Miniwerft K-Junior die nächste

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    • Miniwerft K-Junior die nächste

      Ein fröhliches Hallo in die Runde,

      da ich meinen Bausatz derzeit gut unter Wind habe, möchte dich gerne ein paar Erfahrungen beim Bau weitergeben, und natürlich reichlich Bilder zur Verfügung stellen.

      Das erste Mal habe ich das Modell auf der Messe in Dortmund gesehen, und konnte da noch widerstehen; Du hast ja schon reichlich Modelle zuhause, bau doch die erst einmal fertig. Die Vernunftseite halt. Dann habe ich zuhause gesehen, dass Gernot in ganz und gar hinterhältiger Weise das Messeangebot einfach so noch bis Ende April weiterlaufen ließ, und da war es um meine Vernunftseite geschehen. Nachdem der Bausatz und in einer Folgebestellung Kleber und Eposeal schließlich angekommen waren, ging es dann auch ganz schnell los.

      Zum Bausatz ist bereits einiges Gutes geschrieben worden, und dem kann ich mich vollumfänglich anschließen. Es ist wirklich eine Freude, den Bausatz zu bauen, und es sollte auch für Anfänger kein Problem darstellen. Meine erste Frage bin ich noch im Thread von Michael (topchop70) losgeworden, mehr wollte ich aber da nicht stellen, schließlich ist das nicht mein Thread.

      Nun wünsche ich viel Spaß beim Lesen, viele Kommentare und Hinweise, auf das es am Ende ein schickes Schiffchen gibt. :D

      Viele Grüße aus dem Norden,
      Alexander
    • Hallo zusammen,

      die einleitenden Worte sind geschrieben, mal sehen, ob das mit dem Hochladen von Bildern klappt. Der Rohbau steht soweit, und unterscheidet sich natürlich wenig von den bisherigen Bildern in den anderen Threads.

      Viele Grüße aus dem Norden,
      Alexander
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    • Hallo zusammen,

      als das Aufkleben des Decks anstand, gab es dann ein kleines Oioioioi. Der Spant Nr. S10 hatte oben, wo das Deck aufgeklebt werden soll, eine Fehlstelle; der innere Teil des Sperrholz hörte einige Millimeter zu früh auf, so dass keine Klebestelle für das Deck mehr vorhanden war.
      Tip: In einem solchen Fall einfach eine 3x3 mm Kiefernleiste gegenleimen, und schon kann's weitergehen.

      Auf dem zweiten Bild ist auch zu sehen, dass ich das Deck in zwei Etappen aufgeklebt habe. Dies ist möglich, da die Teile S16 nicht mit dem Deck verklebt werden. So kann man ganz in Ruhe erst die vordere Seite kleben und fixieren, und danach den hinteren Teil.

      Viele Grüße aus dem Norden,
      Alexander
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Der_Kieler ()

    • Hallo zusammen,

      auf der Suche nach einem passenden Antrieb bin ich in meinem Fundus auf einen Plettenberg HP200 gestoßen; das war seinerzeit der Edel-Speed 400 von Plettenberg. Da ich der Meinung bin, dass der ganz gut in meine K-Junior passt, sollte der es sein. Natürlich, wie sollte es anders sein, passen die Bohrungen natürlich nicht. Daher habe ich die vorhandenen Löcher mit 5 min Epoxy und Glaskugeln aufgefüllt und neue Bohrungen gesetzt. So wird der Motorträger nicht unnötig geschwächt.
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    • Hallo zusammen,
      letzter Beitrag für heute. Parallel habe ich auch bereits damit begonnen, die Einleger in die Nussbaum-Decks einzukleben. Dafür habe den Tip von Dirk (dirk76) versucht, und die Einleger mit Sekundenkleber verklebt. Das hat sehr gut funktioniert, und den überschüssigen Sekundenkleber konnte ich nach dem Trocknen problemlos wegschleifen. Man darf halt nur kein Aktivatorspray benutzen.

