Eigenbau italienischer Luxusliner "Andrea Doria", Maßstab 1:100

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Beitrag von deadwood ()

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
    • Italia-navy schrieb:


      in foto ist das werft modell in 1/50 von genova museum.
      soltes veitere fotos vollen gieb bescheit.

      20200131_122606_Film1.jpg

      Das aufgemalte Dreieck am Modell markiert wohl die Kollisionsstelle, an der die STOCKHOLM ihren Bug in die ANDREA DOREA gestossen hat.

      Gibt's in dem Schiffahrtsmuseum in Genua auch Modelle der Liner MICHELANGELO und RAFFAELLO?
    • awr13 schrieb:

      Hi,
      und ich war so stolz auf meine "Nieten und " Beplankung, aber wenn ich Deine sehe bleibt mir nur übrig dir zu gratulieren.
      Das ist echt super geworden.

      Das schaut spitze aus

      Ps womit hast du die Folie geklebt? oder habe ich das überlesen ?
      Hallo Andreas,
      Deine Nieten und Platten sehen ganz ordentlich aus!
      Wenn Du einmal Bilder vom Rumpf der Vaterland, Berengaria und Majestic auswertest, kann man feststellen, das diese Schiffe sehr robust beplattet und genietet waren.
      Später wurden die Verfahren verbessert und verfeinert, aber für die Vaterland sieht das absolut Spitze aus.
      Ich selber verwende die dünnere Prägefolie, dadurch werden die Schnittkanten dünner, aber wie gesagt, Dein Ergebnis ist top, zumal auch alle Bullaugen gestanzt wurden, was sehr gut aussieht. :resp:

      Grüße,
      HaDi
      Fertig: Schnelles Minensuchboot M1094 "WIDDER",Scalenachbau aus ROBBE-Bausatz
      Eintonner Kielyacht "OPTIMIST", Scalenachbau aus Graupnerbausatz
      Schnellboot P6093-Wiesel, Neuaufbau aus alten Graupnerbausatz

      In der Werft: gerade alles frei
      Auf dem Helgen: Luxusliner "Andrea Doria"
    • Hallo aus Braunschweig!
      Die letzten Tage waren noch einmal ein wenig anstrengend, um den Rest des Rumpfes in Richtung Lackierung zu bringen.
      Ich habe noch die Ankertaschen eingefräst, den Bug beplankt und die Schlingerkiele angebaut.
      Damit der Rumpf aber komplett ist, mussten auch die Schanzkleider am Heck und Bug angebracht werden (incl. kleiner Beulen wie im Original). :thumbsup:
      Es fehlen jetzt nur noch die Endkappen der Wellenhosen.
      Die Schanzkleider werden später noch verstärkt und ausgerichtet.
      Abweichend vom Original habe ich den Bug mit Platten belegt und die Ankertaschen erhielten einen umlaufenden Kragen.
      Ich habe das gemacht, da es die sauberste Lösung ist, denn ein Anspachteln des Stevens funktioniert leider nicht sauber.
      Gespachtelt werden jetzt nur die Endkappen (werden dann mit Folie belegt) und der untere Teil der Taylerbirne.
      Jetzt kommen die finalen Bilder vom Rumpf:

      b.jpg
      Der Bug direkt von Vorn, gut zu sehen sind die Kragen um die Ankertaschen.
      Der untere Teil der Birne wird noch gespachtelt.

      g.jpg
      Schanzkleid am Heck mit und die Wellenhosen.
      Die Wellen haben 8 mm Durchmesser und laufen in Kugellager.
      Die Stevenrohre sind aus Kupferrohre für Wasserleitungen und werden noch mit Fett gefüllt.
      Die Endkappen der Wellenhosen werden noch passend gespachtelt.
      Was hier gut zu sehen ist, ist ein Massfehler in meinem Plan.
      Ich habe mich bei der Länge der Schanz glatt um 19 mm verrechnet :bw:
      Das fiel mir bei den Schanzkleidern auf, aber na ja, kann ja mal passieren.
      In meinem CAD-Plan und am Modell habe ich das sofort korrigiert, da sich sonst dieser Fehler später auf die Decks auswirkt.
      Aber dazu komme ich später.

