Dande baut: Happy Hunter

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    • Also gebe ich mal meinen Senf dazu, vll hilft es dir

      Zu 1:
      Kran hätte ich das verbaut was gut reinpasst, viel heben wirst du ja glaub ich mal nicht damit. Ein Kollege hat den Kran seiner Seabex One nur mit Getriebemotoren angesteuert, bzw im Verein nutzen viele die Getriebemotoren aber auch ohne Endschalter. Würde ich aber schon einbauen wenn Platz da ist.

      Zu 2:
      Ich würde eine Segelwinde unter dem Deck montieren und eine Schleppleine die an der Originalen vorbeigeht. Zum auslösen würde ich eine weitere Leine nehmen oder die Leine der Winde als Schlaufe legen (vom Schlepper zum zu schleppenden und dann zurück zu dir) und auf dem Deck einen versenkbaren Stift montieren. Ungefähr so wie bei den LKWs die Anhängerkupplung bzw Zugmaul, ein Stift darinnen hält die Leine und kann durch ein Servo nach unten oder oben herausgezogen werden.

      Zu 3:
      Du kannst ein Servo verwenden und eine Trommel montieren. Langsam wickelst du auf (Anker hoch) und schnell („freifall“ des Ankers). Als Sicherheit das Servo auf einer Wippe und wenn der Anker oben ist oder sich verhängt, hebt es die Winde und schaltet ab.

      Zu 4:
      Da musst du wissen was du alles haben möchtest. Kran sollte man aber schon kompakt hinbekommen wenn man keine 500kilo heben möchte :lol:

      Hoffe es hilft dir
    • Also Kran per Servo drehen geht, brauchst aber entweder ein Servo das mehr dreht als ein Standartteil oder du baust dir aus Zahnräder eine Übersetzung. Bei zweiter Variante trifft man die Ablage vom Ausleger nicht so ohne weiteres.
      Heben/senken geht mit Servo. Fürs Seil hab ich einen Kleinstgetriebemotor mit einer Nähmaschinen Spule als Seiltrommel genommen.

      Die Ankerwinde besteht bei mir aus Kleinstgetriebemotor, zwei Zahnrädern, Trommel, Servo und zwei Mikroschalter.
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      LG Christian
      Durch alle elektronischen Bauteile strömt Rauch, tritt er aus ist das Bauteil defekt!

      Gruß Christian
    • Hallo Sören,

      Ich habe gerade mal Deinen Bericht überflogen.
      Dabei habe ich gesehen, dass Du die original Ruderblätter verbaut hast.
      Ich würde evtl auf Beckerruder umsteigen, da die Hunter mit den normalen Blättern einen doch recht großen Wendekreis hat.
      Das sollte mit den Beckerrudern besser sein.

      Gruß Dirk
      Das Reh springt hoch, das Reh springt weit, warum auch nicht!? Es hat ja Zeit!
    • Danke Tobias, Christian und Dirk für Eure Hinweise.

      Denke was Ihr, Tobias und Christian, zur Kranansteuerung geschrieben habt, das stimmt. Wird mit Servos vermutlich nicht besser als mit Motoren, und die Feinfühligkeit wird sehr zu wünschen übrig lassen. Werde den Kran nun konventionell bauen, und hoffe die Steuerung ist dann feinfühlig genug, so dass man die Aufbauten auf dem Hauptdeck nicht ständig mit dem Kran einreißt, auch ohne Endlagenschalter.


      Bockfisch schrieb:

      Zum Auslösen würde ich eine weitere Leine nehmen oder die Leine der Winde als Schlaufe legen (vom Schlepper zum zu schleppenden und dann zurück zu dir) und auf dem Deck einen versenkbaren Stift montieren.
      Ja das wäre dann aber ähnlich wie die konventionelle in der Bauanleitung vorgesehene Lösung, da wird ja auch einfach ein Stift zur Seite gefahren. Hier muss ich mir noch Gedanken machen.


