener als mit dem UMO+.
      Seit einem Jahr benutze ich Fusion 360, davor Solidworks (beruflich). Es überrascht mich immer wieder, welche Funktionsvielfalt Fusion 360 bietet, außerdem gibt es viele Problemlösungen im www.
      Grüße
      Manfred
    • Hallo Chris,
      ich kann mich dir nur anschließen.
      Ich hatte auch einen teueren Drucker (Multec M300), diesen habe ich mit über 4000 Druckstunden wieder gut verkauft.
      Danach einen Dremel 3D40, der war qualitativ bei den Druckergebnissen besser als der Multec.

      Jetzt habe ich einen Anycubic I3 Mega für 239.- €.
      Der steht in Sachen Qualität der Duckergebnisse auf dem gleichen Level wie teure Drucker.
      Kannst du hier mal nachlesen:
      Mein neuer 3D-Drucker - Anycubic I3 Mega

      Wenn du also nicht viele Euro kaputt machen willst, kann ich dir den Anycubi I3 Mega nur empfehlen.

      Wichtig ist nur eine gute Slicersoftware. Ich habe Simplyfy 3D und bin damit sehr zufrieden.
      Einziger Nachteil, das Programm kostet fast so viel wie der Drucker.

      Einfach probieren, das ist kein Hexenwerk.

      Grüsse
      Joachim
      Im Bau: Forenmodell 2015 Baunummer 25 - Schubschiff "sture isbjørn" und Containerschiff CM/S Cap Trafalgar im Maßstab 1:50
    • Vielen Dank an euch alle! Da sind jetzt doch sehr viele Aussagen dabei, die mir sehr geholfen haben! Ich denke mal, dass ich mit dem Anycubic oder einem Ender ganz gut bedient bin. Ich will keine Full-Scale Teile oder ganze Boote drucken. Es geht mir, wie Eingangs schon mehrfach erwähnt, mehr um die Beschlagteile wie Festerrahmen, Lüftungsgitter und ähnliches. Solche Teile dürften auch für den Anfang etwas einfacher zu Entwickeln sein.
      Fahrfertig: Aeronaut Classic, Kalle, Graupner Pegasus III, Graupner Vegesack und Theodor Heuss
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      Restaurierung: Graupner Tedje
    • Habe gerade mal ein Konto bei Tinkercad erstellt und ein bisschen rumgespielt. Gewöhnungsbedürftig, aber nach kurzer Zeit hatte ich die Rahmen für die Süllgatten mal auf dem Zeichenbrett! Ich glaube, das wird was!
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    • Wie der geneigte Lateiner sagt: Aliea jactae sunt! Habe mir vorher den Creality Ender 3 bestellt. Es ist wohl die neueste Version, hat bei EBay inkl. Versand €180.- gekostet. Soll im Lauf der nächsten Woche kommen, bin mal gespannt!
      Fahrfertig: Aeronaut Classic, Kalle, Graupner Pegasus III, Graupner Vegesack und Theodor Heuss
      Im Bau: Adolph Bermpohl, Aeronaut Queen, Robbe Happy Hunter
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    • Gute Wahl!
      Ich drucke auf dem ENDER 2. Der steht direkt auf meinem Schreibtisch neben dem Pc.
      Allerdings hab ich mir für 15EUR ein ausgemustertes Bladeserver-Netzteil gegönnt.
      rc-help.com/ams/1000w-power-su…e-dependable-powerful.37/
      Das hat richtig Schmackes und ist viel leiser als das mitgelieferte.
      Gruß Achim

      HoTT Mx20 - Mc20 - Mc28 / Georg Breusing (Werftaufenthalt), Cap San Diego, Southampton Tug (gepimpt),
      Feuerwehrschiff (2mot. 160cm Schaffer-Rumpf), Aeronaut Victoria, Micro Magic, St.Germain, Robbe Diana und Atlantis. Ein paar Flieger.

      mfsv-bs.de/