      Bei den längeren Schlitzen hat es sich darüber hinaus auch bewährt, die Nussbaumstege z.B. mit einem kleinen Schraubenzieher auf die Unterlage zu drücken, bis der Sekundenkleber abgebunden hat. Ansonsten kann es passieren, dass die Stege leicht hochstehend verkleben, und das macht dann unnötige Arbeit beim glattschleifen.

      Ich freue mich auf Kommentare und Anregungen. Der Bau ist schon ein wenig weiter fortgeschritten; mit den nächsten ein oder zwei Beiträgen sollte der Thread den Bau aber eingeholt haben.

      VG Alexander
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    • Hallo zusammen,

      es geht weiter mit der K-Junior. :)

      Als nächstes habe ich mir die unteren Beplankungsteile vorgenommen. Dort habe ich zunächst eine Hohlkehle eingebracht, damit die beiden Teile hinterher gut zusammenkleben. Abweichend vom Bauplan habe ich dann entschieden, die beiden Teile erst miteinander zu verkleben, bevor sie auf dem Rumpf aufgebracht werden. Davon habe ich mir eine einfachere Positionierung auf dem Rumpf sowie das Vermeiden möglicher Verzüge versprochen.

      Zum Verkleben selbst habe ich Stück Klebeband auf der Aussenseite angebracht, Kleber in die Hohlkehle gegeben (auf dem geraden Stück) und dann locker auf dem Rumpf aufgelegt, so dass der Winkel korrekt vorgegeben wird. Nach dem Abbinden gab es dann noch kleine Verstärkungsstücke auf die Naht, wobei bei deren Platzierung die Position der Spanten zu berücksichtigen ist.
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    • Hallo zusammen,

      was mir beim Bausatz nicht ganz so gefällt, ist dass die Klebefläche für die Naht Deck und Seitenteile recht dünn ist, im Prinzip nur die Holzstärke des Decks. Andere Modelle haben an dieser Stelle gerne mal einen Stringer. Ich habe mir damit beholfen, entsprechende 3 mm Balsaholz-Stücke aufzukleben, die die Klebefläche vergrößern.
      Nach dem Trocknen wurden die Verstärkungen entsprechend der Rumpfform beigeschliffen

      Ist jetzt bestimmt nicht absolut erforderlich, man kann das Modell sicherlich auch ohne die Änderung bauen, aber mir gefällt es so besser.
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    • Hallo zusammen,

      als nächstes stand das "Eposealieren" auf dem Programm. Ich damit schon früher gearbeitet und bin absolut überzeugt davon. Man muss beim Verarbeiten aber bedenken, dass das Zeug höllisch viel Verdünner enthält, also gut lüften und ein vernünftiges Behältnis zum Anmischen verwenden. Irgendein dünnes Plastikteil wie z.B. ein Yogurthbecher wird trotz bester Recycling-Absichten schlichtweg aufgelöst. Und das gibt dann eine Riesensauerei.... Weiß ich genau.... :bw:

      Wenn ich denn aber schon einmal dabei bin, habe ich überlegt, was ich denn dann gleich mit eposealieren kann. Und da kommt dann doch einiges zusammen:
      • Rumpf (logisch)
      • Sitzbank mit Plicht
      • Nussbaumdecks (habe ich ja schon fertig)
      • vier unteren Beplanungsteile innen (wenn mal wieder knietief Wasser in der Bilge steht)
      • oberen Beplankungsteile innen (dann sind wir allerdings schon bei der Bergung)
      • Modellständer
      Für das alles habe ich je 40 ml Harz und Härter angerührt, und kam mit der Menge gut hin.

      Soviel für heute; allen ein schönes Wochenende!!

      VG Alexander
    • Hallo,

      schönes Modell was du hier vorstellst.....und der Messepreis war schon verlockend.
      Frage....wird das Gerippe lose, ohne Helling montiert....?