      RC Jimmy schrieb:

      Die Ankerwinde besteht bei mir aus Kleinstgetriebemotor, zwei Zahnrädern, Trommel, Servo und zwei Mikroschalter.
      Danke Für die Bilder deiner Ankerwinde Christian, vielleicht baue ich wirklich eine selber. Wo sind denn da die Mikroschalter verbaut? In den Ankertaschen, damit die Winde stoppt wenn die Anker hochgezogen sind oder wo?


      Hütchenspieler schrieb:

      Ich würde evtl auf Beckerruder umsteigen, da die Hunter mit den normalen Blättern einen doch recht großen Wendekreis hat.
      Wird nicht notwendig sein, da beide Motoren einen getrennten Regler haben. Ich programmiere in OpenTX eine Steuerung mit Kreuzmischer und drei Navigationsmodi:

      1. Cruise-Mode: Gas hebel steuert voll beide Motoren, Lenkung wirkt nur aufs Ruder, BSR greift nicht ein.
      2. Nav-Mode leicht: Gas Hebel steuert voll beide Motoren, Lenkung wirkt aufs Ruder und der kurveninnere Motor wird abgebremst, BSR greift nicht ein.
      3. Nav-Mode voll: Gas Hebel steuert beide Motoren bis max. 25% Leistung, Lenkung wirkt aufs Ruder und Kurveninnerer Motor läuft Rückwärts, BSR wird entsprechend des Lenkausschlages zugeregelt.
      Diese Steuerung habe ich schon fertig auf dem Rechner, muss nur noch die genauen Werte bei einem Fahrtest ermitteln. Außerdem sollen dann ja noch die Sonderfunktionen hinzu kommen. Aber ich denke an Manövrierfähigkeit wird es mir nicht mangeln :mattes:
      Grüße Sören

      "Die Seele ist das Schiff, Vernunft das Steuer und Wahrheit der Hafen."
    • Hallo Christian,

      Deine Bilder sind sehr interessant. Der Servo macht die Freifalleinrichtung, oder?! Und klärt mich gerne mal über Mikroschalter auf. Ich kenne sowas nur aus dem Competition Pro vom AMIGA 8)

      Grüßle und weiter so, Sören!


      Martin
      in der Werft:
      Thunfischfänger Trevignon II 1:87
      Forenmodell Fast Crew Supplier 1:87
      Shrimp Boat (Lindberg-Bausatz) 1:60

      einsatzbereit:
      Graupner Lotse (als Polizeiboot), griechisches Fischerboot, Springer Tug (im Tim & Struppi Design), Frachtschiff Santa Teresa, Bugsier 18 Kuhwerder, LEGO Frachter City 7994, Hansajolle, Motoryacht Mistral, Seenotrettungskreuzer Theodor-Heuss
    • Ich glaube ein Schalter wird betätigt, wenn der Servo auf „heben“ gestellt wird. Der zweite könnte dann betätigt werden, falls er eingeholt ist oder ein widerstand die Winde anhebt, sie ist ja an einer Seite drehbar gelagert, wenn ich mich nicht täusche. Stopp und ablassen ist ja klar.

      Schönes Design der Winde, vll Bau ich meine auch mal auf dieses System um.
    • Hätte nicht gedacht das meine Ankerwinde so ein Interesse hervorruft!
      Also, ein Mikroschalter sitzt direkt am Servo drauf. Mit dem schalte ich den Getriebemotor ein. Zumindest wenn der zweite Schalter auf dem Grundbrett durchschaltet. Dafür muss der Anker iwo zwischen unten und nicht ganz oben sein.
      Rutschkupplung hab ich mir dadurch auch sparen können, denn sobald sich der Anker irgendwo verfängt hebt sich die Grundplatte und der Getriebemotor ist stromlos. An dem zweiten Schalter hängt auch das Ankerlicht. Anker oben, Licht aus. Sobald der Anker freigegeben wird "fällt" die Platte ein Stück ab und schaltet das Ankerlicht ein.

      Hab noch Bilder davon gefunden wo die Mikroschalter zu sehen sind.
      DSCN2489.jpgDSCN2503.jpgDSCN2504.jpg
      Sollte es noch ungereimtheiten geben versuch ich einen "Baubericht" zu erstellen.

      LG Christian
      Durch alle elektronischen Bauteile strömt Rauch, tritt er aus ist das Bauteil defekt!

