Canard Airboot

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    • Ja das mit der Wasserfontäne hatte ich bei meinem ersten Katversuch auch schonmal erlebt.
      Ist wie Heiko sagte - eine Mischung aus zu steiler Formung und zu tief in Wasser liegen. Wären die breiter und der Kahn damit zu Anfang höher hätte man das Problem nicht.
      Es ist aber immerhin Mal ein Video von nem Airboot Canrad - also der Beweis, dass es generell möglich ist ;)

      Das stimmt mich erstmal optimistisch :pf:

      Ich werde mich da wohl auch erstmal mit nem reinen Depron Versuchsmodell ranwagen, das dann entsprechend aufbalastieren, sodass es in etwa ans Gewicht zum Finalmodell rankommt . Sollte das Testmodell dann auch zu tief sein, werden die Schwimmer erstmal so weit mit Depron verbreitert, bis es passt. Dann weiß ich in etwa, wohin die Reise geht und kann das finale Modell bauen-
      LG Tom

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Datom ()

    • Hallo zusammen,
      Aufgrund Zeitmangels hat sich hier leider noch nicht viel getan. Bzw. Ich habe auch das Konzept nochmal geändert. Das mit dem Kopterboot lass ich erstmal. Ich hab n bissl rumprobiert Und es kam leider nichts bei raus was mir optisch gefallen hätte.
      Nen Canard möchte ich aber trotzdem bauen. Aber dann doch lieber mit klassischem Antrieb - auch im Hinblick auf das Gesamtgewicht und Schwerpunkt scheint mir das optimaler.
      Soll aber trotzdem n bisschen experimentell bleiben und daher habe ich mich zunächst Mal an den Antrieb gesetzt. Das ganze wird auch als Basis für ein Mäuseboot 2.0 dienen - allerdings einen Ticken größer. Diesmal sinds 2mal 2.5er Props in Reihe.
      Den Größenvergleich zum Mäuseboot im Bild. Schubmessung habe ich noch nicht gemacht (muss noch ne Vorrichtung bauen) - aber ich denke dass es in Richtung 400-500gramm gehen wird. Je nachdem, wieviel Prozent Effizienz das Setup schluckt. Die Idee ist den ersten Motor am 2s laufen zu lassen und dann hinten an 3s. Was am Ende bei rauskommt muss ich aber noch messen.

      Wenn ich dann die optimale Schubkonfig habe, dann kann ich mir überlegen wie lang ich das Boot machen kann.
      Gerade überlege aber welchen Servo ich für's Ruder nehme - beim Mäuseboot hab ich so nen Mikroservo genommen - die Frage ist, ob der noch klarkommt mit dem Schub.... Angegeben ist er mit 0,3kg cm - aber so richtig schlau werde ich da nicht draus. (Siehe Bild)
      LG Tom
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    • Hallo Tom

      Was den Ruderservo angeht so würde ich bis mind. 1kg Druckkraft gehen. Eher noch darüber. Nichts ist ärgerlicher als wenn das Ruder nicht die erforderliche Wirkung zeigt und dann auch baulich kein Platz mehr für ein größeres Servo ist. Lieber gleich mit einem standart Servo planen und seine Baugröße mit ein beziehen. Dann hast du Sicherheit...
      Habe im laufe der Zeit immer wieder die Erfahrung gemacht das man solche "Dinge" lieber mit "Reserve" plant und baut.
      Wünsche dir jedoch viel Erfolg bei deinem Projekt.

      Gruss
      Mikel
      Wenige wissen vieles,Niemand weiss alles... :pf:
    • Alles klar Mikel - danke dir. Ich denke auch dass ich eher auf ne Nummer größer gehe. Ich wüsste jetzt auch nicht wie ich das vorab testen könnte.

      Zumindest habe ich heute Mal Schubmessungen gemacht. Leider zum einen etwas enttäuschend aber auf der anderen Seite auch sehr interessant.

      Also mit den Props bekomme ich maximal 345g Schub aus der Büchse. Das reicht mir noch nicht ganz. Ich will eigentlich in Richtung 450g Standschub. Was natürlich sein kann ist, dass mein Setup zum Messen suboptimal ist - siehe Foto.