      Der_Kieler schrieb:

      . Daher habe ich die vorhandenen Löcher mit 5 min Epoxy und Glaskugeln aufgefüllt und neue Bohrungen gesetzt. So wird der Motorträger nicht unnötig geschwächt.
      wäre nicht nötig gewesen.....hättest auch ne Messinghülse einpressen können, so
      wäre das Bohrbild erhalten geblieben für eventuelles ummotorisieren ;)

      Der_Kieler schrieb:

      Ich habe mir damit beholfen, entsprechende 3 mm Balsaholz-Stücke aufzukleben, die die Klebefläche vergrößern.
      finde ich ne gute Idee :2:

      Der_Kieler schrieb:

      Man muss beim Verarbeiten aber bedenken, dass das Zeug höllisch viel Verdünner enthält, also gut lüften und ein vernünftiges Behältnis zum Anmischen verwenden. Irgendein dünnes Plastikteil wie z.B. ein Yogurthbecher wird trotz bester Recycling-Absichten schlichtweg aufgelöst. Und das gibt dann eine Riesensauerei.... Weiß ich genau.... :bw:
      :wink: mir auch schon mal passiert.....mit schnell abbindendem 2K Harz, was dann auch
      in der Reaktion sehr warm wird ....das gute ist, sowas passiert einem nur 1x :pf:
      Gruß Jens
    • Hallo Jens,

      vielen Dank für Lob und Hinweise!! :thumbsup:

      Das Gerippe wird in der Tat ohne Helling montiert. Durch die Bauweise und den großen Verzapfungen klappt das auch einwandfrei.

      Einpressen einer Messinghülse ist eine gute Idee, bin mir aber nicht sicher, ob das auch bei unterschiedlichen Teilkreisdurchmesser (25mm und 29mm) funktioniert. Eine andere Möglichkeit wäre gewesen, die vorhandenen Löcher in Langlöcher nach rechts und links zu verlängern. Damit wäre man dann dauerhaft flexibel gewesen bezüglich der Motorisierung.

      Freue mich auf weitere Kommentare.

      VG Alexander
    • Hallo zusammen,

      es geht weiter. Zwischenzeitlich habe ich die untere Beplankung aufgebracht. Die Idee, die beiden Teile vorher zu verkleben, hat gut funktioniert. Damit konnte ich die beiden Teile deutlich einfacher platzieren; darüber hinaus hilft die gleichzeitige Verklebung von beiden Hälften, mögliche Verzüge des Gerippes zu vermeiden.

      Am Bug habe ich die beiden Teile mit Klebeband und Stecknadeln fixiert. Da ist natürlich ein wenig Spannung drauf.

      Als Klebstoff habe ich Epoxy-Harz mit 45 min Topfzeit verwendet, den ich mit Thixotrophiermittel angedickt und mit gemahlenen Glasfaserschnitzel ein wenig verstärkt habe. Damit hat man genügend Zeit, den Kleber aufzubringen, die Beplankungsteile zu platzieren und den Sitz auch noch ein wenig zu korrigeren. Da alle Teile ohnehin bereits mit Eposeal behandelt worden sind, bot sich m.E. dieses Vorgehen an.

      Wie die Bilder zeigen, hat es insgesamt gut funktionert.

      VG Alexander
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    • Hallo zusammen,

      als nächstes steht der Einbau der hinteren Beplankung an, wobei ich das dreieckige Teil C3 als erstes verklebt habe. Dafür ist wichtig, dass wie in der Anleitung geschrieben, die bereits verklebten Beplankungsteile an der Klebestelle eine ebene Fläche erhalten. Dies geht recht schnell, da das Caiba Holz sehr gut verarbeitet werden kann. Ich verwende dafür eine Permagrit-Flachfeile, die ich auch bei der Miniwerft erworben habe, und mit der geht das richtig gut. Im Lieferschein stand drin, dass ich das hier schreiben soll... :bhi2:
      Scherz beiseite, ich kannte die vorher nur vom Sehen, und bin sehr angetan; geht richtig gut.
      Nach dem Verkleben geht das Schleifen weiter, da die Kanten von C3 der Rumpfform anzupassen sind. Auf dem ersten Bild sieht man eine bearbeitete und eine unbearbeitete Kante, auf den anderen sind beide Kanten bearbeitet. Als nächstes wird das verbleibende Teil C2 verklebt und verschliffen.