      i.jpg
      Der Schlingerkiel besteht aus 4mm PVC und muss noch ein wenig in Form geschliffen werden.

      j.jpg
      Noch einmal der Schlingerkiel.
      Er nimmt die Krümmung des Plattenverlaufes auf.

      h.jpg
      Das Gesamtergebnis

      IMG_20200516_153307211.jpg
      Dieser weiße Streifen ist ein Test, um den Wasserpass nachzubilden.
      Es ist eine Zierfolie, welche im Autosektor verwendet wird.
      Sie passt sich dem Untergrund an, und lässt sich sehr gut über die Nieten drücken.
      Die nächsten Schritte werden die Lackierung des Rumpfes und der Modellständer sein, um eine vernünftige Baugrundlage zu bekommen.

      Beste Grüße und ein schönes WE,
      HaDi
      Fertig: Schnelles Minensuchboot M1094 "WIDDER",Scalenachbau aus ROBBE-Bausatz
      Eintonner Kielyacht "OPTIMIST", Scalenachbau aus Graupnerbausatz
      Schnellboot P6093-Wiesel, Neuaufbau aus alten Graupnerbausatz

      In der Werft: gerade alles frei
      Auf dem Helgen: Luxusliner "Andrea Doria"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HaDi ()

    • JB007 schrieb:

      Hallo,

      schließe mich da meinen Vorschreibern an....absolut Hammer. Eine Frage hab ich
      dann doch...auch wenn es wohl schon irgendwo steht....wofür ist denn die Alufolie?
      Hallo Jens,
      die Alufolie braucht normalerweise nicht auf dem Rumpf, da er ja grundiert ist.
      Ich wollte damit erreichen, das die Schleifriefen, die hier und da noch waren, überdeckt werden.
      Im nachhinein muss ich aber sagen, das es nicht notwendig war, da diese komplett mit der Folie abgedeckt wurden.

      Beste Grüße,
      HaDi
      Fertig: Schnelles Minensuchboot M1094 "WIDDER",Scalenachbau aus ROBBE-Bausatz
      Eintonner Kielyacht "OPTIMIST", Scalenachbau aus Graupnerbausatz
      Schnellboot P6093-Wiesel, Neuaufbau aus alten Graupnerbausatz

      In der Werft: gerade alles frei
      Auf dem Helgen: Luxusliner "Andrea Doria"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HaDi ()

    • Hallo HaDi,

      Ich habe großen Respekt vor deiner aufwendigen Bauweise des Rumpfes.
      Eine Verständnisfrage habe ich: müssten die senkrechten Nietreihen mitten in den Platten nicht alle in einer Linie liegen? Sie sollten die Platten an den Bauspanten befestigen. Bautechnisch sicher kaum machbar, außer mit einer CAD-Abwicklung pro Platte.
      Nein, ich möchte das nicht vormachen. :h: .
      Stefan
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x)
      Baustellen: Weselmann-Kümo, Minensucher 1943, Tor Anglia
    • Hallo Stefan,
      absolut richtig! ^^
      Die Nietreihen sind so gut es ging, übereinandergelegt, aber wegen den konkaven und konvexen Formen ist das ohne einen Abwicklungsplan nicht oder kaum möglich.
      Ich hätte im CAD dann jede einzelne Platte genau zeichnen und abwickeln müssen und den Aufwand bei jetzt knapp 400 Platten wollte ich dann doch nicht. :D
      Als es mit der Planung begann, habe ich versucht, auch den Platten plan zu bekommen, aber leider ohne Erfolg.
      Grüße,
      HaDi
      Fertig: Schnelles Minensuchboot M1094 "WIDDER",Scalenachbau aus ROBBE-Bausatz
      Eintonner Kielyacht "OPTIMIST", Scalenachbau aus Graupnerbausatz
      Schnellboot P6093-Wiesel, Neuaufbau aus alten Graupnerbausatz