      Aber sehr interessant ist, dass die Props sich quasi das gar nicht negativ beeinflussen.

      Hier die Ergebnisse:
      2s vorne 100g - 2s Hinten 115g - zusammen 215g gemessen - Verlust 0g

      3s vorne 170g - 3s hinten 190g - zusammen 345g - Verlust 15g
      Hier dreht auch der hintere Prop mit, wenn der vordere an 3s läuft und der hintere aus ist...

      2s vorne und 3s hinten 280g - Verlust 10g

      Also anfänglich hatte ich ja gedacht dass man schon etwas Verlust einfährt bei nem Reihensetup aber ich muss sagen das ist sehr gering. Ich hatte bewusst die Props soweit wie geht auseinander gesetzt damit die sich nicht allzu sehr beeinflussen. Props drehen natürlich entgegengesetzt.

      Kann mir jemand erklären warum der vordere Prop etwas weniger Schub bringt? Liegt's am Testsetup oder daran dass der nach hinten raus mehr blockiert ist...?

      Ich schau Mal ob ich vielleicht minimal größere Props auftreiben kann 2.6-2.8 er oder 3er leicht einkürze. Am besten gleich 4 Blättrige... Ich denke, dass 450g doch machbar sein müssten... Oder Mal schauen ob's noch was bei der Motorenfraktion gibt. Kann mir auch vorstellen hinten 7500kv statt 6000kv an 3s zu fahren.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Datom ()

    • So erstmal geschafft. Mit eingekürzten 3 Zoll Props und anderen Motoren (Sunnysky R1106 5500KV 2-4s) komme ich auf ca. 463 Gramm Schub absolutes max an 3s.

      Die Props dürften so um die 2.7 Zoll haben und könnten theoretisch sogar noch etwas größer. Aber dass mach ich erst, wenn alles gespachtelt und lackiert ist.

      Für das Modell oder andere Mini-Modelle habe ich nun 3 Antriebsoptionen:
      1: 2x 2s - ca. 290 Gramm Schub max
      2: 2s + 3s - ca. 370 Gramm Schub max
      3: 2x 3s - ca. 450 Gramm Schub max
      Damit bin ich erstmal zufrieden. :bd:
      Theoretisch würde auch 4s gehen aber aufgrund der für den Motor schon recht großen Props fällt 4s definitiv raus. Der Motor ist an 3s schon relativ warm geworden - Ich denke Mal im Fahrbetrieb wird's dann etwas kühler, da Standschub ja nun auch der absolute "Worst-Case" für den Motor ist oder?

      Zieht man nun den Antriebsaufbau mit Elektronik (ca. 100g im Moment sinds zwar nur 70g aber mit Epoxi, Spachtel und Farbe wird's ja noch mehr) und und Lipos (2x550mah: 100-150g) ab, bleiben ca. 400 (3) oder 300 (2) oder 200 (1) Gramm maximal für den Rumpf selbst bei einem Verhältnis von 1:1,5.
      Der Antrieb ist also recht variabel.

      Ich denke, mit Depron und Balsabeplankung lässt sich bei bis zu 300-400g Spielraum bestimmt nen Canardrumpf in der Kategorie bis 40cm Länge bauen oder? Wenns am Ende leichter wird, umso besser. Für den Fall dass der Schub zu heftig ist, könnte man dann auch mit größeren oder zusätzlichen Lipos aufbalastieren...

      Da der Antrieb nun steht, kann ich langsam mit dem Rumpf anfangen. Ich werde so vorgehen, dass ich zuerst einen reinen Depronrumpf baue und den dann in seiner Rohform + Antrieb erstmal teste - danach anpasse, optimiere oder wenns gar nicht funktioniert, nochmal mit dem Rumpf von vorne anfange. Zum Schluss würde ich dann alles mit 1-1,5mm Balsa beplanken, epoxieren, spachteln und lackieren.
      Da die Rumpfform halt absolutes Neuland für mich ist, habe ich halt erstmal den Antrieb gebaut, da es ja gut sein kann, das der erste Rumpfprototyp in der Tonne landet und man den Antrieb so wie er ist einfach auf den nächsten Rumpf setzt. :dno:

      PS. Den Titel habe ich mal angepasst.
      LG Tom

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Datom ()

    • Moin Tom,

      ich hab mir noch mal Deinen Setupaufbau angesehen.
      Eventuell wird das Setup effektiver, wenn die Propd dichter beieinander sind,
      vielleicht sogar in einem gemeinsamen Tunnel, quasi als Turbine.
      Dazu müssten die Props innen sein und die Motoren aussen, damit die Props so nah wie möglich zusammen sind.
      Mit getrennt regelbaren Motoren ist da bestimmt was zu machen.
      Nach dem Test den passenden zweiten Motor kv dazu gesellen.