      VG Alexander

      P.S. Das Stevenrohr lässt sich an dieser Stelle problemlos einfädeln. Wer möchte, kann also den Einbau weiter nach hinten schieben.
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    • Lieber Alexander,

      zurück aus dem Urlaub sage ich an dieser Stelle schon mal vielen lieben Dank für deinen tollen Baubericht.
      Was du schreibst ist sehr gut beschrieben und ich stimme deinen Aussagen vollumfänglich zu.
      Bis auf die Idee, das Stabdeck parallel zu bauen.
      Warum weichst du von der Bauanleitung ab?
      Jedes Boot hat Rundungen und wenn du später das Stabdeck als Platte aufkleben willst, wird dies nicht klappen.
      Bei der Junior ist das nicht ganz so schlimm, denn das Deck ist wenig gewölbt, und wird vermutlich auch so anzubringen sein.
      Ich hoffe das jedenfalls.
      Daher mein Tipp, folge der Anleitung ;)
      Und jetzt kommt noch ein Tipp, der mir von zwei Kunden empfohlen wurde, die die Junior sportlich motorisiert haben.
      Bei schneller Fahrt spritzt an den Bordwänden der Junior etwas Wasser nach oben, das sich im Boot wiederfindet.
      Das muss dann regelmäßig ausgelehrt werden. Da die Technik recht hoch platziert ist, macht das nicht viel aus,
      aber diejenigen Kunden, die planen, ihre Junior mit Plettenbergs oder BL Motoren zu betreiben, empfehle ich, Kimmleisten
      am Rumpfboden zu montieren. Das sind kleine dreieckige Kunstoffleisten die das Wasser am Hochspritzen hindern und es Führen.
      Beschrieben habe ich die Montage auf meiner Webseite am Beispiel der Hydroplane "Flyer" miniwerft.de/galerie/hydroplane-flyer/
      Je eine Leiste gerade pro Rumpfboden etwas angespitzt am Bug über die ganze Rumpflänge und je eine Leiste entlang der kante Bordwand/Rumpfboden. Das reicht.
      Format der Leisten Aeronaut Besellnummer 7726/82 oder 7726/83. Einfach vor dem Lackieren aufleben und mitlackieren.
      Auch ein nachträgliches Anbringen ist sehr einfach möglich.

      So, jetzt weiterhin viel Spass bei Bau und ich bin gespannt, wie sich deine Junior entwickelt.
      Viele Grüße

      Gernot

      miniwerft.de
      miniwerft-shop.de

      Aktuelle Bausätze der miniwerft:
      - K-Junior in 1:8 NEU
      - Kaiser K-5.0 Sport in 1:6 NEU
      - Kaiser K-500 XL in 1:4 NEU
      - Kaiser K-4.5 Classic in 1:6
      - Kaiser K-500 in 1:6
      - Kaiser K-625 in 1:6
      - Kaiser K-425 in 1:10
    • Lieber Gernot,

      vielen Dank für Deine freundlichen Kommentare!! Als erstes möchte ich Dir sagen, dass ich es echt toll finde, dass Du Dir die Zeit nimmst, die Bauberichte zu kommentieren und weitere Tipps zu geben. So einen engen Kontakt zum Hersteller trifft man echt sehr selten!! :thumbup:

      Zum Stabdeck: Ich finde Deinen Kommentar ganz spannend, da ich mir gar keiner Abweichung bewußt war. Wenn ich Dich richtig verstehe, soll das Stabdeck erst verklebt werden, und danach die Einleger eingesetzt werden. Wenn dem so ist, muss ich leider sagen, dass sich das mir aus der Bauanleitung nicht erschließt. Auf der Seite 30 stehen die zu verarbeitenden Teile, und dann Teil M6 rot markiert als zu verklebendes Teil. Fertig. Eine Reihenfolge ist da für mich leider nicht erkennbar.

      Da ich selbst beruflich (in Teilen) auch Arbeitsanweisungen erstelle, weiß ich jedoch, wie schwierig es manchmal ist, das was man vermitteln möchte, auch rüberzubringen. Sofern die Reihenfolge wichtig ist, hilft ggf. ein kurzer Kommentar in der Anleitung weiter. Davon unabhängig ist mein Stabdeck mit Einleger flexibel genug, so dass ich nicht mit Problemen beim Verkleben rechne.