      In der Werft: gerade alles frei
      Auf dem Helgen: Luxusliner "Andrea Doria"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HaDi ()

    • Hallo zusammen,
      hier nun der letzte Stand der Arbeiten, bevor der Rumpf lackiert wird:
      Die Schanzkleider sind nun gerichtet und größtenteils ausgebeult (was man vom Original nicht behaupten kann :thumbsup: ) und die Endstücke der Wellenhosen sind auch verkleidet.
      Die Klüsenöffnungen in den Schanzkleidern fräse ich noch nach, damit sie später die richtige Form haben
      Ich werde zuerst das Unterwasserschiff lackieren und die Standplatte bauen, damit der Rumpf eine gute Auflage hat, danach wird der Rest lackiert.
      Zwischenzeitlich gehen die Decks und erste Teile der Aufbauten in den Druck.

      IMG_20200517_145743662.jpg
      Der Rumpf von unten, die Birne ist gespachtelt und angeschliffen.
      Der ganze Rumpf wirkt hier schmaler, als er in Wirklichkeit ist.

      IMG_20200517_145753783.jpg
      Noch einmal der Boden von achtern

      IMG_20200517_160426728.jpg
      Jetzt sind auch die Schanzkleider verstärkt und ausgerichtet.

      IMG_20200517_160147888.jpg
      es wird

      IMG_20200517_160138366.jpg
      Die schöne Linie wird hier sehr gut deutlich.

      Grüße,
      HaDi
      Fertig: Schnelles Minensuchboot M1094 "WIDDER",Scalenachbau aus ROBBE-Bausatz
      Eintonner Kielyacht "OPTIMIST", Scalenachbau aus Graupnerbausatz
      Schnellboot P6093-Wiesel, Neuaufbau aus alten Graupnerbausatz

      In der Werft: gerade alles frei
      Auf dem Helgen: Luxusliner "Andrea Doria"
    • Neu

      Hallo und einen schönen Vatertag zusammen.
      Da wir heute ja nicht feiern dürfen und auch unser jährliches Anfahren ausgefallen ist, habe ich mich entschlossen, die Baugruppe Rumpf zum Ende zu bringen.
      In den letzten Tagen war das Wetter sehr schön, so dass ich die Lackierung und den Ständerbau voranbringen konnte.
      Es gibt eigentlich nicht viel dazu zu sagen und deshalb lasse ich einfach mal die Bilder etwas sagen.
      Eigentlich nur, das ich die Wasserline mit einem Laser markiert habe, was die Sache natürlich recht einfach macht.
      Hier nun die einzelnen Lackierphasen.
      Lackiert habe ich wie immer mit Duplicolor-Premium und Aufsatzpistole für Dosen.
      Dies Aufsatzpistole ist phantastisch und lässt sich mit den entsprechenden Düsenaufsätzen wie eine Spritzpistole bedienen.
      Viel Spaß beim Anschauen.

      IMG_20200518_124143321.jpg
      Das Lasern der Wasserlinie.
      Das kleine Gerät habe ich für wenig Geld in einem Discounter gekauft und erfüllt tadellos seinen Dienst.

      IMG_20200518_183857047.jpg
      Der erste Schritt: Lackierung des Unterwasserschiffes in purpurrot.
      Dieser Farbton ist nach Prüfung der Originalbilder der für mich am wahrscheinlichsten.

      IMG_20200519_183753200.jpg
      Schritt zwei: Lackierung des Überwasserschiffes in schwarz.
      Die Streifen sind Zierstreifen aus dem Autozubehör und ideal für diesen Zweck.

      IMG_20200519_183806498 - Kopie.jpg
      Das Heck, bin recht zufrieden mit der Lackierung.

      IMG_20200520_150010578.jpg
      Schritt drei: Der abschließende weiße Bereich unterhalb des Hauptdecks.