      Gruß Christian
    • So da ich gerade mit Sommererkältung zu Hause sitze und mein Hals zu sehr schmerzt um Schleifstaub vom Boot einzuatmen, habe ich mal die Idee von Christian aufgenommen.

      Hier nun mein erster Entwurf:
      20190725_094242.jpg

      Funktion:
      • Die Winde sitzt auf einem schwenkbaren Arm, welcher durch den Servo auf oder ab geschwenkt werden kann. Man kann die ganze Konstruktion auch um 90° nach rechts drehen, finde ich fast besser, ist ja jetzt nur erstmal die erste Idee.
      • Ist der Arm oben, sind die Zahnräder getrennt (Motor ist fest mit Gehäuse verbunden, sitzt also nicht mit auf dem Schwenkarm), die Winde kann frei drehen -> Freifallfunktion
      • Ist der Arm unten, sind die Zahnräder verbunden, Mikroschalter 1 wird betätigt, der Motor läuft und zieht den Anker hoch.
      • Stößt der Anker an ein Hindernis oder ist komplett hochgezogen, so spannt sich die Kette um die federnd gelagerte Umlenkrolle und es wird Mikroschalter 2 betätigt, der den Motor abschaltet.
      Soweit meine Idee, das ganze kann man super kompakt bauen, ich werde schauen ob ich am Wochenende die Teile für einen ersten Prototypen zusammen bekomme, Ergebnis wird dann hier dokumentiert.

      Edit: Mir ist grad aufgefallen das die Lagerung/Federweg der Umlenkrolle so nicht funktioniert, die Umlenkrolle würde bei Belastung evtl. abreißen, dies wird noch gefixt.Jo
      Grüße Sören

      "Die Seele ist das Schiff, Vernunft das Steuer und Wahrheit der Hafen."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Danderon ()

    • Servus
      ich stehe vor den gleichen Problemen.
      Ich werde wohl den Kran auch mit Servos betreiben. Aber ohne Anschlag . Den Servos werde ich die Elektronik ausbauen und nur als Getriebemotor nutzen. Die passenden Zahnräder kommen aus dem 3D Drucker.
      Den Kranarm werde ich beim Zusammenbau vorne etwas beschweren und heben und senken mit einem kleinen Flaschenzug realisieren. Ein kleiner Umbau mit Plastiksheet wird da sicher nicht auffallen.

      Die Winde werde ich ähnlich realisieren. In der hohlen Welle lässt sich sicher ein Splint antreiben der dann wenn nötig das Schleppseil ausklinkt......mal schauen
      Die Ankerwinde baue ich selbst, der 3D Drucker hilft.

      Ich hatte heute mit meinen Sohn eine Testaufbau des Beier Soundmoduls getestet .Hat super funktioniert. Anbei Der Link zum Video
      youtu.be/fap1v-0Y_KI

      Das Platzproblem sehe ich nicht. Meiner Meinung nach ist das doch ausreichend.

      Aber wie du schon sagst die Gedanken und Ideen fliegen gerade so durch die Gegend . Bin mal gespannt wie sich das Eine oder Andere mal entwickelt.

      mal eine Andere Frage :
      Mit was schleifst du die Kanten am ABS Rumpf, Bist du über oder unter der Markierungsmulde geblieben?
      Und hast du die die Wülste inne ausgeschliffen als du den Verkannt für die Deckauflage eingeklebt hast?
      Meines Erachtens ist das ziemlich schwierig zu sehen was da richtig ist.

      formatk.de/baubericht-happy-hunter/

      Einen schönen Sontag Abend!
      Grüße Peter
    • Peter Kirmaier schrieb:

      mal eine Andere Frage :
      Mit was schleifst du die Kanten am ABS Rumpf, Bist du über oder unter der Markierungsmulde geblieben?
      Und hast du die die Wülste inne ausgeschliffen als du den Verkannt für die Deckauflage eingeklebt hast?
      Meines Erachtens ist das ziemlich schwierig zu sehen was da richtig ist.
      Hallo Peter,
      die Kanten am Rumpf habe ich zuerst mit ner Karosserieschere aus dem Automodellbau zugeschnitten, dann mit dem Dremel bis zur Markierung runter geschliffen (an kleinen engen Stellen mit kleinen Diamantfeilen von Hand), also über den Markierungen. Dann hast du auf jeden Fall genug Material stehen um das später mit den eingeklebten Teilen zu verschleifen. Da wo es in der Anleitung steht, würde ich auf jeden Fall auch 2mm mehr stehen lassen, vor allem in dem Bereich beim Übergang vom Achterdeck zum Hauptdeck, da waren bei mir die Markierungen am Rumpf nicht sehr genau. Da war ich froh, dass ich soviel stehen lassen hab.

