Resin 32

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    • Von der Intermodellbau habe ich mir die K500 in 1:6 mitgenommen. Passend zum Boot habe ich mich direkt mit Eposeal und Resin 32 eingedeckt.
      Das Eposeal lässt sich superleicht verarbeiten und zieht tief ins Holz ein.
      Beim Resin 32 war ich doch eher etwas skeptisch.
      Mit einem Mischverhältnis von 2: 1,1 lässt sich ein honigartiges Harz anrühren, das sich auf den ersten Blick nur zäh auftragen lässt.
      Aber es funktioniert besser als ich dachte. Das Ergebnis ist genial.
      Trotz der vielen Luftblasen vom rühren, ergibt sich ein gleichmäßiger Anstrich. Ein paar Blasen bleiben jedoch im Harz.
      Die kleinen Blasen lassen sich aber sehr einfach mit einem Föhn auf niedriger Stufe entfernen.
      Direkt nach dem Auftragen habe ich das Harz vorsichtig erwärmt. (Den Föhn dabei immer bewegen und nie zulange auf einer Stelle bleiben!)
      Das Harz wird sofort flüssig und die Blasen verschwinden.

      Und das Ergebnis ist super...
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    • Danke für diese Fotos und deine Beschreibung des Produkts Dirk :)

      Meine Frau wird zwar maulen, dass ich schon wieder Material kaufen will, aber diesmal Muss es sein.
      Danke dir!
      MfG, Ernst
      (Moderator)

      Das Vorteilhafte an Standmodellen ist, dass sie selten absaufen...

      IG-Yachtmodellbau seit 1996

      Under Construction: Wider 32 in 1:10 - diverse Sunseeker-Yachten - und das Dauerthema bei mir: Riva Aquariva 33' Variationen :bd:

      MFC Ikarus Kempten - Modellfliegen auf 895,2m Starthöhe :)
    • Dirk, hast Du das Holz mit dem Resin gestrichen?!
      Ich kannte Resin nur als Harz zum Gießen also um Gegenstände abzuformen?
      Gruß Jochen

      Im Hafen: Neptun, Littorina, Paula III, Jet Ski, Coca-Cola Flasche (Eigenbau aus Langeweile)
      In der Werft: Marauder, Sea Commander, Acapulco, Adolph Bermpohl
      Im Projektstadium: Revell S100
      Zwischenzeitlich abgewrackt (leider verkauft): Seabex One, Bussard, Wiesel, Düsseldorf, Rembertiturm, Weser, Carina (gesunken), Bugsier 3, Krabbe Tön, Adolph Bermpohl, und noch welche...
    • Ja, ich habe erst dreimal nass in nass mit Eposeal (sehr dünnflüssiges Harz) gestrichen. Das macht aus dem Holz quasi einen Fieberholz-Rumpf, der hart und witterungsbeständig ist.
      Nach ein paar Tagen wurde dann das Resin 32 aufgetragen.
      Der Vorteil daran ist, dass es nicht schrumpft und dadurch eine glatte Oberfläche ergibt. Und wenn es mal Läufer gibt, lassen die sich nach dem Aushärten (5-7 Tage warte ich meistens) einfach wegschleifen.

      Das Harz ist auch 100% UV-Stabil, glasklar (was es auch bleibt) und gibt dem Holz eine schöne Tiefenwirkung.
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      Später wird der Rumpf noch geschliffen und lackiert und das Deck bekommt eine Schicht Klarlack.
    • dirk76 schrieb:

      Von der Intermodellbau habe ich mir die K500 in 1:6 mitgenommen. Passend zum Boot habe ich mich direkt mit Eposeal und Resin 32 eingedeckt.
      Das Eposeal lässt sich superleicht verarbeiten und zieht tief ins Holz ein.
      Beim Resin 32 war ich doch eher etwas skeptisch.
      Mit einem Mischverhältnis von 2: 1,1 lässt sich ein honigartiges Harz anrühren, das sich auf den ersten Blick nur zäh auftragen lässt.
      Aber es funktioniert besser als ich dachte. Das Ergebnis ist genial.
      Trotz der vielen Luftblasen vom rühren, ergibt sich ein gleichmäßiger Anstrich. Ein paar Blasen bleiben jedoch im Harz.
      Die kleinen Blasen lassen sich aber sehr einfach mit einem Föhn auf niedriger Stufe entfernen.
      Direkt nach dem Auftragen habe ich das Harz vorsichtig erwärmt. (Den Föhn dabei immer bewegen und nie zulange auf einer Stelle bleiben!)
      Das Harz wird sofort flüssig und die Blasen verschwinden.

      Und das Ergebnis ist super...
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      Hallo Dirk,

      womit hast Du denn das Harz aufgetragen?