      IMG_20200520_150031828.jpg
      Die Farben sind alle seidenmatt und werden nicht extra mit Klarlack überzogen.
      Das hat den Vorteil, das bei Farbabplatzern man mit einem Pinsel und der sehr dünnen Originalfarbe fast ansatzlos arbeiten kann.
      Hinzu kommt, das der Premiumlack keine zusätzliche Schutzschicht aus Klarlack benötigt.
      Ich fahre bei meiner Optimist, Wiesel und Widder diese Lacke und sie haben sich als absolut wiederstandsfest erwiesen.

      IMG_20200521_145735529.jpg
      Der Schiffsständer ist wie alle meine Unterlagen mit Pallen versehen.
      Die hellen Klötze auf den Pallen bestehen aus Balsaholz und dienen dazu, das sich die Nieten nicht wegdrücken, da das Blech härter als das Balsa ist.
      Die Grundplatte hat die Maße vom 1200 x 300 mm und ist schwarz-matt lackiert.

      IMG_20200521_163835816.jpg


      IMG_20200521_163814798.jpg


      IMG_20200521_163854702.jpg
      Hier nun das Endergebnis:
      Zusammen mit dem Ständer/Grundplatte wird eine Einheit gebildet.
      Für mich ist es optisch wichtig, das der Ständer nicht dominiert, da sonst das Modell (um das geht es ja), in den Hintergrund treten würde.

      Für heute ist Feierabend, :thumbsup:
      Grüße HaDi
      Fertig: Schnelles Minensuchboot M1094 "WIDDER",Scalenachbau aus ROBBE-Bausatz
      Eintonner Kielyacht "OPTIMIST", Scalenachbau aus Graupnerbausatz
      Schnellboot P6093-Wiesel, Neuaufbau aus alten Graupnerbausatz

      In der Werft: gerade alles frei
      Auf dem Helgen: Luxusliner "Andrea Doria"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HaDi ()

    • Neu

      flieger schrieb:

      Hallo HaDi!
      Das ist einfach Super was du baust. Ich verfolge deinen Baubericht schon länger.
      Deine Geduld (Nietplatten) und dein können ist meisterlich!
      Großes Kino! :clap:
      Gruß: Walter
      Hallo Walter,
      schön, das es gefällt.
      Selber sieht man es ja nicht so, aber na ja, ich bin doch recht zufrieden mit dem Erreichten. ;)
      Heute habe ich nur mit Polyester Teile am Boden ausgegossen, um mehr Sicherheit gegen Wassereinbruch zu bekommen.
      Sie hat zwar fünf wasserdichte Abteilungen und auch ein zusätzliches Kollisionsschott, aber ich will sie im Falle eines Falles nicht verlieren.
      Morgen beginne ich mit den Wassergängen /Stahldeck und bereite das fertig von mir gezeichnete und gedruckte Deck vor.
      Hier schon einmal ein Bild von der speziellen Decksfolie.
      Aber davon in den nächsten Tagen genaueres :)

      IMG_20200522_220642116.jpg
      Hier ist die Schanz zu sehen.
      Die habe ich mit CAD gezeichnet und farblich entsprechend umgesetzt.
      Die Planken sind 1 mm auseinander, das entspricht etwa der Breite im Original von 100 mm.
      Ich finde es nahezu unmöglich, 1 mm breite Furnierstreifen zu schneiden und diese dann auch noch genau aufzukleben.
      Außen ist der Wassergang auf der Folie, aber der wird nachher entfernt.
      Wie das dann alles zusammen aussieht und wie ich gezeichnet habe, erläutere ich am Montag, denn dann kommt der Reste der Decksfolie zu mir.