      Gruß Bernhard
      Wer immer nur auf andere hört, wird nie Dinge tun können, die andere für unmöglich halten.
    • Hi Bernhard,
      Danke Dir für deinen Tipp.
      da ich ja jetzt die 2 Emax Motoren über habe, könnte ich da vielleicht mal einen Versuchsaufbau machen. Die Messungen für mein Setup habe ich ja schon - dann könnte man vergleichen.

      Das mit dem Tunnel habe ich mir auch schon überlegt - Allerdings ist mir keine Idee gekommen, wie ich das mit meinen verfügbaren Mitteln zumindest auch nur halbwegs wartungsfreundlich hinbekommen könnte.
      Im Moment ist es bei dem Aufbau so, dass ich an 2s im Grunde keinen Verlust habe. D.h. Der Gesamtschub war ziemlich exakt die Summe aus beiden einzelnen Props. Erst bei 3s kamen leichte Verluste. Was ich festgestellt habe war, dass sich der hintere Prop anfängt mitzudrehen, wenn nur den vorderen an 3s laufen lasse. Also wird der dann in irgendeiner Form mehr beeinflusst...

      Was ich vermute ist, dass sich bei mir derzeit der Gesamtschub so ergibt, dass es die Summe des Schubs beider Props ist, abzüglich dem Schub, der am hinteren Prop vom vorderen Prop noch ankommt. So zumindest würde ich aus meinen derzeitigen Messungen schließen.
      LG Tom
    • Wo sollte das Problem der Wartung sein?
      Du teilst Deinen aktuellen Motorsteg, schiebst die Tunnel zusammen und setzt jeweils von außen die Motoren mit dem Steg in den Tunnel. Eventuell könnte der Tunnel auch noch gekürzt werden.

      Gruß Bernhard
      Wer immer nur auf andere hört, wird nie Dinge tun können, die andere für unmöglich halten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von funinaction ()

    • Datom schrieb:

      Was ich festgestellt habe war, dass sich der hintere Prop anfängt mitzudrehen, wenn nur den vorderen an 3s laufen lasse
      Super!
      Nutze ihn als Generator und Du bist die Akkus los!
      Bei einem geeigneten Vielfachen von 3s klappt das bestimmt...
      Allerdings darfst Du dann niemals anhalten.
      ....
      Ausgeschlafene Grüße vom Frühstückstisch
      Georg
      Fast Crew Supplier
      VSP RAVE Tug
      Anti-Rolling

      Viele Laser
      Happy Hunter 1982,
      Neptun I 2016 (für den Nachwuchs)
      Neptun II 2017 (für die Badewanne)
    • Beam schrieb:

      Datom schrieb:

      Was ich festgestellt habe war, dass sich der hintere Prop anfängt mitzudrehen, wenn nur den vorderen an 3s laufen lasse
      Super!Nutze ihn als Generator und Du bist die Akkus los!
      Bei einem geeigneten Vielfachen von 3s klappt das bestimmt...
      Allerdings darfst Du dann niemals anhalten.
      ....
      Ausgeschlafene Grüße vom Frühstückstisch
      Georg
      Ein gelungener Gag ! Das muß der Neid dir lassen.

      @'Datom

      Hallo Tom

      Sehe das ähnlich wie Bernhard. Drehe die Antriebe so das jeweils die Motoren aussen stehen. Also einmal nach vorn und einmal nach hinten. Bei einem dann die Drehrichtung tauschen, fertig!
      Im Fahrbetrieb hast du dann auch Kühlung, weil beide Motoren im Luftstrom liegen.
      Bin sehr gespannt wie das hier weiter geht.