      Bei den Vierkantleisten für die Deckauflagen hab ich mir nen kleines Reststück aufgehoben (ca. 2cm), das schiebe ich immer einmal zwischen den Wülsten durch und schaue das es überall zwischen Passt und plan anliegt.
      Grüße Sören

      "Die Seele ist das Schiff, Vernunft das Steuer und Wahrheit der Hafen."
    • Happy Hunter zu lang!

      Baubericht - 03:

      Hallo Leute,

      hier ging leider nur ein bißchen was vorwärts, zum einen da ich länger auf eine Bestellung warten musste, und wir planen im Oktober umzuziehen. Auf den Umzug freue ich mich weniger, aber da wir aus unserer Wohnung in ein Haus ziehen, habe ich natürlich auf genügend Kellerräume geachtet und bekomme somit endlich eine richtige Werft :juhu: auf das einrichten dieser freue ich mich schon sehr.

      Dann gibt es noch eine schlechte Nachricht, meine Happy Hunter ist zu lang. Wenn ich das Hauptdeck auflege fehlen mir vorne so 3-4mm Deck:

      DSC_0387.JPG

      Ich habe keines der Decks besonders stark an den Kanten geschliffen sondern wirklich immer nur die Überstände vom Laserschnitt entfernt. Das Achterdeck stimmt auch perfekt mit den Markierungen am Rumpf überein, aber sobald ich das Hauptdeck auflege, fehlen mir einfach diese 3-4mm. Nach mehrmaligen Messen scheint es wirklich so zu sein, dass mein Rumpf etwas zu lang ist. Vermute der hat sich irgendwie beim Pressen oder kurz danach noch etwas verformt. Jedenfalls muss ich das jetzt irgendwie gelöst bekommen. Habe mich nun dazu entschieden, das Hauptdeck einmal zwischen den beiden Öffnungen zu teilen, wie man auf dem 2. Bild vorne beim Kran erkennen kann:

      DSC_0389.JPG

      Hier wird nun ein 3mm PS-Streifen eingefügt wenn ich das Deck verklebe und der hintere flache Aufbau neben dem Kran, dann entsprechend passend verlängert. Hoffe das klappt dann so, aber erschien mir die beste Lösung. Wie man sieht ist das Achterdeck fertig, es fehlen nur noch die Scheuerleisten und hinten die Schlepprolle. Habe dann noch den Kran gebaut und die Mechanik zum schwenken dazu:

      DSC_0390.JPG

      Aufgrund des Umzuges wird es auch die nächste Zeit hier eher schleppend weiter gehen, und ab Anfang Oktober dann einen kompletten Baustop geben, bis wir in unserem neuen Domizil gut angekommen sind.
      Grüße Sören

      "Die Seele ist das Schiff, Vernunft das Steuer und Wahrheit der Hafen."
    • Hallo ich bin auch etwas weiter gekommen und es wird dich sicher interessierren wie die Motoren so machen.
      Ich werde einen 2S Lipo mit 8000 mA pro Motor einbauen, der reicht dicke..Sieh selbst. mit einem 3S war e schon fast Rennbootfeeling :P
      Leider ist der Pool etwas zu klein aber zum Testen wars in Ordnung.
      Dicht ist nun auch alles jetzt kann es weiter gehen.
      Ich werde Morgen mal mit Vollast fahren und den Strom messen. Bin mal gespannt was da raus kommt und wie Lange die 8000mA rechnerisch dann reichen.
      Testfahrt
      Baubericht auf meiner Website
      Grüße

      Peter
      Grüße Peter