Flytec Futterboot aufmotzen ;-)

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    • Flytec Futterboot aufmotzen ;-)

      Hallo zusammen,

      ich habe mir vor einiger Zeit ein Futterboot aus China geholt (Hersteller: Flytec , Modell: 2011-5). Das funktioniert soweit auch so, wie ich mir das vorgestellt habe ... dennoch habe ich jetzt, wo ich es einige Male ausprobiert habe, doch noch ein paar Dinge gefunden, die ich verbesserungswürdig finde - und wenn möglich gerne umbasteln würde. Hierzu brauche ich aber Hilfe...

      1.) Das Boot soll 5,4 KM/h machen...mir kommts noch langsamer vor....viel zu langsam....ich hätte gerne mehr speed. An das Boot habe ich ein Echolot gebaut - damit es nicht Jahre dauert, eine Strecke abzufahren und zu kartieren, würde ich mir mindestens 20, besser 30 oder 40 KM/h maximal vorstellen.
      2.) hängt mit 1.) zusammen. Ich habe momentan nur die Möglichkeit Vollspeed oder Nullspeed zu geben. Gibts eine Möglichkeit, sofern man irgendwie die Motoren wechseln kann, einen Motor zu nehmen, der stufenlos hochläuft?

      Was müsste ich dazu kaufen?...ein paar Links wären nett.

      Und würde es etwas bringen, die vorhandenen Schrauben, die aus Plastik sind, gegen Metallschrauben oder "bessere" aus Plastik zu wechseln?

      Danke euch! Grüße
    • An diesen simpel Dingern änderst Du mal so eben nichts !
      Bei dem Boot wurde gespart auf Teufel komm raus, was bei raus kommt, das hast Du jetzt.

      Es sind keine üblichen Komponenten der "besseren RC-Boote" verbaut, sondern eher das, was man bei den 20,- Euro Booten für Kinder im Kaufhaus kriegt.

      Das jetzt zu ändern erfordert einiges an Geschick, einiges ( evt. alles ) an Elektronik und Teilen und Du darfst viel basteln.
      Ein besseres Futterboot kaufen ist vermutlich wirtschaflicher.

      mfg
      Roland
    • Das Problem ist, dass die gängigen Futterboote alle so lahm sind - zumindest die, die ich kenne. Und das ist vom Preissegment unabhängig.

      Wenn ich das Futterboot jetzt ausräumen würde...was bräuchte ich dann an Bauteilen, um das Ganze komplett neu aufzubauen, so dass mind. 20 KM/h erreicht werden? Die Form des Rumpfes dürfte doch dem Vorhaben nicht entgegen stehen, oder? Die Bastelei innen drin würde ich dann auf mich nehmen...was für die Wintermonate ;)

      1. 2 Motoren? Jet oder normal? Was z.B.?
      2. ESC? Welcher?
      3. Flytec FS-i6x Sender / Empfänger 6-Kanal


      Braucht man noch mehr?
    • Ich habe das Boot ja nicht, da wären jetzt Bilder oder Verlinkungen von den Bauteilen irgendwie hilfreich.

      Aber wenn ich die Fernsteuerung sehe, wie die Funktioniert, dann sehe ich, das ist alles "unüblich"

      Eine übliche Funke kostet nicht viel, sagen wir 20,- bis 40,- Euro - nach oben gibt es wie immer keine Grenze.
      Ein Motor, wenn er schon eine Wasserkühlung hat, schätze ich mal um 30,- bis 50,- Euro
      Ein Regler, mit Wasserkühlung, ich sag mal 40,-Euro.
      Dann noch eine Kupplung, eine Welle ein Rohr, eine Schraube etc. etc. etc. - sagen wir 40,- Euro.
      Dann ein Servo, nebst Anlenkung und Ruderanlage - was kann das kosten - ich sag mal ab 40,- Euro......
      Dann alles richtig einbauen, kostet ein wenig Zeit und ist nicht ganz ohne......
      mfg
      Roland
    • Klar, billig und simpel, die Anzahl der Zellen vom Antriebs-Akku erhöhen !

      Was die Motoren so verkraften - das weiss der liebe Gott............

