Wie macht ihr das mehrfabige Lakieren von Rümpfen

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    • Wie macht ihr das mehrfabige Lakieren von Rümpfen

      Hallo Freunde
      Ratauriere gerade einen Frachter und der Rumpf soll 3 Farbig werden tue mich immer sehr schwer mit den übergängen diese werden nie so wie ich mir das vorstelle ,daher meine Frage wie macht ihr das zb mit dem abkleben oder lakiert ihr von oben nach unten ode umgedreht ,vileicht hat ja einer von euh Tips :id2: für mich .
      Danke und Gruß Micha :d:
    • So mache ich das meistens, guckst du hier: Klick

      Wenn der Lack gut durchgetrocknet ist die Übergänge nass schleifen (Korn 1000-1200), da sich da durch das Kreppband leichte Kanten bilden. Aber vorsichtig, die Lackschichten sind in der Regel nicht sehr dick. Hinterher noch Klarlack drüber und gut ist.
      In Arbeit: "Bismarck" in 1:200
      Geplant:
      " Prinz Eugen"
      "Admiral Graf Spee"
    • Moin,

      zunächst mal bedarf es eines guten Klebebandes.....z.B. von Tamiya, welches
      absolut Top ist und scharfkantige Linien produziert
      google.com/search?q=tamiya+tap…id=chrome-mobile&ie=UTF-8

      dann die Farbe etwas antrocknen lassen....und das Band abziehen und bevor der
      nächste Lackauftrag/abkleben ansteht .....sehr gut und lange durch trocknen lassen.

      Und wie Ralph schon schrieb, kann man dann zum Schluss die Übergänge etwas
      bei Schleifen.....ich pers. mache das nicht, weil dies mich nicht stört und ich vermeiden
      möchte, dann doch zuviel abzuschleifen.
      Gruß Jens
    • Hallo!

      Das wichtigste ist eine gerade Linie, sonst sieht es nicht gut aus. Dazu das Modell auf einer geraden Unterlage so ausrichten, dass der Abstand der Wasserlinie an allen Stellen gleich zur Unterlage ist. Dann mit einem Wasserlinienmarker (kann mann sich auch aus Lego o.ä. selber bauen) die Linie anzeichnen.

      Ich lackiere meist von unten nach oben, da sich in der Reihenfolge die Klebebänder besser an die Rumpfkonturen anschmiegen.

      Gruß
      Jörg
      Meine Homepage: Joerg´s Modellwerft
    • Wie Jens schon gesagt hat,das richtige Klebeband ist sehr wichtig! Malerkrep ist für die Linien selbst nicht unbedingt geeignet. Das Abklebeband von Tamiya nehme ich auch seit Jahre und erziele damit super Ergebnisse. Das mitunter wichtigste ist die Vorbereitung, dass alles schön saube und tragfähig ist. Beim Lackieren fängst du mit der hellsten Farbe an, dann immer dunkler, also Weiß am Anfang und zum Schluss Schwarz. Zwischen durch alles schön trocknen lassen und immer Lack vom gleichen Hersteller, wegen der Verträglichkeit! Und kleine unebenheiten an den Übergängen kann man vorsichtig mit 800er Nasschleifpapier bearbeiten.
      Fahrfertig: Aeronaut Classic, Kalle, Graupner Pegasus III, Graupner Vegesack und Theodor Heuss
      Im Bau: Adolph Bermpohl, Aeronaut Queen, Robbe Happy Hunter
      Restaurierung: Graupner Tedje
    • Du kannst auch beim Autolackierer in deiner Nähe fragen, wo es gutes Zubehör zu kaufen gibt, oder ob er den Rumpf mitlackieren kann? Wenn der Farbton passt und Du die Vorarbeiten anbietest, geht es oft für "Kleingeld".
      MfG, Ernst
      (Moderator)

      Das Vorteilhafte an Standmodellen ist, dass sie selten absaufen...

      IG-Yachtmodellbau seit 1996

      Under Construction: Wider 32 in 1:10 - diverse Sunseeker-Yachten - :bd:

      MFC Ikarus Kempten - Modellfliegen auf 895,2m Starthöhe :)
    • Was auch noch gerne stresst, insbesondere bei "schnellen" Sprühdosen, bei denen der Lack schnell zumacht, also antrocknet (wie z.B. dem sehr guten Belton SpectRAL), ist Overspray/Sprühnebel: Den kannst Du versuchen zu vermeiden, indem Du alles gleichzeitig schön "nass" also mit frischer Farbe bedeckt hältst, oder halt, wenn es nicht geht (was bei einem Rumpf mit Sprühdose fast zu erwarten ist), mit Silikonfreier Politur wegpolieren bis alles wieder schön glänzt.

      Prinzipiell hast Du die Wahl: Langsamer Lack = Staubpartikel trocknen ein / Schneller Lack = Probleme mit Sprühnebel (zumindest bei Dosen...)

      Bei den Klarlacken tritt das Problem weniger auf, die haben eine längere Offenzeit, und verlaufen besser. Sie überdecken dann meistens auch Sprühnebel von vorherigen Farben, d.h. evtl kannst Du Dir das Polieren sparen, wenn Du noch klarlackierst. Am wichtigsten: immer testen...
    • Was man auch auf jeden Fall benötigt ist Gedult. Wenn man zu schnell zu viel will, geht es in der Regel in die Hose.
      Kreppband: Das angesprochende Band von Tamiya scheint sehr gut zu sein. Frogtape kann ich auch noch empfehlen, gerade an Stellen wo der Rumpf stark gekrümmt ist. Ansonsten funzt auch das einfache glatte Malerkrepp, lässt sich aber nicht so gut an Rundungen legen.
      Lackaufbau: Auch so ein heiß diskutiertes Thema. Bei mir kam auf den gespachtelten GfK-Rumpf Spritzspachtel, der mit 800-1000 Schleifpapier nass geschliffen wurde und dann die Lacke. Ich habe erst das Unterwasserschiff lackiert, dann den dunkelgrauen Streifen an der Wasserlinie und zum Schluss das Überwasserschiff in hellgrau. Zwischen den einzelnen Lackschichten min. 24 Std. Trocknungszeit.

      20180811_154920.jpg CIMG6693.JPG

      Und dass mit stinknormalen Malerkrepp aus der Grabbelkiste. ;)
      In Arbeit: "Bismarck" in 1:200
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    • Vorsicht mit billigem Malerkrepp aus dem Baumarkt oder 1-Euro Shops und dergleichen, bei mir hat es Rückstände hinterlassen, so dass die Oberfläche nachher total verunstaltet war, sie war quasi mit dem Muster des Krepps strukturiert wo über das Krepp lackiert wurde.
      Was ich natürlich erst nach dem weiteren Lackieren (Krepp entfernt) gemerkt habe, weil man es erst dann sehen konnte.

      Entfetten und Entfernen von Kleberesten (s.o.) usw. geht auch gut mit Isopropanol (99,9%), greift Plastik nicht an und verdunstet schnell.