      Gruss
      Mikel
      Wenige wissen vieles,Niemand weiss alles... :pf:
    • Beam schrieb:

      Super!Nutze ihn als Generator und Du bist die Akkus los!
      Bei einem geeigneten Vielfachen von 3s klappt das bestimmt...
      Allerdings darfst Du dann niemals anhalten.
      ....
      Ausgeschlafene Grüße vom Frühstückstisch
      Georg
      Das ist der Plan - noch Schuko drann für weitere Verbraucher :bhi2:

      Zum Thema:
      Ja kann ich Mal probieren mit eurem Setup. Dachte eigentlich, dass es mehr Verluste beim Schub gibt, wenn die Props dichter zusammen sind.
      Naja aber Versuch macht kluch.
      Was ihr meint entspricht doch im weitesten Sinne: en.m.wikipedia.org/wiki/Contra-rotating_propellers
      Oder?
      LG Tom
    • Noch 2 Vorteile, allerdings eher den Text frei interpretierend:
      - Wirkungrad einige %
      - mehr Lärm, da erschrecken die Enten nicht erst im letzten Moment. Sehen die Wiki-Autoren leider anders.

      Aber real: der Drehmomentausgleich ist für das Fahrvergnügen sicher am relevantesten.

      Nochwas: mist Du den Schub mit Luftstrom auf die Wage gerichtet?
      Check mal bitte, wie die Werte sich ändern, wenn der Strahl auf der anderen Seite der Waage vorbei geht, zum Bsp. wenn alles an einer Tischkante steht...

      Frohes Basteln
      Georg
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    • Hi Georg,
      nee - also ich messe, indem ich die Props nach oben rausblasen. d.h. die Luft wird von unten nach oben geschoben - kann sein, dass die Tischplatte die Luftzufuhr etwas behindert aber viel wird das nicht sein.

      Aber spielt der Abstand von den Props für den Drehmomentausgleich eigentlich eine Rolle? - Ich dachte, dass es dafür nur darauf ankommt, dass die Props entgegengesetzt drehen und nicht der Abstand zwischen ihnen.
      LG Tom
    • Moin Tom,
      alles super und weiter so.
      Ich war nur unsicher ob Deines Messaufbaus zum Schub...
      Da das Drehmoment eine vektorielle Größe ist, sollte sich die beiden gegenseitig kompensieren solange die Achsen in die gleiche Richtung zeigen.
      Herzliche Grüße Georg
      Fast Crew Supplier
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    • Hallo Tom

      Denke das man die Motoren in ihrer Drehzahl anpassen muß oder "hinten" Props mit höherer Steigung verwendet. Könnte mir gut vorstellen das sonst der hintere Prop quasi "Leer" läuft.
      Trotz der Drehrichtungsumkehr kommt ja am hinteren Prop beschleunigte Luft an.
      Bei Doppelprop-Airboats ist der hintere Prop mit etwas höherer Steigung eingestellt.

      Gruss
      Mikel
      Wenige wissen vieles,Niemand weiss alles... :pf:
    • Hallo zusammen,
      Also wie gesagt ich kann das Mal testen - allerdings habe ich an Props hier leider keine Auswahl um da mit der Steigung zu spielen. Aber interessieren tut es mich auch.
      Ansonsten habe ich erstmal noch an mein Antriebsmodell ein Ruderchen gesetzt und Mal eine Runde auf dem Fußboden gedreht.
      Ich hatte noch einen älteren Testkatrumpf da auf den die ganze Schose Mal raufgeschnallt hab. An 2s ist der Schub schon ausreichend um das ganze gepflegt nach vorne zu schießen. Ist ja auch kein Wunder bei ca. 300g Fahrgewicht.... Lenkung funktioniert auch.
      Bitte Ohren zuhalten :fg: :

      Der Katrumpf hatte mit einem Prop massiven Seitenzug - daher ist das n guter Testrumpf, um zu sehen wie das mit dem Drehmomentausgleich jetzt im Wasser ist.
      Dazu baue ich mir ne kleine Depronbox und epoxiere die Antriebskonstruktion mal. Dann ist der Kleine bereit für den Brunnen :pf:
      LG Tom
      Dateien