      Ich tippe mal, bei der "Preis-Klasse" eine Zelle mehr und der ganze Zinober geht in Rauch auf......
      mfg
      Roland ////
      In England heisst das: to make a silk Purse out of a Pigs Eear ........ //// aus einem Schweine-Ohr ein Seiden-Portmonaie machen wollen ..... ( nicht wirklich einfach.....)
    • Würden denn bessere Schrauben ein wenig bringen (dann würde ja an der Elektronik nichts geändert)? Hab gesehen, dass bessere Boote Metallschrauben haben - auf meinem Boot sind nur Plastik drauf. Kann man mit sowas noch ein paar KM/h rausholen?
      Ansonsten wirds dann wohl - wie du mir deutlich zu verstehen gegeben hast - ;) nix werden.
      Folglich wäre es dann wohl besser fürn Fuffi am Gebrauchtmarkt so ein Speedboat mit 30km/h fertig zu kaufen und einfach nur das Echolot dranzumontieren und das Futterboot für diese Aufgabe einzumotten.
    • Ich brauch das (schnelle) Boot fürs Echolot, nicht fürs füttern ;) ...dabei könnte ich ja auch mit 5km/h klarkommen...beim Abfahren eines Quadratkilometers mit Sonar hingegen wäre ein schnelleres Boot sinnvoll...daher meine Frage. Wäre das mit kleinen Umbaumaßnahmen gegangen, wär es ja eine Idee gewesen, das Futterboot was schneller zu machen - so bleibt nur ein zweites Boot :-/
    • Lutze schrieb:

      Da hätte ich mich mal vor den kauf schlau gemacht, das ist ja mehr ein Kinderspielzeug. Du müsstest 2 x Motor , 2x Regler und eine Fernsteuerung kaufen.
      Das ist immer leicht gesagt...aber wenn man sowas in der Anwendung noch nie live gesehen hat... Und sind das nicht alles Kinderspielzeuge...ob Ferngesteuerte Boote oder sonstwas...Männerspielzeug wäre ein echtes Boot und nicht die Miniaturausgabe ;) Darüber hinaus zweckentfremde ich das ja nur zum Loten / Kartieren ... hab ja kein originäres Interesse daran, mit dem Boot rumzufaren und mich daran zu erfreuen - das ist für mich nur Mittel zum Zweck.

      So nunmal zurück ins Konkrete:

      Ich habe gesehen, dass es beim Chinesen auch einen Jetantrieb gibt, den man steurn kann, also nicht unbedingt 2 Antriebe verbauen muss.
      Den hier

      Was würde ich denn dafür für einen Regler brauchen...und was noch?
    • Hallo Markus,

      es bringt nichts, es ist und bleibt die gleiche Problematik, die wir Dir oben schon näher bringen wollten.

      Wenn Du die komplette Elektronik tauschst, dann wird das was, kostet halt und erfordert leider nicht nur das kaufen der Teile - die wollen ja auch korrekt verbaut sein.

      Bei Booten und nicht nur da, muss man sich ein gesamt Konzept überlegen was einen zum Ziel bringt.

      Nur bei üblichen Booten ist das ganze Modular aufgebaut und daher können einzelne Teile ausgetauscht werden, wenn man weiß was verbaut werden kann, sind auch Leistungssteigerungen machbar.

      Bei Deinem Boot sehe ich das nicht, beim besten Willen sehe ich das nicht.
      mfg
      Roland
    • Also ich habe jetzt auf die schnelle schon Futterboote gefunden die sehr viel schneller sind als 6 km/h.

      Es gibt sie also !
      Da gibt es so die klobigen Dinger mit Doppel-Rumpf die für diese extrem ungünstige Form relativ schnell fahren. ( möchte nicht wie viel Leistung man da rein stecken muss um die so schnell zu machen ............)

      Reely hatte auch ein Futterboot mit Mono Rumpf - war auch relativ schnell !
      Ist auch gebraucht immer mal zu haben. ( ebay / bzw. ebay Kleinanzeigen etc. )
      mfg
      Roland
    • Das Reely Futterboot war wohl Reely-Typisch schlecht verarbeitet, die verbaute Elektronik nicht sonderlich gut.
      Was die versierten Tüftler dann draus gemacht haben ist hier zu sehen.
      youtube.com/watch?v=nyPxuHY2hs4

      Also beim Boot was so um die 250,- Euro gekostet hat, den Regler und den Motor raus - ab in die Tonne - was ordentliches verbaut und natürlich alle Schwachstellen vom Original ausgebessert bzw. behoben.

      Ach ja, die 5,4 km/h sind offenbar auch den deutschen Gesetzen geschuldet - da war doch was mit Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h... :(
      mfg
      Roland
    • Aber jetzt mal vom vorhandenen Futterboot weg (ich kann eure kritischen Gedanken nachvollziehen und bin auch wirklich dankbar für eure Hilfe) - mein altes Futterboot bringt mich in der Hinsicht wohl nicht weiter und wird künftig nur zu Fütterzwecken herhalten. Also bitte wegdenken :)

      Ich brauche jetzt ein Boot um Gewässer zu kartieren und mein Echolot dranzuklemmen (einen "deeper gps pro+").