      Den Hinweis mit den Kimmleisten finde ich sehr gut und nachvollziehbar; werde meiner Junior welche verpassen. Kurze Frage dazu: Würdest Du die Kimmleisten auch über die Teile C2 & C3 laufen lassen, oder auf dem Teil C1 enden lassen?

      Insgesamt freue ich mich aber weiterhin über den Bausatz; wir diskutieren hier wirklich über Kleinigkeiten.

      VG Alexander

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Der_Kieler ()

    • Hallo zusammen,

      es geht weiter mit dem Bau. Als Abschluss der unteren Beplankung habe ich das Teil C2 noch verklebt, auch hier wieder mit 5 min. Epoxy. Anschließend wurden die Kanten der Rumpfform angepasst. Dabei kann die Maserung des Holz dafür verwendet werden, eine gleichmäßige Fläche zu erzielen.

      Damit geht es als nächstes an die Rumpfseitenteile aus Mahagoni.

      Diese hatte ich ja bereits innen mit Eposeal behandelt; schließlich kann bei einem offenen Boot auch mal ein Tropfen Wasser seinen Weg ins Innere finden. Dann hatte ich die Idee, die Außenseite der beiden Seitenwände vor dem Verkleben zu schleifen. Damit habe ich eine ebene Fläche und kann flächig mit dem Delta-Schleifer arbeiten. Also die Seitenteile außen zwei Mal flugs mit Eposeal behandelt, und nach dem Trocknen innerhalb von 10 min in einen Baby-Popo verwandelt.

      Man kann sich das Modellbauerleben auch mal ein wenig erleichtern!! :juhu: Das Bild zeigt einmal eine Innenseite, und einmal die geschliffene Außenseite.
      VG Alexander
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    • Der_Kieler schrieb:

      Würdest Du die Kimmleisten auch über die Teile C2 & C3 laufen lassen, oder auf dem Teil C1 enden lassen?
      Auf C2 und C3 macht das natürlich keinen Sinn.
      Viele Grüße

      Gernot

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    • Hallo zusammen,

      es geht wieder weiter. Als nächstes steht der vermutlich schwierigste Teil an, nämlich das Anbringen der Rumpfseitenteile. Schwierigkeiten dabei sind die große mit Kleber zu versehende Fläche, die starke Verschränkung der Seitenteile, fehlende Möglichkeiten zum Klammern sowie das Ausrichten der Bauteile. Gleichzeitig tragen die Seitenteile entscheidend zum guten Aussehen des Modells bei.

      Man muss sich also gut überlegen, wie man es angehen möchte. Ich habe mich für folgende Vorgehensweise entschieden:
      • Bauteile werden mit 5 min. Epoxy verklebt.
      • Jede Rumpfseite wird in zwei Schritten verklebt, wobei vorne begonnen wird.
      • Das Seitenteil wird hinten grob mit einem Gummiband fixiert, und vorne mit den Fingern fixiert; dauert ja nur ein paar Minuten.
      • Erst werden beide Seitenteile nacheinander vorne verklebt, danach nacheinander hinten.
      Bevor man anfängt, müssen die Seitenteile am vorderen Ende gem. Anleitung angeschliefen werden, damit sie vorne sauber zusammengehen.

      Beim Verkleben muss dann darauf geachtet werden, dass das erste Seitenteil sauber am Steven anliegt; vorher unbedingt ohne Kleber ausprobieren, wo das Seitenteil genau sitzen muss. Dabei muss auch darauf geachtet werden, dass das hintere Ende richtig sitzt. Die Seitenteile haben Übermaß, so dass ein gewisser Spielraum vorhanden ist. Wenn sie aber schief angesetzt werden, kann es passieren, dass am Heck das Seitenteil oben nicht mehr bis zum Deck reicht (oder unten zu kurz ist).

      Wenn alles klar ist, alles Erforderliche bereitlegen; hektisch wird es am Ende sowieso!! ;(
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    • Nachdem die beiden Seitenteile vorne verklebt waren, habe ich die Überstände oben und unten beigeschliffen.
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