      Gruß,
      Michael
      Komm zur dunklen Seite der Macht,
      ....und hol Dir den Gratiskeks!
    • Hey Dirk,
      freut mich, dass du mit unserm Epoxid derart zufrieden bist. Und die Fotos deiner Oberfläche sind echt beeindruckend.
      Wir haben monatelang alle verfügbaren Epoxide ausprobiert und nach langer Abstimmung einen Hersteller gefunden, der ein Epoxid ganz auf
      unsere Bedürfnisse zugeschnitten, exklusiv für Miniwerft produziert.
      Wir sind super HAPPY damit und freuen uns, dass DU es auch bist.
      Viele Grüße

      Gernot

      miniwerft.de
      miniwerft-shop.de

      Aktuelle Bausätze der miniwerft:
      - K-Junior in 1:8 NEU
      - Kaiser K-5.0 Sport in 1:6 NEU
      - Kaiser K-500 XL in 1:4 NEU
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    • Zugegeben, die Holzoberflächen sehen tadellos aus, sofern man Hochglanz mag. :resp: Mich erinnert Hochglanz irgendwie immer an Autos, für mich passt das besser auf Blech als auf Holz. Als Schreiner gefallen mir natürliche, matte Holzoberflächen einfach besser. Aber das ist reine Geschmackssache und darum jeder wie er es mag.

      Aber etwas ist an einem solchen Vordeck für mich nicht logisch: Ihr baut so tolle Boote, dem Vorbild nachgemacht bis ins letzte Detail und bis zur kleinsten Ecke :h:
      Und dann das Vordeck in Hochglanz lackiert und poliert? So was würde doch in 1:1 keiner bauen. Eine solche Oberfläche auf dem Vordeck wäre lebensgefährlich! Ein paar Tropfen Wasser drauf und jeder der das Deck betritt, fliegt garantiert auf die Schnauze. Ich habe früher auf vielen verschiedenen Schiffen gesegelt, aber ich hab noch keins, ob Jolle oder Yacht, mit Hochglanzdeck gesehen. Wenn Teakdeck, dann matt...
    • Na ja, eigentlich geht es hier um das Harz als Vorbereitung für den Lack und da soll bei meinen Booten die Oberfläche schon glatt sein.
      Das bekommt man bei dem Harz sehr gut mit dem Föhn hin.
      Ich habe scheinbar beim Lack vergessen zu schreiben, dass meine 500 in matt schwarz, nur das Nussdeck in Holzoptik bleibt und auch matt lackiert wird.
    • Obelix schrieb:

      Zugegeben, die Holzoberflächen sehen tadellos aus, sofern man Hochglanz mag. :resp: Mich erinnert Hochglanz irgendwie immer an Autos, für mich passt das besser auf Blech als auf Holz. Als Schreiner gefallen mir natürliche, matte Holzoberflächen einfach besser. Aber das ist reine Geschmackssache und darum jeder wie er es mag.

      Aber etwas ist an einem solchen Vordeck für mich nicht logisch: Ihr baut so tolle Boote, dem Vorbild nachgemacht bis ins letzte Detail und bis zur kleinsten Ecke :h:
      Und dann das Vordeck in Hochglanz lackiert und poliert? So was würde doch in 1:1 keiner bauen. Eine solche Oberfläche auf dem Vordeck wäre lebensgefährlich! Ein paar Tropfen Wasser drauf und jeder der das Deck betritt, fliegt garantiert auf die Schnauze. Ich habe früher auf vielen verschiedenen Schiffen gesegelt, aber ich hab noch keins, ob Jolle oder Yacht, mit Hochglanzdeck gesehen. Wenn Teakdeck, dann matt...
      Hi Martin,
      Einem Teil deiner Aussage muss ich widersprechen.
      Grundsätzlich unterscheidet man Segelboote und Motorboote.
      Schaue mal bei Boesch, Riva, Graf, Pedrazzini und CO. Und auch alle alten Runabouts aus den USA ab den 1920er Jahren Da sind alle Edelholzdecks lackiert und niemand fliegt auf die Schnautze.
      Das ist eben der Look der Runabouts und Gentlemanracer.
      Bei Segelbooten sieht das anders aus.
      Und bei der Kaiser Bootsmanufaktur werden die Stabdecks zwar lackiert, aber danach mattiert.
      So ergibt sich ein toller Glanz/Matt Effekt. Der Untergrund, das Resin ist aber identisch.
      Viele Grüße

      Gernot

      miniwerft.de
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    • Miniwerft.de schrieb:

      Schaue mal bei Boesch, Riva, Graf, Pedrazzini und CO. Und auch alle alten Runabouts aus den USA ab den 1920er Jahren Da sind alle Edelholzdecks lackiert und niemand fliegt auf die Schnautze.
      Das ist eben der Look der Runabouts und Gentlemanracer.
      Motorbootfahrer sind eh nur bei schönem Wetter unterwegs, da kann fast niemand ausrutschen :D Da ist halt gutes Aussehen wichtiger als die Funktion.
      Herr Boesch sen. habe ich noch kennen gelernt, war aber leider nie in seiner Werft. Wäre sicher intressant gewesen für einen Hölzigen...

      Miniwerft.de schrieb:

      Grundsätzlich unterscheidet man Segelboote und Motorboote
      Ja das sind auch auf dem Wasser zwei ganz unterschiedliche "Gesellschaften"