      Also mal angenommen: Ihr hättet so ein Speedboot (z.B. so ein 70+ cm Teil von NQD oder wem auch immer) - nur die Hülle - und müsstet jetzt das Teil aufbauen, was würdet ihr konkret verbauen?

      Zuerst...was muss es können:
      a) sollte zumindest 30 km/h fahren, damit auch größere Areale schnell abgefahren werden können
      b) sollte auch länger fahren können - ideal wären vielleicht 60min Dauerbetrieb, oder eine Möglichkeit schnell den Akku zu wechseln (oder beides)
      c) sollte auch mit ein wenig Wellengang klarkommen, so dass man es z.B. im Kanal oder im Rhein einsetzen kann und nicht direkt absäuft, wenn mal Wellen durch vorbeifahrene Schiffe aufkommen ; im Rhein natürlich genug Leistung haben um gegen die Strömung anzukommen
      d) Genügend Reichweite wäre auch sinnvoll (300m) ; ich hatte gelesen, dass die 2,4Ghz Technik das leisten kann (???)
      e) Preis-/Leistungsoptimiert ; schließlich wird das Gerät nur 1-2 x im Monat verwendet und meist nur kurze Zeit...ist also nicht im Dauereinsatz

      ...so....was würdest ihr konkret und aufeinander halbwegs abgestimmt verbauen?

      -> Antrieb ?
      -> ESC ?
      -> Akkus?
      -> Fernbedienung / receiver
      -> Servo?

      Eswäre schön, wenn ihr einen Link von Conrad oder anderem Shop oder aliexpress oder wem auch immer mal dranhängen könntet, damit ich mir die Spezifikationen mal genauer ansehen kann und was anhand konkreter Produkte lernen kann. So globalgalaktische Angaben wie "2 Motoren" helfen mir da erstmal nicht. Danke :)
    • Hallo Markus,

      meine "Rennbootzeiten" sind zwar schon länger vorbei und seitdem hat sich die Technik deutlich verändert und verbessert, aber rein aus dem Bauch raus würde ich sagen, dein Vorhaben, wie du es dir vorstellst, wird so nix.
      30km/h Dauer & Rheintauglich mit 60 min Fahrzeit - das geht nicht. Und schon gar nicht günstig.

      Um auf deine Anforderungen einzugehen:
      a) Ich denke die 30km/h sind mit das kleinste Problem, solange ein geeignetes Boot mit vernünftigem Setup gewählt wird.
      b) 60min. Dauerbetrieb sind sicher möglich (Bei langsamen Verdränger), aber nicht bei 30km/h im 70cm Rennboot. Mit Leistungsfähigen Lipos halte ich 10-15min max. für realistisch, also sind mehrere Akkusätze nötig.
      c) Wellengang wird das kleinere Problem, Rennboote kann man Wasserdicht abkleben, mit Flutkanal richten sie sich auch nach einem Überschlag wieder auf. Das größere Problem wird die Strömung sein. Ich würde nie auf dem Rhein fahren, die Wahrscheinlichkeit dass du dein Boot nie wieder siehst ist da recht hoch. Man muss bei den Antrieben folgendes beachten, moderne Regler haben eine Lipo Überwachung. Sinkt die Spannung der Akkus auf einen vorgegebenen Wert wird der Motor gedrosselt um das Modell sicher ans Ufer zu bekommen. Der Akku soll so vor Tiefentladung geschützt werden. Passiert dir das auf dem Rhein (oder einem anderen Fluss) ist dein Boot weg.
      d) Die 300m Reichweite sind mit 2.4GHz theoretisch sicher drin, aber bei solchen Angaben muss man sich immer bewusst sein, dass hier keinerlei störende, äußere Einflüsse sein sollten. Darüber hinaus wirst du auf 300m dein kleines Bötchen kaum noch sehen können. Und dein Echolot hat ohnehin nur 100m Reichweite - unter optimalen Bedingungen.
      e) Das ist immer relativ, grade wenn's schnell und nicht zu klein sein soll wird's halt teuer. Für Motor, Regler und Akkus muss man schon was investieren.

      Ich denke du solltest dich nach einem gebrauchten Boot umsehen, am besten aus einem Baukasten aufgebaut. Die bekommt man oft recht günstig bei Ebay oder den den Kleinanzeigen. Die Rennboote von Graupner oder Robbe sollte man relativ einfach auf 30km/h+ abgestimmt bekommen und die lassen sich auch gut aufrüsten. Finger weg von den billigen RTR Booten wo man nicht weiß was für und wie die Elektronik verbaut ist.

      Gruß Niels

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