      LG,
      HaDi
      Fertig: Schnelles Minensuchboot M1094 "WIDDER",Scalenachbau aus ROBBE-Bausatz
      Eintonner Kielyacht "OPTIMIST", Scalenachbau aus Graupnerbausatz
      Schnellboot P6093-Wiesel, Neuaufbau aus alten Graupnerbausatz

      In der Werft: gerade alles frei
      Auf dem Helgen: Luxusliner "Andrea Doria"
    • Neu

      danni1962 schrieb:

      Und wieder ein wow! :w1: :2:
      Hallo Danni,
      da kommt in der nächsten Woche noch mehr, versprochen :fg:

      LG,
      HaDi
      Fertig: Schnelles Minensuchboot M1094 "WIDDER",Scalenachbau aus ROBBE-Bausatz
      Eintonner Kielyacht "OPTIMIST", Scalenachbau aus Graupnerbausatz
      Schnellboot P6093-Wiesel, Neuaufbau aus alten Graupnerbausatz

      In der Werft: gerade alles frei
      Auf dem Helgen: Luxusliner "Andrea Doria"
    • Neu

      Moin Peter,
      Das Kollisionsschott hat schon seine Berechtigung.
      Eine Kollision erfolgt in der Regel mit dem Bug, er nimmt die kinetische Energie auf und überträgt diese auf dem Rest des Schiffskörpers.
      Ich möchte in diesem Fall verhindern, das meine erste Abteilung vollläuft, die wie bei originalen Schiffen vom Kollisionsschott geschützt wird.
      Schotten sollten eigentlich immer (auch bei kleineren Modellen) eingeplant werden, denn wenn etwas passiert, ist das (eigene und das andere) Gesicht recht lang und der Ärger groß, wenn der Pott absäuft. :cursing:
      Die Kupferbeplattung (eigentlich eine ALU-Platte), ist fest mit der Aussenhaut verpresst (doppelseitiges wasserfestes Klebeband) und lässt sich nicht eindrücken.
      Ich trage das Modell ja auch mit den Händen, ohne das etwas eingedrückt, oder verdellt wird.
      Dellen entstehen natürlich wie bei jedem andere Modell auch, wenn ich nicht aufpasse, aber dann hat man Arbeit bei der jährlichen notwendigen Überholung. :fg:
      Schau Dir einmal Bilder von der QE2 oder QM2 an, da sieht die Aussenhaut durch den Seeschlag aus, als hätte jemand mit dem Hammer seine Wut ausgelassen. :sh:

      Beste Grüße,
      HaDi
      Fertig: Schnelles Minensuchboot M1094 "WIDDER",Scalenachbau aus ROBBE-Bausatz
      Eintonner Kielyacht "OPTIMIST", Scalenachbau aus Graupnerbausatz
      Schnellboot P6093-Wiesel, Neuaufbau aus alten Graupnerbausatz

      In der Werft: gerade alles frei
      Auf dem Helgen: Luxusliner "Andrea Doria"
    • Neu

      Moin aus Braunschweig!
      Habe heute ein wenig Zeit gefunden und die Stahldecks einzubauen.
      Diese Decksteile bestehen aus 1 mm ABS und sind mit Rostschutzfarbe gespritzt.
      Dieser Farbton entspricht ziemlich genau den Farbton der seitlichen Wassergänge des Originals.
      Auf diese ABS-Platten kommen dann die Decksfolien, welche noch einmal auf 0,5 mm ABS geklebt werden, womit dann ein seitlicher, umgerechnet 50 mm tiefer Wassergang entsteht.
      Die 50 mm entsprechen etwas der Stärke des Decksbelages der Andrea Doria und verleihen dem Deck zum Schluss das gewisse Etwas.
      Bei dieser Gelegenheit habe ich noch schnell die Reling auf dem Vorschiff eingebaut und die Schanzkleidkante mit einer Verstärkung aus einer 1x1 mm ABS-Leiste versehen.
      Im Original ist es so, das dass Schanzkleid als Abschluss eine Art Handlauf hat, welcher in Form eines Flachstahles von etwa 100 mm Breite an den oberen Abschluss umlaufend geschweißt wurde.
      Dadurch erreichte man eine guter Formstabilität das Schanzkleides, welches ja einiges aushalten mußte.
      Die Anker sind auch schon eingeharzt, da diese nicht zum Fallen gedacht sind und authentisch in der Ankertasche sitzen sollen.

      Nun ist aber Feierabend für heute, der Tee wartet schon auf mich :kaf1:

      IMG_20200524_154234214.jpg
      Das Backdeck, ein paar Details müssen langsam sein, sonst wird es langweilig 8o
      Wenn die Decks alle fertig sind, fräse ich die Klüsenöffnungen vorsichtig nach.

      IMG_20200524_154333100.jpg
      Die gesamte Decksfläche mit Blick auf meine Werft :fg:
      Fertig: Schnelles Minensuchboot M1094 "WIDDER",Scalenachbau aus ROBBE-Bausatz
      Eintonner Kielyacht "OPTIMIST", Scalenachbau aus Graupnerbausatz
      Schnellboot P6093-Wiesel, Neuaufbau aus alten Graupnerbausatz

      In der Werft: gerade alles frei
      Auf dem Helgen: Luxusliner "Andrea Doria"
    • Neu

      Hallo zusammen.
      Neben dem Homeoffice gibt es noch eine Menge Zeit, um sich mit dem Weiterbau der AD zu beschäftigen.
      Habe angefangen, die Aufbauten ab dem Schanzdeck einzubauen.
      Wie schon gesagt, besteht das Grunddeck aus 1 mm ABS, worauf das folierte aus 0,5 mm ABS kommt.
      Das folierte Deck habe ich vorher mit CAD gezeichnet und auf eine spezielle Folie drucken lassen.
      Das betrift auch die Aufbauabwicklungen.
      Die Abwicklungen der Aufbauten habe ich auf ALU-Karton gezogen, da dieser bedingt durch seine beidseitige ALU-Folienbeschichtung sich wie normales Blech biegen lässt.
      Das kommt natürlich den Rundungen zu Gute.
      Ein großer Vorteil der gezeichneten Aufbauten ist, das z.B. der Farbstreifen in Deckshöhe genau die Farbe und Genauigkeit aufweißt, wie es wünschenswert ist.
      Das betrifft auch die Türen, Fenster etc.
      Diese Vorgehensweise habe ich aus meiner Studienzeit mitgenommen, wo wir Volumenmodelle bauten und damals mit den ersten CAD-Programmen Oberflächen veredelten.
      Aber das Wichtigste für mich ist, das die Aufbauten schon die richtige Farbgebung haben und hier nicht mehr lackiert werden müssen.

      Auf geht es:
      IMG_20200525_190905232.jpg
      Das eingepasste Deck.
      Jetzt entsteht durch das 0,5 mm folierte Deck ein Wassergang und die Positionen von Poller usw. sind schon aufgedruckt.

      IMG_20200525_190917199.jpg
      Die Abwicklung der Aufbauwand.
      Durch den ALU-Karton läßst sich diese sauber in Form biegen.
      Die Türen werden zusätzlich separat aufgebracht, so dass sie sich optisch ein wenig hervorheben.

      IMG_20200526_181241344.jpg
      Die eingepasste Aufbauwand.
      Die Winden habe ich absichtlich in Messing gelassen, das sieht edler aus.

      IMG_20200526_194252797.jpg
      Das Achterdeck mit seinen Unterzügen.
      Leider sieht man später davon so gut wie nichts mehr.

      IMG_20200526_181522132.jpg
      Abweichend vom Original habe ich aus 3mm Polystyrol einen Auflagering für das Achterdeck aufgeklebt.
      Dieser dient dazu, das hier mehr Stabilität entsteht, da von hieraus der Zugang zur Ruderanlage geschaffen wird.
      Das Unschöne Innere in diesem Bereich wird noch durch eine Plattform verdeckt.

      IMG_20200526_194402732_BURST000_COVER.jpg
      Das aufgesetzte Achterdeck.
      Es schließt das Schanzdeck und dessen Aufbaubereich nach oben ab.

      Grüße,
      HaDi
      Fertig: Schnelles Minensuchboot M1094 "WIDDER",Scalenachbau aus ROBBE-Bausatz
      Eintonner Kielyacht "OPTIMIST", Scalenachbau aus Graupnerbausatz
      Schnellboot P6093-Wiesel, Neuaufbau aus alten Graupnerbausatz

      In der Werft: gerade alles frei
      Auf dem Helgen: Luxusliner "Andrea Doria"